Für Hilfe in Peru und weltweit

Papst Leo XIV. dankt Kölner Katholiken

Veröffentlicht am 30.04.2026 um 18:10 Uhr – Lesedauer: 

Vatikanstadt ‐ Seit Jahrzehnten helfen Katholiken im Erzbistum Köln Menschen in anderen Erdteilen. Als er noch in Peru wirkte, erlebte der heutige Papst Leo XIV. das hautnah. Er ist bis heute dankbar dafür.

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Papst Leo XIV. hat dem Erzbistum Köln für die materielle Hilfe in Peru in seiner Zeit als Bischof dort gedankt. Bei einer Begegnung mit Mitarbeitern der Diözesanstelle "Weltkirche & Dialog" des Erzbistums sagte er am Donnerstag im Vatikan: "Als ich Bischof in Peru, in Chiclayo, war, hat die Erzdiözese Köln ebenfalls eine Reihe verschiedener Initiativen unterstützt, darunter auch die Anschaffung von Sauerstoffproduktionsgeräten, die vielen Menschen das Leben gerettet haben. Und die Menschen sind bis heute dankbar für diese Unterstützung."

Der damalige Missionsbischof Robert Prevost besorgte während der Corona-Pandemie (2020–2023), von der Peru schwer betroffen war, Sauerstoffgeräte, um erkrankten Menschen das Leben zu retten. Peru hatte mit 220.000 Todesfällen weltweit eine der höchsten Sterberaten in der Pandemie. Der heutige Papst Leo XIV. leitete das peruanische Bistum Chiclayo von 2014 bis 2023.

Engagement über viele Jahrzehnte

In seiner Ansprache an die von Weihbischof Rolf Steinhäuser angeführte Delegation erinnerte der Papst an die historischen Wurzeln des Engagements: Bereits 1954 hatte die Erzdiözese Köln unter Kardinal Josef Frings eine Partnerschaft mit der Erzdiözese Tokio begründet, die erste ihrer Art in Deutschland.

Später setzten kirchliche Hilfswerke wie Misereor und Adveniat diesen Weg fort. 1976 wurde im Erzbistum Köln dann die Einheit "Weltkirche-Weltmission" gegründet. Leo XIV. lobte dies als eine "Vision einer wahrhaft universalen Kirche, die berufen ist zu Solidarität über die Grenzen Europas hinaus und die getragen ist von einer Kultur des Dialogs".

Der Papst ermutigte die Kölner Katholiken, in ihrem Engagement nicht nachzulassen, und bat insbesondere darum, die Christen im Nahen Osten weiterhin zu unterstützen, damit die Traditionen der Ostkirchen bewahrt, geschützt und besser bekannt werden. (KNA)