Erzbischof Grünwidl erstmals zur Audienz bei Papst Leo XIV.
Der Wiener Erzbischof Josef Grünwidl (63) ist knapp vier Monate nach seiner Bischofsweihe zu seiner ersten Privataudienz bei Papst Leo XIV. empfangen worden. Das gab der Vatikan am Montag bekannt. Die Erzdiözese Wien bestätigte das Treffen der österreichischen Nachrichtenagentur Kathpress.
"Es war ein sehr gutes Gespräch. Papst Leo ist, wie ja schon viele vor mir bemerkt haben, ein ausgezeichneter Zuhörer", sagte Grünwidl nach der rund halbstündigen Begegnung im Vatikan. Dabei habe der Erzbischof über die Situation der Kirche in der Erzdiözese Wien berichtet. Für derartige Gespräche sei Vertraulichkeit vereinbart, teilte die Erzdiözese mit.
Antrittsbesuch mit vielen Gesprächen
Im Rahmen seines zweitägigen Antrittsbesuchs in Rom besucht Grünwidl das Grab von Papst Franziskus und führt Gespräch im vatikanischen Bildungsdikasterium und in den Dikasterien für die Bischöfe und für den Klerus. Außerdem feiert Grünwidl Gottesdienste in der deutschsprachigen Pilgerkirche Santa Maria dell'Anima sowie am Campo Santo Teutonico am Vatikan.
Papst Leo XIV. hatte Grünwidl Mitte Oktober 2025 zum Nachfolger von Kardinal Christoph Schönborn als Wiener Erzbischof ernannt. Im Januar empfing er im Stephansdom die Bischofsweihe und wurde in sein Amt eingeführt. Zuvor hatte Grünwidl die Erzdiözese bereits ein Jahr lang als Apostolischer Administrator geleitet. (KNA)
