Alternative zu Genesungswünschen

Kurz nach Rom-Reise: Erzbischof erleidet Netzhautablösung

Veröffentlicht am 14.07.2026 um 11:50 Uhr – Lesedauer: 

New York ‐ Wenige Tage nachdem er in Rom das Pallium bekommen hat, musste Erzbischof Ronald Hicks operiert werden. In einem Brief hat er sich nun an die Gläubigen gewandt – und gebeten, auf Genesungs-Karten zu verzichten.

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Der New Yorker Erzbischof Ronald Hicks hat eine Netzhaut-Ablösung erlitten. Kurz nach seiner Rückkehr aus Rom, wo er in einer Zeremonie das erzbischöfliche Pallium von Papst Leo XIV. überreicht bekommen hatte, habe er die Diagnose bekommen und sei operiert worden. Das schreibt Hicks in einem Brief, der am Montag auf den Social-Media-Kanälen des Erzbischofs veröffentlicht wurde. "Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass die erste Operation erfolgreich verlaufen ist und ich mich nun für die nächsten Wochen in der Genesungsphase befinde", heißt es in dem Schreiben.

Er sei berührt von der Sorge, die viele um ihn hätten und dankbar für die Unterstützung. Mehr als über schriftliche Genesungswünsche freue er sich über eine andere Art der Zuwendung: "Da ich in dieser Zeit der Genesung möglicherweise nicht persönlich antworten kann, möchte ich euch vorschlagen, dass ihr mich in eure Gebete einschließt, anstatt mir 'Gute Besserung'-Karten zu schicken, Nachrichten zu schreiben oder anzurufen", schreibt der Erzbischof. "Eure Gebete bedeuten mir sehr viel, und bitte seid euch bewusst, dass ich ebenfalls für jeden einzelnen von euch bete."

Sein Schreiben schloss Hicks mit der Zusage, sein Bestes tun zu wollen, um die Gläubigen auf dem Laufen zu halten. "Möge unser Herr, der Licht in die Dunkelheit bringt und uns die Einsicht schenkt, auf Seinen Wegen zu wandeln, uns alle im Glauben und in der Heilung leiten." (cbr)