Martin Scorsese: Ich war kein guter Messdiener
Starregisseur Martin Scorsese hat zugegeben, kein guter Messdiener gewesen zu sein. "Es war sehr schwer für mich, pünktlich zur 7-Uhr-Messe da zu sein. Ich kam immer zu spät", sagte Scorsese dem People-Magazin am Sonntag (Ortszeit). Sein Priester habe ihm gesagt, er könne so nicht weitermachen – doch er sei dann noch einige Jahre Messdiener geblieben.
Obwohl Scorsese oft unpünktlich war, habe die Zeit in der Kirche einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen: "Es ist erstaunlich, welche Wirkung es hatte, dort zu sein, während das Hochamt gefeiert wurde", sagte er. Vor allem die Heiligen hätten ihn fasziniert: "Wer sind diese Menschen? Und warum sind sie sozusagen zu etwas Besonderem, zum Heiligen erhoben worden?"
Martin Scorsese wuchs in den 1940er- und 1950er-Jahren in New York City auf. Scorsese ist ein US-amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor und Schauspieler. 1989 wurde er für seine Regiearbeiten bei "Die letzte Versuchung Christi" für den Oscar nominiert. (KNA)