Neues Mariologie-Institut in Lugano gegründet

Ein neues Institut für Mariologie wurde nun an der Theologischen Fakultät im schweizerischen Lugano gegründet. Wie die Wochenzeitung "Die Tagespost" am Montag berichtete, habe der Fakultätsrat Ende November einen entsprechenden Vorschlag des Mariologen Manfred Hauke angenommen. Dieser werde das Institut in den kommenden vier Jahren leiten.
Laut Hauke ist geplant, mit dem Institut ein Zertifikat in Mariologie für Mitarbeitende in Marienheiligtümern anzubieten. Außerdem solle es einen Raum für Expertentreffen der Mariologie anbieten. Die Theologische Fakultät in Lugano biete im Grundstudium einen Kurs in Mariologie an. Dieser sei die "natürliche Folge der Bestimmung der Kirche zu diesem Thema" und das neue Institut werde dies sichtbarer machen, so Hauke. Er verwies auf einen Appell von Papst Leo XIV.: "Die Kirche braucht die Mariologie; sie muss in akademischen Zentren (...) durchdacht und vermittelt werden, wobei die unzähligen Anregungen aus Kunst, Musik und Literatur zu nutzen sind."
Seit 1993 lehrt Hauke als Professor für Dogmatik in Lugano mit Schwerpunkt auf Mariologie. Hauke ist zudem seit 2005 Vorsitzender der "Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Mariologie". (cbr)