Abschließende Synodalversammlung in Stuttgart

Synodaler Weg: Welche Bischöfe kommen – und welche nicht

Veröffentlicht am 27.01.2026 um 11:16 Uhr – Lesedauer: 

Bonn ‐ Vor allem vier deutsche Bischöfe haben den Synodalen Weg in den vergangenen Jahren immer wieder kritisiert. Wer nun bei der Bilanz-Sitzung in Stuttgart dabei ist – und wer nicht.

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Der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer wird wegen einer Terminkollision nicht an der sechsten und abschließenden Synodalversammlung des deutschen Synodalen Wegs teilnehmen. Wie das Bistum Regensburg der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) am Dienstag mitteilte, wird er zur gleichen Zeit in Rom an der Vollversammlung des vatikanischen Dikasteriums für die Glaubenslehre teilnehmen. Für Donnerstag sei zu diesem Anlass eine Audienz der Dikasteriums-Mitglieder beim Papst geplant.

Auch der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki wird der Sitzung in Stuttgart fernbleiben. Im Interview des Portals "domradio.de" erklärte er am Dienstag: "Für mich ist der Synodale Weg abgeschlossen." Ursprünglich seien fünf Sitzungen vereinbart worden; "und an diesen habe ich auch teilgenommen".

Woelki, Voderholzer sowie die Bischöfe Stefan Oster (Passau) und – der inzwischen emeritierte – Gregor Maria Hanke (Eichstätt) sehen das Reformprojekt der katholischen Kirche in Deutschland kritisch. Sie hatten zwar an den Sitzungen des Synodalen Wegs teilgenommen, unter Verweis auf Vorbehalte aus Rom aber nicht am Synodalen Ausschuss, der eine ständige Synodalkonferenz vorbereiten sollte. Laut Auskunft ihrer Pressestellen planen Oster und der Eichstätter Diözesanadministrator Alfred Rottler, bei der sechsten Synodalversammlung des Synodalen Wegs vom 29. bis 31. Januar dabei zu sein. (KNA)