Verweis auf Gemeinsamkeiten

Obama hofft auf baldige Begegnung mit Papst Leo XIV.

Veröffentlicht am 19.02.2026 um 08:55 Uhr – Lesedauer: 

Washington ‐ Ex-US-Präsident Barack Obama hofft auf ein persönliches Treffen mit Papst Leo XIV. Beide verbinden Gemeinsamkeiten – und die wecken bei Obama große Erwartungen an ein Gespräch.

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Ex-US-Präsident Barack Obama möchte Papst Leo XIV. treffen. Er hoffe, dass er "irgendwann in Zukunft die Gelegenheit bekommt", mit dem Kirchenoberhaupt zusammenzukommen, sagte Obama in einem Interview mit dem Youtuber Brian Tyler Cohen auf die Frage, wen er am liebsten treffen würde. Das Interview wurde auf Obamas persönlicher Website veröffentlicht.

Der frühere US-Präsident verwies auf gemeinsame Bezüge zu Chicago. Papst Leo stamme aus den südlichen Vororten der Stadt und sei – wie Obama selbst – bekennender Fan des Baseball-Teams Chicago White Sox. Der aus Hawaii stammende Obama ließ sich nach dem College vorübergehend in Chicago nieder und lehrte später an der University of Chicago Law School im Süden der Stadt.

Obama und Franziskus

Zugleich erinnerte Obama an seine Begegnungen mit dem im Vorjahr verstorbenen Papst Franziskus. Er habe "das Vergnügen gehabt, Papst Franziskus ziemlich gut kennenzulernen, und er war authentisch", so der ehemalige Präsident.

Papst Franziskus habe zu jenen Persönlichkeiten gezählt, die ihren Worten Taten folgen lassen, sagte Obama. "Und mein Eindruck vom neuen Papst ist, dass er aus dem gleichen Holz geschnitzt ist. Jemand, der an Orten gearbeitet hat, die wirklich Hilfe brauchten."

Die Arbeit von Leo XIV. in seinem früheren Amt als Priester und Bischof habe "nicht nur darin bestanden, von der Kanzel zu predigen, sondern sich die Hände schmutzig zu machen und zu versuchen, den Menschen zu helfen", fügte Obama hinzu. "Deshalb freue ich mich darauf, mit ihm zu sprechen." (KNA)