Bischof Meier: Froh, dass ich nicht DBK-Vorsitzender geworden bin
Der Augsburger Bischof Bertram Meier ist froh, dass er nicht der neue Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) geworden ist. "Ich bin sehr sehr froh, dass dieser Kelch an mir vorübergegangen ist", sagte er "katholisch1tv" am Mittwoch. Ein großes Bistum zu leiten und gleichzeitig die Bischofskonferenz zu repräsentieren, sei sehr zeitintensiv und sehr schwierig.
"Ich bin als Weltkirche-Bischof ohnehin voll engagiert, immer wieder auf Reisen, auch außerhalb des Bistums. Allein das genügt mir vom Arbeitspensum", so Meier weiter. Beides mache ihm Spaß, "aber auch meine Zeit ist begrenzt".
Die deutschen Bischöfe hatten am Dienstag den Hildesheimer Bischof Heiner Wilmer zu ihrem neuen Vorsitzenden gewählt. Kurz nach seiner Wahl bei der DBK-Frühjahrsvollversammlung sagte er, er wolle "Gott ins Zentrum" stellen. Er sei ein Pilger auf dem Weg, "das Evangelium in der Hand und die Menschen im Blick". Wilmer ist nun für sechs Jahre Vorsitzender, er folgt auf den Limburger Bischof Georg Bätzing. (cph)
