Nach Kontaktabbruch: Entwarnung um Kardinal
Um den Teheraner Erzbischof, Kardinal Dominique Mathieu, gibt es Entwarnung. Wie Vertreter der Franziskaner-Minoriten am Donnerstag gegenüber katholisch.de bestätigten, hatten Ordensmitbrüder auch nach der Militäroperation der USA und Israels im Iran vom Samstag Kontakt zu dem Kardinal.
Zuvor hatte ein Sprecher des Ordens in Rom auf Anfrage am Mittwoch erklärt, man habe die letzten Mitteilungen des Kardinals am Tag des Konfliktbeginns erhalten. Seitdem sei jegliche Kommunikation abgebrochen. Auch Erzbischof Bashar Matti Warda von Erbil im Nordirak berichtete am Dienstagabend in einer Fernsehsendung, man versuche ebenfalls, Kontakt aufzunehmen. "Wir haben es mehrmals versucht, aber es gibt keinerlei Kommunikation", sagte Warda.
Mathieu steht seit 2021 an der Spitze des Erzbistums Teheran-Isfahan, des einzigen katholischen Erzbistums im Iran. 2024 erhob Papst Franziskus (2013–2025) den gebürtigen Belgier in den Kardinalsstand. (mtr)
