Kölner Erzbischof habe Gastauftritt schnell zugestimmt

Kardinal Woelki im Schlämmer-Film – Erzbistum sieht Seelsorge-Auftrag

Veröffentlicht am 25.03.2026 um 10:54 Uhr – Lesedauer: 

Köln ‐ Seelsorge trifft Satire: Der Auftritt von Kardinal Rainer Maria Woelki im neuen Film von Hape Kerkeling habe eine tiefere Dimension, erklärt der Kommunikationsleiter des Kölner Erzbischofs.

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Der Auftritt des Kölner Erzbischofs Rainer Maria Woelki im neuen Kerkeling-Film "Horst Schlämmer sucht das Glück" ist aus Sicht des Erzbistums vor allem als Ausdruck seelsorglicher Begleitung zu verstehen. Wie Woelkis Kommunikationsleiter Wolfram Eberhardt dem kirchlichen Portal domradio.de sagte, habe der Kardinal einem Gastauftritt schnell zugestimmt: "Als die Anfrage von der Produzentin kam, habe ich gesagt: 'Prima, das passt gut.'" Wer auf der Suche sei, "der ist bei uns natürlich immer richtig", so Eberhardt weiter.

Inhaltlich zeige die Szene mit dem Kölner Erzbischof eine klassische Aufgabe von Priestern: "Letztlich geht es ja darum, dass man als Priester in schwierigen Situationen ein seelsorgliches Gespräch führt und sagt: 'Mensch, ich bin für Dich da, wenn es bei Dir brennt.' Und das ist ja letztlich auch ein Stück weit der Plot in dem Film, dass Horst Schlämmer ein echtes Problem hat", so Eberhardt.

Wie in der echten Seelsorge

Die Gesprächssituation zwischen Hape Kerkeling und Woelki im Film bewertet Eberhardt als realitätsnah. Dass dabei zwischen existenziellen Themen und Alltagsfragen gewechselt werde, entspreche der Praxis in der Seelsorge: "So würden Sie das als Pfarrer auch erleben: Jemand kommt mit seinen ganzen vielfältigen Sorgen zu Ihnen."

Die Dreharbeiten mit Woelki fanden im Juni 2025 in Köln statt. Der Film "Horst Schlämmer sucht das Glück" kommt am 26. März in die deutschen Kinos. (KNA)