Aus terminlichen Gründen vorgezogen

Amtseinführung von Bischof Wilmer in Münster verschoben

Veröffentlicht am 28.03.2026 um 12:14 Uhr – Lesedauer: 

Münster ‐ Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Heiner Wilmer, bekommt ein neues Bistum – und das nun früher als gedacht. Die Terminverschiebung hat auch Auswirkungen auf das Bistum Hildesheim.

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Bischof Heiner Wilmer übernimmt sein neues Bistum in Münster früher als gedacht: "Die Amtseinführung von Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ als 77. Bischof von Münster wird am Sonntag, 21. Juni, um 14 Uhr im St.-Paulus-Dom in Münster sein", teilte das Bistum am Samstag mit. Ursprünglich war die Amtseinführung für den 28. Juni geplant gewesen. Sie werde aus "terminlichen Gründen" um eine Woche vorgezogen.

Am Donnerstag hatte Papst Leo XIV. den bisherigen Hildesheimer Bischof Heiner Wilmer zum neuen Bischof von Münster ernannt. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) übernimmt damit künftig die mitgliederstärkste Diözese Deutschlands. Bis zur feierlichen Amtseinführung leitet der bisherige Diözesanadministrator Antonius Hamers das Bistum.

Hildesheim eine Woche früher vakant

Die Terminverschiebung hat auch Auswirkungen auf Wilmers bisheriges Bistum Hildesheim: Mit der Amtsübernahme Wilmers in Münster wird automatisch der Bischofsstuhl in Hildesheim vakant. Dies geschieht nun eine Woche früher als ursprünglich geplant. Wilmer leitet die norddeutsche Diözese seit 2018.

Der ursprünglich geplante Termin für die Amtsübernahme Wilmers in Münster, der 28. Juni, ist der Vortag des Hochfestes der Apostel Petrus und Paulus. Paulus ist Patron des Bistums Münster und der dortigen Kathedrale. Die Ernennung Wilmers am Donnerstag fiel bereits auf das Hochfest des Münsteraner Bistumsgründers Liudger. In seiner Antrittsansprache zog der künftige Bischof Parallelen zwischen seiner Vita und dem Leben des ersten Münsteraner Bischofs. (cbr)