"Aufgekreuzt" – Der Podcast von katholisch.de

Kardinal Bertram und die Kirche in der NS-Zeit

Veröffentlicht am 27.04.2026 um 12:30 Uhr – Lesedauer: 

Bonn ‐ Kardinal Bertram traf während der NS-Zeit viele Entscheidungen, die Historiker bis heute kritisch betrachten. Das gilt für die ganze Kirche. Darum geht es in der neuen Folge des katholisch.de-Podcasts "Aufgekreuzt".

  • Teilen:

Als Vorsitzender der Fuldaer Bischofskonferenz war Kardinal Adolf Bertram in einer Machtposition und vertrat die Interessen der katholischen Kirche in Deutschland inmitten der Zeit des Nationalsozialismus. Noch 1931 verurteilte er in dieser Rolle die Nazi-Ideologie als Irrlehre – etwa ein Jahrzehnt später schickte er Adolf Hitler Glückwünsche zum Geburtstag und ordnete zu seinem Tod sogar ein Requiem an. Wer war Kardinal Bertram, wie lassen sich seine Entscheidungen erklären und stand er symptomatisch für die katholische Kirche und ihre Mitglieder zu dieser Zeit? Darüber spricht Host Ayleen Over mit dem Historiker Sascha Hinkel.

Player wird geladen ...

Kardinal Bertram traf während der NS-Zeit viele Entscheidungen, die Historiker bis heute kritisch betrachten. Gleichzeitig steht die Frage im Raum, welche Rolle die katholische Kirche überhaupt in der NS-Zeit einnahm. Darüber spricht Host Ayleen Over mit dem Historiker Sascha Hinkel.

Audio: © Over, Ayleen

"Aufgekreuzt" ist der Wissenspodcast von katholisch.de für alle Themen rund um Kirche und Religion. In jeder Folge gehen unsere Hosts aus journalistischer Perspektive einem Thema aus dem Raum der Kirche auf den Grund. Mit renommierten Expertinnen und Experten sprechen Sie über folgenreiche Ereignisse, Glaubenssätze und faszinierende Persönlichkeiten. "Aufgekreuzt" erzählt die Geschichte hinter den Stichwörtern und zeigt die Vielseitigkeit der Kirche von heute, ihre Fragestellungen und Traditionslinien auf. (ayo)