Regelmäßig im Gottesdienst – für Reformen

Karl Jüsten: Bundeskanzler Merz lebt seinen christlichen Glauben

Veröffentlicht am 06.05.2026 um 09:41 Uhr – Lesedauer: 

Köln ‐ Bundeskanzler Friedrich Merz stammt aus dem traditionell sehr katholischen Sauerland. Diese Prägung zeigt sich bis heute, sagt der Leiter des Katholischen Büros in Berlin aus Erfahrung.

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Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nimmt nach den Worten des Leiters des Katholischen Büros in Berlin, Karl Jüsten, seinen christlichen Glauben ernst. "Ich weiß von ihm, dass er sowohl in seinem Heimatort, wie auch in seinem Zufluchtsort am Tegernsee regelmäßig sonntags zum Gottesdienst geht", sagte Jüsten dem kirchlichen Kölner Internetportal "domradio.de". "Aber er kommt auch schon mal zu mir zum Gottesdienst. Und das ist auch etwas Besonderes."

Regelmäßig kämen auch Verkehrsminister Patrick Schnieder und Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (beide CDU) zu den Andachten und Gottesdiensten, die Jüsten für die Parlamentarier ausrichtet. Merz interessiere sich außerdem sehr für den Reformweg der katholischen Kirche, fügte Jüsten hinzu. "Er ist selber engagierter Katholik und ist eher auf der Seite derjenigen, die sagen, dass sich die Kirche verändern muss, um zukunftsfähig zu sein."

Das Kommissariat der deutschen Bischöfe – Katholisches Büro in Berlin – ist eine Dienststelle der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) und des Verbandes der Diözesen Deutschlands (VDD). Das Büro dient als Verbindungsstelle der Bischofskonferenz zur Berliner Politik und wird seit dem Jahr 2000 von Jüsten geleitet. (KNA)