Baum des Erzbistums München und Freising

Fast gestohlener Maibaum von Kardinal Marx in Rom aufgestellt

Veröffentlicht am 10.05.2026 um 08:51 Uhr – Lesedauer: 

Rom ‐ Die kuriose Geschichte um den scheinbar gestohlenen Maibaum des Münchner Erzbistums für dessen römische Niederlassung sorgte Ende April für Wirbel. Nun kam er wie geplant zum Einsatz – in Rom.

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Der Maibaum aus dem Erzbistum München und Freising, der Ende April in bayerischen Medien für Schlagzeilen sorgte, ist am Samstag in Rom wie geplant zum Einsatz gekommen. Im römischen Begegnungszentrum der Erzdiözese München und Freising fand am Samstagnachmittag eine Maiandacht mit anschließender landestypischer Bewirtung statt. Der etwa 15 Meter und mit einer bayerischen Fahne geschmückte Baum wurde von Kardinal Reinhard Marx gesegnet und anschließend aufgestellt.

Audienz beim Papst

Vertreter der bei der Feier für die Bewirtung zuständigen Münchner Brauerei, die einst dem Augustiner-Orden gehörte, hatten am Samstagvormittag bereits eine Audienz bei Leo XIV. im Vatikan. Der vor einem Jahr gewählte Papst kommt aus dem Augustiner-Orden.

Um den Maibaum hatte es in den vergangenen Wochen einen lokalen Medienrummel gegeben, weil er, oder zumindest ein an seiner Stelle aufgestellter Probe-Maibaum, zwischenzeitlich als gestohlen gemeldet wurde. Da der Brauch des Maibau-Stehlens stammesüblichen Regeln folgt, blieb bis zuletzt unklar, ob ein Baum und wenn ja welcher Baum entwendet und möglicherweise auch wieder zurückgegeben wurde. (KNA)