DSDS-Sieger Menowin: Gott hat meine Sünden vergeben
DSDS-Gewinner Menowin (38) glaubt an die Vergebung aller Sünden durch Gott. "Ich habe mich so oft selbst verurteilt und auch selbst schuldig gefühlt – für ganz viele Dinge. Dann gibt es halt dieses Wort von Gott, der sagt, dass alle kommen sollen; alle, die mühselig und beladen sind, und abgeben sollen", sagte der Sänger im Interview mit dem Kölner domradio.de. "Als ich anfing abzugeben und wusste, dass mir meine Sünden vergeben sind, da spürte ich Freiheit in meinem Herzen."
Sieger der 22. DSDS-Staffel
Menowin gewann Anfang Mai die 22. Staffel der Casting-Show "Deutschland sucht den Superstar". Zuvor hatte er bereits zwei Mal an dem Format teilgenommen. Zwischenzeitlich wurde er straffällig und unter anderem wegen Körperverletzung, Betrugs und Fahrens unter Drogeneinfluss verurteilt. 2011 und erneut 2019 saß er zeitweise in Haft.
Sein Lebenswandel brachte ihn nach eigenen Angaben in Lebensgefahr. In dieser Zeit habe er dann zur Religion gefunden und sich christlich taufen lassen. "Ich wusste: 'Da kann mir jetzt nur Gott helfen', denn er kommt ja auch nie zu spät. Gott kommt immer genau zum richtigen Zeitpunkt."
Tägliches Gebet
Inzwischen bete er täglich und drücke seine Dankbarkeit aus, so der Sänger. "Es sind diese kleinen Dinge im Leben, die dankbar machen: dass du den Kühlschrank aufmachst und etwas zu essen hast, dass du warmes Wasser hast, dass du ein Bett hast, dass du zur Arbeit gehen darfst und einen Job hast. Das sind alles Dinge, für die man Gott wirklich danken kann."
Auch dass er inzwischen als Künstler seinen Familiennamen Fröhlich abgelegt habe, sei durch seinen Glauben begründet. Dieser Name habe ihn immer mit seiner Vergangenheit verbunden. "Da gibt es auch eine Bibelstelle, die besagt, dass das Alte vergangen und etwas Neues geworden ist. Daran mache ich alles fest." (KNA)
