Bistum Hildesheim diskutiert mit Kardinal Grech über Synodalität

Zum Tag der Synodalität kommt der vatikanische Experte für dieses Thema nach Hildesheim: Kardinal Mario Grech feiert gemeinsam mit dem Hildesheimer Bischof und Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Heiner Wilmer, am Samstag (17 Uhr) einen Festgottesdienst im Hildesheimer Dom. Wie das Bistum am Donnerstag mitteilte, können die Teilnehmenden beim Synodalen Tag außerdem mit dem Generalsekretär der Bischofssynode in Rom ins Gespräch kommen. Grech kümmert sich um die Umsetzung des synodalen Prozesses der Weltkirche.
Zum Tag der Synodalität im Bistum Hildesheim werden am Samstag mehr als 200 haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Diözese im Hildesheimer Domhof erwartet. In Workshops vertiefen sie Themen der Synodalität in der Kirche.
Alle beteiligen
Synodalität bedeutet in der katholischen Kirche, dass nicht nur Bischöfe und Priester, sondern möglichst alle Getauften an Beratungen und Entscheidungsprozessen beteiligt werden. Das Bistum erläutert: "Ziel ist, aufeinander zu hören, Erfahrungen zu teilen und gemeinsam nach dem Willen Gottes zu suchen. So soll die Kirche stärker als Gemeinschaft verstanden und gestaltet werden."
Der von Grech organisierte synodale Prozess der Weltkirche, der 2024 mit dem Abschlussdokument der Weltsynode eine bedeutende Wegmarke erreicht hat, wird in den Ortskirchen fortgeführt. 2028 soll es eine erneute synodale Versammlung der Weltkirche geben. Bis dahin sollen die Ortskirchen die Impulse der Weltsynode aufgreifen und implementieren. (KNA)