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Thema
Weltweiter synodaler Prozess

Weltweiter synodaler Prozess

Papst Franziskus hat 2021 die gesamte katholische Kirche auf einen weltweiten synodalen Prozess geschickt. In mehreren Stufen von den Pfarreien über die Diözesen und die Bischofskonferenzen bis zum Vatikan sollten die Gläubigen und ihre Bischöfe beraten, welche Reformen die Kirche braucht. Bei der B
Blick in die Audienzhalle bei den Beratungen der Weltsynode
In erster Hälfte von 2027

Weltsynode: Leitfäden für nächste Versammlungsphase veröffentlicht

In der Umsetzungsphase der Weltsynode sind aktuell die Bistümer am Zug. Der Vatikan hat jetzt in einem Dokument festgelegt, welche Schritte bis zu den nächsten Versammlungen im kommenden Jahr absolviert werden müssen.
Franca Spies
Haltung zu "heißen Eisen" nicht entscheidend

Theologin: "Wagenburgkatholizismus" nicht zukunftsfähig

Synodalität wirkt in der Kirche weiter, sagt die Salzburger Theologin Franca Spies. Sie sieht den Reformprozess auf einem guten Weg. Warum sie vor einem "Wagenburgkatholizismus" warnt.
Beratungen bei Weltsynode
Umsetzung der Weltsynode vor Ort

Synodendelegierte: Mitsprache auch bei schwierigen Entscheidungen

Halbzeit zwischen dem Abschluss der Weltsynode und der für 2028 geplanten Kirchenversammlung. Nun berichtet eine kanadische Synodendelegierte über den Stand in Kanada – und wie Synodalität die Kirche vor Ort verändert.
Weiler: Widerstände gegen Synodalität wegen klerikaler Mentalität
Nicht nur unter Priestern

Weiler: Widerstände gegen Synodalität wegen klerikaler Mentalität

Wandel braucht Zeit: Laut der Ordensfrau und Theologin Birgit Weiler bremsen klerikale Denkmuster die Umsetzung der Synodalität in Lateinamerika. Sie bleibt dennoch optimistisch.
Theologin: Fortschritte bei Frauenrolle nicht nur an Weihefrage messen
Plädoyer für Frauensynode im Vatikan

Theologin: Fortschritte bei Frauenrolle nicht nur an Weihefrage messen

Es gehe um mehr Sichtbarkeit: Bei der Frage nach Leitungsverantwortung von Frauen sollte man sich nicht nur auf das Thema Weihe konzentrieren, sagt Klara-Antonia Csiszar. Sie bringt eine eigene Frauensynode ins Spiel.
Bischöfe und Kardinäle bei einem Gottesdienst zur Eröffnung der Weltsynode in Rom
Familien auch in Evangelisierung wichtige Partner

"Amoris laetitia": Familienbund begrüßt Bischofstreffen in Rom

Zehn Jahre nach der Veröffentlichung von "Amoris laetitia" sollen Bischofskonferenzvorsitzende im Oktober im Vatikan über Familien beraten. Der Familienbund der Katholiken sieht darin ein "starkes Signal".
Bischöfe beim Gottesdienst zur Eröffnung der letzten Phase der Weltsynode auf dem Petersplatz im Vatikan.
Vorsitzende der Bischofskonferenzen kommen nach Rom

Zehn Jahre "Amoris laetitia": Vatikan nennt Themen für Bischofstreffen

Im Oktober versammelt der Papst die Spitzen aller Bischofskonferenzen in Rom, um über Familien zu sprechen. Jetzt hat der Vatikan die genauen Themen bekanntgegeben – und einen Arbeitsauftrag formuliert.
Beratungen bei Weltsynode
Ermutigung durch Papst Leo XIV.

Weltsynode plant weitere Schritte bis Oktober 2028

Beim Reformprojekt Weltsynode geht es um mehr Mitwirkung aller Mitglieder an Beratungen in der katholischen Kirche. Beschlüsse liegen vor und sollen nun in die Praxis umgesetzt werden. Und am Ende steht etwas ganz Neues.
Kardinal Mario Grech
Generalsekretär der Bischofssynode

Grech: Synodalität bleibt ohne missionarischen Aufbruch unvollendet

Kardinal Mario Grech sieht die bisherigen synodalen Prozesse der katholischen Kirche noch nicht am Ziel. Entscheidend sei, dass daraus ein missionarischer Aufbruch entstehe, der Menschen für das Evangelium begeistere.
Ein Bild von Papst Leo XIV. vor einem Bild der Weltsynode
Leiter kontinentaler Kirchenversammlungen im Vatikan

Mit Papst Leo: Vorbereitungstreffen für weiteren Weltsynoden-Weg

Auch wenn es in den vergangenen Wochen ruhig um die Weltsynode geworden ist, wird weitergearbeitet. Bei einer Tagung im Vatikan geht es auch um die Teilnahme an der finalen Kirchenversammlung 2028.
Kasper: Bei Synodalem Weg "vernünftigen Ausgleich" mit Rom finden
Kardinal über Synodalität und Gottesfrage

Kasper: Bei Synodalem Weg "vernünftigen Ausgleich" mit Rom finden

"So schnell sind Kirche und Glaube nicht am Ende": Für Kardinal Walter Kasper ist die Gottesfrage auch heute unverzichtbar. Zudem sprach er über den Synodalen Weg, die Weltsynode und die Rolle der Theologie.
Der Petersdom - vor dem Konklave
Tagung in Rom zu Synodalität

Professorin: Laien stärker bei Kirchenleitung beteiligen

Bei einer Tagung in Rom haben Kirchenvertreter über Leitungsformen in der Kirche diskutiert. Eine australische Professorin sprach sich dafür für mehr Laienbeteiligung aus – betonte aber die Rolle des Bischofs.
Kardinal Mario Grech spricht beim Abschlussgottesdienst auf dem Katholikentag in Würzburg
Gottesdienst und Austausch

Bistum Hildesheim diskutiert mit Kardinal Grech über Synodalität

Die katholische Kirche ringt weiter um mehr Beteiligung. Der wichtigste Vatikan-Experte für Synodalität reist nun nach Hildesheim: Kardinal Mario Grech steht für Gespräche bereit.
Felix Genn, Bischof von Münster.
Emeritierter Bischof von Münster

Genn: Weltkirche will bei Bischofswahlen mehr Mitsprache für Laien

"Das Gottesvolk soll befragt werden": Laut Altbischof Felix Genn gibt es in der Weltkirche den Wunsch, Laien stärker in den Auswahlprozess von Bischöfen einzubinden. Auch Frauen und junge Menschen sollten befragt werden.
Thomas Arnold ist ab 1. September 2016 Leiter der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen.
Standpunkt

Die Chance nutzen und die synodalen Prozesse stärker zusammenführen

Der Vatikan hat Leitlinien für den Fortgang der Weltsynode veröffentlicht. Thomas Arnold sieht nun die Chance, endlich die Stränge der Prozesse in Rom und Deutschland zu verbinden – und neue Perspektiven zu entwickeln.
Montage von Papst Leo XIV. vor der Synodalversammlung der Weltsynode.
Was bis Herbst 2028 passieren soll

Die Weltsynode geht weiter – Vatikan veröffentlicht Leitlinien

Papst Franziskus hatte sich ein neues Miteinander in der katholischen Kirche gewünscht und dazu die Weltsynode ins Leben gerufen. Nach seinem Tod geht das Reformprojekt in die nächste Runde.
Ladislav Nemet, Erzbischof von Belgrad (Serbien) bei der Weltsynode
Würdigung für deutschen Reformkurs

Kardinal Nemet: Kirche in Deutschland ist stark

Beim Katholikentag in Würzburg sprach der Belgrader Kardinal Ladislav Nemet über Synodalität und Reformen. Nun lobt er die Kirche in Deutschland als starkes Beispiel und erklärt, warum sie der Weltkirche voraus ist.
Finja Miriam Weber, Theologiestudentin und Mitglied der Synodalversammlung, beim Podium zu Synodalität als Strukturprinzip der Kirche
Finja Weber diskutierte mit Mario Grech

Als eine Theologiestudentin den Kardinal herausforderte

Der Vatikan wirbt für Harmonie, Deutschland fordert Reformen: Beim Katholikentag prallten zwei Vorstellungen von Synodalität aufeinander – bis eine Studentin den römischen Kardinal mit einfachen Fragen konfrontierte.
Kurienkardinal Mario Grech hört zu bei einer Podiumsdiskussion auf dem Katholikentag
Heiliger Geist schaffe Harmonie

Kardinal Grech wirbt für Einheit der Weltkirche – Kein Mehrheitsvotum

Der Vatikan sendet klare Signale nach Deutschland: Synodalität sei mehr als Reformdiskussionen mit Mehrheitsentscheidungen. Entscheidend sei die Einheit von Orts- und Weltkirche.
Kardinal Willem Jacobus Eijk auf dem Weg zu einem Gottesdienst im Petersdom
Dokument von Studiengruppe hatte Homosexuelle zitiert

Kardinal zu Synoden-Bericht: Versuch, Morallehre zu schwächen

Der von einer Weltsynoden-Studiengruppe vorgeschlagene Weg, mit kontroversen Themen umzugehen, sorgt für Kritik. Kardinal Willem Eijk sieht gar die Anwendung kirchlicher Lehre in Seelsorge und Beichte gefährdet.
Blick in die Audienzhalle bei den Beratungen der Weltsynode
Homosexualität als Beispiel

Weltsynoden-Gruppe fordert Paradigmenwechsel bei kontroversen Themen

Wie können Gläubige mit Konfliktthemen umgehen? Eine Arbeitsgruppe der Weltsynode hat dazu nun einen Vorschlag gemacht. Es gehe nicht in erster Linie darum, andere zu korrigieren.
Bischöfe und Kardinäle bei einem Gottesdienst zur Eröffnung der Weltsynode in Rom
Abschlussbericht veröffentlicht

Weltsynoden-Gruppe: Laien mehr in Bischofsauswahl einbinden

Zehn von Papst Franziskus eingeführte Studiengruppen sollten sich mit einzelnen Themen der Weltsynode beschäftigen. Die Bischofs-Gruppe hat nun ihren Abschlussbericht vorgelegt – und Laienbeteiligung gefordert.
Die Teilnehmer der Weltsynode in Gesprächen
Details zu Treffen mit Bischofskonferenz-Vorsitzenden

Nächste Schritte auf weltweitem Synodalprozess festgelegt

Der Umbau der Kirche zu einem Organismus mit aktiver Mitsprache auf allen Ebenen geht weiter: Das zuständige Synodensekretariat im Vatikan hat über die nächsten Schritte beraten.
Theologin Csiszar: Synodaler Prozess bringt Frauen in Kirche voran
"Erleben sicher einen Durchbruch"

Theologin Csiszar: Synodaler Prozess bringt Frauen in Kirche voran

Kein schneller Frauendiakonat, aber Bewegung: Die Pastoraltheologin Klara-Antonia Csiszar sieht Fortschritte für Frauen durch den synodalen Prozess. Entscheidungen sollen künftig nicht mehr ohne sie fallen.
Der Bischof von Antwerpen, Bischof Johan Bonny, bei einer Pressekonferenz.
Antwerpener Oberhirte im katholisch.de-Interview

Bischof Bonny zu Priesterweihe Verheirateter: Will nicht provozieren

Die Ankündigung hat für Aufsehen gesorgt: Bis 2028 will Bischof Johan Bonny verheiratete Männer zu Priestern weihen. Im katholisch.de-Interview erklärt er, warum er Hoffnung hat, dass der Vatikan sein Vorhaben gutheißt.
Erzbischof Grünwidl fordert Änderungen für Frauen in der Kirche
"...dann wird sich das auch durchsetzen"

Erzbischof Grünwidl fordert Änderungen für Frauen in der Kirche

Frauen in Beratungsgremien und der Priesterausbildung: Dafür fordert der Wiener Erzbischof Josef Grünwidl konkrete Schritte. Doch dem stehen bislang noch Regeln entgegen.
Blick in die Audienzhalle bei den Beratungen der Weltsynode
Vorschläge aus Studiengruppe

Vatikan: Mehr kirchliche Teilhabe für Marginalisierte

Zum vorläufigen Abschluss der Weltsynode im Oktober 2024 hatte sich die katholische Kirche einige Veränderungen verordnet. Konkrete Vorschläge liefern nun eigens gebildete Gruppen, etwa zum Thema Armut und Ökologie.
Kardinal Fridolin Ambongo Besungu bei einer Pressekonferenz während der Weltsynode im Vatikan.
Abschlussbericht im Rahmen der Weltsynode

Bischöfe Afrikas erklären neuen Umgang mit Polygamie

Zwischen kirchlicher Lehre und Lebensrealität: Afrikas Bischöfe wollen einen anderen Umgang mit Polygamie. Sie werben dabei auch für die Unterstützung von Frauen und Witwen in schwierigen Lagen.
Ein synodales Treffen zu Familien – ohne Familien?
Papst Leo XIV. lädt Bischofskonferenz-Vorsitzende ein

Ein synodales Treffen zu Familien – ohne Familien?

Alle Bischofskonferenz-Vorsitzenden sollen im Oktober über Familien und die Weitergabe des Evangeliums beraten. Ein ungewöhnliches Treffen – das hinter die Weltsynode zurückzufallen droht, kommentiert Christoph Brüwer.
Bischof Bonny: Möchte bis 2028 verheiratete Männer zu Priestern weihen
Umsetzung der Beschlüsse der Weltsynode

Bischof Bonny: Möchte bis 2028 verheiratete Männer zu Priestern weihen

Ein bemerkenswerter Schritt: Der Antwerpener Bischof Johan Bonny will künftig "viri probati" zu Priestern weihen. Diese Frage sei für Bischöfe zur Gewissensfrage geworden, betont er – und beruft sich auf die Weltsynode.
Priesterseminaristen
Abschlussdokumente zur Weltsynode veröffentlicht

Neue Wege in der Priesterausbildung – sozialer und digitaler

Die verschiedenen Studiengruppen der Weltsynode legen Ergebnisse vor: Wie angehende Priester ihre Blase verlassen sollen und welche Rolle digitale Mission spielt, erläutern die Abschlussberichte.
Eine junge Frau sitzt in einer Kirchenbank.
Bericht von Weltsynoden-Studiengruppe

Theologin zu Frauen-Dokument: Gute Absichten müssen konkret werden

Bringt der Studiengruppen-Bericht zur Teilhabe von Frauen in der Kirche neue Dynamik? Theologin Regina Heyder sieht wichtige Impulse und einen Abschied von Geschlechterstereotypen. Doch was folgt daraus? Ein Interview.
Kardinal Mario Grech
Synoden-Generalsekretär Grech in Polen

Kardinal: Krakauer Kirche soll "vom Dunkel ins Licht" gehen

Mit einer Pastoralsynode will das polnische Erzbistum Krakau die Beschlüsse der Weltsynode ins kirchliche Leben umsetzen. Kardinal Mario Grech war bei der Eröffnung dabei.
Regens Dirk Gärtner vor dem Fuldaer Dom
Abschlussbericht von Weltsynoden-Gruppe

Regens: Priesterausbildung nicht nur Frage von Spezialisten

Wie müssen Priester in einer missionarisch-synodalen Kirche agieren? Mit dieser Frage hat sich eine Weltsynoden-Arbeitsgruppe beschäftigt. Ihr Abschlussbericht liegt nun vor. Regens Dirk Gärtner ordnet den Text ein.
Vatikan-Studie erkennt "Frauenfrage" in der Kirche als dringlich an
Noch von Papst Franziskus in Auftrag gegeben

Vatikan-Studie erkennt "Frauenfrage" in der Kirche als dringlich an

Seit Jahrzehnten debattiert die katholische Kirche über die Rolle von Frauen in der Hierarchie. Nun hat der Vatikan eine Studie veröffentlicht, die dem Thema hohe Dringlichkeit bescheinigt.
Ordensleute in Spitzenämtern: Neuer Kurs der Kirche?
Heiner Wilmer, Franziskus, Leo XIV.

Ordensleute in Spitzenämtern: Neuer Kurs der Kirche?

Mit Heiner Wilmer steht erstmals ein Ordensmann an der Spitze der Bischofskonferenz. Im Vatikan feiern Ordensleute mit den letzten beiden Päpsten ein Revival. Sind Ordensleute neuen Führungskräfte der katholischen Kirche?
Ein Priester legt beim Gottesdienst die Palla auf den Kelch.
Vorschläge werden dem Papst vorgelegt

Weltsynode: Priesterausbildung mit mehr Frauen und mehr Praxis

Zehn Arbeitsgruppen hatte Papst Franziskus einst beauftragt, um über heikle Themen aus der Weltsynode zu beraten. Nun haben zwei davon ihre Arbeit beendet – beide plädieren für eine modernere Priesterausbildung.
Schattenhafte Umrisse vor dem Logo des Synodalen Wegs
Die Synodalversammlung am Freitag

Unmut, Enttäuschung und Teilerfolge beim Synodalen Weg

Frust statt Geduld am zweiten Tag der Synodalversammlung: Synodale drängen auf die Umsetzung der Beschlüsse. Die ausbleibenden Reaktionen aus Rom sorgen für scharfe Kritik. Doch einige Bischöfe schlagen andere Töne an.
Beratungen bei der Weltsynode
"Gespräch im Geist" zwei Mal auf Tagesordnung

Neue Gesprächsform – Synodaler Weg trifft auf Weltsynode

Kein klassisches Diskussionsformat: Das sogenannte "Gespräch im Geist", welches bei der Weltsynode erprobt wurde, hat nun Eingang bei der sechsten und letzten Synodalversammlung gefunden. Katholisch.de erklärt die Methode.
Kardinal Zen: Synodaler Prozess beleidigt Würde der Bischöfe
Redebeitrag bei Konsistorium mit scharfer Kritik an Papst Franziskus

Kardinal Zen: Synodaler Prozess beleidigt Würde der Bischöfe

Vergangene Woche kamen die Kardinäle in Rom zusammen, um mit Papst Leo XIV. zu beraten. Kardinal Joseph Zen kritisierte dabei erneut heftig das Synodalitätskonzept von Leos Vorgänger Franziskus: Dieser habe den Begriff instrumentalisiert.
Die Teilnehmer der Weltsynode in Gesprächen
Berichte mit erheblicher Verzögerung vom Vatikan veröffentlicht

Das sind die Zwischenergebnisse der Studiengruppen der Weltsynode

Da "zahlreiche wichtige theologische Fragen" bei der Weltsynode eine tiefergehende Untersuchung brauchten, entschied Papst Franziskus, Studiengruppen einzurichten. Ihre Arbeit erfuhr immer wieder Verzögerungen – nun aber liegen Zwischenberichte vor. Katholisch.de fasst die Ergebnisse zusammen.
Die französische Ordensfrau und Theologin Nathalie Becquart
Nathalie Becquart gehört zu den einflussreichsten Frauen im Vatikan

Synodensekretärin: Widerstand gegen Synodalität kommt häufig von außen

Ängste müssen ausgesprochen und anerkannt, Räume für echte Erfahrungen gemacht werden. Das meint die Untersekretärin im vatikanischen Synodensekretariat, Nathalie Becquart, im katholisch.de-Interview. Sie erklärt zudem, ob es in Zukunft eine Vielfalt an Diensten geben könnte.
Bericht zum Diakonat – Vatikan will sich bald zur "Frauenfrage" äußern
Öffnung unter Papst Leo XIV.?

Bericht zum Diakonat – Vatikan will sich bald zur "Frauenfrage" äußern

Im Vatikan prüfen gleich zwei Gremien mögliche Rollen und Dienste von Frauen in der katholischen Kirche. Bald soll der Bericht zum Diakonat der Frau vorliegen. Öffnet sich die Kirche unter dem neuen Papst Leo XIV.?
Beratungen bei Weltsynode
Umsetzungsprozess soll landesweit koordiniert werden

Landeskomitee der Katholiken wünscht sich ein "Synodenteam Bayern"

Nicht alle bayerischen Bischöfe können sich für den deutschen "Synodalen Weg" und den in der Folge einberufenen Synodalen Ausschuss begeistern. Nun wartet das oberste bayerische Laiengremium mit einer neuen Idee auf.
Mara Klein, Mitglied im Präsidium des Synodalen Ausschusses, bei der dritten Sitzung des Synodalen Ausschusses
Nach Treffen der Synodalteams in Rom

Mara Klein: Sehr viel Rückenwind für synodales Gremium in Deutschland

Das Treffen der Synodalteams in Rom hat Mara Klein "nachhaltig beeindruckt". Das Mitglied im Präsidium des Synodalen Ausschusses spricht im katholisch.de-Interview über die Form der Synodalität in Deutschland und die Antwort von Papst Leo XIV. auf die Frauen-Frage.
Blick in die Audienzhalle bei den Beratungen der Weltsynode
Vorrangige Themen wurden benannt

Synodenrat gibt Auftrag für allgemeine Kirchenversammlung 2028

In den Jahren 2023 und 2024 hat in Rom die Weltsynode getagt und neue Ansätze zur Mitbestimmung in der katholischen Kirche beschlossen. In 2028 soll die Reformdebatte noch eine Nummer größer werden.
Bischof Kohlgraf: Synodaler Weg ist kein Sonderweg mehr
Weltweit großes Interesse, aber keine Ablehnung

Bischof Kohlgraf: Synodaler Weg ist kein Sonderweg mehr

Der Synodale Weg als deutscher Sonderweg? Das sei nicht mehr die Wahrnehmung in der Weltkirche, sagt Bischof Peter Kohlgraf. Beim Heilig-Jahr-Treffen der Synodalen traf er mit tausenden Gläubigen aus aller Welt zusammen.
Papst Leo XIV.
Treffen der Synodalteams geht zu Ende

Papst Leo XIV. dringt auf eine demütige und einladende Kirche

Kürzlich berichteten Männer und Frauen aus aller Welt dem Papst über ihre Bemühungen um mehr Teilhabe aller Gläubigen an der Kirche. Am Sonntag feierte er mit diesen Akteuren der Weltsynode eine Messe.
Ein Bischof schließt einen Stift, unter seinen Händen liegt das Abschlussdokument der Weltsynode
Jahrestag wird im Vatikan zelebriert

Ein Jahr Weltsynoden-Schlussdokument: Ein "Geschenk" sucht Umsetzung

Drei Jahre lang war die katholische Kirche auf einem synodalen Weg unterwegs, bis das Abschlussdokument der Weltsynode verabschiedet wurde. Heute vor einem Jahr setzte Papst Franziskus mit einer historischen Geste den Text in Kraft. Beendet ist der Prozess damit aber noch lange nicht.
Papst Leo XIV. lacht
"Ich danke Ihnen für Ihre Beiträge zum synodalen Prozess"

Papst dankt Jesuiten für Einsatz für mehr Teilhabe in der Kirche

Ein Wochenende im Zeichen von mehr Teilhabe aller Gläubigen in der katholischen Kirche – das erwartet aktuell Papst Leo XIV. Doch schon vor dem offiziellen Treffen mit Mitgliedern aus Synodenteams widmete sich der Papst dem Thema.
Bischof Bertram Meier in Rom
Synodaler Prozess bleibe weiterhin "Chefsache"

Augsburger Bischof beruft Synodalteam – und betont Vielfalt

Der weltweite synodale Prozess ist bemüht um eine größere aktive Teilhabe der Gläubigen. Im Bistum Augsburg entsteht daher nun ein neues Gremium. Bei dessen Zusammensetzung war Bischof Bertram Meier eines besonders wichtig.
Fuldaer Dom im Morgenlicht am 23. September 2025 in Fulda.
Team arbeitet an nächsten Schritten für die Diözese

Synodalität im Bistum Fulda: Sind neugierig auf das, was Gott will

Weltsynode und Synodaler Weg haben zahlreiche Impulse aufgeworfen. Doch wie können diese vor Ort umgesetzt werden? Damit hat sich das Synodenteam im Bistum Fulda beschäftigt. Im katholisch.de-Interview sprechen die Leiterin des Teams und der Generalvikar über ihre Version von Synodalität.
Papst Franziskus schaut skeptisch
Zu groß sei sein Misstrauen gegenüber der Theologie gewesen

Kirchenhistoriker: Franziskus verspielte größte Chance von Pontifikat

Papst Franziskus habe Misstrauen gegenüber der Theologie gezeigt, das Kardinalskollegium entmachtet und zentrale Fragen offengelassen, betont ein Kirchenhistoriker. Sein Fazit: Die Chance zur Kirchenreform wurde verspielt.
Spadaro über Franziskus und Leo: Faden zwischen beiden reißt nicht
Kein Misstrauen Roms gegen Synodalen Weg unter Papst Leo

Spadaro über Franziskus und Leo: Faden zwischen beiden reißt nicht

Jesuit Antonio Spadaro galt als enger Vertrauter von Franziskus und ist heute Untersekretär in Vatikans Dikasterium für Kultur und Bildung. Im katholisch.de-Interview spricht er über den Übergang von Franziskus zu Leo, über Unterschiede, Kontinuität – und den deutschen Synodalen Weg.
Die Erfurter Kirchenrechtlerin Myriam Wijlens
"Wir in Deutschland glauben doch, dass wir besonders weit vorne sind"

Theologin Wijlens: Kirche in Europa hinkt bei Reformen hinterher

Während etwa Asien schon Bischöfe in Synodalität schule, warte Europa auf Anweisungen aus Rom, sagt die Kirchenrechtlerin und Synodenberaterin Myriam Wijlens. Deutschland nehme sich zu wichtig, meint sie.
Reformbewegung "Wir sind Kirche" erstmals in den Vatikan eingeladen
Begegnung mit Papst Leo XIV. vorgesehen

Reformbewegung "Wir sind Kirche" erstmals in den Vatikan eingeladen

Erstmals offiziell im Vatikan: "Wir sind Kirche" wurde nach Rom eingeladen. Dort werden einige der Reformaktivisten auch Papst Leo XIV. treffen. Das Heilige Jahr macht es möglich.
Thomas Söding spricht bei der Vollversammlung des ZdK
Theologe setzt in Sachen Reformen auf Papst Leo XIV.

Söding: Deutschland nicht unbedingt bestes Modell für ganze Kirche

Dass das Prinzip der Synodalität unter Papst Leo XIV. fortgeführt werden wird, davon ist der Theologe Thomas Söding überzeugt. Er fordert konkrete Schritte der katholischen Kirche in Deutschland.
Vatikan-Journalist: Papst Leo setzt Kurs seines Vorgängers fort
"Eine Art Minikonzil" in 2028

Vatikan-Journalist: Papst Leo setzt Kurs seines Vorgängers fort

Leo XIV. könnte das Projekt Synodalität von Vorgänger Franziskus stoppen – doch er tut es nicht. Der neue Papst geht den Wandel der Kirche aktiv an und setzt auf Teilhabe. Vatikan-Journalist Marco Politi über Leos Kurs.
Schwester Nathalie Becquart, Untersekretärin der Bischofssynode
Dokument zur Umsetzungsphase der Weltsynode legt Fahrplan fest

Becquart: Neues Papier soll Austausch zwischen den Ortskirchen fördern

Der Fahrplan für die Umsetzung der Weltsynode steht. Synodensekretärin Nathalie Becquart erklärt, worauf es dabei ankommt – und welches Prinzip Papst Leo XIV. offenkundig wichtig ist. Zudem spricht sie über den Amtsstil des neuen Pontifex.
Montag von Papst Leo XIV. vor der Synodalversammlung der Weltsynode
Nach dem Abschlussdokument ist vor der Implementierung

Umsetzungsphase der Weltsynode: Wie es mit dem Prozess weitergeht

Das Abschlussdokument der Weltsynode liegt seit über acht Monaten vor – beendet ist der Prozess damit aber noch lange nicht. Papst Leo XIV. hat nun den weiteren Fahrplan seines Vorgängers abgesegnet – aber nicht ohne auch selbst kleine Änderungen vorzunehmen.
Blick in die Audienzhalle bei den Beratungen der Weltsynode
Umsetzung in fünf Phasen

Vatikan veröffentlicht Fahrplan für Weltsynode bis 2028

Der Umbau der katholischen Kirche für mehr Mitbestimmung durch alle Gläubigen war eines der großen Reformprojekte von Papst Franziskus. Nun wird dieser Prozess fortgeführt. Den Fahrplan hat Papst Leo XIV. abgesegnet.
Ein Bild von Papst Leo XIV. vor einem Bild der Weltsynode
Instrument zur "Begleitung der letzten Phase des synodalen Prozesses"

Vatikan legt Papier zur Umsetzungsphase der Weltsynode vor

Wie geht es weiter mit der Weltsynode? Das will der Vatikan am Montag erklären. Dann erscheint ein Schreiben mit Hinweisen für die Umsetzungsphase. Es richtet sich vor allem an Diözesanbischöfe und nationale Synodenteams.
Ein Bild von Papst Leo XIV. vor einem Bild der Weltsynode
Kardinal Grech: Gibt "Schwierigkeiten und Widerstände"

Leo XIV. stärkt Weltsynode: Bete, dass Ihre Arbeit fruchtbar sein wird

2021 ließ Papst Franziskus die Katholiken weltweit nach ihren Wünschen und Sorgen fragen. Denn mit dem Reformprozess Weltsynode wollte er die Teilhabe für alle in der Kirche verbessern. Doch wie geht es weiter damit?
Ein Bild von Papst Leo XIV. vor einem Bild der Weltsynode
Ein Herzensprojekt seines Vorgängers Franziskus

Nach der Wahl von Leo XIV.: Wie geht es weiter mit der Weltsynode?

Die Synode zum Thema Synodalität war eines der Großprojekte von Papst Franziskus – und eines, das ihm besonders am Herzen lag. Nach dessen Tod hat nun Papst Leo XIV. das Steuer der katholischen Weltkirche übernommen. Wie wird sich das auf die Weltsynode auswirken?
Abschluss der Beratungen bei Weltsynode
Man blicke mit Zuversicht auf Richtung, die Leo XIV. angeben werde

Synodensekretariat an Papst: Wünschen missionarische synodale Kirche

Was passiert mit dem Projekt Weltsynode unter dem neuen Papst? Wie geht es praktisch und inhaltlich weiter? In einem ungewöhnlichen Brief skizziert das Sekretariat der Synode seine Hoffnungen und Wünsche an Leo XIV.
Kritik an Papst Franziskus: Kardinal Zen warnt vor zu viel Synodalität
"Frage von Leben und Tod für die von Jesus gegründete Kirche"

Kritik an Papst Franziskus: Kardinal Zen warnt vor zu viel Synodalität

Die Kardinalsversammlungen vor der Papstwahl sind vertraulich. Dennoch gelangen einzelne Beiträge an die Öffentlichkeit. So von Hongkongs Kardinal Zen. Er warnt davor, eine wichtige Reform von Papst Franziskus weiterzuführen.
 Frau hält Stola
Schreiben an vatikanisches Synodenbüro

Frauenbewegung pocht auf Gleichstellung und Frauendiakonat

Kirche darf kein Rückzugsort für patriarchale Strukturen sein: Das fordert die Katholische Frauenbewegung Österreichs. In einem Schreiben an das vatikanische Synodenbüro hat sie Argumente für das Frauendiakonat dargelegt.
Bischöfe bei einem Gottesdienst zur Vollversammlung
Wie lassen sich Forderungen aus dem Abschlussdokument umsetzen?

Wenn der Bischof Rechenschaft ablegen muss: Eine Idee der Weltsynode

In einem Brief an die Bischöfe in der Weltkirche hat Kardinal Mario Grech die Umsetzungsphase der Weltsynode eingeläutet. Der Papst wünscht, dass dieser Phase besondere Aufmerksamkeit gewidmet wird. Aber wie kann die Umsetzung aussehen? Katholisch.de blickt auf ein konkretes Beispiel.
Papst Franziskus schaut die Kardinäle an
Synodale Agenda bis 2028 festgezurrt

Reformprogramm aus dem Krankenlager – Papst Franziskus plant vor

Als "der Unvollendete" wurde Papst Franziskus unlängst in einem Buch tituliert. Dass er seine Reformprojekte für die Kirche noch lange weitertragen will, hat er nun mit einem ungewöhnlichen Manöver deutlich gemacht.
Pastoraltheologin Klara Csiszar, 9, spricht während der Voll,e, l0rsamml des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK)
Umwandlung in "stärker gemeinschaftliche, ekklesiale Architektur"

Pastoraltheologin: Bischofssynode vielleicht bald eine Art Kirchenrat

Der Vatikan hat eine Kirchenversammlung für 2028 angekündigt. Bis dahin sollen die Beschlüsse der Weltsynode angewendet werden. Laut der Theologin Klara-Antonia Csiszar könnte sich auch die "Architektur" der Kirche ändern.
Helena Jeppesen-Spuhler
Franziskus sei es wichtig, dass seine Erkrankung die Prozesse nicht aufhalte

Jeppesen-Spuhler: Neuer Papst kann synodalen Prozess schwer stoppen

Vom Krankenbett aus hat Papst Franziskus die Zukunft des synodalen Prozesses in der Kirche geregelt. Die Schweizer Synodale Helena Jeppesen-Spuhler blickt deshalb positiv in die Zukunft – und hat auch vor einem neuen Amtsinhaber keine Angst.
Abschluss der Beratungen bei Weltsynode
Zielmarke soll eine Kirchenversammlung in Rom im Jahr 2028 sein

Neuer Vatikan-Zeitplan zur Umsetzung von Reformen

Die Reformen in der katholischen Kirche, die der Papst mit dem Großprojekt Weltsynode angestoßen hat, sind längst noch nicht umgesetzt. Nun gibt es aber immerhin einen konkreten Zeitplan; er endet mit einer Kirchenversammlung im Herbst 2028.
Der Stephansdom in Wien.
Aufruf an die Bischöfe

Katholiken in Österreich fordern Plenarkonzil zu Kirchenreformen

In Deutschland sucht der Synodale Weg nach Reformen für die katholische Kirche. Katholiken im Nachbarland Österreich wünschen sich Ähnliches: Sie fordern ein Plenarkonzil und verweisen auf einen wichtigen Fürsprecher.
Aktivisten fordern von Bischöfen mehr Engagement bei Kirchenreformen
Vor Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz

Aktivisten fordern von Bischöfen mehr Engagement bei Kirchenreformen

Papst Franziskus habe Bischöfen weltweit Reformaufträge erteilt, sagen Aktivisten aus Deutschland. Auch skeptische Oberhirten müssten sich nun am synodalen Prozess beteiligen, hieß es vor der DBK-Frühjahrsvollversammlung.
Blick in die Audienzhalle bei den Beratungen der Weltsynode
Papst Franziskus hatte Themen ausgekoppelt

Vatikan: Beiträge zu Weltsynode bis Ende März möglich

Die Reformbeschlüsse der Weltsynode setzte der Papst im Oktober gleich in Kraft. Doch es gibt zehn Themen, die nicht im Plenum besprochen wurden – darunter heiße Eisen. Zu diesen Fragen kann man sich noch äußern.
Thomas Schwartz
Chance für Synodalen Weg in Deutschland

Renovabis-Chef Schwartz: Weltsynode war bereichernde Erfahrung

Mit etwas zeitlichem Abstand blickt Beobachter Thomas Schwartz auf die Weltsynode in Rom zurück. Die war aus seiner Sicht lehrreich für die ganze Weltkirche – wenn auch mit regional ganz verschiedenen Lerneffekten.
Vierte Synodalversammlung
Schweizer Beobachter legt seine Sicht dar

Fünf Jahre Synodaler Weg: Wichtige Grundlage für den weiteren Prozess

Für den Schweizer Beobachter des Synodalen Weges Daniel Kosch war der deutsche Reformprozess ein Meilenstein und eine wichtige Grundlage. Im Gastbeitrag erklärt er, warum die Kirche nach der Weltsynode beide Prozesse zusammen weiterführen muss.
Frere Alois Löser, Prior der Communaute von Taize, am 30. Oktober 2018 in Taize.
Ehemaliger Taizé-Prior war als Beobachter in Rom

Frère Alois Löser: Weltsynode birgt großes ökumenisches Potenzial

Als Beobachter war Frère Alois Löser bei der Weltsynode in Rom dabei. Aus seiner Sicht gab es dabei durchaus bemerkenswerte ökumenische Aufbrüche. Nun liege der Ball bei den Ortskirchen und der gemeindlichen Praxis.
Bischof Stephan Ackermann im Portrait
Seine Vermutung: keine Entscheidung unter Papst Franziskus

Trierer Bischof Ackermann: Diakoninnen werden kommen

Der Trierer Bischof Stephan Ackermann ist nach der Weltsynode positiv gestimmt, dass es Diakoninnen geben wird. Nur beim Zeitpunkt ist er sich noch unsicher. Wenn er die Zukunft der Kirche betrachtet, sieht er neben Umbruch auch viel Abbruch.
Helena Jeppesen-Spuhler
"Ich glaube, der Papst hat gemerkt: Da ist etwas passiert"

Jeppesen-Spuhler: Bin bei Frauenweihe nicht mehr so pessimistisch

Wie geht es nach der Weltsynode weiter mit dem Thema Frauenweihe beziehungsweise Frauendiakonat? Die Schweizer Teilnehmerin Helena Jeppesen-Spuhler nahm beim Papst eine Bewegung in dieser Frage wahr. Doch die Zeit dränge.
Standpunkt-Autor Werner Kleine
Standpunkt

Die Gefahr der Geschenke

In wenigen Tagen wird unter den Weihnachtsbäumen wieder das Dilemma des Schenkens deutlich, kommentiert Werner Kleine. Er sieht dafür auch Beispiele in der Kirche – gerade in der Rhetorik – und appelliert zur Ehrlichkeit.
Papst Franziskus beruft zwei Frauen in den Synodenrat
Vatikan-Gremium soll Beschlüsse der Weltsynode umsetzen

Papst Franziskus beruft zwei Frauen in den Synodenrat

Zum Abschluss der Weltsynode wurden 13 Bischöfe in ein Gremium gewählt, das künftige Synoden vorbereiten und durchführen soll. Nun hat der Papst vier weitere Personen ernannt, von denen zwei Frauen bereits hohe Ämter in der Römischen Kurie bekleiden.
Der emeritierte Wiener Pastoraltheologe Paul Zulehner
"Der Uniformismus war immer bremsend"

Zulehner: Dezentralisierung bringt die Kirche aus der Stagnation

Kommt es nach der Weltsynode zu einem Kulturwandel? Ja, sagt der Wiener Pastoraltheologe Paul Zulehner. Im katholisch.de-Interview spricht er über die Zukunft der Kirche, die Frauenordination, den deutschen Synodalen Weg und erklärt, was die Kirche bewegen wird.
Blick in die Audienzhalle bei den Beratungen der Weltsynode
Verschiebung der Diakoninnen-Debatte sei machtvolles Handeln

Theologinnen-Kritik: Auch nach Weltsynode entscheiden die Mächtigen

Die Ergebnisse der Weltsynode wurden weltweit sehr unterschiedlich bewertet. Für das Theologinnen-Netzwerk "AGENDA" steht fest: Auch wenn das Abschlussdokument Beteiligung fordert, bleibe die Auswahl der Beteiligten bei den Mächtigen in der Kirche.
Erzbischof Charles Scicluna
Arbeit und Führungsstil von Bischöfen evaluieren

Papstberater Scicluna: Römische Kurie muss sich ändern

Welche Folgen hat die Weltsynode für die Kirche? Geht es nach dem Papstvertrauten Charles Scicluna, gibt es bald Checklisten für die Arbeit von Bischöfen und einen neuen Führungsstil im Vatikan.
Kardinal: Afrikanische Kultur schuld an Rolle von Frauen in der Kirche
Frauen als diejenigen betrachtet, die sich um Haushalt kümmern müssen

Kardinal: Afrikanische Kultur schuld an Rolle von Frauen in der Kirche

Das Abschlussdokument der Weltsynode betont an mehreren Stellen, dass Frauen und Männer durch die Taufe die gleiche Würde haben. In Afrika seien Frauen dagegen doppelt benachteiligt, sagt der kenianische Kardinal Fridolin Ambongo Besungu.
Papst Franziskus empfängt die Mitglieder des Kardinalsrats
Eingehende Beratungen über offene Fragen

Papst spricht mit Kardinalsrat erneut über Rolle der Frau

Bei der Weltsynode, die im Oktober zu Ende ging, war es heimliches Hauptthema: die Frage nach der Beteiligung von Frauen an der Leitung der katholischen Kirche. Auch für den Papst und seine Berater ist das Thema offenbar ein Dauerbrenner.
Synodaler Ausschuss in Mainz
Erste Tagung nach dem Ende der Weltsynode

Der Synodale Ausschuss geht mit gefühltem Rückenwind aus Rom weiter

Bischöfe und Laien setzen ihre Reformberatungen zur Zukunft der Kirche fort. Top-Thema sind die Weltsynoden-Ergebnisse, die viele als Rückenwind sehen. Zudem geht es um eheliche Liebe und homosexuelle Kleriker.
Bilder von den Versammlungen der Weltsynode und des Synodalen Wegs nebeneinander
Forderungen der beiden Reformversammlungen treffen sich bei bestimmten Themen

Ähnliche Beschlüsse: Wo Synodaler Weg und Weltsynode gleiches wollen

Papst Franziskus hat mehrfach appelliert, die Ergebnisse der Weltsynode umzusetzen. Die Forderungen des Abschlussdokuments ähneln in einigen Punkten dem, was auch der Synodale Weg will. Katholisch.de zeigt Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Reformvorstellungen beider Prozesse auf.
Katharina Goldinger
Standpunkt

Jetzt wäre auch die Zeit für einen Waffenstillstand in Gaza

Im Nahost-Konflikt gibt es zwischen Israel und der Hisbollah nun Waffenstillstand. Ein hart errungener erster Schritt, der die Möglichkeit begründet, zumindest auf Frieden hoffen zu können, kommentiert Katharina Goldinger. Und was ist mit Gaza?
Helena Jeppesen-Spuhler
Franziskus veröffentlichte begleitende Notiz

Jeppesen-Spuhler: Papst hat Weltsynoden-Dokument verbindlicher gemacht

Nach der Veröffentlichung des Weltsynoden-Abschlussdokuments hat Papst Franziskus kürzlich dessen Bedeutung noch einmal betont. Die Bischöfe könnten sich damit jetzt weniger hinter Rom verstecken, glaubt Synoden-Teilnehmerin Helena Jeppesen-Spuhler.
Papst Franziskus vor Bischöfen bei einer Vigil zur Eröffnung der letzten Phase der Weltsynode
Was die offizielle Approbation des Papstes bedeutet

Maßschnur für Bischöfe – das Synodendokument als ordentliches Lehramt

Eigentlich wollte Papst Franziskus der Weltsynode das letzte Wort lassen. Jetzt hat er sich doch noch einmal zum Abschlussdokument geäußert und unmissverständlich deutlich gemacht, dass es Teil des Lehramts ist. Trotz oft vager Ansagen: Für Bischöfe hat das klare Konsequenzen.
katholisch.de-Redakteur Matthias Altmann
Standpunkt

Ein paar Wünsche für das neue (Kirchen-)Jahr

Am Sonntag beginnt mit dem ersten Advent das neue Kirchenjahr. Eine passende Gelegenheit für einen Ausblick, schreibt Matthias Altmann. Und da der Advent auch die Zeit der Wünsche ist, formuliert er einige Hoffnungen für das neue (Kirchen-)Jahr.
Papst Franziskus bei einer Ansprache
Ortskirchen sollen Prozesse zur Umsetzung durchführen

Papst: Weltsynoden-Schlussdokument ist Teil des ordentlichen Lehramts

Vor einem Monat endete die Weltsynode – Papst Franziskus kündigte an, auf ein nachsynodales Schreiben zu verzichten. Nun stellt der Pontifex die rechtliche Verbindlichkeit des Abschlussdokuments klar und erklärt, wie es weitergehen soll.
Zwei Ordensfrauen mit Schleier auf dem Petersplatz schauen zum Petersdom.
Das "Mögliche" in der katholischen Kirche sei oftmals sehr eingeschränkt

Ex-Generaloberin: Diakoninnenweihe war Minimalziel bei Weltsynode

Zwischen Frust und Beharrlichkeit: Wenn in der katholischen Kirche wenig möglich scheint, lohnt sich laut Schwester Edith-Maria Magar stetes Drängen und das Ergreifen "jedes Zipfels, der sich uns Frauen bietet".
ZdK-Präsidentin: Weltsynode stärkt Reformbemühungen
Gremium für Laien und Bischöfe machbar

ZdK-Präsidentin: Weltsynode stärkt Reformbemühungen

Die Weltsynode in Rom ist vorbei. Wie geht es weiter mit Reformen in der katholischen Kirche? Die Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Irme Stetter-Karp, will den Papst beim Wort nehmen.
Kardinal Stephen Chow Sau-Yan, Bischof von Hong Kong (China),
Bischof von Hongkong berichtet von Eindrücken bei Treffen in Rom

Kardinal Chow: Austausch mit LGBTQ-Katholiken während Synode half mir

Am Rande der Weltsynode fand in Rom eine Konferenz statt, in der LGBTQ-Katholiken über ihre Erfahrungen in der Kirche sprachen. Dabei war auch Kardinal Stephen Chow Sau-yan, Bischof von Hongkong. Er berichtete, was ihn an dem Treffen beeindruckt hat.
Michael Berentzen
Münsteraner Priester promoviert über Synodalität und war in Rom als Helfer dabei

Berentzen: Synodaler Ausschuss durch Weltsynoden-Text herausgefordert

Michael Berentzen war Moderator beim Synodalen Weg in Deutschland – und Helfer bei der Weltsynode in Rom. Passend dazu promoviert er zu einem Thema, das eng mit Synodalität verknüpft ist. Im katholisch.de-Interview blickt er auf beide Prozesse und erklärt, was er für seine Forschung mitnimmt.
Helena Jeppesen-Spuhler
Änderung von Strukturen könne auch Einstellungen verändern

Jeppesen-Spuhler: Transformation der Kirche braucht neue Denkart

Wenn Bischöfe es sich nicht vorstellen können, dass die Beschlüsse ihrer Räte für sie bindend sein könnten, dann ist noch viel zu tun: Die Schweizer Weltsynoden-Teilnehmerin Helena Jeppesen-Spuhler erklärt, es brauche neue Einstellungen.
Bischof Bertram Meier in Rom
Deutsche Strukturdebatten in Rom nicht im Zentrum

Bischof Meier nach Weltsynode: Keine neuen Bistums-Gremien einführen

Bei den bestehenden Gremien im Bistum Augsburg sieht Bischof Bertram Meier in Sachen Synodalität noch Luft nach oben. Bei einem Vortrag erklärte er jetzt, dass er die Bistums-Gremien lieber "synodal erneuern" als neue etablieren will.
Claudia Lücking-Michel
Abschlusstext der Weltsynode "männerzentriert"

Lücking-Michel: Leidensfähigkeit von Kirchenfrauen hat Grenzen

Die Weltsynode habe die Anliegen des deutschen Synodalen Weges bestätigt, meint die frühere ZdK-Vizepräsidentin Claudia Lücking-Michel. Doch mit Blick auf Weiheämter für Frauen ist sie enttäuscht und ruft dazu auf, Bischöfe in die Pflicht zu nehmen.
Ladislav Nemet, Erzbischof von Belgrad (Serbien) bei der Weltsynode
Belgrader Erzbischof ist der erste Kardinal Serbiens

Kardinal Nemet: Weltsynode stärkt Vielfalt und Dezentralisierung

Er ist Erzbischof von Belgrad und Vizepräsident des Rates der Europäischen Bischofskonferenzen: Ladislav Nemet wurde von Papst Franziskus zum Kardinal erhoben. Im katholisch.de-Interview äußert er sich zur Weltsynode und wie die Kirche in Zukunft aussehen könnte.
Professor Michael Böhnke
Standpunkt

Synodalität: Einsame Entscheidungen darf es nicht mehr geben

Nach der römischen Synode hat die Kirche nun ein verbindliches Verfahren für Synodalität, meint Michael Böhnke. Dies müsse nun auf allen Ebenen und von allen praktiziert werden – überdiözesan und in den Bistümern, ohne Alleingänge.
Kardinal Reinhard Marx
Erklärung von vier Bischöfen kein Thema bei bayerischem Bischofstreffen

Kardinal Marx: Viele Fragen bleiben nach Weltsynode offen

Bayerns Bischöfe haben sich zu ihrer Herbstvollversammlung getroffen und dabei auch über die zu Ende gegangene Weltsynode gesprochen. Jüngste Erklärungen von Mitbrüdern sollen dabei kein Thema gewesen sein.
Georg Bätzing ist Bischof von Limburg und DBK-Vorsitzender
DBK-Vorsitzender begrüßt Diskussionen um Frauen in Kirche

Bätzing: Deutsche Bischöfe bei Synode "keine Revoluzzer"

Ende Oktober ist die Weltsynode in Rom zu Ende gegangen. Eine Fernseh-Reportage lässt nun die deutschen Teilnehmer der Synode zu Wort kommen. Der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Georg Bätzing, sieht sich und seine Mitbrüder nicht als "Revoluzzer".
Forderung an bayerische Bischöfe: Aufgeschobene Reformen angehen
Weiteres Handeln am päpstlichen Anspruch von Synodalität messen

Forderung an bayerische Bischöfe: Aufgeschobene Reformen angehen

Die Weltsynode hat nach Einschätzung von Reform-Befürwortern in Bayern Wege für ein neues Miteinander in der Kirche eröffnet. Damit das zum Zuge komme, sehen sie nun die Freisinger Bischofskonferenz gefordert.
Blick in die Audienzhalle bei den Beratungen der Weltsynode
Dezentralisierung vorangetrieben

Eichstätter Weltsynoden-Beauftragter: Ortskirchen sind am Zug

Nach dem Ende der Weltsynode hat es nun jede Ortskirche selbst in der Hand, "die Ära der Synodalität zu gestalten", sagt der Beauftragte für die Synode im Bistum Eichstätt. In der angedachten Evaluation von Amtsträgern sieht er eine Hilfe.
Synodalversammlung
Nach Presseerklärung zur Weltsynode

Bischöfe stellen klar: Teilnahme am Synodalen Ausschuss nicht geplant

Die Bischöfe Hanke, Oster, Voderholzer und Kardinal Woelki wollen auch weiterhin nicht am Synodalen Ausschuss teilnehmen. Die Pressestelle des Synodalen Wegs hat inzwischen auf die Erklärung der vier Oberhirten reagiert.
Die Bischöfe Woelki, Hanke, Oster und Voderholzer, im Hintergrund die Aula des Synodalen Wegs
Hanke, Oster, Voderholzer und Woelki erneuern Kritik

Vier Bischöfe: Weltsynode und Synodaler Weg gehen nicht Hand in Hand

Nach dem Ende der Weltsynode wollten die vier Bischöfe, die bislang nicht am Synodalen Ausschuss teilnehmen, sich über die Ergebnisse austauschen. In einer gemeinsamen Mitteilung haben sie ihre Kritik am deutschen Reformprojekt erneuert.
 Frau hält Stola
Man begrüße die Äußerungen der Weltsynode zur Stellung der Frau, aber...

Theologinnen-Netzwerk "Agenda": Frauendiakonat "Gebot der Stunde"

Die mehr als 400 Theologinnen des Netzwerks "Agenda" vermissen eine klare Entscheidung der Weltsynode: Sie fordern die Zulassung von Frauen zum Diakonat. Denn Frauen in dieser Sache weiter hinzuhalten, sei ein "gefährliches Spiel".
Abschluss der Beratungen bei Weltsynode
Was wird aus dem Schlussdokument?

Das "Let it flow" der Weltsynode – Versöhnlicher Abschluss ohne Ende

Die überfüllte Stadt Rom ist um ein paar Besucher ärmer. Die Teilnehmer der Weltsynode sind abgereist, das Abschlussdokument freigegeben. Ein nachsynodales Schreiben wird es nicht geben. Was neben Handlungsvorschlägen bleibt.
Weltsynode
Plädoyer nach der Weltsynode zur Synodalität

Für einen Wahrnehmungsindex: Damit Synodalität messbar wird

Die Weltsynode zur Synodalität ist vorbei. Doch wie geht es nun weiter? Und wie kann erreicht werden, dass die Synodalität in der Kirche auf Dauer gestellt wird? Kolping-International-Generalsekretär Markus Demele entwickelt dafür in seinem Gastbeitrag die Idee eines Synodalitätswahrnehmungsindex.
Bischof Georg Bätzing
DBK-Vorsitzender berichtet auch von einem "Riesenfrust"

Bischof Bätzing schrieb Briefe zu Frauendiakonat an Kardinal Fernandez

Das Thema Frauendiakonat wurde bei der Weltsynode ausgeklammert – aber ist noch lange nicht vom Tisch. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz erklärte nun, wie er sich in die offene Debatte eingebracht hat.
Vorsitzender der US-Bischöfe: Beteiligung von Laien entscheidend
Gläubige müssten in synodale Prozesse eingebunden werden

Vorsitzender der US-Bischöfe: Beteiligung von Laien entscheidend

Weniger als ein Prozent der Katholiken in den USA waren an verschiedenen Phasen des synodalen Prozesses beteiligt. Zu wenig, meint der Vorsitzende der US-Bischofskonferenz, Erzbischof Timothy Broglio, und fordert eine stärkere Beteiligung von Laien.
Kardinal Kasper hält Diakoninnenweihe für möglich und sinnvoll
Mit der Antwort auf diese Frage habe er längere Zeit gerungen

Kardinal Kasper hält Diakoninnenweihe für möglich und sinnvoll

Können Frauen Diakoninnen werden? Die Weltsynode markierte die Frage mit Zustimmung des Papstes als offen. Kardinal Walter Kasper hat sich nach langem Ringen mit sich selbst eine Meinung gebildet.
Die Bischöfe Woelki, Hanke, Oster und Voderholzer, im Hintergrund die Aula des Synodalen Wegs
Hanke, Oster, Voderholzer und Woelki nehmen bislang nicht an Sitzungen teil

Vier Bischöfe wollen über Teilnahme an Synodalem Ausschuss sprechen

Bisher haben die vier Bischöfe Hanke, Oster, Voderholzer und Woelki nicht am Synodalen Ausschuss teilgenommen, weil sie zunächst das Ende der Weltsynode abwarten wollten. Doch wie sieht es jetzt aus? Katholisch.de hat nachgefragt.
Pasoraltheologe Paul Michael Zulehner
"Theologisch peinlich", dass Zeit für Frauendiakonat noch nicht reif sei

Zulehner zu Weltsynode: Es braucht innerkirchliche Ökumene

Das Abschlusspapier der Weltsynode ist für den Pastoraltheologen Paul Zulehner "ein nicht gerade aufregendes Dokument in unseren Breiten". Aus seiner Sicht gibt es in der Kirche aber dennoch gerade eine "Zeitenwende".
Beratungen bei Weltsynode
Salzburger Dogmatiker Hans-Joachim Sander zu Weltsynoden-Ende

Vage Synodalität ohne Wagemut: Kirchlicher Machtkampf vorprogrammiert

Die Weltsynode wollte Streit und Machtkämpfe partout vermeiden, kommentiert Dogmatiker Hans-Joachim Sander. Mit dieser Taktik habe sie aber genau das Gegenteil bewirkt: Machtkämpfe über die Bedeutung von Synodalität seien unvermeidbar. Die Frage nach der Weihe von Frauen sei ein Beispiel dafür.
Bischof Franz-Josef Overbeck bei einem Pressegespräch
Viele Menschen hätten in Frage nach Frauenweihe mehr erhofft

Overbeck: Durch Weltsynode mehr Handlungsspielräume vor Ort

Für den Essener Bischof und Synoden-Teilnehmer Franz-Josef Overbeck liegt der Ball nach dem Ende der Weltsynode jetzt vor allem bei den Ortskirchen. Schnelle Veränderungen will er in seinem Bistum aber nicht erzwingen.
Bischöfe und Kardinäle bei einem Gottesdienst zur Eröffnung der Weltsynode in Rom
Reaktionen auf Ende der Weltsynode

Bischöfe aus aller Welt setzen auf Veränderung der katholischen Kirche

Die Weltsynode ist vorbei, das Abschlussdokument verabschiedet. Was nun? Bischöfe weltweit blicken positiv auf das Ereignis zurück und erhoffen sich je eigene Folgen aus dem Projekt und dem verabschiedeten Dokument.
Bischof Stephan Ackermann steht in einem Kreuzgang in Trier
Sein Bistum mache bald selbst einen weiteren synodalen Schritt

Ackermann: Papst-Verzicht auf nachsynodales Schreiben ist Chance

Wenn jeder etwas sagen darf, steigt die Komplexität: Das ist laut dem Trierer Bischof Stephan Ackermann anstrengend, aber lohnend. Wie die Weltsynode in Rom geht auch sein Bistum "in die Werkstatt".
Beratungen bei Weltsynode
Kfd und KDFB äußern sich zum Abschluss

Deutsche Frauenverbände: Mit Ergebnis der Weltsynode nicht zufrieden

Viele Frauen hatten gehofft, dass die Weltsynode ihnen zu mehr Gleichberechtigung in der katholischen Kirche verhelfen würde. Doch die "Frauenfrage" wurde ausgeklammert. Frauenverbände aus Deutschland reagieren ernüchtert.
Regina Nagel
Standpunkt

Weltsynoden-Ergebnisse waren zu erwarten – und reichen nicht

Regina Nagel blickt ernüchtert auf die Ergebnisse der Weltsynode. Der immanente Machtmissbrauch in System und Lehre sei nicht thematisiert worden. Sie fragt sich: Wird es jemals eine Synode geben, die sich an die Abgründe der Kirche wagt?
Ein Bischof schließt einen Stift, unter seinen Händen liegt das Abschlussdokument der Weltsynode
Kompromisstext für die gesamte Kirche

Die Sprache des Weltsynoden-Schlusstextes: Enttäuschungen und Chancen

Nach fast vier Jahren Vorlauf waren die Erwartungen an den Abschlusstext der Weltsynode in Rom besonders hoch. Das schlägt sich auch in sprachlichen Feinheiten nieder. Was sich am genauen Wortlaut des Schlusspapiers ablesen lässt.
Blick in die Audienzhalle bei den Beratungen der Weltsynode
Ende von Weltsynode markiert Davor und Danach

Kirche außerhalb der Komfortzone: Die Ära der Synodalität hat begonnen

Die Weltsynode ist am Sonntag zu Ende gegangen. Doch wie geht es nun weiter mit der Synodalität in der Kirche? Roland Müller glaubt, dass der Weg zu einer synodalen Kirche unbequem ist: Gläubige und Bischöfe müssen ihre Komfortzone verlassen, schreibt er in seinem Kommentar.
Beratungen bei der Weltsynode
Synodenberater Autiero zieht ernüchterndes Fazit

Theologe: Kirchliche Realität weit entfernt von synodaler Gemeinschaft

Viele Teilnehmer seien nach dem Ende der Synode wahrscheinlich enttäuscht nach Hause gefahren, glaubt Antonio Autiero. Der Berater der Weltsynode macht beim Thema Synodalität einen großen Unterschied zwischen Anspruch und Wirklichkeit aus.
Papst Franziskus schaut nachdenklich
Entscheidung "eine Lektion für mehr Ambiguitätstoleranz", aber...

Tück: Papst-Verzicht auf nachsynodales Schreiben ist Fehler

Nach der Weltsynode wird es kein Dokument geben, in dem Papst Franziskus die Beschlüsse noch einmal einer Überprüfung und Auswahl unterzieht. Die Entscheidung wird vielfach gelobt. Der Wiener Dogmatiker Jan-Heiner Tück erklärt, warum er zögert.
Beratungen bei Weltsynode
Schwartz auf Weiß – Der Blog aus der Aula der Weltsynode: Teil 14/2024

Was nehme ich von der Synode mit nach Hause?

Nach vier Wochen ist die Weltsynode am Wochenende zu Ende gegangen. Für Thomas Schwartz ein guter Anlass, um eine Bilanz der Kirchenversammlung zu ziehen. In seinem letzten Blog-Beitrag fragt er sich, ob die Synode ein Erfolg war – und wie es nun weitergeht.
Religionslehrerin Ricarda Menne
Standpunkt

Kirche nicht nur "Mutter und Lehrerin", auch Hörende und Lernende

Nach dem Ende des weltweiten synodalen Prozesses der Kirche hat Ricarda Menne vor allem einen Wunsch für die Zukunft: Die Kirche sollte mehr auf Vielfalt, Dezentralisierung und Partizipation von Laien setzen.
Papst Franziskus
Papst setzt synodale Bestrebungen beharrlich fort

Wie Franziskus durch die Weltsynode die Kirche verändert

Ein Hauch von Historie wehte im Vatikan, als am Samstagabend die Teilnehmer der Weltsynode das Te Deum sangen. Zuvor hatten sie nach langen Beratungen einen Text beschlossen – und der Papst eine Vision verwirklicht.
Der Bonner Kirchenrechtler Norbert Lüdecke
Bonner Kirchenrechtler kritisiert Abschlusstext von Weltsynode

Lüdecke: Synodendokument enthält nur unverbindliche Vorschläge

Am Samstag kündigte Papst Franziskus an, kein nachsynodales Schreiben zur Weltsynode zu verfassen. Doch was heißt das für den rechtlichen Status der Beschlüsse? Kirchenrechtler Norbert Lüdecke nennt sie unverbindlich.
Stetter-Karp: Papst-Entscheidung zu Schlusstext ist "kleine Sensation"
ZdK-Präsidentin sieht auch Mängel bei weltweitem synodalen Prozess

Stetter-Karp: Papst-Entscheidung zu Schlusstext ist "kleine Sensation"

Auf der einen Seite eine "kleine Sensation", auf der anderen Seite eine "Bischofssynode": Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken sieht Licht und Schatten nach der Weltsynode mit dem Papst. Auch Missbrauchsbetroffene und der BDKJ äußerten sich.
Papst Franziskus im Petersdom
Gottesdienst im vollbesetzten Petersdom

Viel Symbolik zum Abschluss des weltweiten synodalen Prozesses

Das vom Papst angestoßene Reformprojekt Weltsynode ist vorerst am Ziel. Seit 2021 wurde weltweit über neue Formen der Teilhabe der Gläubigen beraten. Bevor es an die Umsetzung geht, gab es eine Festmesse voller Symbolik.
Eröffnung der letzten Phase der Weltsynode am 2. Oktober 2024 im Vatikan
ZdK-Vizepräsident und Theologe war Berater bei Weltsynode

Söding: Papst hat Synode durch Verzicht auf eigenes Schreiben gestärkt

"Die Synode endet und die Synodalität beginnt": So blickt der Theologe Thomas Söding auf die Zeit nach der Weltsynode, die nun zu Ende gegangen ist. Im katholisch.de-Interview erläutert Söding, der als Experte bei der Synode dabei war, welche Auswirkungen die Beratungen für die Kirche haben werden.
Erzbischof Lackner erwartet Kirchenrechtsänderung bei Partizipation
Österreichs Bischöfe bewerten Abschluss der Weltsynode positiv

Erzbischof Lackner erwartet Kirchenrechtsänderung bei Partizipation

Die Weltsynode der Kirche ist am Wochenende in Rom zu Ende gegangen. Die Bischöfe in Österreich zeigen sich zuversichtlich. Erzbischof Franz Lackner sagte, dass für ihn als Bischof Entscheidungen ohne synodale Beratung nicht mehr vorstellbar seien.
Bischof Felix Gmür und Helena Jeppesen-Spuhler
Synode habe sich Frauenthema "zurückerobert"

Schweizer Teilnehmer ziehen positive Bilanz der Weltsynode

Aus der Schweiz nahmen Bischof Felix Gmür und Helena Jeppesen-Spuhler von der Fastenaktion mit Rede- und Stimmrecht an der Weltsynode teil. Beide Delegierte bewerten das Ergebnis der Beratungen positiv.
Papst Franziskus hält eine Rede
Franziskus warnt vor Gefahren von "sitzender Kirche"

Papst zum Abschluss der Weltsynode: Kirche muss aufstehen

Vier Wochen haben Bischöfe und Laien über Reformen in der Kirche beraten. Am Sonntag ist die Weltsynode mit einem Gottesdienst feierlich zu Ende gegangen. Aber eigentlich gehe es jetzt erst richtig los, so Papst Franziskus.
Deutsche Bischöfe: Viele Türen am Ende der Weltsynode offen
Gemeinsame Erklärung der teilnehmenden Bischöfe aus Deutschland

Deutsche Bischöfe: Viele Türen am Ende der Weltsynode offen

Fünf Bischöfe aus Deutschland haben an der jetzt beendeten Weltsynode mit dem Papst teilgenommen. Die Oberhirten sind sich einig: Die Dynamik der Synodalität wird die katholische Kirche weiter verändern.
Oster: Kleriker behalten Entscheidungsgewalt in Kirche
Umgang mit Abschlussdokument durch Papst-Entscheidung "richtig schwierig"

Oster: Kleriker behalten Entscheidungsgewalt in Kirche

Die Weltsynode votierte am Samstag für eine Ausweitung der Beteiligung von Nicht-Priestern in Entscheidungsprozessen der Kirche. Doch die Letztentscheidung bleibe bei den Bischöfen, betonte nun der Passauer Oberhirte Stefan Oster.
Bätzing: Bischofskonferenz könnte für Laien geöffnet werden
Aussagen zu Frauendiakonat in Abschlussdokument seien nicht aussreichend

Bätzing: Bischofskonferenz könnte für Laien geöffnet werden

Öffnet sich die Deutsche Bischofskonferenz für Laien? Ihr Vorsitzender spielt nach der Synode mit diesem Gedanken und spürt Rückenwind für den Synodalen Weg in Deutschland. Auch zum Thema Frauendiakonat im Abschlussdokument äußerte er sich.
Ein Bischof liest das Abschlussdokument der Weltsynode in der Synodenaula
Dezentralisierung, Durchsichtigkeit, Diakoninnen

Weltsynoden-Schlussdokument: Lichtblicke – aber Revolution bleibt aus

Seit 2021 beraten die Gläubigen beim von Papst Franziskus initiierten weltweiten synodalen Prozess. Jetzt liegt das Abschlussdokument vor – und damit auch ein letzter Meilenstein auf diesem synodalen Weg. Es enthält einige der vieldiskutierten Reformthemen – der große Wurf bleibt aber aus.
Eröffnung der letzten Phase der Weltsynode am 2. Oktober 2024 im Vatikan
Offenheit für Diakoninnen, Dezentralisierung und Laienbeteiligung

Weltsynoden-Schlusspapier: Papst setzt Beschlüsse direkt in Kraft

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Weltsynode haben ihr Schlussdokument vorgelegt – und zahlreiche Reformthemen angesprochen. Der Papst nimmt ihre Vorschläge direkt an: Auf ein nachsynodales Schreiben will er verzichten – aus besonderen Gründen.
Beginn der Weltsynode
Schwartz auf Weiß – Der Blog aus der Aula der Weltsynode: Teil 13/2024

Alles braucht seine Regie – auch bei der Synode

Vier Wochen lang hat die Synode im Vatikan getagt, morgen geht sie zu Ende. Ein guter Anlass, um allen zu danken, die sich im Hintergrund um die Organisation des Treffens gekümmert haben, findet Thomas Schwartz in seinem neuen Blog-Beitrag.
Theologe Halik: Es braucht eine stärkere Dezentralisierung der Kirche
Religionsphilosoph und Theologe Tomas Halik zieht Bilanz der Synode

Theologe Halik: Es braucht eine stärkere Dezentralisierung der Kirche

Die zweite Sitzungsperiode der Weltsynode in Rom ist vorbei. Warum das aber kein Abschluss, sondern erst der Anfang ist, erklärt der tschechische Theologe und Priester Tomas Halik im katholisch.de-Interview.
James Martin nahm an der Weltsynode teil
Eine erste Bilanz des US-amerikanischen Jesuiten James Martin

Jesuit Martin: Papst will bei Entscheidungen mehr Stimmen einbeziehen

Themen wie LGBTQ und die Rolle von Frauen in der Kirche wurden angesprochen, allerdings standen sie nicht im Mittelpunkt der Weltsynode. Nun sind die Beratungen zum Ende gekommen. Eine erste Bilanz zieht der bekannte US-Jesuit und LGBTQ-Seelsorger James Martin im katholisch.de-Interview.
Víctor Manuel Fernández
Glaubenspräfekt nennt Namen von Mitgliedern der Studiengruppe

Kardinal Fernández: Kirche muss Stereotype über Frauen abbauen

Frauen können zuhören, sind einfühlsam und handeln nach Gefühl, ganz anders als Männer: Solche Klischees hält der oberste katholische Glaubenshüter für überholt. Kardinal Fernández ruft die Kirche dazu auf, diese Stereotype abzubauen.
Blick in die Audienzhalle bei den Beratungen der Weltsynode
Update zur Synode über Synodalität

Woche vier der Weltsynode: Gespannter Blick aufs Abschlussdokument

Heute ist es so weit: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stimmen in Rom über das Abschlussdokument der Weltsynode ab. Damit endet nach mehr als drei Jahren vorerst ein synodaler Prozess, am dem sich das ganze Volk Gottes beteiligen sollte. Doch auch jetzt bleiben Fragen offen.
Bischof Bätzing: Deutsche Kirchenreformer durch Weltsynode gestärkt
Man werde "nationales synodales Gremium" einrichten

Bischof Bätzing: Deutsche Kirchenreformer durch Weltsynode gestärkt

Die Weltsynode in Rom nähert sich dem Ende. Viele Bischöfe nutzen die Gelegenheit, sich vor der Abstimmung über das Schlussdokument noch einmal zu positionieren. Viele tun das im Hintergrund – und manche auch öffentlich.
Bischöfe und Kardinäle bei einem Gottesdienst zur Eröffnung der Weltsynode in Rom
Es soll auch um Öffnung des Priesteramtes gehen

Synoden-Teilnehmer fordern Bischofsversammlung zur Frauenweihe

Was sollte das Thema der nächsten Synode werden? Kardinal Victor Fernandez bekam darauf nun bei einem Treffen eine deutliche Antwort: Weiheamt für Frauen, Öffnung des Priesteramtes und mehr. Der Glaubenspräfekt antwortete zurückhaltend.
Kirchenrechtler Schüller: Papst verhält sich in Frauenfrage unsynodal
"Hochherrschaftliches Ausüben seines unkonditionierten Jurisdiktionsprimates"

Kirchenrechtler Schüller: Papst verhält sich in Frauenfrage unsynodal

Der Papst hat die Welt zur Synode über das Thema Synodalität geladen. Doch sein eigenes Verhalten passt nicht dazu, meint Kirchenrechtler Thomas Schüller. Er verweist dafür auf die Diskussion über die Rolle von Frauen.
Bischof sitzend
Präfekt ruft Bischöfe zu Dienst an Menschen auf

Kardinal Prevost: "Ein Bischof darf kein kleiner Prinz sein"

Was macht einen guten Bischof aus? Bei der Synode hat Kardinal Robert Prevost unterschiedliche Antworten auf diese Frage gehört. Der Präfekt erinnerte nun daran, was Papst Franziskus von Bischöfen fordert.
Bischof Georg Bätzing
Söding sieht in Synodalem Weg "gar keinen deutschen Sonderweg"

Bätzing: Weltsynode nicht weniger als Transformation der Kirche

Schon morgen stimmen die Synodalen in Rom über das Abschlussdokument der Weltsynode ab. Vorher haben drei Teilnehmer bei einer virtuellen Podiumsdiskussion über ihre Bilanz gesprochen – und ihre Erwartungen für die Zukunft.
Papst Franziskus vor Bischöfen bei einer Vigil zur Eröffnung der letzten Phase der Weltsynode
Schwartz auf Weiß – Der Blog aus der Aula der Weltsynode: Teil 12/2024

Die klerikale Modenschau – Am Ende doch nur eine Bischofs-Synode?

Am Samstag steht die wichtigste Sitzung der Weltsynode an. Ein strikter Dresscode für Geistliche wird dabei zu einer regelrechten klerikalen Modenschau führen, schreibt Thomas Schwartz in seinem Blog-Beitrag. Das sei nur leider nicht synodal.
Glaubenspräfekt Kardinal Victor Manuel Fernández bei der Weltsynode in Rom
Glaubenspräfekt dementiert Medienberichte

Kardinal Fernandez: Papst hält Tür für Frauendiakonat offen

Dürfen Frauen in der katholischen Kirche das Diakonenamt übernehmen oder nicht? Diese Frage bewegt aktuell die Gemüter im Vatikan. Nun kommt von oben die Ansage, dass es nicht um das "Ob" geht, sondern um das "Wann".
Beratungen bei der Weltsynode
Transparenz wird bei der zweiten Sitzungsperiode anders gehandhabt

Die neue Weltsynoden-Kommunikation: Zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Die Weltsynode nähert sich ihrem Ende – und kommuniziert wird so viel wie nie. Doch bei genauem Hinsehen bleiben viele Fragen offen. Versuchen Synodale und Vatikan, Tatenlosigkeit mit Bildern und Worten zu kaschieren?
Bischof Bertram Meier
Abschlussdokument könne dazu beitragen, "dass wir einander besser verstehen"

Meier hofft in Deutschland auf "weniger Lobbyarbeit" nach Synode

Bischof Meier erhofft sich von der Weltsynode positive Effekte auf die Kirche in Deutschland – auch wenn ein "Friede, Freude, Eierkuchen" nicht zu erwarten sei. Mit Blick auf das Abschlussdokument sieht er einige besonders drängende Themenbereiche.
Helena Jeppesen-Spuhler
"Koloss Kirche bewegt sich nur langsam und nur auf großen Druck"

Jeppesen-Spuhler: Vatikan hat keinen Respekt für Weltsynode

Helena Jeppesen-Spuhler hat bereits Anfang der Woche das Treffen der Studiengruppe zur Frauenfrage bei der Weltsynode kritisiert. Nun legt die Schweizer Synodale nach und wirft dem Vatikan fehlenden Respekt für die Synode vor.
Bischof Oster: Keine verborgene Agenda bei der Weltsynode
"Man sieht, es ist alles eingeflossen, was wir besprochen haben"

Bischof Oster: Keine verborgene Agenda bei der Weltsynode

Die heiklen Themen, die man in Deutschland gerne bespreche, seien in Studiengruppen ausgelagert worden, sagt Bischof Stefan Oster. Aber im Grunde seien aktuell fast alle in der Synodenaula mit dem Text zum Thema Synodalität zufrieden.
Kardinal Schönborn scheidet aus Rat der Weltbischofssynode aus
Weltsynode hat neuen Synodenrat gewählt – Mitgliederzahl von 13 auf 17 erhöht

Kardinal Schönborn scheidet aus Rat der Weltbischofssynode aus

Nach der Synode ist vor der Synode. Deshalb wurden am viertletzten Tag der großen Kirchenversammlung in Rom 13 Bischöfe gewählt, die künftige Synoden vorbereiten müssen. Vier weitere wird der Papst selbst ernennen.
Bischof Georg Bätzing spricht bei der Pressekonferenz
"Frauenfrage" lasse sich nicht komplett auslagern oder "beruhigen"

Bischof Bätzing für kirchenrechtliche Konsequenzen der Weltsynode

Am Sonntag geht die Weltsynode über Reformen der katholischen Kirche nach drei Jahren zu Ende. Doch dann geht es erst richtig los – mit der Umsetzung der Ergebnisse: Das betont der Limburger Bischof und DBK-Vorsitzende Georg Bätzing.
Kirchenrechtlerin: Weltsynode fordert neue Beratungsstrukturen
Vorbild am Amazonas

Kirchenrechtlerin: Weltsynode fordert neue Beratungsstrukturen

Lösen gemeinsame Beratungsforen von Laien und Klerikern bald Bischofskonferenzen ab? Je nachdem, was die Weltsynode in dieser Woche beschließt, könnte das passieren. Eine Synodale verriet in Rom nun mehr.
Vatikan-Experte: Weltsynode ist Gruppentherapie für Kirche
Marco Politi rechnet mit Neuerung beim Bischofsamt

Vatikan-Experte: Weltsynode ist Gruppentherapie für Kirche

Was will Franziskus mit der Weltsynode? Für den Vatikan-Experten Marco Politi zeigt der Ausschluss der Öffentlichkeit und das Abschieben heißer Eisen in Arbeitsgruppen eine Strategie des Papstes auf dem Weg zu Reformen.
Kardinal Ambongo: Afrika offen für Diakonat der Frau
Jedoch seien davor einige Fragen zu klären

Kardinal Ambongo: Afrika offen für Diakonat der Frau

Der Streit um Segen für homosexuelle Paare hat gezeigt: An der afrikanischen Kirche kommt auch der Papst nicht vorbei. Bei der Diakoninnen-Frage zeigt deren Wortführer nun Offenheit.
Jugend verändert die Kirche – doch in Synodenaula unterrepräsentiert
Schwartz auf Weiß – Der Blog aus der Aula der Weltsynode: Teil 11/2024

Jugend verändert die Kirche – doch in Synodenaula unterrepräsentiert

Wenn es darum geht, die Kirche missionarisch und synodal umzuformen, ist für Thomas Schwartz besonders eine Gruppe relevant: die Jugend. In seinem neuen Blog-Beitrag schreibt er über junge engagierte Katholiken – und ihr Fehlen in der Synodenaula.
Bischof Franz-Josef Overbeck bei einem Pressegespräch
Unter anderem wegen des erheblichen Priestermangels

Bischof Overbeck verteidigt Frauenpredigt im Bistum Essen

Die Rolle der Frauen in der Kirche ist bei der Weltsynode in Rom umstritten. Bischof Franz-Josef Overbeck sprach nun das Thema Frauenpredigt an. Und warb um Verständnis für ein verändertes Verhalten in einer veränderten Kultur.
Beratungen bei Weltsynode
"Das Treffen war insgesamt etwas frustrierend"

Theologe fordert größere Transparenz von Studiengruppe zu Frauen

Viele Teilnehmer der Weltsynode waren vom Treffen der Studiengruppe zu Frauen und kirchlichen Ämtern enttäuscht. Auch der Theologe Antonio Autiero war dabei und kritisiert den Umgang mit den Synodalen. Er fordert mehr Transparenz.
Die Teilnehmer der Weltsynode in Gesprächen
Martin Kirschner forscht zu Theologie in Transformationsprozessen

Theologe: Synodalität kann Lösung für Krisen in Kirche und Welt sein

Die Kirche ist im Wandel. Gerade bei der Weltsynode in Rom macht Theologe Martin Kirschner zwei Punkte aus, in denen sie sich schon jetzt ganz fundamental verändert. Im katholisch.de-Interview spricht er auch darüber, wie kirchliche und politische Konfliktfragen sich synodal klären lassen könnten.
Der neue Glaubenspräfekt und Kardinal Víctor Manuel Fernández
Glaubenspräfekt hatte bei Weltsynode durch Abwesenheit für Unmut gesorgt

Kardinal Fernandez versucht Klärung zur Frauenfrage

Sollen Frauen in der katholischen Kirche Weiheämter übernehmen oder nicht? Bei der Weltsynode im Vatikan spielt das Thema weiterhin eine herausragende Rolle. Glaubenspräfekt Victor Fernandez bemüht sich um Klarstellungen.
Der Dominikaner Timothy Radcliffe
Man dürfe sich nicht hinter frommen Floskeln verstecken

Radcliffe warnt Synodenteilnehmer vor linker wie rechter Ideologie

Die Weltsynode im Vatikan steuert ihrem Höhepunkt entgegen. Zu Beginn der finalen Woche rief nun der geistliche Begleiter der Synode, der künfige Kardinal Timothy Radcliffe, zu Diskussionen und freier Aussprache auf.
Kardinal Mario Grech
Ermutigung und Warnung

Kardinal Grech stimmt auf entscheidende Phase der Weltsynode ein

Am Wochenende soll das Abschlussdokument des seit 2021 laufenden Reformprojekts der Weltsynode vorliegen. Dafür laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Kardinal Mario Grech ruft die Synodenteilnehmer zu Mut auf – und warnt.
Erzbischof Jaime Spengler
CELAM-Präsident fordert Blick der Kirche auf Zeichen der Zeit

Ernannter Kardinal Spengler: Synodalität in Kirche erst am Anfang

Mit dem nahen Ende der zweiten Sitzungsperiode der Weltsynode befindet sich der weltweite synodale Prozess auf der Zielgeraden. Doch der künftige Kardinal Jaime Spengler sieht die Synodalität in der Kirche erst am Anfang.
Bischof Felix Genn bei einer Pressekonferenz
Es brauche Form von Synodalität auf allen Ebenen der Weltkirche

Bischof Genn: Veränderungen durch Weltsynode unumkehrbar

Die Weltsynode werde die Kirche verändern, glaubt Bischof Genn. Er ist sich sicher, dass eine Form von Synodalität gefunden werde, die für die Kirche in den nächsten Jahrzehnten prägend sein wird. Aber bei der Synode gehe es nicht nur um Ergebnisse.
Helena Jeppesen-Spuhler
"Wir haben ihnen eine Stunde lang erklärt, warum das so nicht geht"

Jeppesen-Spuhler: Akzeptieren Schweigen in Frauenfrage nicht

Die Aussprache der Synode mit der Studiengruppe zur Frauenweihe lief aus Sicht vieler Synodaler enttäuschend ab. Auch Helena Jeppesen-Spuhler kritisiert den Auftritt des Glaubensdikasteriums. Andere Studiengruppen seien anders aufgetreten.
Der Petersdom
Schwartz auf Weiß – Der Blog aus der Aula der Weltsynode: Teil 10/2024

Synodale Schocker: Zwischen Berufungen und Ablehnungen

Thomas Schwartz berichtet in seinem neuen Blog-Beitrag von einem Gespräch bei der Synode, in dem es um die Berufung von Frauen und die kirchliche Ablehnung des Weiheamts geht – ein Thema, das tiefe spirituelle Fragen aufwirft.
Dr. Claudia Pfrang
Standpunkt

Zuhören allein reicht nicht

Die Weltsynode weckte viele Erwartungen, doch drängende Fragen wie die Rolle der Frauen werden kaum bewegt, kommentiert Claudia Pfrang. Trotz Laienbeteiligung zeigt sich: Der Weg zu einer synodalen Kirche ist noch sehr weit.
Weltsynode: Bätzing macht sich für Frauendiakonat stark
Diskussionen würden nicht mehr ausreichen

Weltsynode: Bätzing macht sich für Frauendiakonat stark

Die Frage nach der Stellung von Frauen in der katholischen Kirche sorgt derzeit auf der weltweiten Bischofssynode in Rom für Unmut. Auch der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz Georg Bätzing äußerte sich dazu.
Gregor Podschun
Deutschsprachige Jugendverbände begleiten die Weltsynode in Rom

BDKJ: Gespräche mit konservativen Synodenteilnehmern sind schwierig

Sie sind zwar kein offizieller Teil der Weltsynode, wollen aber trotzdem mitmischen. Vier Wochen sind Vertreter vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend in Rom. Der Bundesvorsitzende Greogor Podschun erzählt im katholisch.de-Interview, wie er die Interessen des BDKJ in die Synode tragen will.
Glaubenspräfekt Kardinal Victor Manuel Fernández bei der Weltsynode in Rom
Kardinal Fernandez äußert Bedauern über Abwesenheit

Glaubenspräfekt lenkt ein: Debatte um Frauenfrage geht weiter

Fehlender Dialog und Abwesenheit des Hauptverantwortlichen: Ein Treffen zur Frauenfrage am Freitag im Vatikan sorgte unter Synodenteilnehmern für Unmut und Irritationen. Nun soll das Thema erneut auf den Tisch.
Papst Franziskus beim Gottesdienst am Weihetag der Basilika Santa Maria Maggiore
Frauen, Laien und Leitungsspitze bei Treffen mit Pontifex

Papst Franziskus empfängt Weltsynoden-Teilnehmer

Erstmals nehmen an der Weltsynode auch Frauen mit vollem Rede- und Stimmrecht teil. Sie trafen Papst Franziskus in einer eigenen Audienz und tauschten sich zudem mit weiteren Vertretern des kirchlichen Zukunftsprojekts aus.
Regen auf dem Petersplatz am 12. März, dem ersten Tag des Konklaves 2013.
Schwartz auf Weiß – Der Blog aus der Aula der Weltsynode: Teil 9/2024

Zwischen Synodenberichten und Wetterkapriolen

In seinem neuen Blog-Beitrag schreibt Thomas Schwartz über die Arbeit der Synodalen an den Zusammenfassungen der Gruppen vor dem Wochenende. Wer schneller ist, hat früher frei. Die Stimmung? Heiter bis wolkig.
Beratungen bei der Weltsynode
Bischof sprach von "skandalösem Verhalten"

Keine Aussprache zur Frauenfrage bei Weltsynode

Enttäuschte Gesichter nach einem verfehlten Austausch zum Thema Frauenweihe bei der im Vatikan tagenden Weltsynode: Statt einem von vielen erhofften Dialog gab es lediglich die Möglichkeit, Eingaben zu machen.
Die Teilnehmer der Weltsynode in Gesprächen
Update zur Synode über Synodalität

Woche drei der Weltsynode: Es wird ernst in der Synodenaula

Die inhaltlichen Arbeiten sind weitgehend abgeschlossen und schon Montag steht das Abschlussdokument bei der Weltsynode im Fokus. Immer mehr zeichnet sich dabei ab, in welchem Bereich die Weltsynode zu Reformen kommen könnte.
Bischof Stefan Oster bei einem Pressegespräch
Man rede auch mit Menschen, die "aus einem anderen Lager kommen"

Bischof Oster: Weltsynode stärkt Einheit in Vielfalt

Die Weltsynode steuert auf ihr Ende zu. Der Passauer Bischof und Synodenteilnehmer Stefan Oster glaubt, dass sie etwas in der Kirche verändern werde. Zudem verrät er, was er in den vergangenen Monaten gelernt hat.
Bischof Felix Gmür bei einem Gottesdienst
Thema Frauen sei Querschnittsthema der gesamten Synode

Bischof Gmür: Brauchen nach der Weltsynode einen klaren Fahrplan

Heute findet in Rom die Aussprache der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Weltsynode mit den Leitern der Studiengruppen statt. Der Schweizer Bischof Felix Gmür freut sich auf das Treffen. Im katholisch.de-Interview spricht er auch darüber, was aus seiner Sicht im Abschlussdokument stehen sollte.
Standpunkt-Autor Werner Kleine
Standpunkt

Seht, wie sie miteinander streiten!

Bei der Weltsynode ging es richtig zur Sache: Die Frage, wie zentral oder dezentral die Strukturen der Kirche sein sollen, sorgte für heftige Debatten. Gut so, kommentiert Werner Kleine: Endlich besinnt sich die Kirche auf ihre Anfänge und streitet miteinander!
Bischöfe aus China bekennen sich zur Einheit mit Rom
Nach Jahrzehnten der Isolation vom Zentrum der Weltkirche

Bischöfe aus China bekennen sich zur Einheit mit Rom

Viele Jahrzehnte lang konnte kein amtierender Bischof aus der Volksrepublik China an Kirchenversammlungen im Vatikan teilnehmen. Bei der Weltsynode ist das anders. Die Chinesen nutzten das für kirchenpolitische Reden.
Blick auf den Tiber und die Stadt Rom
Veranstalter bezeichnen Zeremonie am Rande der Weltsynode als "historisch"

Frauen inszenieren Priester- und Diakonenweihe auf Tiber-Schiff in Rom

Im Vatikan diskutiert die Weltsynode über Reformen der Kirche – die Weihe von Frauen für klerikale Ämter steht offiziell nicht auf der Agenda. Zugleich wollten andere auf einem Tiber-Schiff Fakten schaffen.
Annette Schavan
Auch wenn konservative Kreisen das als "nicht mehr katholisch" ablehnen

Schavan: Debatte um Frauenweihe in Kirche muss weitergehen

Dauerthema bei der laufenden Weltsynode zu Reformen der katholischen Kirche ist die Rolle der Frau – auch wenn der Papst die Debatte in eine Arbeitsgruppe auslagern wollte. Besonders umstritten ist das Thema Weihe.
Pastoraltheologin Klara Csiszar, 9, spricht während der Voll,e, l0rsamml des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK)
Klara-Antonia Csiszar ist Teilnehmerin der Weltsynode in Rom

Theologin: Frage nach Frauendiakonat noch nicht vom Tisch

Die "Frauenfrage" wird oft missverstanden, meint die Linzer Pastoraltheologin und Synodale Klara-Antonia Csiszar. Sie fordert einen größeren Rahmen, um die Rolle der Frau in der katholischen Kirche zu überdenken.
Synodale Einsichten über das Espressotrinken und den Fußball
Schwartz auf Weiß – Der Blog aus der Aula der Weltsynode: Teil 8/2024

Synodale Einsichten über das Espressotrinken und den Fußball

In seinem neuen Blog-Beitrag gibt Synodenteilnehmer Thomas Schwartz zu, nicht bei allen Wortmeldungen in der Synodenaula gleich interessiert zuzuhören. Beim Espressotrinken und Fachsimpeln über Fußball geht ihm dazu jedoch ein Licht auf.
Synoden-Experte: Änderungen im Kirchenrecht bis Mitte 2025
Schaffung neuer Institutionen möglich

Synoden-Experte: Änderungen im Kirchenrecht bis Mitte 2025

Wenn die Kirche über mögliche Reformen berät, dauert es oft lange, bevor sich wirklich etwas ändert. Das könnte im Nachgang der nun tagenden Weltsynode aber schneller gehen: Neue Gesetze und Institutionen sind schon bald in Sicht.
Eröffnung der letzten Phase der Weltsynode am 2. Oktober 2024 im Vatikan
Ungewöhnlich deutliche Auseinandersetzung über theologische Grundsatzfragen

Bei der Weltsynode zeigen sich klare Differenzen

Seit gut zwei Wochen beraten in Rom Geistliche und Laien über Veränderungen in der katholischen Kirche. Nach eher ruhigen Tagen prallten nun konträre Vorstellungen aufeinander. Ein Theologe versuchte, die Dinge zu klären.
Kardinal Steiner befürwortet Frauendiakonat und verheiratete Priester
Zwar sei dies nicht offiziell, aber in seinem Erzbistum...

Kardinal Steiner befürwortet Frauendiakonat und verheiratete Priester

Zurückhaltung ist nicht seins: Während Kirchenvertreter offiziell nur ungern zu kontroversen Themen Stellung nehmen, spricht Kardinal Leonardo Steiner offen – für ein Frauendiakonat und verheiratete Priester.
Jean-Claude Hollerich sitzt auf einem Bischofsstuhl vor einer Steinwand
Das gelte auch für das Papstamt und die Römische Kurie

Kardinal Hollerich: Weltsynode soll konkrete Reformvorschläge machen

Die Weltsynode im Vatikan kommt in die entscheidende Phase. Zu Beginn des neuen Arbeitsabschnitts hat der Inhalte-Koordinator, Kardinal Hollerich aus Luxemburg, konkrete Vorschläge zur Veränderung angemahnt.
Jesuit James Martin in Rom. Im Hintergrund: der Petersdom.
Trotz Auslagerung in Studiengruppen blieben "heiße Eisen" Thema

James Martin: Gefahr, dass Weltsynode zu unkonkret bleibt

US-Jesuit James Martin berichtet von der Weltsynode in Rom. Obwohl Papst Franziskus einige Themen von der Tagesordnung genommen hat, spielten sie weiterhin eine Rolle. Doch mit Blick auf den Abschlusstext hat Martin Sorgen.
Afrikanischer Bischof betont Lehramt beim Frauendiakonat
Er stehe in voller Gemeinschaft mit Papst und Bischöfen

Afrikanischer Bischof betont Lehramt beim Frauendiakonat

Die Frage des Frauendiakonats werde derzeit sorgfältig und ernsthaft geprüft, sagt Bischof Edouard Sinayobye aus Ruanda. Allerdings nur unter Berücksichtigung des kirchlichen Lehramts.
Synoden nur im Vatikan? Theologe Söding für Dezentralisierung
"Fest davon überzeugt, dass die kontinentalen Ebenen gestärkt werden müssen"

Synoden nur im Vatikan? Theologe Söding für Dezentralisierung

Warum keine Synode in Melbourne oder in Quito, fragt Synodenberater Thomas Söding am Rande der Weltsynode in Rom. Mit Blick auf deren Abschlussdokument könnte es eine solche Entscheidung geben, mutmaßt der Theologe.
Zwei Ordensfrauen mit Schleier auf dem Petersplatz schauen zum Petersdom.
Phänomen betreffe alle Kontinente

Weltsynode fordert mehr Schutz für Ordensfrauen vor Missbrauch

Neben Minderjährigen werden auch Ordensfrauen Opfer von sexuellem oder geistlichen Missbrauch durch Kleriker. Als das Thema jetzt bei der Weltsynode in Rom angesprochen wurde, gab es langen Beifall.
 Thomas Sternberg
Herrschaft von oben nach unten "de facto längst schon vorbei"

Sternberg: Beteiligung von Laien in Kirche ist Angleichung an Moderne

Ex-ZdK-Präsident Thomas Sternberg meint, dass demokratische Elemente seit ihren Anfängen zur Kirche gehörten. Die Beteiligung von Laien in Debatten sei daher eine überfällige Anpassung.
Teilnehmer der Weltsynode, darunter Ordensfrauen, schauen in ihre Postfächer
Schwartz auf Weiß – Der Blog aus der Aula der Weltsynode: Teil 7/2024

Erstaunliche Vielfalt in den synodalen Postfächern

Auch die Teilnehmer der Weltsynode bekommen Post. In seinem neuen Blog-Beitrag schreibt Thomas Schwartz über die Sendungen, die ihn erreichen – und welche kirchenpolitischen Veränderungen sich daran ablesen lassen.
Beratungen bei Weltsynode
Viel Reden und Zuhören – und neue Konstellationen

Wunsch nach konkreten Beschlüssen bei Weltsynode wächst

In weniger als zwei Wochen soll die Weltsynode in Rom Änderungsvorschläge für die katholische Kirche beschließen. Es geht um Transparenz, Rechenschaftspflicht und Teilhabe an Entscheidungen. Doch der Weg dahin liegt noch im Nebel.
Thomas Söding im Portrait
Synodalität gehöre zur DNA der Kirche

Söding: Zeit der einsamen Entscheidungen in der Kirche ist vorbei

In der zweiten Woche der Weltsynode ging es auch um kirchliche Entscheidungsprozesse. Der Bochumer Theologe Thomas Söding sieht hier einen Sinneswandel in Rom. In einem Interview sprach er sich auch für größere Souveränität der Ortskirchen aus.
Papst Franziskus
Auch Beschlüsse des Zweiten Vatikanischen Konzils verlesen

Für Einheit der Christen: 16 Konfessionen beten gemeinsam mit Papst

An der Weltsynode in Rom nehmen auch Vertreter 16 anderer Kirchen teil. Am Freitagabend beteten sie gemeinsam mit dem Papst für die Einheit der Christen. Und Franziskus verzichtete dabei auf seine vorbereitete Ansprache.
Bischof Shane Mackinlay bei der fünften Synodalversammlung in Frankfurt
Papst habe nicht erst auf endgültiges Dokument gewartet, sondern reagiert

Bischof: Erlaubnis für Segnung homosexueller Paare Ergebnis der Synode

Während manche den Vatikan als reformscheu kritisieren, sehen andere ihn als Vorreiter für Neuerungen. Die Weltsynode über die Zukunft der Kirche hat aus Sicht von Bischof Shane Mackinlay schon konkrete Ergebnisse geliefert.
Eine Ordensfrau
"Sie sind die Hände der Kirche, sie sind auch ihre Augen und Füße"

Ordensfrau: Frauen engagieren sich für Kirche – werden aber ignoriert

Mit Enthusiasmus setzen sich die Frauen auf Madagaskar für ihre Kirche ein, sagt Paulusschwester Solange Randrianirina. Trotzdem blieben die Frauen oft im Verborgenen. Bei der Weltsynode will die Ordensfrau die Stimme dieser Frauen einbringen.
Beratungen bei Weltsynode
Update zur Synode über Synodalität

Woche Zwei der Weltsynode: Schritte hin zum Kulturwandel in der Kirche

Die zweite Woche der Weltsynode hat gezeigt, wie selbstbewusst die Versammlung inzwischen ist: Die Synodalen setzten durch, dass die Themen der vom Papst ins Leben gerufenen Arbeitsgruppen weiterhin am Rande der Synode diskutiert werden. Dabei geht es auch um kirchliche Ämter für Frauen.
Die Synodenaula
Schwartz auf Weiß – Der Blog aus der Aula der Weltsynode: Teil 6/2024

Von einem "Vorfall" bei der Weltsynode und dem Schweigen der Kirche

Für die Logistik im Vatikan bei der Weltsynode findet Thomas Schwartz lobende Worte. In seinem neuen Blog-Beitrag berichtet er jedoch auch von einem "Vorfall", der sich am Donnerstag ereignete: Schweigen, Stille, kein Mucks in der Synodenaula.
Kardinal Hollerich fordert Kulturwandel in der Kirche
Neue Wege einer gemeinschaftlichen Entscheidungsfindung

Kardinal Hollerich fordert Kulturwandel in der Kirche

Die Weltsynode der katholischen Kirche in Rom nähert sich der Halbzeit ihrer Beratungen. Nach eher allgemeinen Themen wird es nun konkreter. Kardinal Jean-Claude Hollerich weist den Weg.
Der Dominikaner Timothy Radcliffe
"Bitte bleiben Sie, egal wie frustriert Sie von der Kirche sind"

Radcliffe: Bei Weltsynode schwere Fragen und keine raschen Antworten

Seit über einer Woche berät die Weltsynode in Rom über grundlegende Reformen. Einer ihrer wichtigsten Vordenker mahnt zu Geduld – und zur Auseinandersetzung mit den wirklich schwierigen Fragen.
Papst Franziskus an einem der runden Tische für die Weltsynode
Besonders beeindruckt habe ihn "die Dimension von Gebet und Stille"

Anglikanischer Bischof lobt katholische Weltsynode

Bei der Weltsynode im Vatikan beraten nicht nur Katholiken, sondern auch Menschen anderer Konfessionen über die Kirche von morgen. Die Atmosphäre in der Synodenaula fällt auf – zum Beispiel einem anglikanischen Bischof.
Kardinal Gerhard Ludwig Müller
"Ich warte auf grünes Licht vom Arzt"

Kardinal Müller krankheitsbedingt derzeit nicht bei Weltsynode

In der Vergangenheit ist der deutsche Kurienkardinal Gerhard Ludwig Müller immer wieder mit Kritik an der Weltsynode aufgefallen. Bei der jetzigen Sitzungsperiode ist es allerdings ruhig um ihn geworden: Der ehemalige Glaubenspräfekt ist erkrankt.
Glaubenspräfekt Kardinal Victor Manuel Fernández bei der Weltsynode in Rom
Glaubenspräfekt hatte mit Zwischenbericht für Kritik der Synodalen gesorgt

Fernández bittet um Beiträge zum Frauendiakonat bei Weltsynode

Die Kritik der Synodalen hat Wirkung gezeigt: Die Zwischenberichte der Studiengruppen werden bei der Weltsynode besprochen. Und auch Kardinal Víctor Manuel Fernández hat sich nun einsichtig gezeigt. Er bat um Beiträge zum Frauendiakonat.
Kirchenrechtlerin will repräsentativen Frauenanteil bei Synode
Zusammensetzung von Beratungsgremien solle Gottesvolk widerspiegeln

Kirchenrechtlerin will repräsentativen Frauenanteil bei Synode

Bei der Weltsynode sind erstmals Frauen mit vollem Rede- und Stimmrecht dabei. Aber sie machen nur etwa ein Achtel der Teilnehmer aus. Das soll sich ändern, fordert die italienische Kirchenrechtlerin Donata Horak – bei allen Beratungsgremien.
Petersdom und Petersplatz mit Apostolischem Palast
Einziger Vertreter berichtet von Beschwerden vor allem aus den USA

Unmut über geringe Präsenz Ständiger Diakone bei Weltsynode

Während in Kirchenkreisen munter über das Frauendiakonat diskutiert wird, steht ein bestehendes Amt kaum im Fokus: Lediglich ein Ständiger Diakon, der Belgier Geert De Cubber, nimmt an der laufenden Weltsynode im Vatikan teil. Das sorgt für Verstimmung.
Erzbischof Tarcisio Isao Kikuchi bei einer Pressekonferenz
Weltsynode sammelt 62.000 Euro für Kriegsopfer in Gaza

Neu-Kardinal aus Tokio: Europa wird zur neuen Peripherie der Kirche

Papst Franziskus spricht immer wieder davon, die Kirche müsse an die Ränder gehen. Diese Ränder verschieben sich aus Sicht des Tokioer Erzbischofs allerdings weiter nach Europa. Die Kirche in Asien und Afrika habe vor allem zwei Dinge zu bieten.
Blick über den Tiber zum Petersdom mit Regenbogen
Konferenz am Rande der Weltsynode

LGBTQ-Katholiken fordern Anerkennung bei Treffen in Rom

Über die Erfahrungen von LGBTQ-Katholiken in der katholischen Kirche haben Delegierte der Weltsynode bei einem Treffen in Rom diskutiert. Organisiert hatte es der prominente Jesuit James Martin. Auch Bischöfe und Kardinäle nahmen daran teil.
Helena Jeppesen-Spuhler
"Ein päpstliches 'no basta' wird von vielen nicht mehr akzeptiert"

Jeppesen-Spuhler: Synode lässt sich nicht mehr alles gefallen

Bisher schien klar: Was aus den Vatikan-Dikasterien kommt, das gilt. Der Auftakt der Weltsynoden-Session habe gezeigt, dass das heute nicht mehr so einfach ist, sagt die Schweizer Teilnehmerin Helena Jeppesen-Spuhler. Es gebe einen Kulturwandel.
Schönborn: Keine Zeit für spektakuläre Reformen bei Weltsynode
Europa spiele bei Versammlung untergeordnete Rolle

Schönborn: Keine Zeit für spektakuläre Reformen bei Weltsynode

Der Wiener Kardinal Christoph Schönborn hat schon an vielen Bischofssynoden teilgenommen. Mit Blick auf die aktuelle Synode warnt er vor zu großen Reformhoffnungen und analysiert die Rolle Europas in der Synodenaula.
Weltsynode
Schwartz auf Weiß – Der Blog aus der Aula der Weltsynode: Teil 5/2024

Zuhören schlaucht! Wenn Synodale drauflosreden, ohne konkret zu werden

Manchmal ist so eine Synode ziemlich langweilig, schreibt Thomas Schwartz. Oft bekommt man Dinge zu hören, die der Redner vermutlich schon immer einmal sagen wolllte. Dabei sollen gerade bei der Weltsynode Reformvorschläge konkret werden.
katholisch.de-Redakteur Christoph Brüwer
Standpunkt

Es braucht nach der Weltsynode auch Strukturveränderungen

Mit der Weltsynode kommt ein jahrelanges kirchliches Großprojekt an ein Ende. Das Ergebnis dürfe aber nicht nur eine Haltungsänderung sein, kommentiert Christoph Brüwer. Dies helfe nicht nur den Gläubigen, sondern auch Bischöfen und dem Papst.
Beratungen bei Weltsynode
Zwei Frauen mit dabei

Kommission für Abschlussdokument der Weltsynode gewählt

Wie bei Parteitagen ist auch bei Synoden die Antragskommission das wichtigste Gremium hinter den Kulissen. Bei der Weltsynode in Rom wurde dafür ein bunt zusammengesetztes Team gewählt, darunter zwei Frauen.
Thomas Söding spricht bei der Vollversammlung des ZdK
Spannungen zwischen Amtsträgern und Basis

Synodenberater Söding: Glaubhafte Kirche braucht Frieden im Inneren

In der katholischen Kirche gibt es viele Spannungen. Wenn sie aber glaubwürdig zum Frieden in der Welt beitragen will, müsse die Kirche auch selbst in ihren inneren Verhältnissen Frieden haben, betont der Theologe Thomas Söding.
Erzbischof: Geht bei Synodalität nicht um modische Reformen
Ignatius Kaigama ist Erzbischof von Abuja in Nigeria und Synodaler

Erzbischof: Geht bei Synodalität nicht um modische Reformen

Dass Papst Franziskus großen Wert auf Synodalität legt, kommt in der Kirche in Nigeria gut an, sagt Erzbischof Ignatius Kaigama. Dort helfe Synodalität sogar dabei, Missbrauch bei der Feier der Eucharistie und anderer Sakramente zu verhindern.
Kardinal: Rolle von Frauen in der Kirche wichtiges Thema der Synode
"Der Papst hat begonnen, sich für das Thema zu interessieren"

Kardinal: Rolle von Frauen in der Kirche wichtiges Thema der Synode

Offiziell ist die Frage, ob Frauen in der katholischen Kirche Kleriker werden können, kein Thema bei der Weltsynode im Vatikan. Laut dem indischen Kardinal Oswald Gracias ist die "Frauenfrage" dennoch bei der Synode präsent. Dies liege auch am Papst.
Papst schreibt an Christen in Nahost – Synodale sollen spenden
Aus Anlass des 7. Oktober

Papst schreibt an Christen in Nahost – Synodale sollen spenden

Ein Jahr nach dem Hamas-Massaker in Israel hat Papst Franziskus an die Christen in Nahost geschrieben. Die Teilnehmer der Weltsynode erwartete am Nachmittag ein Kardinal mit einem Sammelkorb.
Der Dominikaner Timothy Radcliffe
Ausnahmeerscheinung unter den Beratern des Papstes

Timothy Radcliffe – Der Vordenker der Weltsynode wird Kardinal

Unter den neuen Kardinälen ist er einer der Bekanntesten – obwohl er kein Bischof ist. Der Dominikaner Timothy Radcliffe hat bei der Weltsynode wichtige Impulse gegeben. Auch bei einer Papstwahl könnte er das tun.
 Czeslaw Kozon
Bischof von Kopenhagen nimmt an Weltsynode in Rom teil

Kozon: Sinn für Demokratie spiegelt sich in Kirche Skandinaviens wider

Katholiken bilden in Skandinavien eine Minderheit. Synodale Strukturen sind für sie aber selbstverständlich, sagt Bischof Czesław Kozon. Die Anliegen der Weltsynode seien daher "mit Begeisterung" in den Pfarreien seiner Diözese aufgenommen worden.
Petersdom mit Regenbogen
Warnung vor verstärkter Diskriminierung

Aktivist: Besser nicht über LGBTQ bei Weltsynode sprechen

"Wenn Sie nichts Nettes zu sagen haben, sagen Sie gar nichts" – daran sollte sich auch die Weltsynode halten, meint ein LGBTQ-Aktivist. Und warnt, dass die Synode zu größerer Diskriminierung queerer Menschen in der Kirche führen könnte.
Jean-Claude Hollerich sitzt auf einem Bischofsstuhl vor einer Steinwand
Appell an Synodale, furchtlos konkrete Vorschläge zu machen

Kardinal Hollerich: Alternativen zur kirchlichen Machtpyramide gesucht

Ein besseres Miteinander von Klerikern und Laien ist das große Thema der Weltsynode im Vatikan. Zu Beginn der zweiten Sitzungswoche hat der Inhalte-Koordinator die Teilnehmer ermutigt, konkrete Reformideen vorzubringen.
Katharina Goldinger
Standpunkt

Eine solche Synode ist unehrlich

Die Weltsynode sollte eigentlich den Raum für die Beratung öffnen, gerade mit Blick auf das Thema Gleichberechtigung. Doch die in Taten geäußerte Botschaft ist eine andere, kommentiert Katharina Goldinger. Was soll jetzt noch zu erwarten sein?
Beratungen bei Weltsynode
Schwartz auf Weiß – Der Blog aus der Aula der Weltsynode: Teil 4/2024

Nach der ersten Synoden-Ernüchterung: Na also, es geht doch!

Nachdem er in seinem letzten Blogbeitrag von Ernüchterung und Enttäuschung geschrieben hat, ist Thomas Schwartz inzwischen wieder positiver gestimmt. Auch vielen Synodenteilnehmern geht es so. Grund dafür ist die "kreative" Weisheit des Synoden-Sekretariats.
Bischof Bätzing
"Komplementärer Beitrag" zur Hierarchie müsse verankert werden

Bischof Bätzing für Änderungen der Machtstruktur im Kirchenrecht

Bei einem Gottesdienst in Rom blickt der DBK-Vorsitzende Georg Bätzing auf die Weltsynode – und hofft auf Reformen, die eine "neue Kultur" in der Gemeinschaft der Kirche bringen. Auch das Thema der nach Scheidung Wiederverheirateten spricht er an.
Beratungen bei Weltsynode
Versammlung geht in kurze Wochenendpause

Weltsynode: Appelle für Frieden und gegen Fundamentalismus

Am vierten Tag der finalen Weltsynoden-Runde blickten die Teilnehmer auf Krisen in der Welt, besonders den Nahost-Konflikt. Am Sonntag setzt die Weltsynode ihre Beratungen für einen Tag aus, doch der Papst lädt zum Friedensgebet ein.
Papst Franziskus an einem der runden Tische für die Weltsynode
Update zur Synode über Synodalität

Erste Woche Weltsynode: Erwartungsmanagement in Rom

Mit geistlichen Vorträgen, einer Bußandacht und Berichten der Studiengruppen hat die erste Woche der Weltsynode begonnen. Im Zentrum stand dabei vor allem ein Thema: die sakramentale Weihe von Frauen. Schon der erste Tag sorgte allerdings für Frustration.
Eröffnung der letzten Phase der Weltsynode am 2. Oktober 2024 im Vatikan
"Nicht über Frauen sprechen, sondern ihnen zuhören"

Rolle der Frau nimmt bei Weltsynode weiter breiten Raum ein

Auch wenn die Rolle von Frauen in der Kirche "nur" in einer Studiengruppe der knapp vierwöchigen Weltsynode behandelt wird: An dem Thema kommt die globale Versammlung in Rom nicht vorbei. Und will es wohl auch nicht.
Gregor Podschun
Jugendverband blickt mit Kritik auf Beratungen in Rom

BDKJ: Zu wenig junge Menschen bei Weltsynode

Viele junge Menschen drängen auf Reformen in der Kirche. Ihre Stimmen werden jedoch bei der Weltsynode kaum gehört, kritisiert der BDKJ-Bundesvorsitzende Gregor Podschun. Er nennt Themen, die für sie besonders wichtig sind.
Papst Franziskus beim Gottesdienst am Weihetag der Basilika Santa Maria Maggiore
"Tiefes Gefühl der Desillusionierung" beim Thema Frauendiakonat

Südafrikanische Frauen enttäuscht von Papst Franziskus

Nicht nur Europäer zeigen sich zu Beginn der Weltsynode desillusioniert: Eine Theologin aus Südafrika bemängelt fehlende Transparenz beim Thema Frauendiakonat. Ihre Befürchtung: Der Papst hat schon entschieden.
Beratungen bei der Weltsynode
"Aus Frust wird nun aber produktive Wut"

Nach Rede von Glaubenspräfekt: Frauen wollen in Rom protestieren

Glaubenspräfekt Fernandez hat ein Dokument zur Rolle der Frau angekündigt. Das sorgte für Unmut in der Synodenaula. Eine Aktivistin bemängelt eine "katastrophale" Sicht des Vatikans auf Frauen – und kündigt Proteste an.
Jesuit James Martin in Rom. Im Hintergrund: der Petersdom.
Jesuit und Aktivist erwartet nichts Bemerkenswertes zu LGBTQ-Fragen

James Martin zur Weltsynode: Wohl kaum Neues für queere Menschen

US-Jesuit James Martin glaubt nicht, dass es große Veränderungen im Umgang der Kirche mit LGBTQ-Menschen nach der Weltsynode geben wird. Das liege auch an der Grundanlage der Beratungen. Trotzdem hat er klare Vorstellungen von möglichen Ergebnissen.
Beratungen bei Weltsynode
Schwartz auf Weiß – Der Blog aus der Aula der Weltsynode: Teil 3/2024

Was war das jetzt? Ernüchterung statt Begeisterung in der Synodenaula

Am zweiten Synoden-Tag hat sich bei Thomas Schwartz schon Ernüchterung breitgemacht. Gerade die Zwischenberichte der Arbeitsgruppen und der Relatoren fand er enttäuschend. Ziemlich angefressen aber war er, als es um das Diakonat der Frau ging.
Teilnehmer der Weltsynode sitzen an Bildschirmen
Aufruf zu mutigen Reformen

Debatte um Frauen-Frage bei Weltsynode – Appell von Reformgruppen

Rund um die gerade begonnene Weltsynode im Vatikan versuchen katholische Reformgruppen, den Druck für Veränderungen zu verstärken. Die Rolle der Frau hat das Zeug zum Dauerbrenner der bis 27. Oktober laufenden Versammlung.
Vatikan plant neues Dokument zu Frauen in der Kirche
Frage nach Diakoninnen wird geprüft

Vatikan plant neues Dokument zu Frauen in der Kirche

Die Rolle der Frau in der katholischen Kirche ist nicht offiziell Thema der in Rom tagenden Weltsynode. Doch nun hat dort kein Geringerer als der oberste Glaubenshüter ein Dokument zu der großen Streitfrage angekündigt.
Eröffnungssitzung der Weltsynode
Schwierige Themen mit universeller Bedeutung

Weltsynode beginnt in Rom: "Harmonie in der Vielfalt schaffen"

Vier Wochen lang berät die Weltsynode der katholischen Kirche in Rom über grundlegende Reformen. Zum Auftakt rief Papst Franziskus die Teilnehmenden zur Offenheit auf. Energisch verteidigte er die Beteiligung von Nichtgeweihten.
Papst Franziskus bei einem Gottesdienst zur Eröffnung der letzten Phase der Weltsynode
Beeindruckende Messfeier weckt Erwartungen für das Reformprojekt

Entscheidende Phase der Weltsynode ist eröffnet

Seit 2021 läuft die Weltsynode, ein vom Papst angestoßenes Reformprojekt, bei dem die Kirche zu neuen Formen der Teilhabe aller Gläubigen kommen will. Jetzt gehen die Beratungen in die entscheidende Phase.
Bischof Overbeck kritisiert Ausklammerung von Themen bei Weltsynode
Unterschiedliche regional-kulturelle Lösungen bei Reformen zulassen

Bischof Overbeck kritisiert Ausklammerung von Themen bei Weltsynode

In der katholischen Kirche dürfen nur Männer Diakon oder Priester werden. Wird sich das ändern? Bei der Weltsynode soll es laut Tagesordnung kein Thema sein. Teilnehmer Bischof Overbeck kritisiert das.
Besinnungstage vor der Weltsynode
Schwartz auf Weiß – Der Blog aus der Aula der Weltsynode: Teil 2/2024

Synoden-Einkehrtage: Kein lautes Wort, kein Vorwurf der Häresie

An diesem Mittwoch starten die eigentlichen Beratungen der Weltsynode. Vorangegangen sind zwei Einkehrtage. Thomas Schwartz schreibt in seinem Synoden-Blog, wie er sie erlebt hat. Von einem "geschwisterlichen Spannungsbogen" und einer großen Frage.
Papst Franziskus im Profil
Schuldbekenntnis soll Vertrauen wiederherstellen

Papst Franziskus leitet Bußakt der Kirche für Verfehlungen

Für den Vorabend der Weltsynode der katholischen Kirche hat Papst Franziskus einen ungewöhnlichen Akt angeordnet: Spitzenvertreter der Kirche sollten öffentlich Schuld bekennen – auch in Bezug auf den Missbrauch.
Der Dominikaner Timothy Radcliffe
Größte Herausforderung sei die Einbeziehung aller Kulturen

Prediger stimmt Weltsynode auf kulturelle Gräben ein

Vier theologische Impulse hat der englische Dominikaner Timothy Radcliffe den Teilnehmern der Weltsynode vor ihren Beratungen mitgegeben. Am zweiten Besinnungstag sprach er vom post-westlichen Zeitalter und Spannungen in der Kirche.
Kurienkardinal Kurt Koch, Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen
Klerikalismus und Frauenfrage erforderten weiterhin sensible Beratung

Kardinal Koch: Europas Kirche braucht geistliche Vitaminspritze

Zwölf Tage verbrachte Papst Franziskus in Asien und dem Pazifikraum. Das zeigt: Die Bedeutung des Globalen Südens wächst in der Weltkirche – und die Europas schwindet. Kardinal Koch erklärt, was das für Europa bedeutet.
Generalsekretärin Kaschner: Erwarte auch heikle Themen auf Weltsynode
Gegenseitiges Zuhören sei Liberalen und Konservativen bereits gelungen

Generalsekretärin Kaschner: Erwarte auch heikle Themen auf Weltsynode

Frauenfrage und Amtsverständnis: Die Generalsekretärin der Nordischen Bischofskonferenz, Anna Mirijam Kaschner, glaubt, dass bei der Weltsynode auch heikle Themen zur Sprache kommen werden. Kontroversen seien möglich.
Papst Franziskus bei der Weltsynode
Kritik an fehlender Einbindung von Frauen aus Deutschland

Katholischer Frauenbund fordert von Weltsynode weitreichende Reformen

Mehr Geschlechtergerechtigkeit wünschen sich nicht nur Frauen aus Deutschland von der katholischen Kirche. Internationale Verbände wollen sie während der Weltsynode in Rom einfordern.
Papst Franziskus schaut zur Seite
"Er ist weiterhin offen für dieses Gespräch"

Vor Weltsynode: Papst trifft sich mit Verfechterinnen von Frauenweihe

Der Diakonat der Frau soll bei der Weltsynode nicht besprochen werden und wurde im Vorfeld der nun beginnenden Sitzung in eine Studiengruppe ausgelagert. Vor dem Start der Synode traf der Papst jetzt eine Gruppe von Frauenweihe-Verfechterinnen.
Petersplatz mit Petersdom
Papst ruft erneut zu Beratungen in die Ewige Stadt

Weltsynode 2.0 in Rom: Das passiert in den nächsten Wochen im Vatikan

Diese Woche geht sie los – die zweite Vollversammlung der Bischofssynode zur Synodalität in Rom. Was haben die Synodalen auf der Weltsynoden-Tagesordnung und wie geht es Ende Oktober nach ihren Beratungen weiter? Ein Überblick.
Begegnung und Besinnung vor der Weltsynode im Vatikan
Synode sei keine "Hauptversammlung von Glaubensunternehmern"

Auftakt der Weltsynode mit Impulsen zu Offenheit und Einheit

Vor Beginn der Beratungen der Weltsynode finden im Vatikan vier intensive geistliche Impulse statt. Bereits die ersten beiden griffen aktuelle Fragen und Herausforderungen auf und enthielten viel Stoff zum Nachdenken.
Vor Synode: Halik warnt vor zu großen Hoffnungen auf schnelle Reformen
Synodale Reform sei der Kirche große und anspruchsvolle Aufgabe

Vor Synode: Halik warnt vor zu großen Hoffnungen auf schnelle Reformen

"Es ist unrealistisch, bald nach den beiden Synodentagungen in Rom sichtbare institutionelle Veränderungen zu erwarten": Der Theologe Tomas Halik warnt mit Blick auf die Bischofssynode vor zu großen Hoffnungen auf schnelle synodale Reformen.
Andreas Batlogg
"Die Zeit bischöflicher Top-Down-Entscheidungen ist vorbei"

Theologe Batlogg zu Weltsynode: "Nägel mit Köpfen machen"

Der Jesuit Andreas Batlogg blickt positiv auf die anstehende Weltsynode. Bei Themen wie Transparenz und Partizipation seien Erfolge möglich. Klar sei, dass die "Zeit bischöflicher Top-Down-Entscheidungen vorbei ist".
Petersdom mit Petersplatz und Audienzhalle
Schwartz auf Weiß – Der Blog aus der Aula der Weltsynode: Teil 1/2024

Nächste Synoden-Etappe: Alles andere als "leichtes Gepäck"

Vier Wochen Synode in Rom, das bedeutet alles andere als "leichtes Gepäck", schreibt Thomas Schwartz in seinem Synoden-Blog. Zu diesem Gepäck gehören aber auch viele Erwartungen unterschiedlicher Seiten.
Helena Jeppesen-Spuhler
Schweizerin ist bei Gesprächen dabei

Synodale: Rechne bei Weltsynode mit dynamischem Auftakt

In Rom beginnt in diesen Tagen die nächste Etappe der Weltsynode. Die Schweizer Synodale Helena Jeppesen-Spuhler schreibt in ihrem Gastbeitrag über die Ausgangslage und ihre Erwartungen für die Gespräche. Sie rechnet mit einem dynamischen Auftakt.
Gruppenfoto auf dem Petersplatz
Zwölf Frauen aus Rottenburg-Stuttgart waren für Begegnungsreise im Vatikan

Frauen über Vatikan-Besuch: Sehen Perspektivwechsel in der Kurie

"Ad-limina-Besuch mal anders" – unter diesem Motto sind zwölf Frauen aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart nach Rom gereist, um mit Kurienvertretern ins Gespräch zu kommen, Vorurteile abzubauen und über Reformanliegen zu sprechen. Über die Reise sprechen zwei der Frauen im katholisch.de-Interview.
Bischöfe im Gebet bei der Herbstvollversammlung der Bischofskonferenz
Bischofstreffen in Fulda richtete Blick auf zweite Weltsynoden-Runde

Herbstvollversammlung: Harmonie und Hoffnung – mit Fragezeichen

Große Krisen standen auf der Tagesordnung der Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz. Zu Reibungen zwischen den Bischöfen kam es dabei aber offenbar weniger. Für fünf der deutschen Bischöfe führt der Weg jetzt nach Rom. Mit im Gepäck: konkrete Hoffnungen.
Bischof Oster: Können bei Weltsynode durchaus etwas einbringen
Kirche in Deutschland sei in zweierlei Hinsicht stark

Bischof Oster: Können bei Weltsynode durchaus etwas einbringen

Der Passauer Bischof Stefan Oster gehört zu den fünf deutschen Bischöfen, die an der anstehenden Weltsynode in Rom teilnehmen. Worauf er sich freut und warum Papst Franziskus eine Inspiration für ihn ist.
Der Dominikaner Timothy Radcliffe
Weiterentwicklung der Lehre durch "gelebte Erfahrung"

Synoden-Prediger Radcliffe würdigt homosexuelle Beziehungen

In wenigen Tagen kommen 368 Frauen und Männer aus allen Kontinenten zur Weltsynode in Rom zusammen. Im Vorfeld äußert sich der geistliche Assistent der Synode, der Dominikaner Timothy Radcliffe, zum pastoralen Umgang mit LGBTQ-Katholiken.
Bätzing: Weltsynode muss zu Frauenbeteiligung konkrete Schritte finden
Bischofssynode zum Thema Synodalität tagt ab kommender Woche in Rom

Bätzing: Weltsynode muss zu Frauenbeteiligung konkrete Schritte finden

Bestimmte Themen wurden aus den Beratungen der Weltsynode ausgeklammert. Die teilnehmenden deutschen Bischöfe sehen das kritisch: Die aufgeworfenen Fragen der Kirche verlangten nach Antworten, sagten sie bei der Herbstvollversammlung.
Kardinal Mario Grech
"Der Herr weiß, wie er euren Ruf in die Synodenaula tragen kann"

Kardinal Grech würdigt Erfahrungen verheirateter Priester

Eine Vereinigung verheirateter Priester hatte dem Synoden-Generalsekretär Kardinal Grech einen Brief geschrieben – mit eigenen Erfahrungen und der Forderung, bei der Weltsynode über den Zölibat zu sprechen. Nun haben sie eine Antwort erhalten.
Bätzing zu Weltsynode: Bedauere Fehlen von Frauen aus Deutschland
Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in Fulda gestartet

Bätzing zu Weltsynode: Bedauere Fehlen von Frauen aus Deutschland

Die unterschiedlichsten Themen stehen auf der Tagesordnung der Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz. Zur Eröffnung des Treffens hat der DBK-Vorsitzende, Bischof Georg Bätzing, sich nun vor der Presse geäußert.
 Papst Franziskus betet
Wunsch nach solchem Ritus sei begrüßenswert, aber…

Liturgiker: Papst hat mit Bußakt "heikles Fass" aufgemacht

Vor dem Beginn der finalen Weltsynoden-Phase soll es einen Bußakt geben, bei dem unter anderem Missbrauchsbetroffene in den Blick genommen werden sollen. Der Liturgiewissenschaftler Andreas Odenthal begrüßt das – sieht aber auch manche Fallstricke.
 Eröffnungsgottesdienst der Herbstvollversammlung
"Wollen nicht, dass in Kirche nur fundamentalistischer Rest übrig bleibt"

Laien fordern deutsche Bischöfe zu Reform-Einsatz bei Weltsynode auf

"Oktober-Revolution im katholischen Sinne"? Laien in Deutschland hoffen auf Bewegung in der Kirche durch die anstehende Weltsynode und rufen die deutschen Bischöfe zum Handeln auf. Vorbehalte sind deutlich.
Jesuit James Martin in Rom. Im Hintergrund: der Petersdom.
James Martin über Gespräche mit Synodalen

Bericht über Beschimpfungen gegen LGBT-Personen bei Weltsynode

"Die Worte 'widerlich', 'abstoßend' und 'krank' wurden regelmäßig in Gesprächen verwendet", berichtet der amerikanische Synodenteilnehmer James Martin über Gespräche bei der Weltsynode. Diese Opposition gegen queere Menschen habe ihn überrascht.
Helena Jeppesen-Spuhler
Jeppesen-Spuhler hofft auf mehr Entscheidungsspielraum

Synodale: Bischöfe sollten frei über Frauendiakonat entscheiden können

Die zweite Sitzung der Weltsynode findet im Oktober in Rom statt. Unter den 368 Synodalen ist auch die Schweizerin Helena Jeppesen-Spuhler. Im Vorfeld der Versammlung äußert sie nun Hoffnung auf konkrete Antworten – vor allem in der Frauenfrage.
Tomas Halik
Theologe spricht über Reformvorhaben der Kirche und Dezentralisierung

Halik: Kirche muss Ämter etablieren, die keine Ordination erfordern

Die europäischen Synodenteilnehmer diskutierten kürzlich bei einem Treffen in Linz über das Arbeitsdokument der finalen Runde der Weltsynode. Mit dabei war auch Religionsphilosoph und Priester Tomas Halik. Im katholisch.de-Interview spricht er nun über mögliche Reformen in der Kirche.
Bonny: Geschwächte oder gelähmte Bischöfe sind kein Segen für Kirche
Weltsynode solle nur Kernfragen behandeln – Bischöfe vor Ort sollten entscheiden

Bonny: Geschwächte oder gelähmte Bischöfe sind kein Segen für Kirche

In Rom geht im Oktober die Weltsynode in die Schlussrunde. Der belgische Bischof Johan Bonny hofft, dass es dort nicht zu kleinteilig zugeht – und genug Entscheidungsspielraum für die Bischöfe vor Ort bleibt.
Bischof Bertram Meier in Rom
Dennoch dämpft er Erwartungen

Bischof Meier zu Reizthemen bei Weltsynode: Niemand bekommt Maulkorb

In Rom geht im Oktober das Reformprojekt Weltsynode weiter. Der Augsburger Bischof Bertram Meier hat sich in diesem Zusammenhang nun zum Umgang mit Reizthemen geäußert – und zwar anders als vor einem Jahr.
Dogmatikerin: Es braucht Selbstreflexion unveränderlicher Festlegungen
Kirchenamtliche Darstellungen unaufrichtig mit Blick auf eigene Geschichte

Dogmatikerin: Es braucht Selbstreflexion unveränderlicher Festlegungen

Damit die Kirche synodaler werden kann, müssten alte und als unveränderbar geltende Traditionen hinterfragt werden, fordert die Dogmatikerin Eva-Maria Faber. Denn für viele Festlegungen seien die Kontinuitäten eher gering.
katholisch.de-Redakteur Matthias Altmann
Standpunkt

Ein Bußakt ist ein richtiges Zeichen – doch Taten müssen folgen

Am Beginn der finalen Weltsynoden-Runde will Papst Franziskus um Vergebung für den Umgang der Kirche mit Missbrauch bitten. Für Matthias Altmann ein Zeichen, das hoffentlich Auswirkungen hat. Ein Blick ins Arbeitsdokument macht dabei etwas Mut.
Felix Genn, Bischof von Münster
Gemeinsam mit Kardinal und Kurien-Präfekt zuständig für Kontroversen

Wichtige Rolle für Münsteraner Bischof Genn bei der Weltsynode

Bei der Weltsynode im Oktober geht es um die Zukunft der katholischen Kirche. Zwar sind Kampfabstimmungen dort selten, doch Kontroversen sind zu erwarten. In diesen Fällen hat ein deutscher Bischof eine wichtige Aufgabe.
Kardinal Oswald Gracias
Sorge davor, Papstbotschafter könnten zu bürokratisch werden

Kardinal Gracias: Papst Franziskus will Rolle von Nuntien ändern

Zehn Studiengruppen sollen sich mit Themen befassen, die bei der Weltsynode aufgeworfen wurden. Eine Gruppe kümmert sich auch um die Apostolischen Nuntien. Dabei schwebt dem Papst eine Schwerpunktverschiebung vor, sagt der Koordinator der Gruppe.
Weltsynode: Deutsche Teilnehmer stehen fest
Auch "Fahrplan" des Treffens im Oktober bekanntgegeben

Weltsynode: Deutsche Teilnehmer stehen fest

Der Vatikan hat am Montag die Teilnehmerliste der finalen Phase der Weltsynode im Oktober bekannt gegeben. Damit ist auch klar, wer aus Deutschland an der Versammlung teilnimmt. Außerdem wurden neue Informationen zum Ablauf der Synode veröffentlicht.
Die Aula der Weltsynode
Zuvor werde ein Missbrauchsopfer von seinem Leiden berichten

Papst will Bußakt zu Missbrauch am Beginn der Weltsynode

Rund 370 Männer und Frauen, darunter 272 Bischöfe aus aller Welt, kommen im Oktober zur Synode nach Rom. Zu Beginn soll es nach dem Willen von Papst Franziskus einen öffentlichen Bußakt wegen der Verfehlungen der Kirche gegenüber Schutzlosen geben.
Papst Franziskus bei der Weltsynode
Nach Beratungen stehen nun Beschlüsse an

Die Weltsynode steht vor der entscheidenden Runde

Seit 2021 beraten Bischöfe, Theologen und Laien über eine grundlegende Reform der Kirche. Ein Ziel: Gemeinsames Beraten soll die intransparente Macht durch Kleriker ablösen. In Rom kommt es im Oktober zum Schwur.
Bischof Erwin Kräutler im Vatikan.
Amazonas-Bischof fordert Reformen für "Synodalität im Sinne Jesu"

Kräutler über Weltsynode: Kirche zu sehr mit sich selbst beschäftigt

In wenigen Wochen beginnt der zweite Teil der Weltsynode. Auf dem Weg zu einer synodaleren Kirche sieht Amazonas-Bischof Erwin Kräutler allerdings noch "schwerwiegende Barrieren" und fordert weitreichende Reformen – etwa die Weihe von Frauen.
Theologin Dorothea Sattler
Dogmatikerin veröffentlicht neues Buch zum Thema Frauen in der Kirche

Theologin Sattler: Die Situation verändern können nur die Bischöfe

Mit geduldiger Argumentation setzt sich Dorothea Sattler für die Gleichstellung der Frau in der katholischen Kirche ein. Im Interview erklärt die Dogmatikerin auch, welche Haltung vieler leitender Männer in der Kirche paradox sei.
Pastoraltheologin Klara Csiszar, 9, spricht während der Voll,e, l0rsamml des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK)
Klara-Antonia Csiszar hat Weltsynoden-Vorbereitungstreffen mitorganisiert

Theologin: Alle merken, dass es der Kirche in Europa nicht gut geht

Beim europäischen Vorbereitungstreffen für die Weltsynode ging es auch um die Krisen der Kirche – und die sind europaweit ähnlich, sagt Klara-Antonia Csiszar. Bei der Weltsynode im Oktober dürfe es nicht nur formalen Austausch geben, fordert sie.
Porträtfoto von Thomas Söding auf einem Podium
Theologe nahm an Weltsynoden-Vorbereitungstreffen in Linz teil

Söding: Die Kirche braucht eine europäische Kirchenversammlung

Am Wochenende ging ein dreitägiges Vorbereitungstreffen für die Weltsynode in Rom zu Ende. Aus Deutschland mit dabei war auch Thomas Söding. Wenn es nach ihm geht, sollte es bei solchen einmaligen europäischen Kirchentreffen aber nicht bleiben.
Papst Franziskus beendet die erste römische Phase der Weltsynode
Abschlussgottesdienst soll etwas kleiner ausfallen

Papst Franziskus eröffnet Weltsynode mit Messe auf dem Petersplatz

Die Weltsynode in Rom ist das wichtigste kirchliche Ereignis des Jahres. Bischöfe, Kardinäle, Theologen und Laien stimmen über neue Entscheidungswege in der Kirche ab. Entsprechend groß wird auch die Eröffnung.
Beratungen bei der Weltsynode
Bei Arbeitstreffen von europäischen Vertretern der Weltsynode in Linz

Synodenteilnehmer beraten über Arbeitspapier zur Zukunft der Kirche

Im Oktober geht die Weltbischofssynode im Vatikan in die letzte und entscheidende Runde. Es geht im Kern um eine neue Beratungskultur in der katholischen Kirche. Teilnehmer aus Europa haben im Vorfeld jetzt in Linz diskutiert.
Daniel Kosch von der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz der Schweiz
Weltsynode werde keinen Sprung nach vorne bringen

Theologe: Synodale Kirche ist ohne Kirchenrechtsreform unmöglich

Als Schweizer Beobachter hat Daniel Kosch die Beratungen des Synodalen Wegs in Deutschland verfolgt. Das Reformprojekt hat für ihn Modellcharakter. Viele hätten sich auch in der Schweiz einen synodalen Prozess gewünscht, so der Theologe.
Ständiger Diakon
Thomas Reese fordert Aussetzung des Ständigen Diakonats

Jesuit: Ohne Diakoninnen braucht es auch keine Diakone mehr

Kurz vor der Weltsynode fordert der amerikanische Jesuit Thomas Reese die Weihe Ständiger Diakone auszusetzen und schlägt stattdessen kirchenrechtliche Änderungen vor, denn: Die Arbeit von Diakonen könnten auch Laien machen.
Die Synodenaula während der Weltsynode
Kalte Entscheidungen seien dem Evangelium fremd

Theobald zu Weltsynode: Neues Testament kennt Mehrheitsentscheidungen

Bei der Weltsynode im kommenden Herbst fordert der Neutestamentler Michael Theobald einen Blick auf das Neue Testament. Kalte Entscheidungen seien dem Evangelium fremd, es kenne Mehrheitsbeschlüsse. Doch welche Rolle spielt darin der Papst?
Beratungen bei der Weltsynode
Öffentliche Debatte um Diakoninnen geht weiter

Frauenweihe bei Weltsynode ausgeklammert – bleibt aber weiter Thema

Bei der zweiten und letzten Sitzungsperiode der Weltsynode im kommenden Herbst soll das Thema Frauenweihe nach dem Willen der Verantwortlichen nicht besprochen werden. Zu kontrovers sei das Thema in der Weltkirche. Die Debatte gebremst hat diese Entscheidung aber nicht – im Gegenteil.
Kurienkardinal: Katholische Kirche künftig keine Pyramide mehr
Einführung synodaler Beratungen sei zukunftsweisende Veränderung

Kurienkardinal: Katholische Kirche künftig keine Pyramide mehr

In sechs Wochen beginnt in Rom die finale Phase der Weltsynode. Papst, Bischöfe, Priester und Laien beraten über neue Wege für kirchliche Debatten und Beschlüsse. Ein Kurienkardinal sieht darin eine epochale Veränderung.
Marian Eleganti im Porträt
Heiliger Geist sei nicht unbedingt beteiligt

Weihbischof Eleganti: Feststehende Agenden bestimmen Weltsynode

Im Herbst geht die Weltsynode in eine neue Runde – daran gibt es Kritik vom Schweizer Weihbischof Marian Eleganti. Doch auch das Verhalten von Papst Franziskus und ein neues Vatikan-Dokument betrachtet er mit Skepsis.
Andreas Batlogg
Anders als bei "Querida Amazonia"

Batlogg zu Weltsynode: Franziskus kann Voten nicht wieder übergehen

Nach der Amazonas-Synode griff Papst Franziskus starke Voten der Synodenteilnehmer – Stichwort "viri probati" – nicht auf. Der Jesuit und Papstkenner Andreas R. Batlogg rechnet nicht damit, dass das auch nach der Weltsynode so kommen wird.
Moraltheologe Maurizio Chiodi
Maurizio Chiodi ist Mitglied der neunten Weltsynoden-Expertengruppe

Moraltheologe: Traditionelle Überlegungen zu Homosexualität überdenken

Vor kurzem wurde der italienische Moraltheologe Maurizio Chiodi von Papst Franziskus zum Mitglied der Expertengruppe zu strittigen Fragen ernannt. Manche hatten ihn zuvor für seine Haltung zu kontroversen Themen wie Homosexualität kritisiert. Nun spricht er im katholisch.de-Interview darüber.
Rath: Glaube unverbrüchlich an geweihte Frauen in kirchlichen Ämtern
Bischöfinnen gehörten eines Tages in der Kirche zur Normalität

Rath: Glaube unverbrüchlich an geweihte Frauen in kirchlichen Ämtern

Seit Jahren setzt sich die Benediktinerin Philippa Rath für die Weihe von Frauen in der katholischen Kirche ein – bislang vergebens. Die Hoffnung auf Priesterinnen und Bischöfinnen gibt sie trotzdem nicht auf, betont sie nun.
Bischof Gerber für tiefere Diskussion um Frauenweihe
Fuldaer Oberhirte äußert sich bei Messdienerwallfahrt

Bischof Gerber für tiefere Diskussion um Frauenweihe

Fuldas Bischof Michael Gerber ist für mehr Argumente in der Debatte um die Frauenweihe. Er weist aber auch auf gesamtkirchliche Spaltpotenziale hin. In einer Gesprächsrunde hat er sich zudem zur Causa Viola Kohlberger geäußert.
Beratungen bei der Weltsynode
Kritiker werfen dem Vatikan mangelnde Transparenz vor

Nach negativen Reaktionen: Synodensekretariat zieht Umfrage zurück

Mehrere tausend Nutzer haben an einer Umfrage des Vatikans zur Synodalität teilgenommen. Die Reaktionen waren jedoch überwiegend negativ. Kritiker sehen nun in der Rücknahme der Umfrage einen Widerspruch zu den Prinzipien der Synodalität.
Die Synodenaula
Rafael Luciani ist Berater der Weltsynode

Synodalitätsexperte: Befinden uns in einem ekklesiologischen Übergang

Hat der Papst mit der Einrichtung von zehn Studiengruppen die "heißen Eisen" von der Tagesordnung der Synode genommen? Rafael Luciani glaubt das nicht. Im katholisch.de-Interview erklärt der Synodenberater, warum sich die Kirche in einer Übergangszeit befindet und wann mit Reformen zu rechnen ist.
katholisch.de-Redakteur Christoph Brüwer
Standpunkt

Gegen Priester-Überforderung sollte die Weltsynode etwas tun

Immer wieder beklagen Geistliche, Theologen und Psychologen die Überforderung von Priestern. Schuld daran ist auch der Vatikan, kommentiert Christoph Brüwer. Bei der Weltsynode braucht es daher Reformen, um diesen Zustand zu verbessern.
Nathalie Becquart bei Theologentreffen
Synodale Kirche sucht Kultur der Begegnung und des Dialogs

Synodensekretärin: Kirche hat keine Angst vor Vielfalt

Der synodale Prozess, den Papst Franziskus 2021 eingeschlagen hat, ist eine Gelegenheit zu lernen, Einheit in Verschiedenheit zu leben, betont die Ordensfrau Nathalie Becquart. Dazu gehöre auch der Dialog mit Gläubigen anderer Religionen.
Beratungen bei der Weltsynode
Deutsche Fassung des Instrumentum laboris vom Vatikan veröffentlicht

Arbeitspapier der Weltsynode jetzt auch auf Deutsch verfügbar

Am Dienstag hatte der Vatikan das Arbeitspapier für die zweite Runde der Weltsynode im Oktober vorgestellt – aber nur in vier Sprachen. Das Dokument gibt es nun auch in einer offiziellen deutschen Übersetzung.
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