Höchster Orden für US-Präsident

Patriarch Theophilos III. bittet Trump um Hilfe – und zeichnet ihn aus

Veröffentlicht am 05.06.2026 um 12:20 Uhr – Lesedauer: 

Washington/Jerusalem ‐ Die Christen in Nahost stehen nach Worten von Patriarch Theophilos III. unter Druck. Jetzt brachte das griechisch-orthodoxe Kirchenoberhaupt von Jerusalem sein Anliegen US-Präsident Trump nahe – und eine Ehrung mit.

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Der griechisch-orthodoxe Patriarch von Jerusalem, Theophilos III., hat US-Präsident Donald Trump um Schutz der Christen in Nahost gebeten. "Christliche Gemeinschaften im Nahen Osten sehen sich in den letzten Jahren mit einer schwierigen Realität aus Instabilität, wachsenden Bedrohungen und zunehmendem Druck konfrontiert", sagte er laut Mitteilung des Patriarchats bei einem Besuch des Weißen Hauses in Washington am Donnerstagabend.

"Wir sehen, wie alte Gemeinschaften um etwas ganz Grundlegendes bitten: weiterhin in Sicherheit leben zu können, ihren Glauben zu bewahren und die Religionsfreiheit zu wahren", so das Kirchenoberhaupt weiter. Die Wahrung der Religionsfreiheit und der freie Zugang zu den heiligen Stätten seien nicht nur eine religiöse Angelegenheit, sondern eine Voraussetzung für Stabilität, Koexistenz und Frieden in der gesamten Region.

Höchste Auszeichnung für Trump

Der Patriarch bat Trump als "engen Freund und als jemanden, der sich der Bedeutung des Schutzes christlicher Gemeinschaften und der heiligen Stätten bewusst ist", entsprechende Maßnahmen zum Schutz der Nahostchristen zu ergreifen.

Theophilos III. zeichnete den US-Präsidenten bei der Gelegenheit mit dem Großkreuz des griechisch-orthodoxen Ordens der Kreuzträger vom Heiligen Grab aus. Es ist die höchste Auszeichnung der orthodoxen Kirche von Jerusalem. (KNA)