Papst-Spenden steigen leicht – Peterspfennig bleibt im Minus
Die weltweiten Spenden für die karitativen Aufgaben des Papstes sind leicht gestiegen. Dennoch können sie den finanziellen Bedarf nicht decken. Das geht aus den am Dienstag vom Vatikan veröffentlichten Zahlen zur Peterspfennig-Kollekte 2025 vor. Demnach spendeten Katholiken weltweit 54,5 Millionen Euro, etwas mehr als im Vorjahr. Hinzu kamen 3,1 Millionen aus Finanzerträgen, die gegenüber 2024 etwas geringer ausfielen. Die Gesamteinnahmen beliefen sich auf 57,6 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es 58 Millionen Euro.
Demgegenüber standen Ausgaben von 59,8 Millionen Euro. Zwar fallen sie gegenüber 2024 deutlich niedriger aus (75,4 Millionen), dennoch entstand ein Minus von 2,2 Millionen Euro. Der Löwenanteil des Geldes ging dabei an Leo und seinen Apparat (41,2 Millionen Euro), für Hilfsprojekte wurden 13,3 Millionen Euro veranschlagt.
Unter den Spender-Nationen lagen die USA mit einem Anteil von 26,1 Prozent wie schon seit Jahren weit vorne, danach kommen Italien (5,7 Prozent) und Brasilien (3,9 Prozent). Es folgten Korea (2,8 Prozent) und dann Deutschland mit 2,6 Prozent (1,4 Millionen Euro). (KNA)
