Einstimmiger Beschluss von BDKJ-Landesversammlung

Katholischer Jugendverband fordert AfD-Verbotsverfahren

Veröffentlicht am 02.03.2026 um 11:52 Uhr – Lesedauer: 

Düsseldorf ‐ Einstimmiger Beschluss: Nach AfD-Vorstößen gegen die Finanzierung von Jugendverbänden schließt sich der BDKJ in NRW einer Verbotskampagne gegen die Partei an. Der Verband richtet auch Forderungen an die Landesregierung.

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Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in Nordrhein-Westfalen schließt sich der Initiative "AfD-Verbot jetzt!" an. Der einstimmige Beschluss der BDKJ-Landesversammlung sei eine Reaktion auf fortwährende Angriffe der AfD auf Demokratie und Menschenwürde, wie der Verband am Montag in Düsseldorf mitteilte. Zudem kritisierte der BDKJ Versuche der Partei im Landtag, die Finanzierung der Jugendverbandsarbeit infrage zu stellen.

Der BDKJ rief dazu auf, den Appell zum AfD-Verbot zu unterzeichnen und zu verbreiten. Zudem forderte der Verband von der schwarz-grünen Landesregierung, ein entsprechendes Verfahren aktiv zu unterstützen und in den Bundesrat zu bringen. "Es geht dabei nicht nur um uns. Es geht darum, dass Kinder sicher aufwachsen können – unabhängig von Herkunft oder Pass", sagte die neue Landesvorsitzende Katharina Kube. (KNA)