"Glauben er-fahren"

"Jesus Biker" pilgern auf Motorrädern zum Katholikentag

Veröffentlicht am 12.05.2026 um 12:40 Uhr – Lesedauer: 

Schaafheim/Köln ‐ Mit schweren Maschinen nach Würzburg: Die christliche Motorradgruppe "Jesus Biker" kommt zum Katholikentag. Worum es bei der Tour geht, erklärte nun der Chef der Gruppe.

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Die christlichen Motorrad-Gruppen "Jesus Biker" und "Spirit Biker" pilgern auf ihren schweren Maschinen zum Deutschen Katholikentag in Würzburg. "Wir wollen zusammen unseren Glauben er-fahren", sagte "Jesus Biker" Claus Dempewolf dem kirchlichen Kölner Internetportal domradio.de. "Ganz wichtig ist dabei, dass wir als Christen zusammen unterwegs sind, uns über den christlichen Glauben austauschen und einfach den Mut haben, aufzustehen und zu zeigen, dass wir Christen sind." Die "Jesus Biker" haben ihren Sitz im südhessischen Schaafheim.

Zunächst sei eine Sternfahrt zum Kloster Schmerlenbach in der Nähe von Würzburg geplant, erklärte Dempewolf. "Von dort fahren wir gemeinsam zum Dom nach Würzburg. Eine unserer Maschinen wird vermutlich auch im Dom stehen, unsere Helme werden ebenfalls im Dom sein." Die Biker seien auf etwa 40 bis 50 Motorrädern unterwegs.

Aufnäher mit Psalmen

Die Mitglieder tragen zwar eine klassische Motorradkutte, wie Dempewolf berichtete. Aber: "Im Gegensatz zu anderen Kutten steht oben Jesus Christus. Nicht ein Clubname, sondern das Wichtigste für uns: Jesus Christus." Unten auf der Kutte stehe "Weg, Wahrheit, Leben" und auf der Rückseite sehe man ganz groß das Christusmonogramm. Auch Aufnäher mit Psalmen gehörten zum Outfit.

Bekannt wurden die "Jesus Biker" mit zwei besonderen Aktionen: 2019 ließen sie eine Harley Davidson von Papst Franziskus signieren, im vergangenen Jahr eine BMW von Papst Leo XIV. Beide Motorräder wurden für den guten Zweck versteigert. (mal/KNA)