Eucharistie: Wenn Brot und Wein mehr als nur Zeichen sind
Die Eucharistie ist "Quelle und Höhepunkt des ganzen christlichen Lebens", so sagt es die Kirche. Was aber steckt hinter der gewandelten Hostie? Hier gibt es alle wichtigen Infos.
Auf dieser Seite finden Sie alles auf einen Blick, egal ob Gläubige, Taufbewerber, Interessierte oder Eltern: Nach Antworten auf die wichtigsten Fragen kommen Hintergründe und alles, was rund um die Eucharistie für Diskussionen in der Kirche sorgt.
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Was ist die Eucharistie?
Die Eucharistie (griech. Danksagung) ist die Feier eines Gottesdienstes, in dem des letzten Abendmahls Jesu mit seinen Jüngern gedacht wird. Dazu gehört der Tod und die Auferstehung Jesu. Die Eucharistie ist eines der sieben Sakramente, durch die laut dem Glauben der Kirche Gott in der Welt erfahrbar wird. Alle Details gibt es hier.
Wie läuft eine Eucharistiefeier ab?
Eine Eucharistiefeier hat einen festgelegten Ablauf. Zunächst hören die Gläubigen das Wort Jesu und antworten darauf, dann folgt die eigentliche Mahlfeier. In dieser Reihe stellen wir den Ablauf und seine Bedeutung genau dar:
Heute bekommen die meisten Gläubigen die Hostie in die Hand. Früher war es dagegen zum Teil üblicher als heute, sie auf die Zunge gelegt zu bekommen. Ein Blick auf Tradition und Theologie.
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Theologie
Wortgottesdienste mit oder ohne Kommunionausteilung? Bei der Frage scheiden sich die Geister. Doch wo liegen die Probleme und Fragestellungen? Liturgiker Benedikt Kranemann ordnet ein:
Liturgie heute nicht nur Spiegel urchristlicher Mahlfeiern
Wie lange darf ein Katholik vor der Messe nicht essen oder trinken? Was genau bedeutet Sonntagspflicht und welche Ausnahmen gibt es? Der Jesuit Ulrich Rhode hat die Antworten.
Kirchenrechtler und Jesuit Rhode über die Sonntagspflicht
Bernhard Stürber ist Diakon und Domzeremoniar am Münchner Liebfrauendom. Er sucht nicht nur den Messwein aus, sondern schenkt ihn auch ein. Im katholisch.de-Interview erzählt er von Pannen im Gottesdienst und erklärt,...
Warum Schwester Monika Amlinger Priesterin sein will
Schwester Monika Amlinger fühlt sich zur Priesterin berufen. Die ausgebildete Pastoralreferentin lebt als Eremitin in Osnabrück. Im Interview mit katholisch.de spricht sie über ihre Berufung und das, was es dabei schw...
Für Schwester Maria Johanna Messerli ist die eucharistische Anbetung Alltag. Bei einem Besuch ihres Klosters in Koblenz erzählt sie vom Frieden, den sie aus ihrer Frömmigkeit schöpft – und ihrer Beziehung zu Jesus.
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Debatte
Katholiken glauben an die Gegenwart Christi in der Eucharistie: Brot und Wein werden in der Messe wirklich zu seinem Leib und Blut. Aber was ist nach dem Kommunionempfang?
Über den Glauben der Katholiken an die Realpräsenz
Kirchliches Leben ist im Wandel. Doch dass Strukturreformen und Priestermangel sich auch auf die Feier der Gottesdienste auswirkten, sei innerhalb der Kirche viel zu lange ignoriert worden, klagen Liturgiewissenschaftler.
Frauen, die ohne Priester Eucharistie feiern; Reformerinnen, die auf Rom warten; und ein Kloster, das neue Wege geht: Wie gehen Frauen mit der kirchlichen Diskriminierung ihres Geschlechts um?
Das protestantische Abendmahl wird von der katholischen Kirche nicht als gültige Eucharistiefeier anerkannt. Hauptgrund: Die Reformation habe die bischöfliche Apostelnachfolge verlassen. Doch Theologen diskutieren, inwieweit das unterschiedliche Amtsverständnis als Ausschlusskriterium geeignet ist.
Debatte um die wechselseitige Teilnahme an Eucharistie und Abendmahl