Dossier

Weltkirche aktuell

Als weltweites Netz umspannt die Kirche die Erde. In dieser Lern-, Gebets und Solidargemeinschaft sind in Deutschland katholische Hilfswerke, Orden und Bistümer wichtige Knotenpunkte. Gemeinsam mit internationalen Partnern engagieren sie sich für globale Gerechtigkeit. Wie sie das tun und was die kirchliche Entwicklungszusammenarbeit bewegt.

Weltkirche bezeichnet die weltweite Gemeinschaft der katholischen Kirche, die über nationale, kulturelle, soziale und sprachliche Grenzen hinweg verbunden und miteinander auf dem Weg ist. Als Gebetsgemeinschaft, Solidargemeinschaft und auch Lerngemeinschaft ist die Weltkirche mehr als eine organisatorische Struktur: Sie lebt ihren Glauben in Vielfalt und übernimmt Verantwortung für eine gerechtere und friedlichere Welt.

Konkret wird diese Verbundenheit auf vielfältige Weise. Beispielsweise in der persönlichen Begegnung. Durch Partnerschaften zwischen Gemeinden und Diözesen weltweit, durch Solidaritätsgruppen, durch Ordensgemeinschaften, durch Freiwilligen- und Entwicklungsdienste, durch Verbände oder internationale Treffen entstehen gemeinsame Erfahrungen, die gegenseitiges Verständnis fördern und geistlichen, kulturellen und fachlichen Austausch ermöglichen.

Weltkirchliches Engagement zeigt sich häufig in konkreter Projektarbeit. In Zusammenarbeit mit lokalen Partnern in aller Welt werden u.a. Bildungs-, Gesundheits-, Friedens-, Umwelt- oder Sozialprojekte umgesetzt. Dabei steht die Kooperation im Mittelpunkt: Projekte werden gemeinsam geplant, durchgeführt und verantwortet.