Ostern ist das höchste christliche Fest – und heute vor allem fürs Eiersuchen bekannt. Doch was ist eigentlich der Kern? Alle Infos gibt es hier.
Auf dieser Seite finden Sie alles auf einen Blick, egal ob Gläubige, Interessierte, Fernstehende, Familienmitglieder, Partner, Gäste oder andere Neugierige: Nach Antworten auf die wichtigsten Fragen kommen Hintergründe und alles, was rund um die Fastenzeit und Ostern in der Kirche heute diskutiert wird.
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Was ist Ostern?
An Ostern feiern Christen die Auferstehung Jesu und damit das bedeutendste christliche Fest. Zur Vorbereitung fasten viele Gläubige davor 40 Tage. Danach folgt die Karwoche, die an das Leiden und Sterben Jesu erinnert - und das Osterfest mit der Auferstehung als Höhepunkt. Alle Einzelheiten hier.
Was bedeutet die Fastenzeit im Christentum?
Die österliche Bußzeit ist eine 40 Tage dauernde Vorbereitung auf Ostern. Von Aschermittwoch bis Gründonnerstag geht es darum, sich zu besinnen und Buße zu tun. Alle Hintergründe gibt es hier.
Wie fasten Christen?
Fasten bedeutet für viele Menschen: Verzicht auf Süßigkeiten, auf Fleisch oder auf Alkohol. Das kann eine gute geistliche Vorbereitung auf Ostern sein – es kann aber auch belasten. Der Paderborner Professor für Pastoralpsychologie Christoph Jacobs erklärt, worauf es beim Fasten ankommt – und warum Strenge und absolute Konsequenz nicht das eigentliche Ziel dabei ist.
Was bedeutet die Karwoche?
Die Karwoche bildet den Höhepunkt der Fastenzeit und mündet ins Osterfest, das höchste Fest der Kirche. Doch was wird an den einzelnen Tagen eigentlich genau gefeiert und wie sehen die Gottesdienste aus? Hier gibt es einen Überblick.
In der Osternacht wird die Osterkerze feierlich am Osterfeuer entzündet. Danach steht sie das ganze Jahr über die der Kirche. Sie sollte allerdings einige Kriterien erfüllen. Wir erklären, was es damit auf sich hat.
Wie kann ich mein Zuhause für Ostern dekorieren?
In den Osterferien und an den Feiertagen kann bei Kindern (und auch Erwachsenen) schon mal Langeweile aufkommen. Damit Sie trotzdem in Osterstimmung kommen, haben wir hier einfache, doch außergewöhnliche Rezepte und Bastelanleitungen für Sie.
Theologie
Jesus, Judas, Petrus – die Ostererzählung ist voller bedeutender Figuren des Christentums. Was es mit ihnen auf sich hat, erklären wir hier.
Wie lässt sich das Unfassbare fassbar machen? Für Tod und Auferstehung Jesu gibt es zahlreiche Symbole – heutigen Menschen erscheinen manche davon rätselhaft. Hier ein Überblick mit allen wichtigen Hintergründen.
Ostern als Fest des Lebens hat die Menschen seit Jahrhunderten überall auf der Welt inspiriert. So sind Traditionen und Bräuche ganz unterschiedlicher Art entstanden – die auch die Unesco schützt. Hier ein kleiner Überblick.
Osterräderlauf, Osterreiten und Palmsonntagsprozession
Die Fastenzeit wird im Gegensatz zu Advent und Weihnachten mit weniger Bräuchen und Traditionen begangen. Wie können Familien gemeinsam und kindgerecht die Zeit begehen?
Die fünf Fastensonntage haben lateinische Bezeichnungen. Sie stammen aus dem Alten Testament und sollen Einblick in die Heilsgeschichte Gottes mit den Menschen geben.
Gottesdienste sollen mit möglichst allen Sinnen gefeiert werden. Farben spielen dabei eine wichtige Rolle. In der Liturgie gibt es einen Farbkanon für die einzelnen Zeiten im Jahr.
Katholisch.de erklärt die Bedeutung der liturgischen Farben
Als zertifizierte Fastenbegleiterin leitet Schwester Magdalena Böhm jährlich mehrere Kurse im Kloster. Im Interview erklärt sie, wie das Fasten die Sinne schärft und somit auch für die österliche Fastenzeit geeignet ist:
In der Fastenzeit verzichten manche Christen auf Fleisch, andere auf Alkohol oder Süßigkeiten – und damit sind sie nicht allein. Das Phänomen Fasten gibt es in allen großen Religionen, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen und in ganz verschiedenen Formen:
Umkehr, Hoffnung auf Erbarmen und Vergebung der Sünden: Die Tage zwischen Aschermittwoch und Ostern sind von diesen Themen besonders geprägt. Das schlägt sich auch in der Musik nieder:
Von klassischen Fastenthemen und beschwingten Melodien
In vielen Kirchen werden am fünften Fastensonntag, auch "Passionssonntag" genannt, die Kreuze verhüllt. Doch warum geschieht das ausgerechnet kurz vor Ostern?
Mit dem Gründonnerstag beginnen die drei Tage von Leiden, Tod und Auferstehung Jesu. Die Kirche gedenkt hier besonders des letzten Abendmahls, das Jesus vor seinem Tod mit den Jüngern hielt:
Der Karfreitag steht ganz im Zeichen der Trauer: Es geht um das Leiden, die Kreuzigung und den Tod Jesu – und was das für die Christen bedeutet. Die Liturgie an dem Tag ist in ihrer Form im Kirchenjahr einmalig:
Den letzten Worten eines Menschen wird oft eine große Bedeutung beigemessen. Von Jesus sind in den Evangelien gleich sieben "letzte Worte" überliefert:
Zu Tanz-Demonstrationen und "Heidenspaß"-Partys riefen Kritiker des Tanzverbots am Karfreitag in den vergangenen Jahren auf. Die Regelung bleibt umstritten:
Tanzverbot am Karfreitag sorgt alljährlich für Debatten
Der Karfreitag für die Protestanten, Ostern für die Katholiken – lange Zeit wurde das so wahrgenommen. Ist für evangelische Christen tatsächlich Karfreitag der wichtigste Feiertag?
"Er ist nicht hier." Mit diesen einfachen Worten beschreibt der Evangelist Markus die Entdeckung des leeren Grabes am Ostermorgen. Der Beginn des höchsten christlichen Festes.
Das Evangelium vom Ostermontag handelt vom "Emmausgang". Zwei Jünger Jesu treffen unterwegs den auferstandenen Christus – allerdings erkennen sie ihn zunächst nicht. Erst als er das Brot bricht, wird ihnen klar: Der Herr ist wirklich auferstanden!
Gründonnerstag, Karfreitag und die Osternacht sind die intensivsten liturgischen Feiern des Kirchenjahrs – und irgendwie anders. Wir erklären die einzelnen Teile einer scheinbar rätselhaften Liturgie:
Katholisch.de erklärt die Gottesdienste der heiligen drei Tage
Im Laufe der Jahrhunderte haben sich viele Symbole rund um das Osterfest etabliert, wie der Hase und das Ei. Letzteres hat viele verschiedene Bedeutungen, die sich zum Teil auf das christliche Osterfest übertragen haben.
Bei den katholischen Sorben hat der Brauch des Osterreitens Tradition, ebenso wie das Ostersaatreiten von Ostritz zum Kloster St. Marienthal. Tausende Besucher kommen jedes Jahr zu Ostern in die Lausitz, um an diesen Ereignissen teilzunehmen:
Die österlichen Feiertage mögen vorbei sein, aber die Osterzeit hält noch lange an: Sie dauert mit 50 Tagen sogar länger als die Fastenzeit. In der Osterzeit gibt es im Gottesdienst einige Besonderheiten:
Im Mittelalter war es üblich, die Angst vor dem Tod an Ostern wegzulachen. Der Berliner Religionswissenschaftler Harald Alexander Korp beschäftigt sich mit dem Sinn von Humor in Religionen und berichtet mehr über den Brauch des Osterlachens:
Lumen Christi! In der Osternacht wird die Osterkerze feierlich am Osterfeuer entzündet. Sie sollte allerdings einige Kriterien erfüllen. Wir erklären, was es damit auf sich hat:
Es gehört zu den ältesten Haustieren und ist weltweit verbreitet. Das Schaf liefert Fleisch, Milch und Wolle. Seit Jahrtausenden ist es Kultobjekt und Opfertier. An Ostern spielt insbesondere das Lamm eine große Rolle:
Laut Kirchengeboten müssen alle Katholiken mindestens einmal pro Jahr zur Beichte gehen. Früher wurde das mancherorts streng kontrolliert: Nach Ostern mussten die Gläubigen den Empfang des Bußsakraments nachweisen – mit einem Beichtzettel. Doch schnell fand man andere Wege der Beschaffung.
Die Geschichte eines kirchlichen Kontrollinstruments
In der Filmgeschichte sind viele Werke entstanden, die das Leben und Sterben Jesu Christi thematisieren. Alle standen vor der schwierigen Herausforderung, die Auferstehung darzustellen. Das ist mal besser, mal schlechter gelungen, urteilen Film-Experten.
Wie Filme versuchen, die Auferstehung Jesu zu zeigen
Bis heute feiern orthodoxe Christen zu einem anderen Datum Ostern als Katholiken und Protestanten. Das macht die Zeremonien aber nicht weniger feierlich.