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Das Erzbistum Köln in der Vertrauenskrise

Das Erzbistum Köln in der Vertrauenskrise

Ein erstes Gutachten wird wegen "methodischer Mängel" nicht veröffentlicht. Ein zweites lastet zahlreichen Verantwortungsträgern im Erzbistum Köln Fehlverhalten im Umgang mit sexuellem Missbrauch an – nicht aber dem amtierenden Erzbischof Rainer Maria Woelki. Dennoch kommt die Erzdiözese nicht zur R
Kölner Dom
Zwei Fälle

Missbrauchsprozesse gegen Erzbistum Köln gehen weiter

Jeweils 830.000 Euro Schmerzensgeld – zwei Klägerinnen sehen das Erzbistum Köln in der Mitverantwortung für erlittenen Missbrauch. Im September und Oktober verhandeln die Gerichte weiter.
Debatte um Kölner Missbrauchsaufarbeitung
Bericht von Aufarbeitungskommission

Debatte um Kölner Missbrauchsaufarbeitung

Wenig Fortschritt, viel Kritik: Eine Aufarbeitungskommission berichtet, dass im Erzbistum Köln zentrale Probleme beim Thema Missbrauch fortbestehen. In einem prominenten Fall will das Gremium das Ruder übernehmen.
Erzbistum Köln: Deutlich höhere Zahlung für Missbrauchsbetroffene
Auch in anderen Diözesen hohe Beträge gezahlt

Erzbistum Köln: Deutlich höhere Zahlung für Missbrauchsbetroffene

Deutlich mehr Geld vom Erzbistum Köln: Die Kirche erhöht die freiwillige Zahlung an die Missbrauchsbetroffene Melanie F. von 70.000 auf 360.000 Euro. Dennoch kämpft sie vor Gericht weiter für ein Schmerzensgeld.
Blick über den Rhein auf den Kölner Dom
Klägerin verlangt mehr als 800.000 Euro

Missbrauchsbetroffene hat Berufung gegen Erzbistum Köln eingelegt

Eine zweite Instanz entscheidet: Die Missbrauchsbetroffene Melanie F. hat vor dem Kölner Landgericht ihre Schmerzensgeldklage gegen das Erzbistum Köln verloren – aber sie gibt nicht auf.
Missbrauchsbetroffene sagt in Prozess gegen Erzbistum Köln aus
Missbrauch "war fester Teil der Messdienerstunde"

Missbrauchsbetroffene sagt in Prozess gegen Erzbistum Köln aus

Fast jeden Mittwoch soll ein Gruppenleiter eine frühere Messdienerin missbraucht haben. Sie klagt auf ein hohes Schmerzensgeld vom Erzbistum Köln. Dabei kommt es auf die Zahl der Fälle an.
Kardinal Rainer Maria Woelki spricht bei einer Eucharistiefeier
Eine Anzeige gegen den Kölner Erzbischof ging bereits an den Vatikan

Zeitung: Beschwerde über Woelki in Rom – Kardinal antwortet Kritikern

"Verstört, empört und wütend": Kritiker werfen dem Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki juristische Spitzfindigkeit in einem Schmerzensgeldprozess vor und beschweren sich beim Vatikan. Der Erzbischof reagiert auf die Kritik.
Was jetzt mit der Anzeige gegen Kardinal Woelki passiert
Vorwürfe gegen Bischöfe folgen einem geregelten Verfahren

Was jetzt mit der Anzeige gegen Kardinal Woelki passiert

Lange waren unklare Verfahren in der Kirche dafür verantwortlich, dass Missbrauch und seine Vertuschung ungeahndet blieben. Das hat Papst Franziskus geändert. Die Prüfung der Vorwürfe gegen Kardinal Woelki folgt diesem Verfahren. Noch gibt es kein Ergebnis – doch das kann sich bald ändern.
Kardinal Rainer Maria Woelki während eines morgendlichen Gottesdienstes im Dom zu Fulda
Papst Leo XIV. wird um Untersuchung gegen Kölner Erzbischof gebeten

Bischof Ackermann gibt Anzeige gegen Kardinal Woelki an Vatikan weiter

Missbrauchsbetroffene haben den Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki angezeigt. Als dienstältester Bischof der Metropolie ist Stephan Ackermann aus Trier für die Weiterleitung an Rom zuständig. Das hat der nun getan.
Kardinal Rainer Maria Woelki nachdenklich
Anzeige ging an Bischof Ackermann – adressiert an Papst Leo XIV. persönlich

Missbrauchsbetroffene zeigen Kardinal Woelki im Vatikan an

Eine Anzeige bei Papst Leo XIV. persönlich: Missbrauchsbetroffene wollen im Vatikan ein kirchenrechtliches Verfahren gegen Kardinal Rainer Maria Woelki anstoßen. Das Erzbistum Köln widerspricht.
Berufung im Fall Melanie F. gegen Erzbistum Köln eingelegt
Initiative richtet Rechtshilfefonds ein

Berufung im Fall Melanie F. gegen Erzbistum Köln eingelegt

Melanie F. gibt nicht auf: Nach ihrer verlorenen Schmerzensgeldklage gegen das Erzbistum Köln geht sie in die zweite Instanz. Andere Betroffene unterstützen sie: Ein Spendenfonds soll die Berufung finanzieren.
Schmerzensgeldklage gegen Erzbistum Köln abgewiesen
Klägerin hatte über 800.000 Euro verlangt

Schmerzensgeldklage gegen Erzbistum Köln abgewiesen

Keine Amtshaftung: Das Erzbistum Köln muss nicht für den Missbrauch eines Priesters an seiner Pflegetochter zahlen. Laut Landgericht fanden die Taten im Privaten statt, nicht im Rahmen des Priesteramtes.
Kardinal Rainer Maria Woelki, Erzbischof von Köln
Erzbistum hatte Anschuldigung bereits zurückgewiesen

Staatsanwaltschaft prüft Anfangsverdacht gegen Kardinal Woelki

Hat das Erzbistum Köln in einem Missbrauchsprozess Dokumente zurückgehalten? Gegen Kardinal Rainer Maria Woelki liegt eine entsprechende Anzeige vor. Nun muss die Staatsanwaltschaft entscheiden, ob sie ermittelt.
Erzbistum Köln: Anzeige gegen Kardinal Woelki "völlig haltlos"
Vorwurf des Prozessbetrugs

Erzbistum Köln: Anzeige gegen Kardinal Woelki "völlig haltlos"

"Er war mit der Prozessführung nicht betraut": Das Erzbistum Köln weist eine neue Anzeige gegen Kardinal Woelki als haltlos zurück. Es geht um den Vorwurf, dass Dokumente in einem Schmerzensgeldprozess vorenthalten wurden.
Kardinal Rainer Maria Woelki spricht bei einer Eucharistiefeier
Anwälte von Missbrauchsbetroffener werfen Prozessbetrug vor

Neue Anzeige gegen Kardinal Woelki – Erzbistum äußert Unverständnis

Erneut gibt es eine Anzeige gegen Kardinal Rainer Maria Woelki als Leiter des Erzbistums Köln. Dieses soll in einem Schmerzensgeldprozess Dokumente zurückgehalten haben. Die Erzdiözese kann den Vertuschungsvorwurf nicht nachvollziehen.
Zollner: Papst Leo XIV. soll über Woelkis Rücktrittsgesuch entscheiden
Auch bei anderem Kardinal brauche es eine Personalentscheidung

Zollner: Papst Leo XIV. soll über Woelkis Rücktrittsgesuch entscheiden

Bereits vor drei Jahren hatte Kardinal Woelki dem Papst seinen Rücktritt angeboten – doch Franziskus ging nie darauf ein. Nach Ansicht von Hans Zollner soll Leo XIV. das nun nachholen. Eine Entscheidung erwartet er auch bei einem anderen Kardinal.
Kardinal Rainer Maria Woelki im Garten seines Erzbischöflichen Hauses
Staatsanwaltschaft hatte seit 2022 gegen Kölner Erzbischof ermittelt

Keine Anklage gegen Kardinal Woelki – aber Geldauflage

Seit November 2022 hatte die Staatsanwaltschaft gegen Kardinal Woelki ermittelt – zunächst wegen möglicher falscher eidesstattlicher Versicherungen und dann zusätzlich wegen des Verdachts auf Meineid. Nun wurde das Verfahren eingestellt.
Urteil in Schmerzensgeldprozess gegen Erzbistum Köln vertagt
Ehemalige Messdienerin fordert 830.000 Euro

Urteil in Schmerzensgeldprozess gegen Erzbistum Köln vertagt

Strenge Beweispflicht: Eine ehemalige Messdienerin verklagt das Erzbistum Köln wegen jahrelangen Missbrauchs durch ihren Gruppenleiter. Vor Gericht muss sie die Anzahl der Taten noch beweisen – und deren Folgen.
Der Berliner Erzbischof Heiner Koch
Niemand habe damals von dem Missbrauch gewusst

Erzbischof Koch macht Zeugenaussage in Kölner Schmerzensgeldverfahren

Hat es jemand gewusst? In einem Schmerzensgeldprozess gegen das Erzbistum Köln soll geklärt werden, ob es für die Missbrauchstaten eines Priesters haften muss. Und dazu sagte auch der Berliner Erzbischof Heiner Koch aus.
Gericht: Erzbistum Köln muss auch für Messdiener haften
Missbrauchsbetroffene fordert 830.000 Euro Schmerzensgeld

Gericht: Erzbistum Köln muss auch für Messdiener haften

Im Rahmen eines Schmerzensgeldprozesses sieht das Landgericht das Erzbistum Köln auch bei Übergriffen durch einen früheren Messdiener in der Verantwortung. Ob es tatsächlich haften muss, wird im April weiter verhandelt.
Erzbischof Koch muss in Kölner Schmerzensgeldprozess aussagen
Nicht der erste Oberhirte im Zeugenstand

Erzbischof Koch muss in Kölner Schmerzensgeldprozess aussagen

Ein Erzbischof vor Gericht: Heiner Koch ist als Zeuge vor dem Landgericht Köln geladen. Zwei Missbrauchsbetroffene klagen gegen das dortige Erzbistum und fordern hohe Entschädigungen.
Gericht verhandelt zwei Schmerzensgeldklagen gegen Erzbistum Köln
Forderungen der Betroffenen liegen bei 830.000 und 850.000 Euro

Gericht verhandelt zwei Schmerzensgeldklagen gegen Erzbistum Köln

Es geht um sechsstellige Summen: Zwei Missbrauchsbetroffene fordern hohe Entschädigungszahlungen vom Erzbistum Köln. Nun steht eine Entscheidung an: Das Kölner Landgericht verhandelt am Dienstag die beiden Klagen.
Der Kölner Dom gesehen vom Musical Dome aus.
Klägerin fordert 830.000 Euro Schmerzensgeld

Gericht: Auch bei Ministrantenleiter Amtshaftung durch Erzbistum Köln

Die Auffassung könnte weitreichende Signalwirkung haben: Für das Kölner Landgericht haftet das Erzbistum Köln nicht nur für hauptamtliche Mitarbeiter, sondern auch für Ministranten, wenn sie Missbrauch begangen haben.
Erneut Schmerzensgeldklage gegen Erzbistum Köln
Missbrauchsbetroffene fordert 830.000 Euro

Erneut Schmerzensgeldklage gegen Erzbistum Köln

Das Erzbistum Köln ist erneut mit der Schmerzensgeldklage einer Missbrauchsbetroffenen konfrontiert. Verjährung macht die Erzdiözese zwar nicht geltend. Sie beantragte aber einen anderen juristischen Schritt.
Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki
Nicht der einzige gerichtliche Streit mit der Zeitung

Rechtsstreit gegen "Bild": Weiterer Sieg Woelkis zeichnet sich ab

Kardinal Rainer Maria Woelki und die "Bild"-Zeitung liefern sich eine juristische Dauerfehde. Vor dem Oberlandesgericht Köln deutet nun alles auf einen Sieg des Kölner Erzbischofs hin. Es wäre nicht der erste.
Kardinal Rainer Maria Woelki spricht bei einer Eucharistiefeier
Jahrestag des Amtsantritts inmitten der anhaltenden Vertrauenskrise

Kardinal Woelki zehn Jahre in Köln: Dauerringen um Glaubwürdigkeit

Vom Hoffnungsträger zum Buhmann für viele: Kardinal Woelki erreicht mit dem zehnten Jahrestag seines Amtsantritts in Köln eine runde Wegmarke. Darauf liegt weiterhin der Schatten der Vertrauenskrise im Erzbistum – und eines Ermittlungsverfahrens.
Blick über den Rhein auf den Kölner Dom
Verkündungstermin aufgehoben – mündliche Verhandlung wiedereröffnet

Landgericht Köln verschiebt Entscheidung in Schmerzensgeldprozess

Eine Missbrauchsbetroffene fordert 850.000 Euro Schmerzensgeld vom Erzbistum Köln. Das auch für andere Fälle richtungsweisende Gerichtsverfahren wird sich aber nun noch weiter hinziehen.
Landgericht Köln kündigt Entscheidung in Schmerzensgeldprozess an
Missbrauchsbetroffene verlangt rund 850.000 Euro vom Erzbistum

Landgericht Köln kündigt Entscheidung in Schmerzensgeldprozess an

Muss das Erzbistum Köln Schmerzensgeld zahlen, auch wenn ein Priester ein Kind während seiner Freizeit missbrauchte? Über diese grundsätzliche Frage könnte das Kölner Landgericht bald eine Entscheidung treffen.
Kardinal Rainer Maria Woelki nachdenklich
Arbeiten würden "noch geraume Zeit in Anspruch nehmen"

Staatsanwaltschaft: Woelki-Ermittlungen ziehen sich weiter hin

Wohl kein Abschluss mehr im Herbst: Die Ermittlungen gegen den Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki wegen eines Meineidsvorwurfs ziehen sich laut Staatsanwaltschaft weiter in die Länge. Nach der Sichtung der Daten seien weitere Arbeiten nötig.
Warum ein Priester auch im Urlaub nicht frei hat
Reibungspunkte zwischen Kirchenlehre und Moderne

Warum ein Priester auch im Urlaub nicht frei hat

Beim Schmerzensgeldprozess in Köln argumentiert die Kirche, der Priester hätte die Taten nicht im Zusammenhang mit seinem Amt begangen. Aber geht das als Priester überhaupt? Ein Blick in Kirchenrecht und Dogmatik.
Woelki-Karnevalswagen ist jetzt im Haus der Geschichte
Wagen greift Thema Missbrauch in der Kirche auf

Woelki-Karnevalswagen ist jetzt im Haus der Geschichte

Kardinal Woelki, ein roter Teufel und ein bröckelnder Dom: Ein Karnevalswagen zu Missbrauch in der katholischen Kirche hat schon für viel Aufsehen gesorgt. Nun ist er im Museum.
Erzbischof Rainer Maria Woelki
Kritiker werfen Erzbischof Zentrierung von Macht vor

10 Jahre Erzbischof von Köln: Protest gegen Woelki flammt wieder auf

Seit der schleppenden Aufarbeitung von Missbrauch im Erzbistum Köln gibt es eine Vertrauenskrise rund um Kardinal Rainer Maria Woelki. Zum zehnten Jahrestag seiner Ernennung zum Erzbischof von Köln wird die Kritik an dem Purpurträger wieder lauter.
Der Kölner Dom gesehen vom Musical Dome aus.
Frage nach Amtshaftung bestimmt das Verfahren

Kritik an Gericht im Schmerzensgeldprozess gegen Erzbistum Köln

Zum zweiten Mal fordert eine Missbrauchsbetroffene ein hohes Schmerzensgeld vom Erzbistum Köln. Im Gegensatz zum ersten Prozess könnte die Klägerin nun leer ausgehen. Fachleute und Betroffene kritisieren deshalb das Gericht.
Kölner Schmerzensgeldprozess: Gericht vertagt Entscheidung
Im Mittelpunkt steht die Frage der Amtshaftung

Kölner Schmerzensgeldprozess: Gericht vertagt Entscheidung

Zum zweiten Mal fordert eine Missbrauchsbetroffene ein hohes Schmerzensgeld vom Erzbistum Köln. Im Gegensatz zum ersten Prozess könnte die Klägerin nun leer ausgehen. Zweifel über eine Amtshaftung wurden nicht ausgeräumt.
Kardinal Rainer Maria Woelki im Garten seines Erzbischöflichen Hauses
Oberlandesgericht weist Berufung des Boulevardblatts zurück

Kardinal Woelki setzt sich vor Gericht erneut gegen "Bild" durch

Sieg für den Kölner Kardinal Woelki vor Gericht: Die "Bild"-Zeitung darf bestimmte Aussagen über ihn nicht weiterverbreiten. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gegen den Erzbischof gehen jedoch weiter.
Übersichtskarte zeigt alle Orte des Missbrauchs im Erzbistum Köln
Taten seien nahezu flächendeckend geschehen

Übersichtskarte zeigt alle Orte des Missbrauchs im Erzbistum Köln

Markiert seien alle Kommunen im Erzbistum Köln, in denen seit 1945 Missbrauch durch Priester, Haupt- und Ehrenamtliche sowie Ordensmitarbeitende begangen wurde oder mutmaßlich geschah: Die Karte des Betroffenenbeirats will das Ausmaß zeigen.
Kardinal Rainer Maria Woelki nachdenklich
Von eingestellten Ermittlungen bis zum Urteil ist alles möglich

Wie es im Rechtsstreit um Kardinal Woelki weitergehen kann

Seit Monaten ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen Rainer Maria Woelki. Wie kann das Verfahren gegen den Kardinal ausgehen, der vor zehn Jahren zum Kölner Erzbischof ernannt wurde? Einige Fragen und Antworten.
Kardinal Rainer Maria Woelki hält seinen Pileolus fest
Erneuter Aufschub

Zeitung: Ende der Woelki-Ermittlungen wohl erst im Herbst

Kein Abschluss mehr im Sommer: Die Ermittlungen gegen den Kölner Kardinal Woelki werden sich nach Zeitungsinformationen noch bis mindestens in den Herbst ziehen. Ein erneuter Aufschub, der aber wohl notwendig war.
Rechtsanwalt Björn Gercke (r.) übergibt Kardinal Rainer Maria Woelki (l.) sein Gutachten, in der Mitte RA Kerstin Stirner
Gericht: Aufarbeitung wichtiger als Datenschutz von Beschuldigten

Kölner Priester scheitert mit Klage gegen Gercke-Missbrauchsgutachten

An der Aufarbeitung von Missbrauch besteht ein überragendes kirchliches Interesse. Die Datenschutzrechte von Beschuldigten müssen dabei zurücktreten – das hat das Interdiözesane Datenschutzgericht nun festgestellt. Anlass ist ein prominenter Fall aus dem Erzbistum Köln.
Blick über den Rhein auf den Kölner Dom
Missbrauchsbetroffene klagt auf 850.000 Euro Entschädigung

Prozess gegen Erzbistum Köln erneut verschoben

Eine Missbrauchsbetroffene fordert vom Erzbistum Köln eine Entschädigung in Höhe von 850.000 Euro. Laut einem Bericht weist die Diözese den Schmerzensgeldanspruch zurück. Nun wurde der Prozess auf einen neuen Termin verschoben.
Zeitung: Erzbistum Köln weist Schmerzensgeldanspruch zurück
Frau fordert 850.000 Euro Entschädigung

Zeitung: Erzbistum Köln weist Schmerzensgeldanspruch zurück

Im vorigen Jahr hat ein Missbrauchsbetroffener ein hohes Schmerzensgeld vom Erzbistum Köln erstritten. Die Forderung eines weiteren Opfers weist die Erzdiözese nun zurück – mit einer Begründung, die Kritik hervorruft.
Schmerzensgeldprozess gegen Erzbistum Köln verschoben
Missbrauchsbetroffene fordert 850.000 Euro

Schmerzensgeldprozess gegen Erzbistum Köln verschoben

Vergangenes Jahr entschied die Justiz erstmals, dass die Kirche für sexuelle Vergehen ihrer Mitarbeiter haftet. Eigentlich sollte am Dienstag ein weiterer Schmerzensgeldprozess starten. Der wurde nun verschoben.
Blick über den Rhein auf den Kölner Dom
"Kardinal Woelki ist der Kampf gegen sexualisierte Gewalt wichtig"

Erzbistum Köln regelt Umgang mit Missbrauch neu

Aus zwei mach eins: Im Umgang mit Missbrauch legt das Erzbistum Köln zwei bisher eigenständige Stellen zusammen. Die Aufarbeitung werde weitergehen, versichert Generalvikar Guido Assmann.
Kölner Erzbischof Kardinal Rainer Maria Woelki im Portrait
Berufung der Zeitung keine Aussicht auf Erfolg

Kardinal Woelki setzt sich wohl erneut gegen "Bild" durch

Im juristischen Tauziehen zwischen "Bild" und Kardinal Woelki sieht es so aus, als ob das Blatt erneut unterläge. Ungeachtet dessen gehen die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gegen den Erzbischof weiter.
Kardinal Rainer Maria Woelki hält seinen Pileolus fest
Vorwürfe einer verzögerten Auswertung zurückgewiesen

NRW-Minister: Prüfung beschlagnahmter Erzbistum-Köln-Daten geht voran

Gegen Kardinal Rainer Maria Woelki wird wegen eines möglichen Meineids ermittelt. Der Justizminister von Nordrhein-Westfalen hat sich nun zum aktuellen Stand in dieser Sache geäußert – und wies eine "Sonderbehandlung" des Kölner Erzbischofs zurück.
Kardinal Woelki tippt auf seinem Handy
Kölner Erzbischof wird Falschaussage und Meineid vorgeworfen

Ermittlungen gegen Kardinal Woelki dauern noch mehrere Monate

Hat Kardinal Rainer Maria Woelki zu zwei Missbrauchsfällen die Wahrheit gesagt? Die Kölner Staatsanwaltschaft ermittelt seit Monaten wegen des Vorwurfs der Falschaussagen und des Meineids – und erklärt, warum es noch länger dauert.
Erzbischof Rainer Maria Woelki
Fastenhirtenbrief fordert Perspektivwechsel

Kardinal Woelki wünscht sich einladende und dienende Kirche

Die Kirche ist in einer tiefen Krise; davor will Kardinal Woelki nicht die Augen verschließen. Doch er warnt auch davor, nur zurück und auf das Negative zu schauen – und erzählt von einem "Schatzkästchen".
Teilerfolg der "Bild"-Zeitung im Rechtsstreit mit Kölner Priester
Urteil: Zwei von vier beanstandeten Aussagen seien zulässig

Teilerfolg der "Bild"-Zeitung im Rechtsstreit mit Kölner Priester

Wieder einmal urteilt ein Gericht über einen "Bild"-Bericht zum Kölner Erzbistum. Prozessgegner ist diesmal aber nicht Kardinal Woelki, sondern ein von ihm beförderter Priester, dem Missbrauch vorgeworfen wird.
Kardinal Rainer Maria Woelki im Garten seines Erzbischöflichen Hauses
Äußerungen würden Persönlichkeitsrecht des Erzbischofs verletzen

Kardinal Woelki setzt sich erneut gegen "Bild"-Zeitung durch

Es geht um die Berichterstattung zum Fall des Ex-Sternsinger-Präsidenten Winfried Pilz: Der "Bild"-Zeitung sind nun bestimmte Äußerungen untersagt, die das Persönlichkeitsrecht von Kardinal Woelki verletzen würden.
Erzbistum Köln sucht mögliche Betroffene in Missbrauchsfall
Pfarrer soll Minderjährige sexuell missbraucht haben

Erzbistum Köln sucht mögliche Betroffene in Missbrauchsfall

Der Fall war bereits im 2021 veröffentlichten Gercke-Gutachten dokumentiert und soll nun weiter aufgearbeitet werden: Das Erzbistum Köln sucht mögliche Betroffene von Missbrauch durch einen Pfarrer und weitere Zeugen.
Streit Priester-Bild: Karlsruhe stärkt Rechte von Missbrauchsopfern
Bundesverfassungsgerichts-Urteil zu Aussagen unter Ausschluss der Öffentlichkeit

Streit Priester-Bild: Karlsruhe stärkt Rechte von Missbrauchsopfern

Der Streit zwischen der Bild-Zeitung und einem Priester des Erzbistums Köln über Berichte zu Missbrauchsvorwürfen hat jetzt zu einem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts geführt. Es geht darum, wie viel über die Betroffenen öffentlich werden soll.
Blick über den Rhein auf den Kölner Dom
Betroffene klagt auf 850.000 Euro Entschädigung

Erzbistum Köln verzichtet bei Missbrauch erneut auf Verjährung

Im Juli wurde das Erzbistum Köln erneut von einer Missbrauchsbetroffenen auf eine hohe Entschädigungssumme verklagt. Wie schon in einem anderen Fall verzichtet die Diözese nun aber auf die Einrede der Verjährung.
Kardinal Rainer Maria Woelki, Erzbischof von Köln
"Wir müssen und wollen aus den Fehlern der Vergangenheit lernen"

Kardinal Woelki: Haben als Kirche Betroffene zu lange nicht gehört

In seinem wöchentlichen Videoimpuls hat Kardinal Rainer Maria Woelki seinen Respekt vor Missbrauchsbetroffenen ausgedrückt. Er schäme sich als Priester und Bischof für Mitbrüder, die Kindern und Jugendlichen so etwas angetan hätten.
Der Kölner Dom gesehen vom Musical Dome aus.
Erzbistum muss 300.000 Euro Schmerzensgeld zahlen

Arbeitsrechtler: Kölner Missbrauchsurteil wird Kreise ziehen

Das Erzbistum Köln muss einem früheren Messdiener, der in den 1970ern von einem Priester mehr als 300-mal missbraucht worden war, 300.000 Euro Schmerzensgeld zahlen. Arbeitsrechtler Gregor Thüsing erwartet eine erhebliche Sogwirkung des Urteils.
Kardinal Rainer Maria Woelki während eines morgendlichen Gottesdienstes im Dom zu Fulda
Kanonische Frist war nach Amtsverzicht ohne Antwort verstrichen

Kirchenrechtler Bier: Papst hat in Causa Woelki schon entschieden

Über eineinhalb Jahre sind vergangenen, seitdem Kardinal Rainer Maria Woelki dem Papst sein Amt zur Verfügung gestellt hat. Geschehen ist bisher nichts. Für Kirchenrechtler Georg Bier ein eindeutiges Indiz für eine päpstliche Entscheidung.
Kölner Dom im Nebel
Es gibt bereits Vorwürfe gegen den Mann

Erzbistum Köln sucht Missbrauchsbetroffene von verstorbenem Priester

Mit einem Aufruf bittet das Erzbistum Köln Betroffene von Missbrauch darum, sich zu melden. Konkret geht es um den Priester Michael Eschweiler, der vergangenes Jahr gestorben ist. Gegen ihn liegen bereits Beschuldigungen vor.
Anwalt: Staat zentral mitverantwortlich für Missbrauch in Kirche
"Staatsanwälte haben Strafvereitelung im Amt begangen"

Anwalt: Staat zentral mitverantwortlich für Missbrauch in Kirche

"Die Justizminister haben mit großer Wahrscheinlichkeit die weisungsgebundenen Staatsanwaltschaften angewiesen, Verfahren einzustellen oder zu verzögern", meint Opferanwalt Eberhard Luetjohann. Er nennt auch ein Beispiel aus dem Erzbistum Köln.
Amtssitz von Kardinal Woelki mit Hasskommentar beschmiert
Schriftzug zu den Themen Missbrauch und Frauen auf Garagentor

Amtssitz von Kardinal Woelki mit Hasskommentar beschmiert

Missbrauch und Frauen: Um diese beiden Themen geht es bei einem Schriftzug, der an die Garage des Amts- und Wohnsitzes von Kardinal Rainer Maria Woelki geschrieben wurde. Das Erzbistum Köln ist besorgt über das "aggressive Handeln".
Schild der Kölner Hochschule für Katholische Theologie
Martina Köppen war als KHKT-Geschäftsführerin abgesetzt worden

Frühere Woelki-Vertraute und Erzbistum Köln legen Streit bei

Sie war sowohl als Geschäftsführerin der Hochschul-Stiftung als auch als Kanzlerin der KHKT abgesetzt worden: Dagegen legte Martina Köppen beim Landgericht Klage ein. Doch nun ist der juristische Streit mit dem Erzbistum Köln beigelegt.
Opferanwalt: Schmerzensgeldverurteilungen können Kirche helfen
Hans-Walter Wegmann vertrat Missbrauchsbetroffenen Menne

Opferanwalt: Schmerzensgeldverurteilungen können Kirche helfen

Hans-Walter Wegmann gehört zu den Anwälten eines Missbrauchsbetroffenen, dem das Erzbistum Köln 300.000 Euro Schmerzensgeld zahlen muss. Derartige Prozesse könnten der Kirche helfen, betont er – denn dabei begegne sie Opfern auf Augenhöhe.
Der Sprecher des Betroffenenbeirates bei der Deutschen Bischofskonferenz, Johannes Norpoth, spricht beim Synodalen Weg
Betroffenenvertreter fordert Anpassung der Anerkennungsleistungen

Norpoth: Bischöfe sollten Missbrauchs-Klagewelle verhindern

Nachdem das Urteil im Kölner Schmerzensgeld-Prozess rechtskräftig geworden ist, sieht Betroffenensprecher Johannes Norpoth nun die Bischöfe in der Pflicht: Sie allein könnten das Anerkennungsverfahren ändern.
Rechtskräftig – Erzbistum Köln haftet für Missbrauch durch Priester
Urteil: 300.000 Euro Schmerzensgeld

Rechtskräftig – Erzbistum Köln haftet für Missbrauch durch Priester

Ein wegweisendes Urteil ist rechtskräftig: Das Erzbistum Köln muss einem Missbrauchsbetroffenen 300.000 Euro Schmerzensgeld zahlen. Damit ist auch klar: Eine Diözese kann für Vergehen ihrer Mitarbeiter haftbar gemacht werden.
Der Kölner Dom gesehen vom Musical Dome aus.
"Opfern von Missbrauch muss Gehör geschenkt werden"

Protest gegen Missbrauch – Hunderte Kinderpuppen vor Kölner Dom

333 Kinder-Schaufensterpuppen zeigen derzeit auf den Kölner Dom: "Es wird nicht die katholische Kirche an sich kritisiert, sondern der Umgang mit Tätern und Opfern, was man ja auch gerade in dem Fall mit Kardinal Woelki sieht", heißt es.
Der Kölner Dom gesehen vom Musical Dome aus.
Kläger begründete Entscheidung mit gesundheitlichen Schäden durch Missbrauch

Zeitung: Keine Berufung gegen Kölner Schmerzensgeld-Urteil

Im Schmerzensgeld-Prozess eines Missbrauchsbetroffenen gegen das Erzbistum Köln wollen offenbar beide Parteien auf eine Berufung verzichten. Damit könnte das wegweisende Urteil bald rechtskräftig werden.
Anwalt Eberhard Luetjohann
Eberhard Luetjohann erstritt 300.00 Euro – nun geht es weiter

Mit 85 Jahren: Dieser Anwalt kämpft für Missbrauchsbetroffene in Köln

Eberhard Luetjohann hat mit 85 Jahren längst das Ruhestandsalter erreicht. Als Anwalt ist er aber immer noch aktiv und sorgt derzeit für viel Unruhe in der katholischen Kirche – vor allem im Erzbistum Köln. Genug Arbeit gibt es für ihn: rund 250 Menschen baten zuletzt um seine Hilfe.
Keine Missbrauchs-Hinweistafel an Bischofsgräbern im Kölner Dom
Gräber förderten "keine Heroisierung der dort Bestatteten"

Keine Missbrauchs-Hinweistafel an Bischofsgräbern im Kölner Dom

Die Hinweistafeln an den Gräbern der Erzbischöfe in der Krypta des Paderborner Doms sorgten für einige Diskussionen. Eine solche Hinweistafel oder andere bauliche Veränderungen wird es im Kölner Dom dagegen nicht geben.
Schild der Kölner Hochschule für Katholische Theologie
Vorvorgängerin streitet vor Gericht mit dem Erzbistum

KHKT: Kölner Hochschule bekommt neuen Geschäftsführer

Die KHKT sei ein "Zukunftsprojekt der Kirche in Deutschland", findet der künftige Geschäftsführer der Hochschule – und lobt die "Kultur des umfassenden und offenen Dialogs". Seine Vorvorgängerin streitet derweil mit dem Erzbistum vor Gericht.
Kerstin Claus
Nach neuer Schmerzensgeldklage gegen das Erzbistum Köln

Claus: Kirchen müssen Zahlungen an Missbrauchsbetroffene ändern

Erneut hat eine Missbrauchsbetroffene das Erzbistum Köln auf ein hohes Schmerzensgeld verklagt. Welche Auswirkungen muss das haben? Die Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung nimmt dazu Stellung.
Der Kölner Dom gesehen vom Musical Dome aus.
Klägerin fordert 830.000 Euro Entschädigung

Medien: Weitere Schmerzensgeldklage gegen Erzbistum Köln

Erst im Juni hatte das Kölner Landgericht einem Missbrauchsbetroffenen 300.000 Euro Schmerzensgeld zugesprochen. Nun folgt anscheinend die nächste Klage. Wieder geht es um viel Geld – und einen Fall mit Vorgeschichte.
Kölner Dom
Papst Franziskus folgt mit Entscheidung Ersuchen von Kardinal Woelki

Vatikan entlässt Kölner Missbrauchstäter aus dem Klerikerstand

Ein Jahr nach dem Urteil des Landgerichts Köln hat der Vatikan gegen einen Missbrauchspriester die schärfste Strafe ausgesprochen, die das Kirchenrecht vorsieht: Der zu zwölf Jahren Haft verurteilte Mann wurde aus dem Klerikerstand entlassen.
Bätzing kritisiert Papst für Nicht-Entscheidung über Woelki-Rücktritt
Kirche erleide "großen Schaden"

Bätzing kritisiert Papst für Nicht-Entscheidung über Woelki-Rücktritt

Persönlich glaube er zwar, dass der Kardinal nicht wissentlich die Unwahrheit gesagt habe. Das eigentliche Problem liege jedoch "in der einsamen Spitzenentscheidung, die sich der Heilige Vater vorbehalten hat", kritisiert Bischof Georg Bätzing.
Papst Franziskus empfängt Rainer Maria Woelki
Ein Blick auf die Krisenpolitik des Vatikans

Kardinal Woelki steht in Köln unter Druck – Was tut Papst Franziskus?

Die Razzia im Erzbistum Köln hat deutschlandweit Schlagzeilen gemacht. Doch dass der Papst in dieser Situation den Stab über den Kölner Erzbischof bricht, ist sehr unwahrscheinlich. Die Vergangenheit zeigt: der Vatikan hat Erfahrung mit solchen Situationen.
Kardinal Woelki tippt auf seinem Handy
Entscheidung über mögliche Anklage frühestens im Herbst

Mailverkehr im Fokus: Handy und Laptop von Kardinal Woelki bei Polizei

Laut Bericht interessierten sich die Ermittler besonders für die Korrespondenzen von Kardinal Woelki. Die gesammelten Daten würden auch die Rekonstruktion von möglicherweise gelöschten Schriftwechseln zulassen, hieß es.
Kardinal Rainer Maria Woelki
"Was uns stört, ist nicht die Hausdurchsuchung, sondern..."

Kardinal Woelki will nach Razzia Anzeige erstatten

Am Dienstag hatten Staatsanwaltschaft und Polizei im Wohnhaus Kardinal Woelkis und in anderen Gebäuden des Erzbistums Köln eine Razzia durchgeführt. Nun will der Kölner Erzbischof selbst Anzeige erstatten.
Der Kölner Dom gesehen vom Musical Dome aus.
Hintergrund sind Meineid-Ermittlungen gegen Kardinal Woelki

Staatsanwaltschaft bestätigt Razzia im Erzbistum Köln

Staatsanwaltschaft und Polizei haben am Dienstagmorgen verschiedene Objekte im Erzbistum Köln durchsucht. Hintergrund der Razzia sind Meineid-Ermittlungen gegen den Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki.
 Kölner Hochschule für Katholische Theologie
"Komplett überflüssig"

Katholische Laien fordern von Woelki Aus für Kölner Hochschule

Die Debatte über die umstrittene Kölner Hochschule für Katholische Theologie geht weiter: Jetzt fordert der Kölner Diözesanrat von Kardinal Woelki die Aufgabe der KHKT – und führt gleich mehrere Gründe dafür an.
Kardinal Rainer Maria Woelki während eines morgendlichen Gottesdienstes im Dom zu Fulda
Liturgie sei schon immer politisch gewesen

Kranemann: Heiligtumsfahrt-Messe ohne Woelki richtige Entscheidung

Kirchenpolitik kommt in jedem Gottesdienst vor, sagt Liturgiewissenschaftler Benedikt Kranemann. Dass Kardinal Woelki an einem Wallfahrtsgottesdienst in Aachen nicht teilgenommen hat, findet er richtig, das Problem liege allerdings "ganz woanders".
Kirche und Geld
Nach Kölner Schmerzensgeld-Urteil

Missbrauchsbetroffene aller NRW-Bistümer: Kirche soll mehr zahlen

Nach dem Kölner Urteil stelle sich die Frage, "warum die katholische Kirche nicht aufwacht, warum sie sich immer noch in einem Zustand befindet, in dem sie die Dinge auf sich zukommen lässt anstatt selbst aktiv zu werden", so die Betroffenen.
Staatsrechtler Rixen: Berufung auf Verjährung für Bistümer schwierig
Gerichte könnten das "als rechtsmissbräuchlich brandmarken"

Staatsrechtler Rixen: Berufung auf Verjährung für Bistümer schwierig

"Erst habt ihr alles vertuscht, auf Zeit gespielt und Betroffenen das Leben schwer gemacht, und jetzt fällt euch ein, dass ihr mit all dem nichts zu tun habt. Geht's noch?!" Stephan Rixen hält eine Berufung der Bistümer auf Verjährung für schwierig.
Kölner Missbrauchsbetroffene: Kirche soll Opfern mehr zahlen
Anlass ist das vorige Woche ergangene Urteil des Kölner Landgerichts

Kölner Missbrauchsbetroffene: Kirche soll Opfern mehr zahlen

Vergangene Woche wurde einem Missbrauchsbetroffenen die bislang höchste Schmerzensgeldsumme von 300.000 Euro zugesprochen: Der Kölner Betroffenenbeirat fordert daher von der Kirche höhere Zahlungen an Opfer als bisher – und nennt eine Spanne.
Kardinal Rainer Maria Woelki hält seinen Pileolus fest
"Ich wäre als Pilger nach Aachen gekommen so wie viele Tausende auch"

Heiligtumsfahrt: Gottesdienst wegen Protesten ohne Kardinal Woelki

Eigentlich hätte der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki am Sonntag eine Messe während der Aachener Heiligtumsfahrt zelebrieren sollen. Nach Protesten im Vorfeld hat man sich nun aber dagegen entschieden. Woelki selbst äußerte sich dazu.
UKA: Zahlungen an Betroffene könnten nach Kölner Urteil steigen
Kommission will Entschädigungen bei Missbrauch in Kirche prüfen

UKA: Zahlungen an Betroffene könnten nach Kölner Urteil steigen

300.000 Euro Schmerzensgeld – das Urteil im Erzbistum Köln könnte weitreichende Konsequenzen haben: Die Unabhängige Kommission für Anerkennungsleistungen will die Höhe der Zahlungen an Missbrauchsbetroffene prüfen. Unter einer Voraussetzung.
Der Kölner Dom gesehen vom Musical Dome aus.
Bischöfe müssten System der Anerkennungsleistungen anpassen

Betroffenenbeirat zu Missbrauchsurteil: Zeit der Almosen ist vorbei

Die Entscheidung im Kölner Schmerzensgeld-Prozess muss aus Sicht des Betroffenenbeirats auch Konsequenzen für die kirchlichen Anerkennungsleistungen haben. Es brauche ein glaubhaftes Zeugnis und eine wirkliche Haltungsänderung.
Bischöfe bleiben bei eigenem Zahlungssystem für Missbrauchsopfer
Gleichzeitig froh, dass Staat tätig werde

Bischöfe bleiben bei eigenem Zahlungssystem für Missbrauchsopfer

Trotz des Kölner Schmerzensgeld-Urteils halten die deutschen Bischöfe am bisherigen System der Anerkennungszahlungen fest. Als Grund führt der zuständige Bischof Helmut Dieser unter anderem an, dass es niedrigschwellig sei.
DBK-Betroffenenbeirat: Nach Kölner Urteil rasch Konsequenzen ziehen
Klare Richtung vorgegeben "zu deutlich höheren Zahlungen"

DBK-Betroffenenbeirat: Nach Kölner Urteil rasch Konsequenzen ziehen

Es ist das erste Schmerzensgeldurteil eines staatlichen Gerichts zu Missbrauch in der Kirche: Das Erzbistum Köln muss einem Betroffenen 300.000 Euro zahlen. Für den Betroffenenbeirat bei der DBK braucht es nun schnelle Konsequenzen.
Blick über den Rhein auf den Kölner Dom
Prozess könnte Vorbildcharakter für weitere Schmerzensgeldklagen haben

Erzbistum Köln muss 300.000 Euro an Missbrauchsbetroffenen zahlen

Ein Missbrauchsbetroffener hatte 725.000 Euro Schmerzensgeld sowie 80.000 Euro für mögliche künftige Schäden verlangt: Jetzt muss das Erzbistum Köln nach Gerichtsentscheid 300.000 Euro an ihn zahlen. Der Prozess könnte Vorbildcharakter haben.
Bischof Georg Baetzing im Portrait
Kritik auch an Kardinal Woelki

Bätzing hadert mit Missbrauchsaufarbeitung im Erzbistum Köln

Beim evangelischen Kirchentag war auch der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, unterwegs. In Nürnberg formulierte er deutliche Kritik an der Missbrauchsaufarbeitung im Erzbistum Köln.
De Maizière über Erzbistum Köln: Reputationsschaden für alle Kirchen
Situation in Diözese sorge auch für evangelische Kirchenaustritte

De Maizière über Erzbistum Köln: Reputationsschaden für alle Kirchen

Auch aus der evangelischen Kirche treten jedes Jahr tausende Menschen aus. Thomas de Maizière macht dafür die Vertrauenskrise im Erzbistum Köln mitverantwortlich. Der Umgang mit Missbrauch dort löse für alle Kirchen einen Reputationsschaden aus.
Der Jesuitenpater Hans Zollner ist Leiter des Centre for Child Protection (CCP) in Rom.
Kinderschutzexperte zu Erzbischöfen Woelki, Marx und Heße: "Ich wundere mich"

Zollner kritisiert Papst Franziskus scharf für Umgang mit Missbrauch

In einem Interview spart Hans Zollner nicht mit Kritik: Der Papst habe Missbrauch nicht genug im Blick, Kardinal O'Malley vernachlässige seine Arbeit in der Kinderschutzkommission und die evangelische Kirche verstecke sich hinter der katholischen.
Kardinal Rainer Maria Woelki hält seinen Pileolus fest
"Mit seinem Rückzug würde er einen Neustart ermöglichen"

Fraktionschef der NRW-SPD fordert Rücktritt von Kardinal Woelki

Ihn bestürze, "mit welcher Gleichgültigkeit der Kardinal die Massenflucht der Katholiken aus der Kirche offenbar behandelt", sagte der neue SPD-Fraktionschef im NRW-Landtag. Ott ist nicht der erste Politiker, der sich zum Kölner Erzbistum äußert.
Kardinal Rainer Maria Woelki im Garten des Erzbischöflichen Hauses in Köln
Klagen gegen Bild, eidesstattliche Versicherungen, Ermittlungen gegen Erzbischof

Kardinal Woelki: Fragen und Antworten zum juristischen Streit in Köln

Das Erzbistum Köln kommt nicht zur Ruhe: Medienrechtliche Klagen, eidesstattliche Versicherungen und Ermittlungen gegen den Erzbischof. Worum geht es dabei und was ist Stand der Dinge? Fragen und Antworten rund um die Rechtsstreitigkeiten am Rhein.
Kardinal Rainer Maria Woelki spricht bei einer Eucharistiefeier
Für Führungskräfte in Kirche scheinen "völlig andere Maßstäbe zu gelten"

Kölner Juraprofessor kritisiert Woelkis Aussagen zu Meineid

Der Medien- und Wirtschaftsrechtler Elmar Schuhmacher stellt die Erklärungsversuche von Kardinal Rainer Maria Woelki zum Thema Meineid in Frage. Selbst aus etwaigem Desinteresse könne "sehr schnell eine Pflichtverletzung" werden.
Joachim Frank
Hartnäckigkeit und überragende journalistische Kompetenz

Berichterstattung zu Erzbistum Köln: "Wächterpreis" für Joachim Frank

Der nächste Journalisten-Preis für Joachim Frank – aus demselben Grund wie zuvor: Er habe im schwierigen Umfeld der katholischen Kirche in Köln Hartnäckigkeit und überragende journalistische Kompetenz bewiesen, heißt es.
Marie-Agnes Strack-Zimmermann
FDP-Politikerin: Schaden für Kirche ist immens

Strack-Zimmermann fordert Erklärung der Bischöfe im Fall Woelki

Gegen Kardinal Woelki wird inzwischen auch wegen Meineids ermittelt. FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann ruft die Bischöfe zu einer Stellungnahme im Fall des Kölner Erzbischofs auf – und bedauert den Vertrauensverlust für die Kirche.
Kardinal Rainer Maria Woelki nachdenklich
Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Vorwurf des Meineids

Medienbericht: Sitzungsprotokoll belastet Kardinal Woelki

Am Dienstag hatte die Staatsanwaltschaft Köln mitgeteilt, gegen Kardinal Woelki auch wegen des Vorwurfs des Meineids zu ermitteln. Jetzt gerät der Kölner Erzbischof nach einem Bericht des WDR weiter unter Druck.
Kardinal Rainer Maria Woelki hält seinen Pileolus fest
Erzbistum Köln reagiert auf Anzeige gegen Erzbischof

Ermittlungen gegen Kardinal Woelki auch wegen Verdacht des Meineids

Neue Anzeige gegen den Kölner Kardinal: Ein Brief Woelkis an den Vatikan wird jetzt nochmals genauer unter die Lupe genommen. Wie passt seine Unterschrift zur Aussage, er kenne den Inhalt nicht? Schwerwiegende Konsequenzen könnten die Folge sein.
Joachim Frank
"Stern-Preis" für Chefkorrespondenten und katholisch.de-Autor

Joachim Frank für Recherchen zum Erzbistum Köln ausgezeichnet

Große Ehre für Joachim Frank: Für seine "Recherchen zum Missbrauchsskandal im Erzbistum Köln / Kardinal Woelki" wurde er mit dem "Stern-Preis" 2023 ausgezeichnet. Der Chefkorrespondent des "Kölner Stadt-Anzeigers" schreibt auch für katholisch.de.
Kardinal Woelki wehrt sich gegen neuen Vorwurf des Meineids
Brief an Glaubenskongregation stehe Aussage des Kölner Erzbischofs entgegen

Kardinal Woelki wehrt sich gegen neuen Vorwurf des Meineids

Das Erzbistum Köln kommt nicht zur Ruhe: Ein Brief mit der Unterschrift von Kardinal Woelki soll belegen, dass er vor Gericht gelogen habe. "Er kann sich aber nicht erinnern, das Schreiben gelesen zu haben", heißt es vom Erzbistum.
Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki
Verbot der Behauptung zur Beförderung eines Priesters – Berufung

Kardinal Woelki setzt sich im Prozess gegen "Bild"-Zeitung durch

Die "Bild" hatte berichtet, Kardinal Rainer Maria Woelki habe einen Priester befördert, obwohl er zwei belastende Dokumente gegen den Geistlichen gekannt habe. Das wurde der Zeitung nun gerichtlich verboten. Doch sie geht in Berufung.
Kardinal Rainer Maria Woelki nachdenklich
Verfahren begleitet von großem Medienaufgebot

Kardinal Woelki vor Gericht: Kannte belastende Dokumente nicht

Kardinal Woelki habe einen Priester befördert, obwohl er eine Warnung der Polizei und ein belastendes Dokument gekannt habe: Gegen einen entsprechenden Bericht der "Bild"-Zeitung klagt der Kölner Erzbischof – und sagte nun persönlich vor Gericht aus.
Wüst besorgt über hohe Zahl von Kirchenaustritten im Erzbistum Köln
Die Situation in der Diözese beschäftigt den Ministerpräsidenten

Wüst besorgt über hohe Zahl von Kirchenaustritten im Erzbistum Köln

"Das macht was mit der Gesellschaft, wenn die Menschen nicht mehr dabei sind": NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst äußert sich nach seiner Privataudienz bei Papst Franziskus besorgt über die hohen Kirchenaustrittszahlen im Erzbistum Köln.
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst
Viele Menschen sähen Situation mit Sorge, "auch ich persönlich"

NRW-Ministerpräsident spricht mit Papst Franziskus über Erzbistum Köln

Privataudienz des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten beim Papst: Dabei habe er mit Franziskus auch über die Situation im Erzbistum Köln gesprochen, berichtet Hendrik Wüst. Er schildert den Eindruck von einem "sehr, sehr bewegten" Pontifex.
Kardinal Rainer Maria Woelki hält seinen Pileolus fest
Presserechtliches Verfahren gegen Axel-Springer-Verlag

Termin steht: Kardinal Woelki muss vor Gericht erscheinen

Anfang März hatte das Landgericht Köln festgelegt, dass Kardinal Woelki im presserechtlichen Verfahren gegen den Axel-Springer-Verlag als Partei gehört wird. Jetzt ist klar, wann der Erzbischof persönlich vor Gericht erscheinen wird.
Urteile im "Bild"-Woelki-Prozess: Vier von sechs Aussagen verboten
Revision wurde ausgeschlossen

Urteile im "Bild"-Woelki-Prozess: Vier von sechs Aussagen verboten

In mehreren Verfahren klagt Kardinal Woelki gegen Berichte der "Bild"-Zeitung rund um Missbrauch. Nun fällte das Oberlandesgericht Köln zwei Urteile: Und erneut fühlen sich beide Seiten dadurch in ihrer Position bestätigt.
Kardinal Rainer Maria Woelki nachdenklich
Ehemalige KHKT-Kanzlerin hält fristlose Kündigung nicht für gerechtfertigt

Nach Abberufung: Frühere Woelki-Vertraute klagt nun vor Landgericht

Ein komplizierter Rechtsstreit geht in die nächste Runde. Es geht dabei nicht nur um die Abberufung von Martina Köppen, einer früheren Vertrauten von Kardinal Woelki. Im Hintergrund schwingt auch der Streit um die neue Kölner Hochschule mit.
Kardinal Rainer Maria Woelki, Erzbischof von Köln
Kölner Kardinal zur Vernehmung vorgeladen

Rechtsstreit mit "Bild": Woelki muss persönlich vor Gericht erscheinen

Das presserechtliche Verfahren, in dem der Kölner Erzbischof Rainer Maria Woelki gegen die "Bild"-Zeitung klagt, zieht sich. Nun wurde der Kardinal vom Landgericht vorgeladen: Er muss persönlich erscheinen und aussagen.
Papst Franziskus und Kardinal Rainer Maria Woelki
"Das ist zum großen Schaden"

Bätzing bemängelt Nicht-Entscheidung des Papstes im Fall Woelki

"Manchmal denke ich: Weiß er eigentlich, was es auslöst, hier nicht zu entscheiden?" Bischof Bätzing kritisiert, dass der Papst bis heute nicht über das Rücktrittsgesuch von Kardinal Woelki geurteilt hat.
Düsseldorfer Narren nehmen Kardinal Woelki aufs Korn
Kirchen bekommen im rheinischen Karneval erneut ihr Fett weg

Düsseldorfer Narren nehmen Kardinal Woelki aufs Korn

Wie schon oft in den vergangenen Jahren haben die Kirchen auch bei den diesjährigen Rosenmontagsumzügen im Rheinland ihr Fett wegbekommen. Die Narren in Düsseldorf nahmen unter anderem den Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki aufs Korn.
Blick über den Rhein auf den Kölner Dom
Drei Mitglieder des Betroffenenbeirats zweifeln Glaubwürdigkeit des Klägers an

Köln: Unerwarteter Gegenwind für klagenden Missbrauchsbetroffenen

Die Klage eines Missbrauchsbetroffenen gegen das Erzbistum Köln auf Schmerzensgeld hat große Aufmerksamkeit hervorgerufen. Jetzt melden andere Missbrauchsbetroffene Zweifel an der Glaubwürdigkeit des Klägers an.
Strafrechtler sieht schwere Mängel im Kölner Missbrauchsgutachten
Verantwortung des Diözesanbischofs zu gering dargestellt

Strafrechtler sieht schwere Mängel im Kölner Missbrauchsgutachten

Schon im Jahr der Veröffentlichung gab es Kritik am Kölner Missbrauchsgutachten. Damals hatte die Kanzlei Gercke die Vorwürfe zurückgewiesen. Nun erneuert ein Strafrechtler die Kritik und wirft dem Gercke-Gutachten unsauberes Arbeiten vor.
Kardinal Rainer Maria Woelki, Erzbischof von Köln
"Maria 2.0" wendet sich gegen "Zeugeneinschüchterung"

Nach Anzeige gegen Meisner-Sekretärin: Protest vor Woelkis Haus

Bei der Strafanzeige gegen eine ehemalige Meisner-Sekretärin nach deren Zeugenaussagen vor Gericht ist aus Sicht von "Maria 2.0" eine rote Linie überschritten worden. Die Initiative hat deshalb nun protestiert – vor dem Haus von Kardinal Woelki.
Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki
Weiterer Erfolg für Kölner Kardinal in presserechtlichem Streit

Landgericht untersagt "Bild"-Zeitung erneut Äußerung über Woelki

Im Zusammenhang mit ihrer Berichterstattung über den Fall Winfried Pilz muss sich die "Bild" erneut Kardinal Woelki geschlagen geben. Das Landgericht Köln wies den Widerspruch des Blattes gegen eine Einstweilige Verfügung nun als unbegründet zurück.
Betroffener bleibt bei Schmerzensgeldforderung gegen Erzbistum Köln
Es geht um insgesamt 805.000 Euro

Betroffener bleibt bei Schmerzensgeldforderung gegen Erzbistum Köln

Mehr als 320-mal soll er in den 1970er-Jahren von einem Priester missbraucht worden sein: Dafür verlangt ein Missbrauchsbetroffener insgesamt 805.000 Euro Schmerzensgeld vom Erzbistum Köln – und will davon auch nicht abrücken.
Der Kölner Dom gesehen vom Musical Dome aus.
Woelki verweist auf Fehler von Projektverantwortlichen

Erzbistum Köln hält an Modellprojekt in Bergisch Gladbach fest

Kardinal Woelki räumt Fehler in der Kommunikation bei der Ausweisung von Bergisch Gladbach zum Modellprojekt im Bistumsreformprozess ein. Schuld seien die Projektverantwortlichen. Nun gibt es Gespräche. Das Projekt soll aber wie geplant starten.
Blick über den Rhein auf den Kölner Dom
Neues juristisches Tauziehen im Erzbistum Köln

Von Woelki beförderter Pfarrer zeigt frühere Meisner-Sekretärin an

Weiteres juristisches Nachspiel zur umstrittenen Beförderung eines Pfarrers im Erzbistum Köln durch Kardinal Woelki: Der Priester hat die frühere Sekretärin von Kardinal Meisner nach ihren Aussagen vor Gericht angezeigt.
Schild am Eingang des Erzbischöflichen Generalvikariats Köln
Nach Abberufung von Pfarrer in Bergisch Gladbach

Erzbistum Köln sucht Gespräch mit protestierendem Kirchenvorstand

Die Ankündigung, Bergisch Gladbach zum Modellprojekt für die neuen Pastoralen Einheiten zu machen, und die Abberufung eines beliebten Pfarrers sorgen für enormen Protest. Nun sucht das Erzbistum Köln das Gespräch – weist aber Teile der Kritik zurück.
Kardinal Rainer Maria Woelki nachdenklich
Kirchenvorstand und Pfarrer wehren sich gegen vorgezogene Gemeindezusammenlegung

Scharfe Proteste gegen Abberufung von Pfarrer durch Kardinal Woelki

Die Reduzierung seiner Seelsorgebereiche wollte das Erzbistum Köln mit viel Beteiligung gestalten. In Bergisch Gladbach führt die Schaffung eines neuen Pastoralen Bereichs zu scharfen Reaktionen von Pfarrer und Gremien – und einem prominenten Kirchenaustritt.
Neuer Höchststand bei Kirchenaustritten in Köln
Rekordjahr 2021 noch übertroffen

Neuer Höchststand bei Kirchenaustritten in Köln

Im vergangenen Jahr haben mehr Kölnerinnen und Kölner den Kirchenaustritt vollzogen als je zuvor. Die Zahlen spiegeln den Trend in ganz Nordrhein-Westfalen. Beobachter liefern auch eine Erklärung.
Kardinal Rainer Maria Woelki hält seinen Pileolus fest
Früherer Missbrauchsbeauftragter des Erzbistums Köln sagte aus

Vorwürfe gegen Kardinal Woelki nach Zeugenbefragung nicht erhärtet

Im presserechtlichen Verfahren, in dem Kardinal Woelki gegen die "Bild"-Zeitung klagt, hat der frühere Missbrauchsbeauftragte des Erzbistums Köln ausgesagt. Der Vorwurf einer falschen eidesstattlichen Versicherung hat sich dabei juristisch nicht erhärtet.
Kölner Katholiken: Keine Verbesserungen im Erzbistum
Es werde "immer mehr zu einer untragbaren Belastung"

Kölner Katholiken: Keine Verbesserungen im Erzbistum

"Kardinal Woelki wollte in einen neuen Dialog mit den Gläubigen eintreten. Wo sind denn die Früchte dieses Dialogs?": Nicht nur der Vorsitzende des Kölner Katholikenausschusses kritisiert die Lage im Erzbistum, sondern auch der Stadtdechant.
Kölner Kirchenrichter nach Nazi-Vergleich entpflichtet
Priester war bereits im Februar beurlaubt worden

Kölner Kirchenrichter nach Nazi-Vergleich entpflichtet

Er hatte einen kritischen Bericht über die Kölner Hochschule für Katholische Theologie (KHKT) auf Facebook mit NS-Propaganda verglichen – nun wurde Gero Weishaupt offiziell als Diözesanrichter entpflichtet.
 Kölner Hochschule für Katholische Theologie
NRW-Landesregierung hatte mit Vertragsverletzungsverfahren gedroht

Keine neuen Kölner Priesteramtskandidaten an "Woelki-Hochschule"

Die Kölner Hochschule für Katholische Theologie ist umstritten – auch was die Ausbildung von Priesteramtskandidaten betrifft. Jetzt legte das Erzbistum Köln aktuelle Zahlen vor. Ein Medienbericht hatte zuvor eine Frage aufgeworfen.
Kardinal Rainer Maria Woelki nachdenklich
Kölner Erzbischof räumt Fehler bei Kommunikation ein

Kardinal Woelki: Habe mich noch nie so ohnmächtig gefühlt

Bereits seit einigen Jahren befindet sich das Erzbistum Köln in einer Vertrauenskrise. Für Kardinal Rainer Maria Woelki ist diese Situation nicht leicht: Er habe sich noch nie so ohnmächtig gefühlt, gab er nun zu.
Kardinal Rainer Maria Woelki
Allein Papst entscheide über Verbleib im Amt des Kölner Erzbischofs

Woelki: Kann Weihe nicht abschütteln wie Fluse am Bischofsrock

Im Juni sagte Papst Franziskus, er habe das Rücktrittsgesuch Kardinal Woelkis in der Hand – doch bis heute wurde keine Entscheidung dazu öffentlich. Der Kölner Erzbischof rief nun in diesem Zusammenhang die Bedeutung der Bischofsweihe in Erinnerung.
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst
Angesichts der angespannten Situation im Erzbistum Köln

Ministerpräsident Wüst: Abkehr der Menschen von Kirche macht mir Sorge

"Dass so viele Menschen den Kirchen den Rücken kehren, macht mir Sorgen", sagt NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst mit Blick auf das Erzbistum Köln. In einer Gesellschaft ohne Glaube und Kirche will der CDU-Politiker nicht leben.
Landesbischof: Kardinal Woelki sollte Konsequenzen ziehen
Kirchenaustritte im Kölner Raum seien deutlich höher als anderswo

Landesbischof: Kardinal Woelki sollte Konsequenzen ziehen

"Hier wird das Vertrauen in beide Kirchen zerstört", sagt Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl. Ihm stehe es zwar nicht zu, Kardinal Woelki etwas vorzuschreiben. "Aber wenn man derartig Vertrauen verloren hat, sollte man die Konsequenzen ziehen."
Der Kölner Dom gesehen vom Musical Dome aus.
Mehr Austritte aus evangelischer Kirche "in und um Köln"

Latzel: Werden "in Mithaftung" genommen für Krise im Erzbistum Köln

"In und um Köln" gebe es vermehrt Austritte auch aus der evangelischen Kirche: Präses Thorsten Latzel sieht darin eine "Mithaftung" – und verteidigt, dass es in diesem Jahr keinen gemeinsamen Adventsgottesdienst mit dem Erzbistum Köln gibt.
Kardinal Rainer Maria Woelki im Garten des Erzbischöflichen Hauses in Köln
Es geht um Vorwüfe gegen Ex-"Sternsinger"-Präsident Winfried Pilz

Kardinal Woelki gibt neue eidesstattliche Versicherung ab

Kardinal Woelki hat eine neue und damit dritte eidesstattliche Versicherung abgegeben. Dabei geht es um den beschuldigten Ex-"Sternsinger"-Präsidenten Winfried Pilz. Neuigkeiten gibt es auch noch in einem anderen Fall.
Kölner Hochschule für Katholische Theologie
Für die Zukunft der Institution sei er zuversichtlich

KHKT-Rektor: Trotz Kritik guter Zusammenhalt in der Hochschule

Die von Kardinal Woelki geförderte Kölner Hochschule für Katholische Theologie steht aus unterschiedlichen Gründen in der Kritik. Rektor Christoph Ohly betont dagegen den Zusammenhalt im Haus – und ist generell zuversichtlich.
"Macht hoch die Tür": Chöre singen für Veränderung im Erzbistum Köln
Musikalischer Protest gegen Bistumsleitung

"Macht hoch die Tür": Chöre singen für Veränderung im Erzbistum Köln

Sie wollen gegen "verschlossene Ohren in unserem Bistum" ansingen: Rund einhundert Chormitglieder haben sich heute vor dem Kölner Dom versammelt. Angestimmt haben sie unter anderem "Macht hoch die Tür".
Kölner Aufarbeitungskommission lässt Arbeit ruhen
Nach Ausscheiden von zwei Mitgliedern

Kölner Aufarbeitungskommission lässt Arbeit ruhen

Nach dem Rücktritt des Staatsrechtlers und Kommissionsvorsitzenden Stephan Rixen und der ehemaligen nordrhein-westfälischen Staatssekretärin Marion Gierden-Jülich "sehen sich die übrigen Mitglieder außerstande, die Arbeit der UAK fortzusetzen".
Hellgraues Priesterhemd mit eingestecktem Collar
Darf wieder als Priester tätig sein – allerdings unter Auflagen

Von Woelki beförderter Pfarrer nach Vorwürfen freigesprochen

Über den Fall des Geistlichen wird seit Monaten breit berichtet, weil Kardinal Woelki ihn trotz Anschuldigungen 2017 befördert hatte: Nun wurde er im Rahmen eines kirchlichen Strafverfahrens "aus tatsächlichen und rechtlichen Gründen" freigesprochen.
Verhandlungstermin im Verfahren "Bild" gegen Woelki fällt aus
Nach Meisner-Sekretärin sollte weiterer Zeuge aussagen

Verhandlungstermin im Verfahren "Bild" gegen Woelki fällt aus

Der Fall wäre in dieser Woche bereits der zweite Gerichtstermin für das Erzbistum Köln gewesen: Doch das Verfahren zwischen "Bild"-Zeitung und Kardinal Woelki wird entgegen den Planungen an diesem Mittwoch nicht fortgesetzt.
Schmerzensgeld-Klagen könnten für Bistümer den Bankrott bedeuten
Standpunkt

Schmerzensgeld-Klagen könnten für Bistümer den Bankrott bedeuten

So manches deutsche Bistum dürfte ins Schwitzen geraten: Derzeit wird die Schmerzensgeld-Klage eines Missbrauchsbetroffenen gegen das Erzbistum Köln verhandelt. Für andere Diözesen könnte das Ergebnis verheerend sein, kommentiert Tobias Glenz.
Die Spitzen der Türme des Kölner Doms leuchten am Morgen von innen.
Nach Staatsrechtler Rixen

Weiteres Mitglied verlässt Kölner Aufarbeitungskommission

Erst am Montag verließ Staatsrechtler Stephan Rixen überraschend die Aufarbeitungskommission für das Erzbistum Köln. Jetzt beendet ein weiteres Mitglied die dortige Tätigkeit – und begründet das mit der "besonderen Situation" in der Erzdiözese.
Vergleichsvorschlag im Schmerzensgeld-Prozess gegen Erzbistum Köln
Missbrauchsbetroffener verlangt insgesamt 805.000 Euro

Vergleichsvorschlag im Schmerzensgeld-Prozess gegen Erzbistum Köln

Um insgesamt 805.000 Euro geht es im Schmerzensgeld-Prozess gegen das Erzbistum Köln. Am ersten Verhandlungstag wurde nun ein Vergleich vorgeschlagen. Der Anwalt des Betroffenen rät zur Zahlung der vollen Summe, um keinen Präzedenzfall zu schaffen.
Kölner Aufarbeitungskommission überrascht nach Rückzug von Rixen
Erst kürzlich intensiv mit Woelki über Missbrauchsfall Pilz ausgetauscht

Kölner Aufarbeitungskommission überrascht nach Rückzug von Rixen

Der Austritt von Staatsrechtler Stephan Rixen aus der Aufarbeitungskommission im Erzbistum Köln und seine damit verbundene Kritik haben zahlreiche Reaktionen ausgelöst. Auch die NRW-Landesregierung hat sich gemeldet.
Blick über den Rhein auf den Kölner Dom
Zweifel an unabhängiger und effektiver Arbeit des Gremiums hätten sich bestätigt

Jurist Rixen verlässt Kölner Aufarbeitungskommission mit Kritik

Neuer Paukenschlag bei der Missbrauchsaufarbeitung im Erzbistum Köln: Der Vorsitzende der Aufarbeitungskommission hört auf. Er zweifelt an der Unabhängigkeit und fragt sich, ob man vor allem Kardinal Woelki schützen wolle.
Schild des Erzbischöflichen Generalvikariats in Köln mit dem Wappen des Erzbistums
Frühere Mitarbeiterin der Personalabteilung hatte Vorwürfe gegen Woelki erhoben

Erzbistum Köln: Keine Sanktionen für Whistleblowerin Dahm

Hildegard Dahm hatte in einem Interview neue Vorwürfe gegen Kardinal Woelki erhoben. Das Erzbistum Köln kündigte die Prüfung von arbeitsrechtlichen Schritten gegen sie an. Zu denen kommt es jetzt wohl nicht.
Kardinal Rainer Maria Woelki spricht bei einer Eucharistiefeier
Diese Woche Verhandlung in zwei Verfahren vor Landgericht Köln

Kardinal Woelki und Erzbistum Köln wieder Thema vor Gericht

Diese Woche beschäftigt sich das Landgericht Köln an zwei Tagen mit Kardinal Rainer Maria Woelki und seinem Erzbistum. Mit Blick auf die Schmerzensgeldklage eines Missbrauchsbetroffenen stehen richtungsweisende Entscheidungen an.
Schild der Kölner Hochschule für Katholische Theologie
Kölner Kirchensteuerrat stellte mehrere Forderungen mit Blick auf KHKT auf

Zukunft von "Woelki-Hochschule" weiter ungewiss: Zuschuss nur für 2023

Die umstrittene Kölner Hochschule für Katholische Theologie benötigt eine langfristige Finanzierung. Darüber hat das zuständige Gremium der Erzdiözese nun beraten – die Mittel jedoch nur für ein Jahr gewährt und mit mehreren Forderungen verbunden.
Der Kölner Dom gesehen vom Musical Dome aus.
Mündliche Verhandlung des Berufungsverfahrens im Februar

"Bürostuhl-Streit" im Erzbistum Köln geht in nächste Runde

Weil sie ihren Bürostuhl ins Homeoffice mitgenommen hatte, kündigte das Erzbistum Köln seiner Justiziarin. Die Auseinandersetzung ging vor Gericht. Im kommenden Jahr findet nun vor dem Landesarbeitsgericht Köln die Berufungsverhandlung statt.
Erzbistum Köln bestätigt: Pressesprecher geht zum Jahresende
Jürgen Kleikamp hat noch immer "nichts Offizielles" gehört

Erzbistum Köln bestätigt: Pressesprecher geht zum Jahresende

Es herrscht Verwirrung im Erzbistum Köln – und das kurz vor zwei wichtigen Gerichtsterminen: Der aktuelle Pressesprecher muss laut einem Zeitungsbericht zum Jahresende gehen, weiß aber bisher offiziell nichts davon. Die Erzdiözese bestätigte das nun.
Ein Mikrofon vor einem Kreuz
Kleikamp: Weiß bisher nichts von einer Kündigung

Zeitung: Kardinal Woelki braucht neuen Pressesprecher

Verwirrung um Kardinal Woelkis Pressesprecher: Laut einem Bericht muss Jürgen Kleikamp seinen Posten räumen. Ihm werde "inakzeptables, bistumsschädigendes Vorgehen" vorgeworfen. Er selbst weiß aber nichts davon – und kritisiert die Bistumsverwaltung.
Nach Schmerzensgeldklage: Sollte die Kirche Verjährung beanspruchen?
Deutsche Bischofskonferenz für Abwägung im Einzelfall

Nach Schmerzensgeldklage: Sollte die Kirche Verjährung beanspruchen?

Soll sich die Kirche bei Schmerzensgeldklagen von Missbrauchsbetroffenen auf Verjährung berufen? Ein Fall im Erzbistum Köln lässt diese Frage nun stellen – und die Antwort ist nicht leicht. Überlegungen dazu gibt es in kircheninternen Dokumenten.
Kardinal Rainer Maria Woelki während eines morgendlichen Gottesdienstes im Dom zu Fulda
"Auch beim Geld hat der Erzbischof das Sagen"

Kirchenrechtler: Woelki kann Kirchensteuerrat bei Hochschule aushebeln

Wie soll die umstrittene Kölner Theologie-Hochschule künftig finanziert werden? Damit beschäftigt sich jetzt der Kirchensteuerrat des Erzbistums. Doch über dessen Votum könnte sich Kardinal Woelki hinwegsetzen, erklärt Kirchenrechtler Matthias Pulte im Interview.
Blick über den Rhein auf den Kölner Dom
Kirchenvertreter nennt "Woelki-Faktor" als Beschleuniger der Entwicklung

Bericht: Erzbistum Köln vor neuem Rekord bei Kirchenaustritten

Schon nach den "abstrus hohen" Zahlen im Vorjahr sei das Erzbistum Köln in "Untätigkeit und Schockstarre" verfallen, heißt es kritisch: Die Diözese wird im laufenden Jahr wohl einen neuen Rekord bei Kirchenaustritten aufstellen.
Vertrauenskrise in Köln: Woelki juristisch und moralisch unter Druck
Strafverfolger ermitteln in weiterem Fall gegen den Kardinal

Vertrauenskrise in Köln: Woelki juristisch und moralisch unter Druck

Seit Mittwoch läuft ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Köln gegen Kardinal Woelki – es ist bereits das zweite. Im Zentrum steht die Frage: Wusste der Erzbischof von Missbrauchshinweisen gegen zwei Priester?
Wegen Lage im Erzbistum: Ökumenische Adventsvesper in Köln fällt aus
Rheinische Landeskirche sagt ab

Wegen Lage im Erzbistum: Ökumenische Adventsvesper in Köln fällt aus

Der gemeinsame Gottesdienst des Erzbistums Köln und der Evangelischen Kirche im Rheinland zum Beginn der Adventszeit war bislang Tradition. Doch in diesem Jahr fällt er aus – wegen der Ereignisse in der Erzdiözese.
Zweites Ermittlungsverfahren gegen Kardinal Woelki aufgenommen
Nach Aussagen von früherer Meisner-Sekretärin vor Gericht

Zweites Ermittlungsverfahren gegen Kardinal Woelki aufgenommen

Hat der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki falsche eidesstattliche Versicherungen abgegeben? Er weist das zurück. Nach Aussagen einer Zeugin vor Gericht ermittelt die Staatsanwaltschaft Köln nun jedoch noch in einem zweiten Fall.
 Kölner Hochschule für Katholische Theologie
Kardinal betrachte Ausbau der KHKT als "pastoralen Schwerpunkt"

Zeitung: Woelki will Hochschule aus Kirchensteuermitteln finanzieren

Die Kölner Hochschule für Katholische Theologie ist ein Prestigeprojekt von Kardinal Rainer Maria Woelki. In Zukunft soll sie offenbar aus Kirchensteuermitteln finanziert werden. Erste Zusagen Woelkis hatten das noch ausgeschlossen.
Der Kölner Dom gesehen vom Musical Dome aus.
Wiederum leitete nicht Kardinal Woelki die Feier

Zweiter Kölner Gottesdienst zu Missbrauch – diesmal kein Protest

Ein weiteres mal hat es einen Gedenkgottesdienst für Missbrauchsbetroffene in Köln gegeben. Im Gegensatz zur Feier im vergangenen Jahr blieben Protestaktionen aus. Wie damals stand jedoch ein anderer als der Kölner Kardinal der Feier vor.
Der Bonner Kirchenrechtler Norbert Lüdecke
Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Kölner Kardinal

Lüdecke: Papst-Reaktion wäre nach Woelki-Verurteilung offen

Sollte Kardinal Woelki strafrechtlich verurteilt werden, führe das nicht zwangsläufig dazu, dass er als Kölner Erzbischof abberufen wird, betont Kirchenrechtler Norbert Lüdecke. "Würde Woelki verurteilt, ist offen, ob, wie und wann der Papst darauf reagiert."
Deutlicher Einbruch bei Chormitglieder-Zahlen im Erzbistum Köln
Grund ist auch Vertrauenskrise in der Diözese

Deutlicher Einbruch bei Chormitglieder-Zahlen im Erzbistum Köln

Der Kirchenmusikdirektor des Erzbistums Köln schlägt Alarm: Man habe ein Drittel der Mitglieder aus kirchenmusikalischen Gruppen verloren. Grund sei neben Corona auch die Vertrauenskrise in der Erzdiözese.
Kardinal Rainer Maria Woelki nachdenklich
Gegen SPD-Vorwürfe, Ermittlungseifer würde bei Kirche erlahmen

NRW-Justizminister verteidigt Staatsanwaltschaft in Causa Woelki

Ist die Staatsanwaltschaft blind gegenüber der katholischen Kirche, dem Erzbistum Köln oder der Person des Erzbischofs? Dem Vorwurf widersprach nun der nordrhein-westfälische Justizminister Benjamin Limbach.
Kardinal Rainer Maria Woelki hält seinen Pileolus fest
Langjährige Sekretärin von Kardinal Meisner sagt vor Landgericht aus

Zeugin: Sprach mit Woelki über Missbrauchsvorwurf gegen Priester

Um 2010 habe sie den damaligen Kölner Weihbischof Woelki in einem Telefonat über Missbrauchsvorwürfe gegen einen Priester informiert, sagt die Ex-Sekretärin von Kardinal Meisner. Den Geistlichen beförderte Woelki später in seiner Zeit als Erzbischof.
Erzbistum Köln verbietet Solidaritätsbekundungen in E-Mail-Signatur
Protestaktion nach Androhung arbeitsrechtlicher Konsequenzen gegen Mitarbeiterin

Erzbistum Köln verbietet Solidaritätsbekundungen in E-Mail-Signatur

Nachdem Mitarbeitervertretung, Berufsverbände und ein leitender Pfarrer ihre Solidarität mit Hildegard Dahm ausdrücken wollten, gab es auch eine Aktion von Mitarbeitenden des Generalvikariats. Die hat das Erzbistum per Dienstanweisung aber verboten.
Der Kölner Dom gesehen vom Musical Dome aus.
Am Altar wird nicht Kardinal Rainer Maria Woelki stehen

Nach Streit im Vorjahr wieder Gottesdienst zu Missbrauch in Köln

Im vergangenen Jahr sorgte er für heftigen Streit: ein Gottesdienst zum Gedenken an Betroffene von sexualisierter Gewalt in Köln. Nun soll es in diesem Jahr erneut eine Messe dieser Art geben – der aber nicht Kardinal Woelki vorstehen wird.
Kein erneuter Boykott von Kardinal Woelki durch Diözesanpastoralrat
Mitglieder lehnten Vorschlag ab, Arbeit des Gremiums ruhen zu lassen

Kein erneuter Boykott von Kardinal Woelki durch Diözesanpastoralrat

Im September hatte der Diözesanpastoralrat – das oberste Beratungsgremium im Erzbistum Köln – die Zusammenarbeit mit Kardinal Rainer Maria Woelki verweigert. Bei der nun stattgefundenen Sitzung kam es dagegen nicht erneut zum Eklat.
Kardinal Rainer Maria Woelki während eines morgendlichen Gottesdienstes im Dom zu Fulda
Nach Vorwürfen im Fall Pilz

Woelkis Anwalt: Kardinal hat keinen Meineid geleistet

Nach den Vorwürfen gegen Kardinal Woelki wegen des Verdachts auf Meineid meldet sich nun sein Anwalt zu Wort: Er sagt, dass die Äußerungen einer Bistumsmitarbeiterin keine falsche eidesstattliche Versicherung belegten.
Ex-Interventionsbeauftragter: Woelki hat Missbrauchs-Liste gesehen
Hauptamtliche fordern Kölner Kardinal auf, Amt ruhen zu lassen

Ex-Interventionsbeauftragter: Woelki hat Missbrauchs-Liste gesehen

Ein weiterer Zeuge untermauert die Vorwürfe einer Bistumsmitarbeiterin gegen Kardinal Woelki im Fall Pilz. Derweil fordern Hauptamtliche den Erzbischof auf, sein Amt ruhen zu lassen. Und die Kritik an Woelki aus Kirche und Politik wächst.
Kardinal Rainer Maria Woelki spricht bei einer Eucharistiefeier
"Befasst habe ich ihn damit. Ganz eindeutig"

Eine Mitarbeiterin erschüttert die Glaubwürdigkeit von Kardinal Woelki

Es gibt neue schwere Vorwürfe gegen Kardinal Woelki – und das von einer früheren Mitarbeiterin. Hat er gelogen? Oder hat er die Wahrheit gesagt, aber damit gezeigt, dass ihn die Aufarbeitung von Missbrauch nicht interessiert?
Kardinal Rainer Maria Woelki im Garten des Erzbischöflichen Hauses in Köln
Erzdiözese will arbeitsrechtliche Schritte gegen die Angestellte prüfen

Kardinal Woelki weist Vorwürfe von Bistums-Mitarbeiterin zurück

Woelki habe eine falsche eidesstattliche Versicherung abgegeben, wirft eine Mitarbeiterin dem Kölner Kardinal vor. Nun hat das Erzbistum reagiert und die Beschuldigungen als unbegründet bezeichnet. Es sieht "interessierte Kreise" am Werk.
Schild der Kölner Hochschule für Katholische Theologie
Nicht die erste Führungskraft mit Klage

Freigestellte KHKT-Geschäftsführerin klagt gegen das Erzbistum Köln

Anfang Oktober wurde Martina Köppen als Geschäftsführerin der umstrittenen Kölner Theologie-Hochschule und der dazugehörigen Stiftung freigestellt. Jetzt klagt sie am Arbeitsgericht gegen das Erzbistum Köln.
Kardinal Rainer Maria Woelki nachdenklich
Staatsanwaltschaft ermittelt nun doch gegen Kardinal im Fall Pilz

"Nicht wahr" – Mitarbeiterin des Erzbistums Köln beschuldigt Woelki

War Kardinal Woelki erst ab der vierten Juni-Woche 2022 mit dem Missbrauchsfall des Ex-"Sternsinger"-Chefs Winfried Pilz befasst? Das sei "nicht wahr", sagt nun eine Bistumsmitarbeiterin. Und auch die Staatsanwaltschaft reagiert darauf.
 Kölner Hochschule für Katholische Theologie
Theologe Peter Ramers spricht von "feindlicher Übernahme"

Ehemaliger Rektor übt Kritik an "Woelki-Hochschule"

"Das Ganze war in meinen Augen nichts anderes als eine feindliche Übernahme": Ex-Rektor Peter Ramers übt deutliche Kritik am Vorgehen des Erzbistums beim Aufbau der umstrittenen Kölner Theologie-Hochschule.
Tim Kurzbach (SPD) ist seit 2015 Oberbürgermeister von Solingen. Seit 2014 ist er Vorsitzender des Diözesanrates im Erzbistum Köln.
"An dieser Frage hängt viel, viel mehr als eine bloße Personalie"

Kölner Laien-Sprecher an Bischöfe: Auf Woelki-Entscheidung drängen

Mitte November sind die deutschen Bischöfe zum Ad-limina-Besuch in Rom. Der Kölner Diözesanratsvorsitzende Tim Kurzbach hat eine Forderung an sie: Sie dürften nicht zurückkehren, ohne auf eine Antwort in Sachen Kardinal Woelki gedrängt zu haben.
Kardinal Woelki als Karnevalsprinz
Einladungsliste für Proklamation des Dreigestirns "ein wenig bereinigt"

Kardinal Woelki zu wichtiger Karnevalsfeier nicht eingeladen

Die Proklamation des Dreigestirns am 6. Januar zählt zu den wichtigsten Veranstaltungen des Kölner Karnevals. Normal nimmt daran auch der Erzbischof teil. Doch im kommenden Jahr ist Kardinal Rainer Maria Woelki nicht eingeladen.
Kardinal Rainer Maria Woelki im Garten seines Erzbischöflichen Hauses
Keine Ermittlungen gegen Kölner Erzbischof wegen Falschaussage

Staatsanwaltschaft verteidigt Entscheidung zu Kardinal Woelki

Die Kölner Staatsanwaltschaft teilte in der vergangenen Woche mit, nicht gegen Kardinal Rainer Maria Woelki wegen Falschaussage zu ermitteln. Oberstaatsanwalt Ulf Willuhn erläutert nun diese Entscheidung.
Kardinal Walter Brandmüller
"Ein Beispiel für verantwortungsbewusste Planung"

Brandmüller nimmt Woelki in Schutz gegen Kritik an Hochschule

Weltanschaulich-politische Kräfte betrieben seit Jahrzehnten die Abschaffung universitärer theologischer Fakultäten: Daher sieht Kardinal Brandmüller die von Kardinal Woelki initiierte, umstrittene Kölner Theologie-Hochschule als "Vorsorge".
Kardinal Rainer Maria Woelki im Garten des Erzbischöflichen Hauses in Köln
Man könne keinen Anfangsverdacht feststellen

Staatsanwaltschaft: Keine Ermittlungen gegen Kardinal Woelki

Auch in einem zweiten bisher noch offenen Fall lehnt die Staatsanwaltschaft Köln Ermittlungen gegen Kardinal Rainer Maria Woelki ab: Dabei geht es um dessen eidesstattliche Versicherung zu einem beförderten Priester.
Kritik an Kardinal Woelkis Missbrauchsgutachter Gercke
Aus einstigem "Aufklärer" sei sein Verteidiger geworden

Kritik an Kardinal Woelkis Missbrauchsgutachter Gercke

Rechtsanwalt Björn Gercke legte im März 2021 das Kölner Missbrauchsgutachten vor, das Kardinal Woelki keinerlei Pflichtverletzungen bescheinigte. Jetzt tritt er als Rechtsbeistand des Erzbischofs auf. Kritik daran weist er zurück.
Die Kardinäle Woelki und Marx
"Bis heute kennt wohl niemand den Visitationsbericht"

Marx vermisst Transparenz im Umgang des Vatikan mit Woelki

Es brauche mehr Transparenz: Der Münchner Kardinal Reinhard Marx wünscht sich einen nachvollziehbareren Umgang des Vatikan mit der Kölner Krise. So wisse wohl niemand, was im Bericht über die Apostolische Visitation im Frühjahr 2021 stehe.
Messdiener über Kardinal Woelki: Er dreht uns den Rücken zu
Ministrant nimmt Stellung zu Protestaktion bei Rom-Wallfahrt

Messdiener über Kardinal Woelki: Er dreht uns den Rücken zu

Diese Aktion sorgte für Schlagzeilen: Vergangene Woche drehten in Rom rund 100 bis 150 Messdiener während einer Predigt Kardinal Woelki den Rücken zu. Einer der Ministranten verteidigt nun das Verhalten.
Mehr Kirchensteuern und kräftiger Überschuss im Erzbistum Köln
Dözese informiert auch über Zukunft von BB-Fonds und KHKT

Mehr Kirchensteuern und kräftiger Überschuss im Erzbistum Köln

Vertrauenskrise und zahlreiche Kirchenaustritte: Die pessimistischen Prognosen für das Wirtschaftsjahr 2021 haben sich laut Finanzbericht des Erzbistums Köln dennoch nicht bewahrheitet. Bei der Vorstellung ging es auch um die Finanzierung der KHKT.
 Kölner Hochschule für Katholische Theologie
Auch als Kanzlerin soll sie abberufen werden

Erzbistum Köln kündigt KHKT-Geschäftsführerin Martina Köppen

Martina Köppen kam extra nach Köln, um Geschäftsführerin der von Kardinal Rainer Maria Woelki geförderten Hochschule KHKT zu werden – doch jetzt wurde sie abgelöst. Sie ist nicht die erste Kölner Führungskraft, die zuletzt den Job verloren hat.
Stuhl in einer Kirche
Vermutlich erster Fall seiner Art

Schmerzensgeldklage gegen Erzbistum Köln wird später verhandelt

Es ist die vermutlich erste Schmerzensgeldklage gegen die katholische Kirche als Institution wegen Missbrauchs. Eigentlich sollte Mitte November der Fall eines Betroffenen gegen das Erzbistum Köln verhandelt werden. Doch der Termin wurde verschoben.
Kölner Ministranten protestieren in Rom gegen Woelki
Messdiener drehten Kardinal bei Wallfahrt den Rücken zu

Kölner Ministranten protestieren in Rom gegen Woelki

Im Erzbistum Köln scheint keine Ruhe einzukehren: Bei der Ministrantenwallfahrt der Erzdiözese nach Rom haben mehrere Messdiener gegen Kardinal Woelki protestiert. Bei einem Gottesdienst drehten sie sich einfach um.
Blick über den Rhein auf den Kölner Dom
Nach Anzeige durch drei Priester wegen Falschaussage im Fall Pilz

Staatsanwaltschaft leitet keine Ermittlungen gegen Kardinal Woelki ein

Drei Priester hatten Kardinal Woelki eine Falschaussage im Missbrauchsfall des früheren "Sternsinger"-Chefs Winfried Pilz vorgeworfen und ihn angezeigt. Jetzt teilte die Staatsanwaltschaft mit, warum sie nicht gegen den Kölner Erzbischof ermittelt.
Kardinal Rainer Maria Woelki im Garten des Erzbischöflichen Hauses in Köln
Vatikan werde Diskussion um Theologie-Hochschule mit Land NRW klären

Woelki: Erstaunt, dass Bätzing Sexualmoral-Text weiter verwenden will

Abgelehnter Text, geheime Abstimmungen: Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki äußert sich in einem Interview kritisch zur jüngsten Synodalversammlung. Außerdem hält er weiter an der umstrittenen Kölner Theologie-Hochschule fest.
Die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland Annette Kurschus
Stillstand in den Beziehungen zur katholischen Kirche

Kurschus: Durch Austritte wegen Woelki wird Ökumene nicht befördert

Einen Stillstand in der Ökumene beobachtet die EKD-Ratsvorsitzende: Man merke aber auch, "wie sehr wir in einem Boot sitzen, wenn etwa wegen des Eklats um Kardinal Rainer Maria Woelki scharenweise Menschen aus der evangelischen Kirche austreten".
 Kölner Hochschule für Katholische Theologie
Zuständige Gremien beraten erst im November

Finanzierung der Kölner Theologie-Hochschule bleibt weiter ungeklärt

Die Diskussionen um die Kölner Theologie-Hochschule KHKT hören nicht auf. Jetzt gab das Erzbistum an, dass die zuständigen Gremien erst im Laufe des November über die Finanzierung beraten würden. Eine Finanzplanung für 2023 steht ebenfalls noch aus.
Beförderter Priester: Köln weist neue Vorwürfe gegen Woelki zurück
WDR berichtet über Schreiben des Kardinals an den Vatikan aus dem Jahr 2018

Beförderter Priester: Köln weist neue Vorwürfe gegen Woelki zurück

Im Fall des möglichen Missbrauchs durch einen beförderten Priester gibt es erneut Vorwürfe gegen Kardinal Rainer Maria Woelki: Er soll trotz Kenntnis zu spät disziplinarische Maßnahmen ergriffen haben. Das Erzbistum Köln dementiert einen WDR-Bericht.
Der Stadtdechant Wolfgang Picken predigt an einem Ambo.
Bonner Stadtdechant warnt vor verheerenden Konsequenzen eines Konflikts

Picken zu KHKT: Woelki muss Forderungen der NRW-Regierung umsetzen

Der Bonner Stadtdechant Wolfgang Picken teilt die Auffassung der NRW-Regierung zur Priesterausbildung an der Kölner Theologie-Hochschule. Komme Kardinal Woelki der Aufforderung der Kultusministerin nicht nach, drohe ein großer Konflikt, warnt er.
Kölner Hochschule für Katholische Theologie
Georg Bier über die Positionierung der Landesregierung zur Kölner Hochschule

Kirchenrechtler zu KHKT: NRW-Argumentation ohne Rückhalt im Konkordat

Darf das Erzbistum Köln weiter Priester an seiner Hochschule ausbilden? Der Kirchenrechtler Georg Bier erklärt im katholisch.de-Interview, warum die Position der NRW-Regierung in seinen Augen nicht vom Konkordat gedeckt ist. Dennoch hält er derartige Hochschulgründungen für ein falsches Signal.
Schild der Kölner Hochschule für Katholische Theologie
Außer- wie innerkirchlich steigt der Druck auf das Projekt

Der Streit um die Kölner Theologie-Hochschule spitzt sich zu

Kardinal Woelki treibt das Projekt weiter voran – doch der Widerstand gegen die Kölner Hochschule für Katholische Theologie nimmt zu. Nach der Kritik aus Kirchen- und Hochschulkreisen kommen auch deutliche Mahnungen aus der Politik.
 Kölner Hochschule für Katholische Theologie
Umstrittenem Projekt von Kardinal Woelki droht Vertragsverletzungsverfahren

Land NRW: Kölner Theologie-Hochschule soll keine Priester ausbilden

Der von Kardinal Woelki geförderten Kölner Hochschule für Katholische Theologie droht ein Konflikt mit dem Land NRW: Sollten dort weiter Priester ausgebildet werden, stelle man ein "Vertragsverletzungsverfahren beim Heiligen Stuhl" in Aussicht.
Erzbistum Köln weist neue Vorwürfe gegen Kardinal Woelki zurück
"Welt am Sonntag" berichtet über Zweifel an eidesstattlicher Versicherung

Erzbistum Köln weist neue Vorwürfe gegen Kardinal Woelki zurück

Die "Welt am Sonntag" berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe über Zweifel an einer eidesstattlichen Versicherung von Kardinal Rainer Maria Woelki vom 6. Mai 2021. Das Erzbistum Köln weist entsprechende Vorwürfe jedoch erneut zurück.
Winfried Pilz, Präsident des Kindermissionswerks "Die Sternsinger" (KMW), am 15. September 2009 in Mainz
Eingegangene Reaktionen nach Aufruf würden nun sorgfältig geprüft

Erzbistum Köln: Im Fall Pilz weitere Hinweise auf Missbrauchsfälle

Drei Monate ist es her, dass das Erzbistum Köln den Missbrauchsverdacht gegen den früheren "Sternsinger"-Präsidenten Winfried Pilz öffentlich gemacht hat. Inzwischen gibt es Hinweise auf weitere mögliche Fälle.
Schild der Kölner Hochschule für Katholische Theologie
Finanzierung der von Kardinal Woelki geförderten Einrichtung bisher ungeklärt

Kölner Theologie-Hochschule weist neue Vorwürfe gegen Rektor zurück

Im Fall der umstrittenen Kölner Hochschule für Katholische Theologie gibt es neue Vorwürfe gegen Rektor Christoph Ohly. Der Kirchenrechtler weist die Darstellung in einem Medienbericht "entschieden" zurück.
Nach Anzeige gegen Woelki nun Vorermittlungen der Staatsanwaltschaft
Priester werfen dem Kardinal eine falsche Versicherung an Eides statt vor

Nach Anzeige gegen Woelki nun Vorermittlungen der Staatsanwaltschaft

Nach der Anzeige von drei Priestern hat die Staatsanwaltschaft Köln ein Vorermittlungsverfahren gegen Kardinal Rainer Maria Woelki eingeleitet. Die Priester werfen Woelki vor, eine falsche Versicherung an Eides statt abgegeben zu haben.
Charlotte Kreuter-Kirchhof im Porträt
Deutsche Bischöfe sollen synodal über Priesterausbildung beraten

Papst-Beraterin Kreuter-Kirchhof kritisiert Woelki-Hochschule

Während über eine Reduzierung der Ausbildungsorte für Priesterkandidaten diskutiert wird, schafft der Kölner Kardinal Woelki mit seiner Hochschule Fakten. Das kritisiert die Papst-Beraterin Charlotte Kreuter-Kirchhof – und mahnt mehr Synodalität an.
Blick über den Rhein auf den Kölner Dom
Missbrauchsbetroffener verlangt 725.000 Euro

Verhandlung von Schmerzensgeldklage gegen Erzbistum Köln hat Termin

Der Kläger gibt an, als Messdiener mehrere hundert Male von einem Priester sexuell missbraucht worden zu sein – und verlangt vom Erzbistum Köln 725.000 Euro Schmerzensgeld. Jetzt steht der Termin für die Verhandlung.
Papst Franziskus empfängt Rainer Maria Woelki
Franziskus "muss sein Vorgehen vor seinem eigenen Gewissen verantworten"

Bischof Kohlgraf kritisiert Umgang des Papstes mit Kardinal Woelki

"Es wird weder dem Bistum noch dem Kardinal gerecht, da weiter zu warten": Der Mainzer Oberhirte Peter Kohlgraf kritisiert den Umgang von Papst Franziskus mit Kölns Erzbischof Rainer Maria Woelki. "Welche neuen Erkenntnisse sollen noch dazukommen?"
Ex-Dombaumeisterin stoppt Engagement für Kölner Hochschule
Barbara Schock-Werner zieht sich aus Stiftungsrat der KHKT zurück

Ex-Dombaumeisterin stoppt Engagement für Kölner Hochschule

Anfangs hatte sich die Ex-Dombaumeisterin Barbara Schock-Werner für die von Kardinal Woelki ins Leben gerufene Kölner Theologie-Hochschule eingesetzt. Nun beendet sie ihr Engagement wegen der "verworrenen Situation" rund um die Einrichtung.
Tim Kurzbach (SPD) ist seit 2015 Oberbürgermeister von Solingen. Seit 2014 ist er Vorsitzender des Diözesanrates im Erzbistum Köln.
Nur 22 von 75 Mitgliedern bei Woelkis wichtigstem Beratergremium

Diözesanrats-Vorsitzender: Kölner Bistumsleitung "heillos überfordert"

Aus Protest haben am Montagabend nur 22 der 75 Mitglieder an der Sitzung des Kölner Diözesanpastoralrats teilgenommen – nicht beschlussfähig. Laien-Sprecher Tim Kurzbach sieht die Bistumsleitung nicht mehr in der Lage, die Diözese zu führen.
Kölner Krise spitzt sich zu: Gesprächsboykott aus Protest gegen Woelki
Diözesanpastoralrat wegen Fernbleiben von Mitgliedern nicht beschlussfähig

Kölner Krise spitzt sich zu: Gesprächsboykott aus Protest gegen Woelki

Eine für Montagabend geplante Sitzung des obersten Beratungsgremiums von Kardinal Rainer Maria Woelki kommt nicht zustande: Zahlreiche Mitglieder des Diözesanpastoralrats sagten ihre Teilnahme aus Protest gegen den Erzbischof ab.
Kardinal Rainer Maria Woelki im Garten des Erzbischöflichen Hauses in Köln
Kölner Erzbischof über anhaltende Kritik und sein Rücktrittsgesuch

Kardinal Woelki: "Ich agiere nicht wie ein absolutistischer Herrscher"

Ob die PR-Strategie bei der Missbrauchsaufarbeitung oder der Aufbau einer Theologie-Hochschule in Köln: Die Kritik an Kardinal Rainer Maria Woelki reißt nicht ab. Hinzu kommt sein noch offenes Rücktrittsgesuch an den Papst. Zu diesen und weiteren Themen äußert sich der Kölner Erzbischof im Interview.
Schild der Kölner Hochschule für Katholische Theologie
Rektorat sieht politisch motivierte Benennung

KHKT wehrt sich gegen Bezeichnung "Woelki-Hochschule"

Seit das Erzbistum Köln die Trägerschaft der ehemaligen Ordenshochschule übernommen hat, reißt die Kritik am Projekt nicht ab: zu teuer, zu konservativ, unnötig. Nun äußert sich die Hochschulleitung und fordert einen fairen Umgang.
Kardinal Rainer Maria Woelki nachdenklich
Drei Priester wollen Klärung durch Staatsanwaltschaft

Anzeige gegen Woelki wegen Verdacht auf Falschaussage im Fall Pilz

Medienberichte haben Zweifel an einer eidesstattlichen Versicherung von Kardinal Woelki im Fall Pilz geweckt. Das Erzbistum hält daran fest, dass der Erzbischof die Wahrheit gesagt hat. Ob das so ist, soll jetzt die Staatsanwaltschaft klären.
Kardinal Rainer Maria Woelki
Trotz Einladung an Betroffenen keine Kenntnis

Woelki hält an eidesstattlicher Versicherung im Fall Pilz fest

Erst in der vierten Juni-Woche sei Kardinal Woelki mit dem Fall Pilz befasst worden, heißt es – ein nun aufgetauchter Brief aus dem Bischofsbüro weckt daran Zweifel. Das Erzbistum Köln sieht aber keine Widersprüche, wie es katholisch.de erklärte.
Medien: Woelki könnte schon im Mai vom Fall Pilz gewusst haben
Erzbistum Köln bleibt bei bisheriger Darstellung

Medien: Woelki könnte schon im Mai vom Fall Pilz gewusst haben

Kardinal Woelki hat in einem Gerichtsverfahren an Eides statt versichert, mit Missbrauchsvorwürfen gegen Ex-Sternsinger-Chef Winfried Pilz nicht vor der vierten Juni-Woche 2022 befasst gewesen zu sein. Neue Medienrecherchen hinterfragen das.
Dechant: Mehrheit findet Verhalten der Bistumsleitung unglaubwürdig
Bruno Kurth beklagt mangelnde Kommunikation im Erzbistum Köln

Dechant: Mehrheit findet Verhalten der Bistumsleitung unglaubwürdig

Die kritischen Anfragen an die, die sich zur Kirche bekennen und in ihr engagieren, sind deutlich spürbarer geworden, sagt der Wuppertaler Stadtdechant Bruno Kurth im katholisch.de-Interview. Er wünscht sich eine klare Kommunikation und mehr Transparenz im Erzbistum Köln.
Kardinal Rainer Maria Woelki nachdenklich
Immenser Vertrauensverlust in weiten Teilen der Mitarbeiterschaft

Kölner Bistumsmitarbeiter: Unruhe hat sich verschärft

Die Vertrauenskrise im Erzbistum Köln betrifft auch die Pastoral- und Gemeindereferenten. Viele von ihnen hätten Vertrauen in die Bistumsleitung verloren, heißt es in einem Brief der Mitarbeitervertretung an Kardinal Rainer Maria Woelki.
Papst Franziskus und Kardinal Rainer Maria Woelki
Nicht klar, wo Franziskus hinwill

Unternehmensberater: Papst schadet sich durch Umgang mit Woelki

Franziskus behält es sich vor, über das Rücktrittsgesuch des Kölner Kardinals zu entscheiden – aber erst, wenn der öffentliche Druck nachlässt. Der Führungskräftecoach Tobias Heisig hält das für eine Strategie, die dem Papst mehr schadet als Woelki.
Erzbistum Köln: Daten aus geschredderter Liste sind nicht weg
Original-Akten "ordnungsgemäß an den dafür vorgeschriebenen Stellen aufgehoben"

Erzbistum Köln: Daten aus geschredderter Liste sind nicht weg

Eine für Kardinal Woelki erstellte Liste mit allen Priestern, gegen die es Missbrauchsvorwürfe gab, wurde geschreddert und digital gelöscht. Doch die Original-Daten seien "an anderer Stelle ohnehin und bis heute vorhanden", so das Erzbistum Köln.
Rainer Maria Woelki im Portrait
Dokument sei aus Datenschutzgründen geschreddert worden

Erzbistum Köln zu Missbrauchsliste: "Woelki hat keine Erinnerung"

Eine 2015 für Kardinal Woelki erstellte Liste mit allen Priestern, gegen die es Missbrauchsvorwürfe gab, existiert nicht mehr. Stand der frühere Sternsinger-Präsident Winfried Pilz darauf? An die Namen habe der Kardinal keine Erinnerungen, heißt es.
 Kölner Hochschule für Katholische Theologie
KHKT müsse unverzüglich auf den Prüfstand gestellt werden

Erzbistum Köln: Vier Stadtdechanten kritisieren Woelki-Hochschule

Die Kritik an der Kölner Hochschule für Katholische Theologie reißt nicht ab: Nun haben die Stadtdechanten von vier Universitätsstandorten im Erzbistum Köln die von Kardinal Woelki gegründete Einrichtung kritisiert.
Rainer Maria Woelki im Portrait
Stand der ehemalige Sternsinger-Präsident Pilz 2015 auf Liste?

Für Kardinal Woelki erstellte Missbrauchsliste existiert nicht mehr

Nach seinem Amtsantritt im Erzbistum Köln ließ Kardinal Rainer Maria Woelki eine Liste mit allen Priestern erstellen, gegen die es Missbrauchsvorwürfe gab. Doch diese Aufstellung gibt es heute nicht mehr – was mit Blick auf den Fall des bekannten Geistlichen Winfried Pilz Fragen aufwirft.
Betroffenenvertreter Bauer: Wurden vom Erzbistum instrumentalisiert
Köln: Kritik an Darstellung von Peter Bringmann-Henselder

Betroffenenvertreter Bauer: Wurden vom Erzbistum instrumentalisiert

Die Kritik an der Kölner Bistumsleitung an der internen PR-Strategie hält an. Nachdem der aktuelle Betroffenenbeirat den Verantwortlichen den Rücken gestärkt hat, widerspricht jetzt der ehemalige Sprecher des Gremiums, Patrick Bauer.
Foto von Peter Bringmann-Henselder
Ehemaliger Sprecher weist Kritik an Kardinal Woelki zurück

Kölner Betroffenenbeirat sieht sich in "Medienspektakel" benutzt

Nach der Veröffentlichung interner PR-Papiere stehen Kardinal Woelki und seine Bistumsleitung seit Tagen in der Kritik. Nun erhält er erneut Rückendeckung von seinem Betroffenenbeirat und dessen ehemaligen Sprecher. Das Gremium klagt, dass Missbrauch für Kirchenpolitik genutzt werde.
Schild des Erzbischöflichen Generalvikariats in Köln mit dem Wappen des Erzbistums
Aus Vertrauenskrise sei auch Glaubenskrise der Mitarbeitenden geworden

Kölner Mitarbeitervertretung: Geht es so weiter, verlieren sie uns

"Keine hohlen Phrasen, keine leeren Versprechungen mehr" – das fordern Mitarbeitervertreter des Kölner Generalvikariats von ihrer Bistumsleitung. Sie fühlen sich allein gelassen und hoffen auf eine baldige Entscheidung von Papst Franziskus.
Rainer Maria Woelki im Portrait
Kölner Kardinal weist Vorwürfe der "Bild"-Zeitung zurück

Rechtsstreit: Woelki steht hinter eidesstattlichen Versicherungen

Was wusste Kardinal Woelki zu zwei Missbrauchsfällen, über die die "Bild"-Zeitung berichtet hatte? Beide Male gab er eidesstattliche Erklärungen ab – und steht auch weiter dazu, wie das Erzbistum Köln trotz Zweifeln des Boulevardblatts betont.
Woelki gegen Schüller und "Bild" – Die Hintergründe zum Rechtsstreit
Erneute gerichtliche Auseinandersetzung wegen Berichterstattung über Missbrauch

Woelki gegen Schüller und "Bild" – Die Hintergründe zum Rechtsstreit

Kardinal Rainer Maria Woelki zieht erneut vor Gericht: Kern der medienrechtlichen Auseinandersetzung ist ein "Bild"-Bericht über Äußerungen des Kirchenrechtlers Thomas Schüller. In einem Punkt scheint Woelki von seiner bisherigen Linie abzurücken.
Standpunkt-Autor Werner Kleine
Standpunkt

In der Vertrauenskrise der Kirche ist Schweigen keine Option

Konflikte wie derzeit im Erzbistum Köln gehören zur Kirche dazu, glaubt Werner Kleine. Er zeigt anhand eines Streits im Neuen Testament, dass eine Verhaltensweise in der aktuellen Vertrauenskrise besonders wichtig ist: ehrliche Kommunikation.
ZdK-Präsidentin Stetter-Karp: Vatikan muss im Fall Woelki handeln
Mangel an Gewaltenteilung und wenig Einflussmöglichkeiten für Basis

ZdK-Präsidentin Stetter-Karp: Vatikan muss im Fall Woelki handeln

Das Erzbistum Köln befindet sich in einer tiefgreifenden und lange andauernden Vertrauenskrise. Die ZdK-Vorsitzende Irme Stetter-Karp ist deshalb besorgt, dass die Erzdiözese "vor die Wand fährt" – und ruft den Vatikan zum Handeln auf.
Kardinal Woelki wehrt sich gegen "Bild" und Kirchenrechtler Schüller
Einstweilige Verfügungen auf Unterlassung wegen Äußerungen zu Pilz angestrebt

Kardinal Woelki wehrt sich gegen "Bild" und Kirchenrechtler Schüller

Hat Kardinal Woelki seine Pflichten verletzt, weil er ein anderes Bistum nicht über die Taten des ehemaligen Sternsinger-Chefs Winfried Pilz informierte? Das hatten jedenfalls Kirchenrechtler Thomas Schüller und die "Bild"-Zeitung behauptet. Dagegen wehrt sich der Kölner Erzbischof nun gerichtlich.
Kardinal Rainer Maria Woelki im Garten seines Erzbischöflichen Hauses
Keine Proteste gegen Kölner Erzbischof bei Besuch von Wallfahrtsort

Kardinal Woelki mit viel Applaus in Maria Vesperbild empfangen

Die Wallfahrtsleitung zeigte sich "froh, dass hier keine Störer gekommen sind": Bei seinem Besuch in Maria Vesperbild wurde der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki mit Beifall empfangen. Es gab keine Proteste – und kein Wort zur aktuellen Kritik.
Moraltheologe Jochen Sautermeister
Aufarbeitung erfordere Authentizität

Sautermeister: Woelki soll PR-Strategiepapier selbst veröffentlichen

Bislang sind von der Kölner PR-Strategie zum Umgang mit dem Betroffenenbeirat nur Auszüge bekannt. Der Bonner Moraltheologe Jochen Sautermeister pocht auf Transparenz: Eine Veröffentlichung durch das Erzbistum wäre ein Schritt, neu um verspieltes Vertrauen zu werben.
Das Hauptportal des Kölner Generalvikars symbolisch mit Flatterband und einem Protestplakat abgesperrt.
Protestaktion nach Offenlegung von PR-Strategie

"Maria 2.0" sperrt Kölner Generalvikariat symbolisch ab

Nach der Veröffentlichung von internen PR-Dokumenten hat die Bewegung "Maria 2.0" das Kölner Generalvikariat symbolisch blockiert. Mit Absperrband und Plakat will die Bewegung auf den "moralischen Bankrott" des Erzbistums hinweisen.
Blick über den Rhein auf den Kölner Dom
Für eine "ehrliche, echte Aufklärung und Ahndung von Missbrauch"

Mitarbeitende des Erzbistums Köln fordern in Statement Neuanfang

Die Reaktionen auf die bekannt gewordene PR-Strategie von Kardinal Rainer Maria Woelki und des Erzbistums Köln reißen nicht ab. Nun melden sich Mitarbeitende der Erzdiözese mit einer Stellungnahme zu Wort – und wollen einen Neuanfang.
Kritik an PR-Strategie im Erzbistum Köln hält an
Situation, die der Erzdiözese und der ganzen Kirche schade

Kritik an PR-Strategie im Erzbistum Köln hält an

Auch ein Erzbischof dürfe sich beraten lassen – es komme jedoch auf die Wertehaltung einer Führungsperson an, ob sie Vorschläge annehme oder nicht: Die Kritik an der PR-Strategie Kardinal Woelkis und des Erzbistums Köln hält an.
Kardinal Rainer Maria Woelki nachdenklich
Weiter Kritik an Kommunikation und Umgang mit Betroffenen

PR-Strategie lässt Woelki und Erzbistum Köln schlecht dastehen

Der Druck auf Kardinal Woelki steigt: Enthüllungen zu PR-Strategien rücken ihn und das Erzbistum Köln in ein schlechtes Licht. Nach einer Erklärung der Erzdiözese melden sich ein Betroffenenvertreter und ein Stadtdechant zu Wort. Und immer noch steht eine Entscheidung über Woelkis Rücktritt aus.
katholisch.de-Redakteur Christoph Brüwer
Standpunkt

Krise in Köln: Am Vertrauensverlust sind nicht die Medien schuld

Die Kölner Erklärung zu den Vorwürfen um die PR-Strategie verwundert Christoph Brüwer. Wieso stammt sie vom Generalvikar, der erst seit Kurzem im Amt ist? Und liegt die Schuld wirklich bei den Medien? Einige Fragen bleiben ungeklärt.
Erzbistum Köln: Wollten keine Missbrauchsbetroffenen instrumentalisieren
Generalvikar Assmann äußert sich nach Kritik an PR-Strategie

Erzbistum Köln: Wollten keine Missbrauchsbetroffenen instrumentalisieren

Die Enthüllungen zur PR-Strategie des Kölner Kardinals Rainer Maria Woelki haben für teils deutliche Kritik gesorgt. Mehrere Stadtdechanten forderten zuletzt eine Erklärung. Tagelang aber schwieg das Erzbistum zu den Vorwürfen. Jetzt äußert sich Generalvikar Guido Assmann.
Kirche und Geld
Verdacht unterlassener Aufsichtsmaßnahmen

Wegen überschuldetem Priester: Bußgeldverfahren gegen Erzbistum Köln

Insgesamt rund 1,1 Millionen Euro soll das Erzbistum Köln für die Verbindlichkeiten eines Priesters gezahlt haben. Der Fall beschäftigt nun auch die NRW-Finanzverwaltung: Sie hat ein Bußgeldverfahren gegen das Erzbistum eingeleitet.
Blick über den Rhein auf den Kölner Dom
Kritik an PR-Strategie Woelkis auch aus Bonn und Wuppertal

Kölner Stadtdechant: Kann die Haltung des Erzbistums nicht akzeptieren

Nach den Enthüllungen zur PR-Strategie des Erzbistums Köln wächst der Druck auf Kardinal Woelki. Drei Stadtdechanten fordern nun eine Erklärung. "Zweifelhafte Methoden", wie sie Woelki vorgeworfen werden, hätten im Raum der Kirche nichts verloren.
DBK-Betroffenenbeirat kritisiert Woelkis PR-Strategie zu Missbrauch
Sprecher Norpoth: Instrumentalisierung für profane Zwecke

DBK-Betroffenenbeirat kritisiert Woelkis PR-Strategie zu Missbrauch

Ein Bericht über interne Unterlagen von Kardinal Woelkis PR-Beratern sorgt weiterhin für Unmut. Der Sprecher des Betroffenenbeirats der Bischofskonferenz, Johannes Norpoth, kritisiert: Betroffene wurden massiven Retraumatisierungen ausgesetzt.
Kritik an Kardinal Woelkis PR-Strategie bei Missbrauchsaufarbeitung
"Kölner Stadt-Anzeiger" hatte über interne Unterlagen berichtet

Kritik an Kardinal Woelkis PR-Strategie bei Missbrauchsaufarbeitung

Der "Kölner Stadt-Anzeiger" hat über interne Unterlagen von Kardinal Woelkis PR-Beratern berichtet. Demnach rieten sie der Bistumsleitung unter anderem, den Betroffenenbeirat des Erzbistums auf ihre Linie zu bringen. Daran wird nun Kritik laut.
Klage auf 725.000 Euro Schmerzensgeld gegen das Erzbistum Köln
Mann wurde laut Medienberichten mehrere hundert Male von Priester missbraucht

Klage auf 725.000 Euro Schmerzensgeld gegen das Erzbistum Köln

Als Messdiener wurde er laut Medienberichten mehrere hundert Male von einem Priester sexuell missbraucht: Es handelt sich wohl um die deutschlandweit erste Schmerzensgeldklage eines Betroffenen sexualisierter Gewalt gegen die Kirche als Institution.
Kardinal Gerhard Ludwig Müller
Früherer Glaubenspräfekt warnt vor Illusionen beim Synodalen Weg

Müller kritisiert Umgang von Papst Franziskus mit Kardinal Woelki

Der Umgang des Vatikan mit Kölns Kardinal Rainer Maria Woelki und die Zukunft des Synodalen Wegs: Kardinal Gerhard Ludwig Müller hat am Wochenende zu zwei "heißen Eisen" der Kirche in Deutschland klar Stellung bezogen.
Schwaderlapp ab Mitte August wieder im Erzbistum Köln tätig
Weihbischof war nach abgelehntem Rücktritt nach Kenia gegangen

Schwaderlapp ab Mitte August wieder im Erzbistum Köln tätig

Sein Rücktrittsangebot nach der Veröffentlichung der Kölner Missbrauchsstudie lehnte Papst Franziskus ab – stattdessen ging Weihbischof Dominikus Schwaderlapp vor einem Jahr als Seelsorger nach Kenia. Jetzt kehrt der 55-Jährige nach Köln zurück.
Der Kölner Generalvikar Guido Assmann
Guido Assmann seit 1. Juli im Amt

Kölner Generalvikar hofft auf Papst-Votum zu Kardinal Woelki

Eine Entscheidung über die Zukunft Kardinal Woelkis steht weiter aus. Laut Guido Assmann wären viele Menschen dankbar, "wenn der Papst sich überhaupt äußern würde". Der neue Generalvikar meldet sich auch zur Kölner Theologie-Hochschule zu Wort.
Kardinal Rainer Maria Woelki im Garten des Erzbischöflichen Hauses in Köln
Kölner Erzbischof sehe sich als vollständig entlastet an

Missbrauchsfall U.: Keine Ermittlungen gegen Kardinal Woelki

Nach dem Urteil im Fall des Priesters U. gab es über 30 Anzeigen gegen Kardinal Woelki und weitere Verantwortliche des Erzbistums Köln: Beihilfe zum Missbrauch lautete der Vorwurf. Doch die Staatsanwaltschaft wird keine Ermittlungen aufnehmen.
Früherer ZdK-Präsident Sternberg: Woelki-Hochschule ist überflüssig
Unverständnis über Neugründung ausgerechnet im Erzbistum Köln

Früherer ZdK-Präsident Sternberg: Woelki-Hochschule ist überflüssig

Die Theologie-Hochschule Kardinal Woelkis sei "das Überflüssigste, was man an Hochschule in den letzten Jahren gründen konnte", sagt Thomas Sternberg. Denn in Deutschland werde über zu viele und nicht über zu wenige theologische Standorte diskutiert.
Der Stadtdechant Wolfgang Picken predigt an einem Ambo.
Hochschulfrage "zusätzlicher Ballast" in Kölner Wirren

Bonner Stadtdechant sieht keine Rechtfertigung für Woelki-Hochschule

Der Bonner Stadtdechant Wolfgang Picken kann nicht nachvollziehen, wozu es Kardinal Woelkis Kölner Hochschulneugründung braucht. Er befürchtet mehr Streit im Erzbistum – und Belastungen im Staat-Kirche-Verhältnis.
Dekan: Woelki-Hochschule keine Alternative zur Bonner Uni-Theologie
Konkordat sichert Priesterausbildung an staatlicher Fakultät ab

Dekan: Woelki-Hochschule keine Alternative zur Bonner Uni-Theologie

Die theologische Fakultät an der Uni Bonn hat einen exzellenten Ruf – doch in Köln baut das Erzbistum eine neue theologische Hochschule auf. Der Bonner Dekan ist überzeugt: Der Platz der Theologie und der Priesterausbildung ist an der Universität.
Porträtfoto von Winfried Pilz
Keinerlei Hinweise an Bischof Koch über Strafdekret und Vorwürfe

Fall Pilz: Köln versäumte Information an Bistum Dresden und Sternsinger

Der ehemalige Dresdner Bischof Heiner Koch wusste nichts davon, dass gegen den früheren Sternsinger-Chef Pilz ein kirchliches Strafdekret ergangen war – in seinem Bistum verbrachte Pilz den Lebensabend. Auch die Sternsinger wurden zu spät informiert.
Winfried Pilz, Präsident des Kindermissionswerks "Die Sternsinger" (KMW), am 15. September 2009 in Mainz
Akten seien bereits unter Vorgänger Meisner geschlossen worden

Erzbistum Köln weist Vorwürfe gegen Woelki im Fall Pilz zurück

Der frühere "Sternsinger"-Chef und Kölner Priester Winfried Pilz verbrachte seinen Ruhestand im Bistum Dresden-Meißen. Hätte Kardinal Woelki die Diözese über Missbrauchsvorwürfe gegen Pilz informieren müssen? Das Erzbistum weist den Vorwurf zurück.
Winfried Pilz, Präsident des Kindermissionswerks "Die Sternsinger" (KMW), am 15. September 2009 in Mainz
Trotz Strafdekret blieb die Tat des Priesters bis jetzt unbekannt

Neuer Missbrauchsverdacht gegen "Laudato si"-Schöpfer Winfried Pilz

Er war einer der Großen der katholischen Jugendarbeit: Als Seelsorger und Präsident der Sternsinger prägte Winfried Pilz über Jahrzehnte die Kirche. Nun ist bekannt geworden: Zur selben Zeit, als er das Lied "Laudato si" dichtete, missbrauchte er einen Mitarbeiter – und es gibt weitere Vorwürfe.
Tim Kurzbach (SPD) ist seit 2015 Oberbürgermeister von Solingen. Seit 2014 ist er Vorsitzender des Diözesanrates im Erzbistum Köln.
Mitgrund für hohe Zahl der Kirchenaustritte im Erzbistum

Kölner Laienvertreter: "Hängepartie" um Kardinal Woelki frustriert

In keiner anderen deutschen Diözese traten 2021 mehr Menschen aus der katholischen Kirche aus als im Erzbistum Köln. Der Diözesanratsvorsitzende Tim Kurzbach sieht einen Mitgrund in der offenen Situation um Kardinal Rainer Maria Woelki.
Blick über den Rhein auf den Kölner Dom
Bistum Münster hat wegen Missbrauchsstudie Gruft vorübergehend gesperrt

Nach Gutachten: Bischofsgräber im Kölner Dom weiter einsehbar

Das Bistum Münster hat nach Veröffentlichung seiner Missbrauchsstudie die Bischofsgruft im Sankt-Paulus-Dom vorübergehend gesperrt. Warum das Erzbistum Köln nicht den gleichen Weg geht, erklärt Dompropst Guido Assmann.
Albrecht von Croy
Standpunkt

Papst-Umgang mit Personalia ist ein Ärgernis

Dass der Papst in einem Interview freimütig über die Situation im Erzbistum Köln plaudert, verärgert Albrecht von Croy. Gerade für das Erzbistum Köln vergrößere dies die Schwierigkeiten. Er blickt stattdessen auf den Zusammenhalt der ersten Christen.
Papst Franziskus empfängt Rainer Maria Woelki
Franziskus hatte sich in Interview zur Auszeit des Erzbischofs geäußert

Erzbistum Köln: Papst-Aussagen mit denen Kardinal Woelkis vereinbar

In einem Interview erklärte Papst Franziskus, er habe Kardinal Woelki gebeten, eine längere Auszeit zu nehmen und ein Rücktrittsgesuch zu verfassen. Das Erzbistum Köln teilte nun mit, das sei mit den Aussagen des Erzbischofs vereinbar. Zudem äußerte es sich zu einer möglichen Finanz-Untersuchung.
Der Bonner Kirchenrechtler Norbert Lüdecke
Bonner Theologe kritisiert intransparentes Verfahren

Kirchenrechtler Lüdecke sieht Woelkis Zukunft weiter offen

Die vom Kirchenrecht vorgesehene Frist für eine Entscheidung über das Rücktrittsgesuch des Kölner Kardinals Rainer Maria Woelki ist abgelaufen. Für den Kirchenrechtler Norbert Lüdecke ist die Zukunft des Erzbischofs trotzdem weiter offen.
Drei Monate nach Woelki-Rückkehr: Weiter Konflikte im Erzbistum Köln
Frage nach Rücktritt des Oberhirten bleibt unbeantwortet

Drei Monate nach Woelki-Rückkehr: Weiter Konflikte im Erzbistum Köln

Um einen Neuanfang hat Kardinal Woelki gebeten, als er vor drei Monaten aus der Auszeit zurückkehrte. Das Ruder konnte er noch nicht herumreißen und dem Katholikentag blieb er fern. Aber er setzte ein paar neue Zeichen. Derweil bleiben Fragen.
Ein Richter
Revision zurückgezogen – Geistlicher muss zwölf Jahre in Haft

Urteil gegen Kölner Priester wegen Missbrauchs ist rechtskräftig

Der Verteidiger hat seine Revision zurückgezogen: Somit muss der Geistliche U. aus dem Erzbistum Köln zwölf Jahre in Haft und an drei Betroffene ein Schmerzensgeld von zusammengerechnet 50.000 Euro sowie Schadenersatz zahlen.
Kardinal Rainer Maria Woelki im Garten des Erzbischöflichen Hauses in Köln
Nach Zweifeln Bischof Bätzings, ob das "in Rom auch so angekommen ist"

Erzbistum: Kardinal Woelki hat Papst Rücktritt schriftlich angeboten

Bischof Georg Bätzing hat jüngst Zweifel bekundet, ob das von Kardinal Rainer Maria Woelki mitgeteilte Rücktrittsgesuch an den Papst "in Rom auch so angekommen ist". Jetzt nimmt das Erzbistum Köln dazu Stellung.
Kardinal Rainer Maria Woelki
Äußerungen der Zeitung teilweise unzulässig

Erfolg und Niederlage für Kardinal Woelki in Verfahren gegen "Bild"

Formulierungen der "Bild"-Zeitung in ihrer Berichterstattung über Kardinal Rainer Maria Woelki waren zum Teil unzulässig: Das entschied das Landgericht Köln am Mittwoch. Eine bestimmte Äußerung beanstandete es jedoch nicht.
Kölner Regens: Priestertum der Zukunft braucht Bindung an Gemeinschaft
Regamy Thillainathan über zeitgemäße Ausbildung der Seminaristen

Kölner Regens: Priestertum der Zukunft braucht Bindung an Gemeinschaft

Regamy Thillainathan ist der Leiter des größten deutschen Priesterseminars und will die jungen Männer immer wieder aus ihrer Komfortzone holen. Im katholisch.de-Interview spricht er über die Zukunft der Ausbildung, die umstrittene neue Theologie-Hochschule und die Diskussionen um Kardinal Woelki.
Frauengemeinschaft kritisiert Vatikan-Entscheidung zu Woelki-Zahlungen
Unterscheidung zwischen unterschiedlichen Vermögen sei "spitzfindig"

Frauengemeinschaft kritisiert Vatikan-Entscheidung zu Woelki-Zahlungen

Jüngst hatte der Vatikan erklärt, dass Kardinal Woelki keinen Fehler beim Umgang mit dem Sondervermögen begangen hat, das ihm zur Verfügung steht. Die Katholische Frauengemeinschaft im Erzbistum kann diese Ansicht nicht nachvollziehen.
Bonner Uni-Rektor äußert Unverständnis über Woelki-Hochschule
Unterstützung für Katholisch-Theologische Fakultät Bonn zugesagt

Bonner Uni-Rektor äußert Unverständnis über Woelki-Hochschule

Er verstehe nicht, dass das Erzbistum seine Priesterausbildung wohl nach Köln verlagern wolle, sagt der Rektor der Universität Bonn, Michael Hoch. Die Katholisch-Theologische Fakultät in Bonn habe sich immer als "Fakultät des Erzbistums" verstanden.
Kardinal Rainer Maria Woelki im Garten seines Erzbischöflichen Hauses
Bei Finanzierung von Gutachten und Kommunikationsberatern

Vatikan: Kardinal Woelki hat Kirchenrecht nicht verletzt

Hat der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki bei der Finanzierung von Gutachten und Kommunikationsberatern im Zuge der Missbrauchsaufarbeitung das Kirchenrecht verletzt? Der Vatikan verneint das nun nach einer Prüfung – der Erzbischof ist erleichtert.
Kardinal Rainer Maria Woelki im Garten des Erzbischöflichen Hauses in Köln
"Ich bin da jetzt vor allem als Bote gefragt"

Woelki will Forderungen nach Reform der Kirche nach Rom tragen

Katholiken aus dem Erzbistum Köln wollen radikale Reformen der Kirche – dass er nicht mit allem übereinstimme, sei "kein großes Geheimnis", sagte jetzt Kardinal Rainer Maria Woelki. Doch er möchte die Forderungen eins zu eins nach Rom tragen.
Stuhl in einer Kirche
Beraterstab ignorierte Ratschläge von Missbrauchsbeauftragter

Kritik an Neubesetzung des Betroffenenbeirats im Erzbistum Köln

Der Betroffenenbeirat im Erzbistum Köln wird neu besetzt. Dazu gibt es Empfehlungen aus dem Haus der Unabhängigen Beauftragten der Bundesregierung – diese werden aber ignoriert, die jetzigen Mitglieder bleiben im Amt. Das sorgt für Kritik.
Blick über den Rhein auf den Kölner Dom
Geistlicher "in einer seelischen und gesundheitlichen Ausnahmesituation"

Erzbistum Köln verteidigt erneut Schulden-Übernahme von Priester

Die Tilgung der Schulden eines Priesters in Höhe von über 1 Million Euro wurde vielfach kritisiert: Jetzt verteidigt das Erzbistum Köln das Vorgehen abermals – und begündet, warum kirchliche Finanzgremien in die Entscheidung nicht einbezogen wurden.
Erzbistum Köln verteidigt Schuldentilgung für Priester
Diözese hatte mehr als eine Million Euro für einen Geistlichen bezahlt

Erzbistum Köln verteidigt Schuldentilgung für Priester

Ein Priester hat Schulden – und sein Bistum steht für ihn ein: Wegen eines solchen Falls steht das Erzbistum Köln in der Kritik. Die Diözese verteidigt nun das eigene Vorgehen und bestreitet bisherige Einschätzungen zur Herkunft der Schulden.
Missbrauchsbetroffene kritisieren Schuldentilgung für Kölner Priester
Erzbistum zahlte Gesamtbetrag von rund 1,15 Millionen Euro

Missbrauchsbetroffene kritisieren Schuldentilgung für Kölner Priester

Für einen Priester mit Spielschulden hatte das Erzbistum Köln Schulden in Höhe von fast 500.000 Euro bezahlt. Dafür gibt es nun Kritik von Missbrauchsbetroffenen: "Für ihre Kleriker ist der Kirche kein Opfer zu groß", sagte etwa Matthias Katsch.
Stetter-Karp: Krise im Erzbistum Köln schadet gesamter Kirche
ZdK-Präsident fordert schnelle kirchliche Reformen

Stetter-Karp: Krise im Erzbistum Köln schadet gesamter Kirche

Seit der Rückkehr aus seiner Auszeit muss sich Kardinal Woelki eine Frage stellen: Wird der Papst seinen Rücktritt annehmen? ZdK-Präsidentin fordert deshalb eine rasche Entscheidung aus dem Vatikan – und schnelle Reformen in der Kirche.
Blick über den Rhein auf den Kölner Dom
Schüller: Verhalten der Bistumsleitung "eindeutig rechtswidrig"

Erzbistum Köln zahlt fast 500.000 Euro Schulden eines Priesters

Die Leitung des Erzbistums Köln steht erneut in der Kritik, wichtige Gremien bei einer Zahlung nicht ordnungsgemäß eingebunden zu haben. Konkret geht es um einen Gesamtbetrag von rund 1,15 Millionen Euro – und einen Priester mit Spielschulden.
Bischof Georg Bätzing
Rücktrittsangebote seien oft "schwache Gesten"

Bischof Bätzing: Zögern des Vatikan im Fall Woelki irritiert

Anfang März war Kardinal Rainer Maria Woelki als Erzbischof von Köln zurückgekehrt – und hatte mitgeteilt, dem Papst seinen Amtsverzicht angeboten zu haben. Dass es immer noch keine Entscheidung aus dem Vatikan gibt, wundert Bischof Georg Bätzing.
Weiter hohe Zahl an Kirchenaustritten am Amtsgericht Köln
Erneut deutlicher Anstieg

Weiter hohe Zahl an Kirchenaustritten am Amtsgericht Köln

Im vergangenen Jahr sind am Amtsgericht Köln so viele Menschen wie nie zuvor aus den Kirchen ausgetreten. Nun liegen Zahlen für das erste Quartal 2022 vor – und die verdeutlichen abermals einen großen Anstieg.
Zeitung: Sänger boykottieren Gottesdienst mit Kardinal Woelki
Vokalensemble werde nur in "Rumpfbesetzung" im Dom auftreten

Zeitung: Sänger boykottieren Gottesdienst mit Kardinal Woelki

Man wolle das "Weiter so" von Kardinal Woelki nicht unterstützen: Laut einem Bericht will das Vokalensemble des Kölner Doms dem Gottesdienst mit dem Erzbischof am Palmsonntag größtenteils fernbleiben. Und auch der Rest wolle ein Zeichen setzen.
Zeitung: Kölner Diözesanrat fordert Auflösung von Hochschule
Projekt sei "wissenschaftlich komplett überflüssig"

Zeitung: Kölner Diözesanrat fordert Auflösung von Hochschule

Es gebe kein erkennbares Finanzierungskonzept, zudem sei sie überflüssig: Der Kölner Diözesanrat fordert, die Katholische Hochschule für Theologie aufzulösen. Für die Vize-Vorsitzende der Laienvertretung ist das Projekt Ausdruck einer "Hybris".
Thomas Winkel
Standpunkt

Neuer Umgang mit Ausgetretenen: Nachgehen statt nachtreten!

Keine Kommunion, keine Trauung, kein Begräbnis – solche Drohungen fanden sich oft in Schreiben der Kirche an Ausgetretene. Gut, dass sich das ändern soll, meint Thomas Winkel. Statt "nachzutreten" sei auf die Beweggründe der Menschen einzugehen.
Bischof Peter Kohlgraf
Schnelle Entscheidung des Vatikan über Rücktrittsangebot gefordert

Bischof Kohlgraf beklagt "Schwebezustand" in der Causa Woelki

"Der jetzt herrschende Schwebezustand macht es für alle nicht leicht, mit der Situation umzugehen": Bischof Peter Kohlgraf fordert eine schnelle Entscheidung des Vatikan über das Rücktrittsangebot des Kölner Kardinals Rainer Maria Woelki.
Kardinal Rainer Maria Woelki
Artikel sollen gegen Persönlichkeitsrecht des Erzbischofs verstoßen haben

Kardinal Woelki und "Bild"-Zeitung treffen sich vor Gericht

Kardinal Woelki wirft der "Bild"-Zeitung vor, in Artikeln über seinen Umgang mit Missbrauchsfällen gegen sein Persönlichkeitsrecht verstoßen zu haben. Nach Unterlassungsverfügungen soll die Angelegenheit nun endgültig gerichtlich geklärt werden.
Rücktritt und Austausch: Turbulentes Wochenende im Erzbistum Köln
Kardinal Woelki im Diözesanpastoralrat: Papst ist "ein alter Mann"

Rücktritt und Austausch: Turbulentes Wochenende im Erzbistum Köln

Gut vier Wochen nach der Rückkehr von Kardinal Woelki hat sein Erzbistum ein bewegtes Wochenende erlebt: Woelki traf zum ersten Mal wieder auf sein wichtigstes Beratungsgremium, es gibt Probleme mit einer Stiftung und bald einen neuen Generalvikar.
Kardinal Rainer Maria Woelki im Garten des Erzbischöflichen Hauses in Köln
Vor Treffen des Erzbischofs mit Diözesanpastoralrat

Kölner Seelsorgerin: Kardinal Woelki muss liefern

Es ist die erste Zusammenkunft des Kölner Diözesanpastoralrats mit Kardinal Woelki seit dessen Rückkehr: Seelsorgerin Marianne Arndt fordert den Erzbischof vorab auf, zur Zukunft seines Erzbistums Stellung zu beziehen.
Kölner Beirat von Missbrauchsbetroffenen zieht gemischte Bilanz
Erste Amtszeit des Gremiums endet am Donnerstag

Kölner Beirat von Missbrauchsbetroffenen zieht gemischte Bilanz

Ein nicht veröffentlichtes Gutachten, ein Erzbischof in Auszeit, eine anhaltende Vertrauenskrise: Die erste Amtszeit des Kölner Betroffenenbeirats war turbulent. Nun endet sie – und das Gremium zieht Bilanz.
Missbrauchsfall U.: Rund 30 Anzeigen gegen Kölner Kirchenvertreter
Priester war wegen sexualisierter Gewalt in 110 Fällen verurteilt worden

Missbrauchsfall U.: Rund 30 Anzeigen gegen Kölner Kirchenvertreter

Unter anderem geht es um fahrlässige Körperverletzung und Beihilfe zum Missbrauch: Im Zusammenhang mit der Verurteilung des Priesters U. sind bisher mehr als 30 Strafanzeigen gegen Verantwortliche des Erzbistums Köln eingegangen.
Kölner Katholikenausschuss sieht Neuanfang mit Woelki skeptisch
"Das Vertrauen in den Kardinal ist nicht mehr da"

Kölner Katholikenausschuss sieht Neuanfang mit Woelki skeptisch

Die Frage müsse lauten "Was ist jetzt wirklich das Beste für das Bistum?", und nicht "Was ist das Beste für den Kardinal?": Der Kölner Katholikenausschuss sieht einen Neuanfang mit Erzbischof Rainer Maria Woelki problematisch.
Diözesanpastoralrat-Mitglied verteidigt Kardinal Woelki gegen Angriffe
Kritik am Kölner Erzbischof komme "aus verschiedenen Richtungen"

Diözesanpastoralrat-Mitglied verteidigt Kardinal Woelki gegen Angriffe

Es scheine so, "als ob jeder seinen persönlichen Unmut über das, was in der Kirche passiert, auf den Kardinal abladen würde": Erzbischof Woelki bekommt Rückendeckung aus dem Kölner Diözesanpastoralrat.
Bauchschmerzen über Woelki-Rückkehr: So ist die Stimmung in Köln
Weiter verhärtete Fronten im Erzbistum

Bauchschmerzen über Woelki-Rückkehr: So ist die Stimmung in Köln

Erzbischof Rainer Maria Woelki ist wieder im Amt, hat seinen Rücktritt angeboten und bittet um eine zweite Chance. Die gegensätzlichen Signale kommen bei vielen Menschen nicht gut an. Die Stimmung im Erzbistum Köln bleibt angespannt.
Immer mehr Religionslehrer im Erzbistum Köln geben auf
Umgang mit Missbrauchstätern "trifft uns wirklich ins Mark"

Immer mehr Religionslehrer im Erzbistum Köln geben auf

Die Vertrauenskrise im Erzbistum Köln hat auch Auswirkungen auf das Fach Religion: Die Unzufriedenheit unter Lehrern steige, manche seien zwar weiterhin an den Schulen tätig, gäben aber keinen Religionsunterricht mehr, heißt es.
Kölner Laien wollen klares Schuldbekenntnis von Kardinal Woelki
Schreiben hinterlasse "ungutes Gefühl"

Kölner Laien wollen klares Schuldbekenntnis von Kardinal Woelki

Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki hat dem Papst seinen Rücktritt angeboten. Sein Schreiben hinterlasse ein "ungutes Gefühl", moniert der Vertreter der Laien im Erzbistum, Tim Kurzbach. Zusammen fanden beide dennoch – in einem anderen Kontext.
Kardinal Rainer Maria Woelki im Garten des Erzbischöflichen Hauses in Köln
Reaktionen zu Amtsverzicht des Kölner Kardinals

Rückkehr und Rücktrittsangebot Woelkis: Wunsch nach Papst-Entscheidung

Bei seiner Rückkehr als Erzbischof von Köln am Aschermittwoch hat Kardinal Rainer Maria Woelki gleichzeitig verkündet, seinen Amtsverzicht angeboten zu haben. Viele hoffen nun auf eine baldige Entscheidung von Papst Franziskus.
Rainer Maria Woelki im Portrait
Nach der Auszeit steht das Erzbistum Köln vor großen Herausforderungen

Auf Abruf zurück – Kardinal Woelki will umsteuern

Entgegen aller Spekulationen ist Kardinal Rainer Maria Woelki wieder im Amt. Gleichzeitig lässt er jedoch verlauten, Papst Franziskus seinen Rücktritt angeboten zu haben. Warum die Situation in Köln schwierig bleibt und es für den Papst um mehr als nur eine deutsche Diözese geht, analysiert Felix Neumann.
Fall U: Staatsanwalt prüft Vorwürfe gegen Kölner Bistumsleitung
Verteidigung legt Revision ein

Fall U: Staatsanwalt prüft Vorwürfe gegen Kölner Bistumsleitung

Nach dem Urteil gegen den Kölner Priester U. drohen nun auch der Bistumsleitung juristische Konsequenzen: Verschiedene Personen haben laut eines Zeitungsberichts Strafanzeige gestellt. Und auch die Staatsanwaltschaft will aktiv werden.
Kardinal Woelki bietet Amtsverzicht an
Dienst wieder aufgenommen

Kardinal Woelki bietet Amtsverzicht an

Kardinal Rainer Maria Woelki ist zurück – vorerst: Am Aschermittwoch teilte das Erzbistum mit, dass der Kölner Erzbischof während seiner Auszeit Papst Franziskus den Amtsverzicht angeboten hat.
Kardinal Woelki kehrt zurück: Zeit für einen Neuanfang
Dogmatiker Tück im Gastbeitrag über die Fastenzeit, Umkehr und Aussöhnung

Kardinal Woelki kehrt zurück: Zeit für einen Neuanfang

Nach einer fünfmonatigen Auszeit kehrt Kardinal Rainer Maria Woelki ins Erzbistum Köln zurück – am Aschermittwoch. Im Gastbeitrag erklärt Jan-Heiner Tück mögliche Motive für das gewählte Datum. Der Theologe plädiert für eine Chance für einen Neuanfang des Erzbischofs – auch mit Hilfe der Gläubigen.
Steinhäuser sieht Probleme vor Woelki-Rückkehr nach wie vor ungelöst
Abschiedsbotschaft als Apostolischer Administrator

Steinhäuser sieht Probleme vor Woelki-Rückkehr nach wie vor ungelöst

Das Erzbistum Köln bereitet sich auf die Rückkehr von Kardinal Rainer Maria Woelki vor. Der Interims-Leiter Steinhäuser verabschiedet sich als Apostolischer Administrator – und zeichnet kein rosiges Bild der Lage. Doch er hat auch Hoffnung.
Ein Richter
Schuldig in insgesamt 110 Fällen

Kölner Priester U. muss wegen Missbrauchs für zwölf Jahre in Haft

Nach drei Monaten ist der Aufsehen erregende Prozess zu Ende: Priester U. aus dem Erzbistum Köln muss für zwölf Jahre in Haft. Das Landgericht Köln befand den 70-Jährigen für schuldig, in insgesamt 110 Fällen Missbrauch begangen zu haben.
Kardinal Rainer Maria Woelki im Garten seines Erzbischöflichen Hauses
Kardinal mit Bischof Genn derzeit im Vatikan

Brief von Steinhäuser: Woelki kehrt am Aschermittwoch zurück

Im Erzbistum Köln sieht man es als sicher an, dass Kardinal Woelki am Aschermittwoch wieder im Dienst ist: Das geht aus einem internen Brief des Apostolischen Administrators an die Mitarbeiter hervor. Woelki selbst befindet sich unterdessen in Rom.
"Vertrauenskrise": Kölner Mitarbeitervertretungen schlagen Alarm
Kirchenaustritte im Erzbistum dramatisch angestiegen

"Vertrauenskrise": Kölner Mitarbeitervertretungen schlagen Alarm

Nun schlagen auch die kirchlichen Beschäftigten im Erzbistum Köln Alarm und fordern angesichts der dortigen Vertrauenskrise Reformen. Derweil zeigt eine neue Erhebung einen dramatischen Anstieg der Kirchenaustrittszahlen in der Erzdiözese.
Weihbischof Steinhäuser: Ich durfte nicht mit Kardinal Woelki sprechen
Kontaktverbot durch Vatikan während Auszeit des Erzbischofs

Weihbischof Steinhäuser: Ich durfte nicht mit Kardinal Woelki sprechen

Eine Woche vor der Rückkehr Kardinal Woelkis zieht Übergangsverwalter Rolf Steinhäuser Bilanz: Er berichtet von einem Kontaktverbot zum Erbischof, von Höhen und Tiefen der vergangenen Monate – und sieht den Wiedereinstieg Woelkis nicht unmöglich.
Früherer Düsseldorfer Pfarrer D. zelebriert in Wien: Betätigungsverbot
Kölner Bistumsleitung war für Beförderung scharf kritisiert worden

Früherer Düsseldorfer Pfarrer D. zelebriert in Wien: Betätigungsverbot

Der Düsseldorfer Pfarrer D. war in die Schlagzeilen geraten, weil er trotz Kontakt zu einem minderjährigen Prostituierten befördert wurde. Zuletzt leitete er in Wien Gottesdienste. Doch das dortige Erzbistum hat ihm jetzt die Betätigung untersagt.
Kardinal Rainer Maria Woelki
Wogen im Erzbistum Köln haben sich während Auszeit nicht geglättet

Die Konflikte wurden mehr: Anhaltende Spekulationen um Woelki-Rückkehr

Fünf Monate hat sich der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Während dieser Auszeit spitzte sich die Lage im Erzbistum zu. Kurz vor der geplanten Rückkehr des Erzbischofs schießen die Spekulationen ins Kraut.
Kardinal Woelki wird keine Messe an Aschermittwoch feiern
Bereits am Sonntag wurde anderer Termin abgesagt

Kardinal Woelki wird keine Messe an Aschermittwoch feiern

Am Aschermittwoch will Kardinal Rainer Maria Woelki ins Erzbistum Köln zurückkehren. Die angekündigte Messe an dem Tag wird der Erzbischof aber nun doch nicht selbst halten. Bereits zuvor war ein weiterer Termin abgesagt worden.
Woelki sagt Termin ab: Keine Teilnahme an ökumenischer Andacht
Kölner Kardinal sollte ursprünglich predigen

Woelki sagt Termin ab: Keine Teilnahme an ökumenischer Andacht

Für die Kirchen im Rheinland ist es ein wichtiger Termin: die ökumenische Andacht zu Beginn der Fastenzeit. Zunächst hieß es, Kardinal Rainer Maria Woelki werde dort predigen – kurz nach dem Ende seiner Auszeit. Doch nun sagte er seine Teilnahme ab.
Spitze des Erzbistums Köln blickt skeptisch auf Woelki-Rückkehr
Erzbischöflicher Rat hielt Sondersitzung ab

Spitze des Erzbistums Köln blickt skeptisch auf Woelki-Rückkehr

Am Aschermittwoch will Kardinal Rainer Maria Woelki zurückkehren: Doch nun äußerte der Erzbischöfliche Rat und damit die gesamte Führungsspitze des Erzbistums Köln mehrheitlich ihre Bedenken zu dem Vorhaben.
Kölner Priester U. soll in 118 Fällen Missbrauch begangen haben
Nachtragsanklage gegen Geistlichen vor Landgericht verlesen

Kölner Priester U. soll in 118 Fällen Missbrauch begangen haben

Zwischen 1993 und 2018 soll der vor Gericht stehende Kölner Priester U. mittlerweile in 118 Fällen Missbrauch begangen haben. Sollte es zu einer Verurteilung kommen, würde der 70-Jährige als Serienstraftäter gelten.
Auf Woelkis Rückkehr blicken auch NRW-Landespolitiker skeptisch
"Unsere Kirche braucht einen Neuanfang"

Auf Woelkis Rückkehr blicken auch NRW-Landespolitiker skeptisch

Sie könnte "Tausende Austritte provozieren – zusätzlich zum anhaltenden Mitgliederschwund": Erstmals äußern nun auch zwei NRW-Landespolitiker öffentlich ihre Bedenken zur geplanten Rückkehr von Kardinal Rainer Maria Woelki.
Countdown um Kardinal Woelki: Die Auszeit endet – aber wie?
Vieles im Erzbistum Köln noch ungewiss

Countdown um Kardinal Woelki: Die Auszeit endet – aber wie?

Vieles im Erzbistum Köln ist derzeit ungewiss, doch eins ist sicher: Die Auszeit von Kardinal Rainer Maria Woelki endet bald, am Aschermittwoch. Aber wie geht sie zu Ende? Und was kommt danach? Überwunden ist die Krise nicht.
Kardinal Rainer Maria Woelki
Auch Weihbischof Steinhäuser sei kürzlich dort gewesen

Kardinal Woelki hält sich zu Gesprächen in Rom auf

Kardinal Rainer Maria Woelki befindet sich derzeit zu Gesprächen im Vatikan. Auch sein Interimsverwalter war kürzlich dort. Und: Der Erzbischof soll "informell" bereits eigene Gespräche in Köln zu seiner Rückkehr führen.
Wegen Missbrauchs angeklagter Priester U. hat Corona
Eigentlich sollte am Dienstag Nachtragsanklage verlesen werden

Wegen Missbrauchs angeklagter Priester U. hat Corona

Weitere Missbrauchsvorwürfe gegen den Kölner Priester U., die über die ursprüngliche Anklageschrift hinausgehen, sollten am Dienstag als Nachtragsanklage vor Gericht verlesen werden. Doch nun gibt es in dem Fall Verzögerungen.
Kölner Laien: Woelki-Auszeit hat Krise im Erzbistum nicht gelöst
Es sei "mit einem bloßen 'Weiter so'" zu rechnen

Kölner Laien: Woelki-Auszeit hat Krise im Erzbistum nicht gelöst

Am Aschermittwoch will Kardinal Rainer Maria Woelki seinen Dienst wieder aufnehmen. Doch "es sind derzeit nicht die geringsten Anzeichen erkennbar, dass nach dem 2. März etwas anders wird. Im Gegenteil", warnt der Kölner Diözesanrat.
Staatsanwaltschaft prüft weitere Straftaten im Fall Priester U.
Es stehe keine bestimmte Person im Fokus

Staatsanwaltschaft prüft weitere Straftaten im Fall Priester U.

Noch steht der Priester U. wegen Missbrauchs vor Gericht – doch sein Verfahren könnte nicht das letzte in diesem Fall sein. Die Kölner Staatsanwaltschaft will nach Prozessende Anhaltspunkte für weitere Straftaten prüfen.
Von Kardinal zu Kardinal – Hollerich rät Woelki zum Rücktritt
Luxemburger Erzbischof kritisiert zu hohe Kosten für Kölner Gutachten

Von Kardinal zu Kardinal – Hollerich rät Woelki zum Rücktritt

Nach Ansicht des Luxemburger Kardinals Jean-Claude Hollerich ist sein Amtsbuder Kardinal Rainer Maria Woelki nicht mehr im Erzbistum Köln willkommen. In dieser Situation würde Hollerich dem Papst seinen Rücktritt anbieten, rät er Woelki.
Kölner Dom im Nebel
Zeuge über "guten Draht" zwischen U. und heutigem Weihbischof

Angeklagter Kölner Priester U. räumt Missbrauchsvorwürfe zum Teil ein

Der Kölner Pfarrer U. steht noch bis Ende Februar wegen Kindesmissbrauchs vor Gericht. Nun hat der Geistliche einen Teil der Vorwürfe gegen ihn zugegeben. Zuvor hatte die Mutter eines mutmaßlichen Opfers von U. ausgesagt.
Kirchenrechtler: "Unentschuldbare Versäumnisse" bei Woelki im Fall U.
Nach neuen Tatvorwürfen im Missbrauchsprozess gegen den Priester

Kirchenrechtler: "Unentschuldbare Versäumnisse" bei Woelki im Fall U.

Im Missbrauchsprozess gegen den Kölner Priester U. gab es zuletzt neue Tatvorwürfe: Auch nach 2019 sei es zu Übergriffen gekommen. Das zeige, dass Kardinal Woelki seine Aufsichtspflicht verletzt habe, sagt der Kirchenrechtler Thomas Schüller.
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