Mehrere Länder als potenzielle Ziele

Treffen im Vatikan nährt Gerüchte über baldige Reise von Papst Leo

Veröffentlicht am 28.01.2026 um 12:12 Uhr – Lesedauer: 

Vatikanstadt ‐ Bevor der Vatikan etwas offiziell macht, brodelt die Gerüchteküche meist schon seit Monaten. Das gilt auch für Papstreisen. Doch die Anzeichen für zumindest ein Ziel verdichten sich nun.

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Ein Treffen heizt die Spekulationen um eine baldige Papstreise weiter an. Am Mittwoch empfing Leo XIV. seinen Botschafter in Algerien, Javier Herrera Corona, in Privataudienz. Das teilte der Vatikan zunächst ohne weitere Angaben mit. Der Erzbischof aus Mexiko ist seit November Apostolischer Nuntius in dem mehrheitlich muslimischen Land. Zuvor diente er als Papstbotschafter in der Republik Kongo und in Gabun.

Algerien wird als mögliches Besuchsland von Leos XIV. nächster Reise geführt. Verschiedene hochrangige Kirchenmänner berichteten in den vergangenen Monaten über eine kommende Afrikareise des Papstes. Der Erzbischof von Algier, Kardinal Jean-Paul Vesco, rechnet mit Leos XIV. Algerienbesuch in der ersten Hälfte des laufenden Jahres. Der Papst, früher Leiter des Augustinerordens, äußerte bereits den Wunsch, dort die Orte zu besuchen, die mit dem Leben des heiligen Kirchenvaters Augustinus verbunden sind.

Neben Algerien soll Leo XIV. weitere Länder auf dem afrikanischen Kontinent besuchen: Der Vatikanbotschafter in Angola berichtete über Pläne. Kamerun und Äquatorialguinea zählen ebenso zu potenziellen Zielen. Beobachter gehen von einer Reise im April aus. Im Juni soll nach Angaben spanischer Bischöfe ein Besuch in ihrem Land folgen – mit Stopps in Madrid, Barcelona, Guadalupe und auf den Kanarischen Inseln. Der Vatikan bestätigte bislang keine der Reisen offiziell. (KNA)