Familie, Finanzen und Umbrüche
Die "Baustellen" der Kirche in Deutschland 2015

Familie, Finanzen und Umbrüche

Pegida-Demonstrationen, Sterbehilfe, die Aufnahme von Flüchtlingen und Zuwanderern: Viele politische Debatten, die das vergangene Jahr geprägt haben, werden 2015 fortgeführt - und weiterhin auch die katholische Kirche in Deutschland beschäftigen. Gleiches gilt für die meisten innerkirchlichen Themen, etwa für das Bestreben nach mehr Transparenz in Finanzfragen, ausgelöst durch den Skandal um die millionenschweren Bauten des früheren Limburger Bischofs Franz-Peter Tebartz-van Elst.
Darf ich (Ihnen) beim Sterben helfen?
Experten diskutieren über Autonomie und die gesetzliche Regelung der Sterbehilfe

Darf ich (Ihnen) beim Sterben helfen?

Es ist ein Thema, das jeden betrifft. Denn Sterben müssen wir alle irgendwann. So ist es nicht verwunderlich, dass an diesem Abend der Saal des Dülmener Kolpinghauses bis auf den letzten Sitzplatz besetzt ist. Eingeladen sind Experten, die die medizinische, ethische und theologische Perspektive der Sterbehilfe beleuchten sollten. Während die Eröffnungsstatements eher mau ausfallen, geht die Diskussion dann ins Detail – und wird heftiger.
Zwei Clowns spielen mit einer Handpuppe.
Expertin über die Rolle des Lachens in der Hospizarbeit

"Humor trägt Euch"

Der Humor trägt Euch über alle Abgründe der Seele hinweg", versprach schon der berühmte Maler Anselm Feuerbach. Wie Humor auch Menschen in schwersten Lebenskrisen helfen kann, war kürzlich Thema der diesjährigen Herbsttagung des ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienstes der Erfurter Malteser. Mit dabei war Hospiz-Koordinatorin Beate Fack. Im Interview erklärt sie, warum Humor in der Hospizarbeit für alle Beteiligten eine Stütze sein kann.
Jetzt diskutieren die Laien
Europaabgeordneter Peter Liese zu Themen der ZdK-Vollversammlung

Jetzt diskutieren die Laien

Mit einer Aussprache zum Thema Sterbehilfe beginnt am Freitag die Herbstvollversammlung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) in Bonn. Weiter geht es bei dem zweitägigen Treffen der höchsten katholischen Laienvertretung Deutschlands um die Situation verfolgter Christen sowie den 100. Deutschen Katholikentag 2016 in Leipzig. Der Europaabgeordnete Peter Liese (CDU) ist einer der Teilnehmer des Treffens.
ZdK warnt vor Flügelkämpfen
Alois Glück startet Vollversammlung des Laiengremiums

ZdK warnt vor Flügelkämpfen

Sterbehilfe, Christenverfolgung und Antisemitismus, Flüchtlingsproblematik: Zum Auftakt der Herbstvollversammlung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) hat sich deren Präsident Alois Glück zu vielen in Gesellschaft und Politik diskutierten Themen geäußert. Aber auch die innerkirchlichen Flügelkämpfe und die Einstellung der Kirche zu Familie und Sexualität war Thema seines "Berichts zur Lage" am Freitag in Bonn.
"Ökumene der kurzen Wege"
Neuer EKD-Ratsvorsitzender Bedford-Strohm zum Antrittsbesuch mit Kardinal Marx

"Ökumene der kurzen Wege"

Der neue evangelische Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm ist am Samstagabend in München zum Antrittsbesuch mit Kardinal Reinhard Marx zusammengetroffen. Das teilten die Deutsche Bischofskonferenz und die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) am Sonntagvormittag mit. Danach würdigten die Vorsitzenden der katholischen Bischofskonferenz und des EKD-Rats das Miteinander der beiden großen Kirchen in Deutschland als "vertrauensvoll".
Die Hand eines sehr alten Menschen.
Im Bundestag haben die Debatten zur Neuregelung der Sterbehilfe begonnen

Es geht um Leben und Tod

Im Bundestag hat eine lange und eindringliche Debatte über die ethisch heikle Frage der Sterbehilfe begonnen. Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) sagte zum Auftakt am Donnerstag: "Mit diesem Tagesordnungsordnungspunkt beginnen wir das vielleicht anspruchsvollste Projekt dieser Legislaturperiode." Bei der Diskussion um eine mögliche gesetzliche Neuregelung der Sterbebegleitung und Sterbehilfe steht vor allem der ärztlich assistierte Suizid im Mittelpunkt.
"Es wird viel geweint"
Gaby Stanke begleitet Todkranke in ihren letzten Tagen und Wochen

"Es wird viel geweint"

Sie hat schon viele Menschen bis zum Tod begleitet. 30 seien es wohl gewesen. Irgendwann habe sie aufgehört mitzuzählen, sagt Gaby Stanke. Die 53-jährige Frau arbeitet seit sieben Jahren als ehrenamtliche Hospizhelferin für den Malteser Hilfsdienst in Fulda. In ihrer Freizeit besucht Stanke todkranke Patienten zu Hause. Zu 90 Prozent sind es Krebspatienten. Die Ärzte geben ihnen meist nur Wochen oder wenige Monate.
Eine junge Hand hält eine alte Hand fest.
Katholisch.de stellt Menschen aus der Sterbebegleitung vor

Bis zum letzten Atemzug

Ein letztes Mal den Fluss sehen, noch einmal ein Händedruck, noch einmal Zeit mit einem liebgewonnenen Menschen verbringen - all das macht Sterbebegleitung aus. Für Menschen, die in diesem Bereich arbeiten, sind solche Momente fast alltäglich. Sie begleiten Todkranke in ihren letzten Tagen. Katholisch.de hat mit vier Personen gesprochen, die in der Sterbebegleitung tätig sind. Im Video berichten sie von ihren Erfahrungen und erzählen, was die Hospizarbeit von der Sterbehilfe unterscheidet:
Ein Podium vor einem blauen Hintergrund mit der Aufschrift EKD
Die Evangelische Kirche in Deutschland wählt neuen Vorsitzenden

Nicht nur eine Wahl

Wenn sich die 11. Synode der Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) vom 9. bis 12. November in Dresden zu ihrer siebten und letzten Tagung trifft, stehen wieder Wahlen im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Für den Ratsvorsitzenden Nikolaus Schneider, der wegen der Krankheit seiner Ehefrau seinen Rücktritt angekündigt hat, muss das Kirchenparlament Nachfolger als Ratsmitglied und als Vorsitzenden bestimmen.
Tod nach Zeitplan?
Der angekündigte Suizid von Brittany Maynard bewegt die USA

Tod nach Zeitplan?

Countdowns haben es an sich, dass ein Ereignis eintritt, wenn das Herunterzählen einen bestimmten Zeitpunkt erreicht. Bei der US-Amerikanerin Brittany Maynard soll es der Tod sein und er sollte am 1. November eintreten, wenn die unheilbar kranke 29-Jährige im Beisein ihrer Familie tödliche Medikamente einnimmt. Das Youtube-Video mit der Ankündigung ihres Todes wurde mehr als neun Millionen Mal angeklickt. Jetzt gibt es eine neue Entwicklung.
Die Frage nach der Beihilfe
Diskussion über neues Gesetz zur Sterbehilfe geht weiter

Die Frage nach der Beihilfe

In Deutschland wird seit längerem über das Thema Sterbehilfe debattiert: Wie weit geht das Selbstbestimmungsrecht des Einzelnen und wo müssen Staat und Gesellschaft Grenzen ziehen? Auch im Bundestag wird seit diesem Herbst heftig darüber gestritten. Voraussichtlich Mitte 2015 wird dann über einen neuen Gesetzentwurf entschieden, der vor allem die "Beihilfe zum Suizid" rechtlich regeln soll. Die Kirche hat von dieser Regelung eine klare Vorstellung.
Das Leben vor dem Sterben
Der Tod gehört im Hospiz dazu

Das Leben vor dem Sterben

Nur noch wenige Wochen. Das war die Prognose im Frühjahr. Jetzt stehen bunte Herbststräuße auf dem Fensterbrett. Aus ihrem Garten, den sie wahrscheinlich nicht wiedersehen wird. Frau K. sitzt aufgerichtet im Bett, dirigiert mit leiser Stimme die Hand der Kunsttherapeutin. Gelbe und orangene Blumen entstehen. Um selbst die Kreide zu halten, fehlt der 68-Jährigen die Kraft. Die zierliche Frau wohnt seit April im Hospiz St. Martin in Stuttgart. Sie hat Krebs, ohne Aussicht auf Heilung.
Das Bischofstreffen hat begonnen
Kardinal Reinhard Marx eröffnet die Herbst-Vollversammlung der Bischofskonferenz

Das Bischofstreffen hat begonnen

In der Debatte um den Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen wollen die katholischen deutschen Bischöfe bald ein gemeinsames Bischofswort vorlegen. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, sagte am Montag in Fulda, er wünsche sich eine geschwisterlich geführte offene Debatte in Sachen Ehe und Familie in der katholischen Kirche. Der Kardinal äußerte sich im Vorfeld der Herbst-Vollversammlung der deutschen Bischöfe.
"Eine Warnung für Deutschland"
Sterbehilfe für psychisch kranken Gefangenen in Belgien genehmigt

"Eine Warnung für Deutschland"

Nach 30 Jahren im Gefängnis hat ein zu lebenslanger Haft verurteilter Sexualtäter in Belgien das Recht auf Sterbehilfe durchgesetzt. Der Fall bestärkt auch andere Langzeit-Gefangene in ihrem Verlangen nach dem Tod. Es gebe mittlerweile entsprechende Anträge von 15 Strafgefangenen, bestätigte der Vorsitzende der Ärztekommission für Sterbehilfe, Professor Wim Distelmans vom Universitätskrankenhaus Brüssel, der Zeitung "De Standaard".
"Eine Frage der Würde"
Weihbischof Anton Losinger warnt vor einer Gesetzesänderung bei der Sterbehilfe

"Eine Frage der Würde"

In der Diskussion um eine gesetzliche Regelung zur Suizidbeihilfe haben vier bundesweit bekannte Mediziner und Ethiker einen Gesetzentwurf vorgelegt. Der sieht ein grundsätzliches Verbot der Beihilfe vor, will sie aber Ärzten und nahen Angehörigen unter strengen Bedingungen erlauben. Während Politiker der SPD die Initiative begrüßen, warnt der Augsburger Weihbischof Anton Losinger im Gespräch mit katholisch.de davor, sich durch "Einzelfälle emotionaler Betroffenheit" zu Gesetzesänderungen treiben zu lassen.
"Sterben ist mehr als nur Verfall"
Weihbischof gegen jede Form der Beihilfe zur Selbsttötung

"Sterben ist mehr als nur Verfall"

Der Augsburger Weihbischof Anton Losinger hat sich gegen jede Form der organisierten Beihilfe zur Selbsttötung gewandt. Losinger ist Mitglied des Deutschen Ethikrates und in der Deutschen Bischofskonferenz für ethische Grundfragen zuständig. In der Debatte um eine gesetzliche Regelung des assistierten Suizids warnte er in einem Interview davor, aus der Betroffenheit über dramatische Einzelfälle Grundprinzipien infrage zu stellen.
Auch die Kleinsten haben Wünsche
Experten fordern eine stärkere spirituelle Begleitung von Sterbenden

Auch die Kleinsten haben Wünsche

Jemand hat vergessen, die Kühlung in dem kleinen Zimmer auszustellen. Verglichen mit den sommerlichen Temperaturen draußen, ist es ziemlich frisch im Abschiedsraum der Bonner Kinderklinik. In der Mitte des Raumes steht ein schmales Bettchen, auf einem Tisch daneben befindet sich noch eine Vase mit ein paar Blumen. Erst vor kurzem hat hier eine Familie Abschied von ihrem toten Kind genommen.
Die Häupter der Märtyrer
Mehr als 10.000 Gläubige zur Kiliani-Wallfahrtswoche erwartet

Die Häupter der Märtyrer

Es sind heiße – und vor allem spirituell dichte – Tage im Bistum Würzburg: Seit Sonntag feiern die Katholiken in Unterfranken ihre Kiliani-Wallfahrtswoche. Mehrere Gottesdienste für verschiedenste Gruppen, Andachten, Beichtgelegenheiten und Dom-Führungen bestimmen die Tage in Würzburg. Zum Auftakt am Sonntag nahm auch der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) an der heiligen Messe im Dom teil.
Das Bild zeigt sich Kirche und daneben einige Hochhäuser.
USA-Experte Ferdinand Oertel über das Treffen von Franziskus und Obama

"Für den Lebensschutz"

Abtreibung, Stammzellenforschung, soziale Fragen: US-Präsident Barack Obama und Papst Franziskus hatten bei ihrem Treffen im Vatikan viel zu bereden. Details wurden bisher jedoch nicht bekannt. Wir haben mit dem katholischen Journalisten Ferdinand Oertel, der an der Jesuitenuniversität in St. Louis (USA) studiert hat, gesprochen: über die katholische Kirche in den USA, ihren Einfluss auf den Staat und ihr Verhältnis zu Obama.
Felix Genn ist seit März 2009 Bischof von Münster.
Münsters Bischof Felix Genn ist Gastgeber der Bischofskonferenz

Theologe mit spirituellem Tiefgang

Eine ausgedehnte Weinprobe wird es wohl nicht geben, wenn sich die deutschen Bischöfe kommende Woche zu Beginn der Fastenzeit in Münster versammeln. Dabei stammt der Gastgeber, Ortsbischof Felix Genn, aus dem Mosel-Saar-Ruwer-Bistum Trier. Zu anderen Zeiten lässt er es sich auch an seiner westfälischen Wirkungsstätte nicht nehmen, den einen oder anderen Jahrgang aus seiner Heimat zu kredenzen.
Und morgen Mittag bin ich tot
Im Kino startet ein Film über die Inanspruchnahme der Sterbehilfe in der Schweiz

Und morgen Mittag bin ich tot

Behinderung, Krankheit und Sterben sind im deutschen Film seit einigen Jahren auf merkwürdige, gerne über Bande gespielte Weise en vogue: als mitunter entscheidender Impuls eines Bildungsromans der Nicht-so-Kranken oder Überlebenden. Als Scharnier fungiert dabei das Wort "Komödie". Sprich: Weil die Menschen mit Behinderung oder die Totgeweihten selbst schon so krass drauf sind im Umgang mit ihrem Schicksal, sollen derbe Sprüche helfen, einem verstockten Normalo die Angst vor der Vervollkommnung seiner Persönlichkeit zu nehmen.
Gefährliche Melodie
Gesundheitsminister Gröhe lässt Debatte über Suizidbeihilfe wieder aufflammen

Gefährliche Melodie

Das Thema ist ein Dauerbrenner im politischen Berlin: Schon 2009 hatte die schwarz-gelbe Koalition einen Anlauf genommen, gegen kommerzielle Beihilfe zur Selbsttötung vorzugehen. Und bereits seit 2005 gibt es Initiativen von Parteien und Bundesländern, den Aktivitäten von Sterbehilfevereinen Grenzen zu setzen. Bislang ohne gesetzliche Ergebnisse. Auch im neuen Koalitionsvertrag von Union und SPD wurde das schwierige ethische Thema ausgespart.
Würdevolles Ende
Ein differenzierter Blick auf die Sterbehilfe in Deutschland

Würdevolles Ende

Gernot Fahl fuhr in die Schweiz um "würdevoll" zu sterben. Wer in den letzten vergangenen Wochen die Boulevardmedien verfolgt hat, kam nicht umhin, einen Blick in das ausgezehrte Gesicht eines Mannes zu werfen, der sein Leben beenden wollte – um jeden Preis. Doch auch in Deutschland ist ein würdevoller Tod möglich. Dabei muss beim Begriff Sterbehilfe genauso differenziert werden, wie bei ihrer Beurteilung durch Bundesärztekammer, Justiz und Kirche.
Der Leiter des Kommissariats der deutschen Bischöfe in Berlin, Prälat Karl Jüsten.
Prälat Karl Jüsten zum geplanten Gesetz über Suizidbeihilfe

Helfen statt töten

Am Mittwoch geht es bei einer Anhörung im Bundestag um die gewerbsmäßige Förderung der Selbsttötung. Die Parlamentsdebatte zu dem schwierigen ethischen Thema vor knapp zwei Wochen dauerte genau 29 Sekunden. Inzwischen hat die CDU beschlossen, sich für ein umfassendes Sterbehilfeverbot stark zu machen. Der Vertreter der katholischen Bischöfe bei der Bundesregierung, Prälat Karl Jüsten (51), spricht im Interview mit katholisch.de über seine Erwartungen an die Politiker.
Der EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider
EKD-Ratsvorsitzender Nikolaus Schneider würdigt Fortschritte in der Ökumene

"Ein mittleres Wunder"

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Präses Nikolaus Schneider, hat die Fortschritte in der Ökumene gewürdigt. In den vergangenen Jahrzehnten habe es im Verhältnis von katholischer und evangelischer Kirche "Riesenschritte" gegeben, sagte Schneider am Montag im Video-Interview mit katholisch.de. "Wenn man sich klar macht, was wir uns in den vergangenen 50 Jahren an Gemeinsamkeit erarbeitet haben und mittlerweile leben, das ist ein mittleres Wunder", so Schneider.
Ricam-Hospiz in Berlin. Eine Pflegerin hält die Hand einer Patientin.
Bundestag berät in erster Lesung über Gesetz zur gewerbsmäßigen Selbsttötung

29 Sekunden für Leben und Tod

Für 29 Sekunden ging es gestern am späten Abend im Bundestag um Leben und Tod. In einem Kurzstreckensprint an Abstimmungen und Überweisungen zwischen 23.30 Uhr und Mitternacht standen unter anderem Kleinstkapitalgesellschaften, die Sicherheit von Schiffen am Fehmarnbelt, der Schutz afrikanischer Elefanten und eben der Gesetzentwurf gegen "gewerbsmäßige Förderung der Selbsttötung" auf der Tagesordnung. Rund 20 Parlamentarier waren da noch im Plenarsaal.
Martin Suter ist einer der bekanntesten deutschsprachigen Schriftsteller der Gegenwart.
Schriftsteller Martin Suter über seine Bücher und die Ewigkeit

"Ich schreibe nicht für die Nachwelt"

Die Zeit, die Zeit" heißt der neue Roman von Martin Suter. Im Mittelpunkt der Erzählung steht ein besonderes Experiment: Der alte Witwer Albert Knupp versucht, sich mit einem groß angelegten Rückbau seines Hauses samt der angrenzenden Gebäude um 20 Jahre zurückzuversetzen, um seine Frau noch einmal wiederzusehen. Im Interview spricht Suter über den Roman, die Ewigkeit und das Schreiben.