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Thema
Das Missbrauchsgutachten im Erzbistum München und Freising

Das Missbrauchsgutachten im Erzbistum München und Freising

Die Kanzlei Westpfahl Spilker Wastl hat den Umgang mit sexuellem Missbrauch im Erzbistum München und Freising untersucht. Das Ergebnis: Zahlreiche aktuelle wie ehemalige Verantwortliche haben sich falsch verhalten – darunter auch der spätere Papst Benedikt XVI. Das sorgt für weltweites Aufsehen.
Widerstand gegen Papst-Benedikt-Straße in Bonn
"Ratzinger steht als Person für die Vertuschung des Missbrauchs"

Widerstand gegen Papst-Benedikt-Straße in Bonn

In Bonn gibt es Widerstand gegen eine geplante Straßenbenennung nach dem früheren Papst Benedikt XVI. Missbrauchsbetroffene sehen in ihm eine Symbolfigur für Vertuschung.
Gänswein: Benedikt XVI. hat bei Missbrauchs-Studie nicht gelogen
"Ein Irrtum ist keine Lüge"

Gänswein: Benedikt XVI. hat bei Missbrauchs-Studie nicht gelogen

Lügen-Vorwürfe gegen Benedikt XVI. sorgten im Jahr 2021 für Schlagzeilen. Sein langjähriger Privatsekretär Erzbischof Georg Gänswein – inzwischen Vatikan-Botschafter in Vilnius – verteidigt ihn jetzt erneut.
Die Türme des Münchener Liebfrauendoms
Werk von Künstler Michael Pendry soll dauerhaft in Krypta ausgestellt werden

Münchner Liebfrauendom erhält Mahnmal gegen Missbrauch

An Papst Franziskus haben Betroffene von Missbrauch aus dem Erzbistum München und Freising schon ein "Heart" überreicht. Nun soll ein solches Kunstwerk von Michael Pendry dauerhaft im Münchner Dom an ihr Leid erinnern.
Forscher gegen Umbenennung der Kardinal-Faulhaber-Straße
"Er gehört zur Münchner Geschichte"

Forscher gegen Umbenennung der Kardinal-Faulhaber-Straße

In München erinnert die Kardinal-Faulhaber-Straße an den früheren Erzbischof aus der bayerischen Landeshauptstadt. Kürzlich rieten Experten zu einem neuen Straßennamen. Ein Wissenschaftler widerspricht nun.
Kardinal Reinhard Marx
Radreise unter anderem zu Tatort-Gemeinden des Münchner Erzbistums

Marx: Missbrauchsbetroffene sind prophetische Stimme in der Kirche

Eine knappe Woche waren Missbrauchsbetroffene mit dem Fahrrad im Erzbistum München und Freising unterwegs. Unter anderem ihr Ziel: Tatort-Gemeinden. Zum Abschluss feierte Kardinal Marx mit den Teilnehmenden einen Gottesdienst.
Die Türme des Münchener Liebfrauendoms
Weitere Betroffene gesucht

Erzbistum München nennt mutmaßlichen Missbrauchstäter beim Namen

Im vergangenen Herbst hatte das Erzbistum München und Freising den Hinweis erhalten, dass ein Priester ein Kind bis in das Jugendalter hinein sexuell missbraucht habe. Nun sucht die Diözese per Aufruf des Generalvikars nach weiteren Betroffenen.
Traunsteiner Schmerzensgeldprozess: Jetzt ist der Gutachter dran
Teil der Klage gegen Benedikt XVI. kann weiter nicht verhandelt werden

Traunsteiner Schmerzensgeldprozess: Jetzt ist der Gutachter dran

Mit der Beweisaufnahme ist in Traunstein der Schmerzensgeldprozess eines oberbayerischen Missbrauchsbetroffenen gegen die katholische Kirche weitergegangen. Noch aber wartet das Landgericht auf das psychiatrische Gutachten.
Erzbischof Georg Gänswein
Wastl wirft Bistum Augsburg mangelnden Aufklärungswillen bei Missbrauch vor

Gutachter: Gänswein behinderte Aufklärung der Vorwürfe gegen Ratzinger

Missbrauchs-Gutachter Ulrich Wastl kritisiert sowohl die katholische Kirche als auch den Freistaat Bayern. Er erhebt Vorwürfe gegen das Bistum Augsburg – und berichtet über Behinderungsversuche des früheren Papstsekretärs Georg Gänswein.
Die Türme des Münchener Liebfrauendoms
Idee trifft im Erzbistum auf Zustimmung

Münchner Liebfrauendom soll Mahnmal für Missbrauchsopfer erhalten

Kardinal Marx und das Domkapitel sind dafür: In der Kathedrale des Erzbistums München und Freising soll es bald einen Erinnerungsort für Opfer sexueller Gewalt geben. Zudem plant der Betroffenenbeirat im kommenden Jahr eine ähnliche Aktion wie 2023.
Kardinal-Wetter-Platz in Landau behält seinen Namen
Zugleich kommt Hinweistafel "Verdienste und Versagen"

Kardinal-Wetter-Platz in Landau behält seinen Namen

Trotz Fehlverhalten im Umgang mit Missbrauch soll der nach Kardinal Friedrich Wetter benannte Platz in Landau seinen Namen behalten. Dafür gibt es auch eine Begründung – und es kommt eine Hinweistafel.
Traunsteiner Schmerzensgeldprozess: Fortsetzung erst 2024
Zu den Beklagten zählt auch der frühere Papst Benedikt XVI.

Traunsteiner Schmerzensgeldprozess: Fortsetzung erst 2024

Betroffenenvertreter drängen die katholische Kirche zu höheren freiwilligen Zahlungen an Missbrauchsbetroffene. Damit sollen Zivilklagen unnötig werden. Unterdessen zieht sich ein solcher Prozess in Bayern in die Länge.
Wie Missbrauch Jahrzehnte später nachwirkt: Blick auf drei Pfarreien
Zwischen Aufarbeitung und andauerndem Schweigen

Wie Missbrauch Jahrzehnte später nachwirkt: Blick auf drei Pfarreien

Schock, Schweigen, Aufarbeitung: Auf Missbrauchstaten in ihrer eigenen Pfarrei reagieren Menschen verschieden. Wie wirken die Taten bis heute nach? Und wie gehen Pfarreien vor Ort damit um? Eine Reise durchs Land.
Schmerzensgeldprozess gegen Kirche: Beweisaufnahme verschoben
Teil der Klage richtet sich gegen Benedikt XVI.

Schmerzensgeldprozess gegen Kirche: Beweisaufnahme verschoben

Ein Missbrauchsbetroffener fordert vom Erzbistum München und Freising mindestens 300.000 Euro Schmerzensgeld. Doch die Verhandlung zur Beweisaufnahme verschiebt sich nun, wie das Landgericht Traunstein mitteilt.
Nach Aufruf in Pfarreien melden sich weitere Missbrauchsbetroffene
Neue Fälle im Erzbistum München und Freising

Nach Aufruf in Pfarreien melden sich weitere Missbrauchsbetroffene

"Ich entschuldige mich als heute Verantwortlicher der Erzdiözese München und Freising dafür", sagt Generalvikar Christoph Klingan. Im Erzbistum haben sich weitere von Missbrauch durch Priester betroffene Personen gemeldet.
Traunsteiner Verfahren gegen Kirche geht im September weiter
Kläger fordert mindestens 300.000 Euro

Traunsteiner Verfahren gegen Kirche geht im September weiter

Das Missbrauchsverfahren in Traunstein hat einen neuen Termin: Am 12. September wird der Kläger dort sprechen – und muss sich einem psychiatrischen Gutachten unterziehen. Damit soll eine ganz bestimmte Frage geklärt werden.
Traunsteiner Prozess wird dauern – Gericht sieht Kirche in Haftung
Erster Tag im Verfahren um Schmerzensgeld für Missbrauchsopfer

Traunsteiner Prozess wird dauern – Gericht sieht Kirche in Haftung

Muss die Kirche als Institution dafür haften, wenn sich Priester oder andere Angestellte schuldig machen durch sexualisierte Gewalt oder andere Vergehen? Die nun gestartete Verhandlung in Traunstein könnte Signalwirkung haben für weitere Verfahren.
Münchner Missbrauchsgutachten
Missbrauchsopfer will Schadensersatz von der Kirche einklagen

Der Prozess beginnt: Fragen und Antworten zum Traunsteiner Verfahren

Ein Missbrauchsopfer will Schadensersatz. Unter den Beklagten ist das Erzbistum München. Auch um die Rolle von Benedikt XVI. sollte es gehen. Doch dieser Teil wurde kurzfristig vom Verfahren abgetrennt. Die wichtigsten Informationen zum Prozessstart.
"Benedikt-Verfahren": Klage gegen emeritierten Papst abgetrennt
Verhandlung beginnt am Dienstag

"Benedikt-Verfahren": Klage gegen emeritierten Papst abgetrennt

Am Dienstag beginnt der zweite Schadensersatzprozess eines Missbrauchsbetroffenen gegen die Kirche in Deutschland: Urspünglich sollte es dabei auch um die Rolle Benedikts XVI. gehen – doch die Klage gegen ihn wird nun vom Verfahren abgetrennt.
Anwalt: Gänswein verzögert "Papst-Benedikt-Verfahren" in Traunstein
Früherer Privatsekretär versuche, verstorbenen Pontifex zu schützen

Anwalt: Gänswein verzögert "Papst-Benedikt-Verfahren" in Traunstein

Erzbischof Gänswein ist Testamentsvollstrecker des verstorbenen Papstes. Diese Rolle nutze er aus, um Benedikt XVI. zu schützen, sagt ein Anwalt. Der Erzbischof verzögere nämlich das Verfahren zu Ratzingers Rolle in einem Missbrauchsfall.
Relief von Papst Benedikt XVI.
Landgericht Traunstein hält an Termin für Gerichtsverhandlung fest

Klage gegen Benedikt XVI.: Papst-Cousine schlägt Erbe aus

Nach dem Tod von Benedikt XVI. müssen die Erben des ehemaligen Papstes ermittelt werden. Eine Cousine hat das Erbe nun offenbar ausgeschlagen. Grund dafür ist unter anderem eine Missbrauchsklage gegen das ehemalige Kirchenoberhaupt.
Der Jesuitenpater Hans Zollner ist Leiter des Centre for Child Protection (CCP) in Rom.
Kinderschutzexperte zu Erzbischöfen Woelki, Marx und Heße: "Ich wundere mich"

Zollner kritisiert Papst Franziskus scharf für Umgang mit Missbrauch

In einem Interview spart Hans Zollner nicht mit Kritik: Der Papst habe Missbrauch nicht genug im Blick, Kardinal O'Malley vernachlässige seine Arbeit in der Kinderschutzkommission und die evangelische Kirche verstecke sich hinter der katholischen.
Ein Kreuz liegt auf einem Wörterbuch mit dem Stichwort "Missbrauch"
Bayerns Landtagspräsidentin fordert von Kirche ehrliche Missbrauchsaufarbeitung

Aigner: "Versetzen, vergessen, verjähren" darf keine Praxis mehr sein

Bayerns Landtagspräsidentin Ilse Aigner hat die katholische Kirche zu einer "ehrlichen Aufarbeitung" von Missbrauch aufgerufen. Zugleich nahm sie bei dem Besuch eines neuen Andachtsraums für Opfer sexuellen Missbrauchs auch den Staat in die Pflicht.
Missbrauchs-Verfahren um Benedikt XVI.: Neuer Verhandlungstermin steht
Nach Absage von Prozessbeginn am 28. März

Missbrauchs-Verfahren um Benedikt XVI.: Neuer Verhandlungstermin steht

Die Feststellungsklage richtet sich gegen Benedikt XVI., Kardinal Friedrich Wetter, das Erzbistum München und Freising sowie einen Missbrauchstäter: Nachdem der ursprüngliche Verhandlungsbeginn am Montag abgesagt wurde, ist nun klar, wann es losgeht.
Die Türme des Münchener Liebfrauendoms
Staatsanwaltschaft hatte Ermittlungen nach Gutachten eingestellt

Missbrauch: Münchner Erzbistum bekräftigt weiteren Aufklärungswillen

Die Staatsanwaltschaft hat ihre Ermittlungen gegen Verantwortungsträger des Erzbistums München eingestellt. Die Diözese betont nun ihren "unbedingten Aufklärungswillen". Der Betroffenenbeirat zeigt sich hingegen "ein Stück weit" enttäuscht.
Münchner Missbrauchsgutachten
Ergebnisse vorgestellt – Benedikt XVI. war unter Beschuldigten

Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen im Erzbistum München ein

Vor einem Jahr wurde das Münchner Missbrauchsgutachten vorgestellt. Jetzt gab die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungsergebnisse dazu bekannt. Demnach wurde Benedikt XVI. als Beschuldigter geführt – ebenso ein weiterer Kardinal sowie ein Generalvikar.
Zeitung: Kardinal Wetter von Staatsanwalt vernommen
Verfahren "dürfte ein Novum sein"

Zeitung: Kardinal Wetter von Staatsanwalt vernommen

Laut einem Zeitungsbericht wurde der frühere Münchner Erzbischof Friedrich Wetter als Beschuldigter von der Staatsanwaltschaft vernommen. Es gehe um ein Ermittlungsverfahren zum Missbrauchsskandal. Es handelt sich um ein "Novum", hieß es.
Die Türme des Münchener Liebfrauendoms
"Keiner steht in Bayern über dem Gesetz ... auch kein Geistlicher"

Bericht über Durchsuchung im Erzbistum München – Minister meldet sich

Laut einem Zeitungsbericht haben Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei im Rahmen von Missbrauchs-Ermittlungen Räumlichkeiten des Erzbistums München und Freising durchsucht. Nun äußerte sich Bayerns Justizminister.
Joseph Ratzinger vor dem Petersdom
Unterschrift des Kardinals beweise keine Kenntnis über Missbrauchstaten

Benedikt-Berater Mückl weist neue Vorwürfe gegen Ratzinger zurück

Wusste Kardinal Joseph Ratzinger von den Taten des Mehrfachtäters H.? Neu aufgetauchte Dokumente mit seiner Unterschrift sollen das beweisen. Doch sein Berater Stefan Mückl sieht darin keine Belastung des späteren Papstes.
Pfarrer und Missbrauchsbetroffener Kilian Semel
Pfarrer Kilian Semel über seine Arbeit in Münchner Beratungsstelle

Missbrauchsbetroffener und -seelsorger: Es ist ein großer Spagat

Als Kind wurde Kilian Semel von einem Priester missbraucht. Heute ist er selbst Priester – und leitet die Stabsstelle für Seelsorge für Missbrauchsbetroffene im Erzbistum München und Freising. Im katholisch.de-Interview spricht er über seine Aufgabe und die Aufarbeitung der Kirche.
Verfahren um Benedikt XVI.: Termin steht, Beklagter muss erscheinen
Kommen von Kardinal Wetter hält Kammer "offensichtlich nicht für erforderlich"

Verfahren um Benedikt XVI.: Termin steht, Beklagter muss erscheinen

Ein Missbrauchsbetroffener klagt gegen das Erzbistum München, die früheren Erzbischöfe Ratzinger und Wetter sowie einen Priester: Letzterer muss zum nun terminierten Verfahrensbeginn persönlich erscheinen.
Lütz: Niemand an der Kurie so engagiert gegen Missbrauch wie Ratzinger
Psychiater würdigt Konsequenz Benedikts XVI. gegen sexualisierte Gewalt

Lütz: Niemand an der Kurie so engagiert gegen Missbrauch wie Ratzinger

Im Vatikan war Joseph Ratzinger gegen viele Widerstände der größte Fürsprecher für einen konsequenten Kampf gegen Missbrauch, meint Manfred Lütz. Auch als Papst stehe Benedikt XVI. im Vergleich mit Johannes Paul II. und Franziskus besser da.
Missbrauch: Erzbistum München beruft sich nicht auf Verjährung
Diözese stellt sich Zivilklage in Traunstein

Missbrauch: Erzbistum München beruft sich nicht auf Verjährung

Ein Missbrauchsbetroffener klagt gegen das Erzbistum München und Freising sowie die früheren Erzbischöfe Ratzinger und Wetter. Die Diözese hätte sich auf Verjährung berufen können – verzichtet darauf aber.
Münchner Missbrauchsgutachten
Was haben Erzbistum und Kardinal Marx aus der "Bilanz des Schreckens" gelernt?

Ein Jahr Münchner Gutachten: Zarte Erfolge und offene Fragen

Die Rede war von einer "Bilanz des Schreckens". Ein Jahr nach Veröffentlichung des verheerenden Missbrauchsgutachtens hat das Erzbistum München und Freising vieles auf den Weg gebracht, auch in den Augen Betroffener. Doch einiges bleibt offen. Ein Rück- und Ausblick.
Betroffenen-Sprecher: Trotz Bemühungen sind wir nicht zufrieden
Seit Münchner Missbrauchsgutachten ist ein Jahr vergangen

Betroffenen-Sprecher: Trotz Bemühungen sind wir nicht zufrieden

Seit Veröffentlichung des Münchner Missbrauchsgutachtens ist ein Jahr vergangen. In dieser Zeit ist viel passiert, sagt Betroffenenbeiratssprecher Richard Kick – es gibt aber noch Luft nach oben. Auch mit Blick auf den Erzbischof.
Anwalt kritisiert angekündigte Vernichtung von Notizen Benedikts XVI.
"Für eine fundierte Aufarbeitung wäre dies ein Schlag ins Gesicht"

Anwalt kritisiert angekündigte Vernichtung von Notizen Benedikts XVI.

Erzbischof Gänswein teilte in seinem Buch mit, der verstorbene frühere Papst Benedikt XVI. habe ihn beauftragt, sämtliche Notizen nach seinem Tod zu vernichten. Der mit Missbrauch befasste Rechtsanwalt Ulrich Wastl kritisiert das scharf.
Diskussion zu Münchner Missbrauchsstudie: Fortschritte und Lücken
Hinweis auch auf gesetzlichen Veränderungsbedarf

Diskussion zu Münchner Missbrauchsstudie: Fortschritte und Lücken

Der Münchner Kardinal Reinhard Marx hat Missbrauchsbetroffenen für ihren Kommunikationswillen gedankt. Bei einer Podiumsdiskussion im Nachgang zum Münchner Missbrauchsgutachten zeigten sich aber auch noch Regelungslücken.
Die Türme des Münchener Liebfrauendoms
Zitat aus Anwaltsschreiben "aus dem Zusammenhang gerissen und unvollständig"

Erzbistum München: Berichte über Missbrauchs-Verfahren "unzutreffend"

Medien berichteten am Dienstag, das Erzbistum München und Freising verzichte in einem Missbrauchs-Verfahren nicht auf die sogenannte Einrede der Verjährung. Damit versuche man, die Klage abzuwenden. Jetzt nahm die Erzdiözese dazu Stellung.
Ein Jahr nach Gutachten: Marx bittet Opfer erneut um Entschuldigung
Erzbistum München zieht Zwischenbilanz zu Missbrauchsaufarbeitung

Ein Jahr nach Gutachten: Marx bittet Opfer erneut um Entschuldigung

Vor einem Jahr sorgte das Missbrauchsgutachten für das Erzbistum München und Freising für Entsetzen. Nun gab die Bistumsspitze Auskunft über die Umsetzung von Maßnahmen zur Aufarbeitung und Prävention. Kardinal Marx betonte dabei, wie wichtig die Betroffenen für den weiteren Weg seien.
Pause im Benedikt-Verfahren – Medien: Erzbistum will Klage abwehren
Nach Antrag von Prozessbevollmächtigtem des Emeritus

Pause im Benedikt-Verfahren – Medien: Erzbistum will Klage abwehren

Auch nach seinem Tod ist die Feststellungsklage gegen Benedikt XVI. noch nicht erledigt. Das Verfahren wurde nun allerdings ausgesetzt. Das Erzbistum München äußerte sich zudem zu einem Medienbericht über sein geplantes Vorgehen in dem Fall.
Initiative: Franziskus soll in Verfahren wegen Missbrauchs eintreten
Weil er als Papst der Rechtsnachfolger von Benedikt XVI. sei

Initiative: Franziskus soll in Verfahren wegen Missbrauchs eintreten

Entgegen ursprünglicher Aussagen des Gerichts geht das gegen den verstorbenen Benedikt XVI. gestartete Klageverfahren in Traunstein weiter. Eine Missbrauchsinitiative fordert nun Papst Franziskus auf, in das Verfahren einzutreten.
Landgericht Traunstein: Verfahren geht gegen Erben Benedikts weiter
Folgen für Verhandlungstermin im März könnten noch nicht beurteilt werden

Landgericht Traunstein: Verfahren geht gegen Erben Benedikts weiter

Nach seinem Tod ist Benedikt XVI. zwar nicht mehr "Partei des Verfahrens" der Feststellungsklage, unterbrochen ist das Verfahren jedoch nicht. Die Folgen für den Verhandlungstermin im März kann das Gericht aber noch nicht beurteilen.
Traunsteiner Gerichtsverfahren gegen Benedikt XVI. erledigt
Gerichtssprecherin: Wir sind nicht das Jüngste Gericht

Traunsteiner Gerichtsverfahren gegen Benedikt XVI. erledigt

Nach dem Tod von Benedikt XVI. wird die Feststellungsklage gegen ihn vor dem Landgericht Traunstein nicht mehr verhandelt. Das erklärte das Landgericht Traunstein am Samstag. In dem Verfahren ging es um einen prominenten Missbrauchsfall.
Landgericht beraumt Verhandlung der Klage gegen Benedikt XVI. an
Zivilklage gegen emeritierten Papst und weitere Kirchenvertreter

Landgericht beraumt Verhandlung der Klage gegen Benedikt XVI. an

Im kommenden Jahr soll ein Landgericht klären, ob der emeritierte Papst Benedikt XVI. und weitere Kirchenvertreter im Missbrauchskomplex um Pfarrer H. Schuld auf sich geladen haben. Jetzt steht ein Termin für die mündliche Verhandlung im Raum.
Die Türme des Münchener Liebfrauendoms
Betroffener startet Petition

Missbrauch in Kirche – Vermehrt Rufe nach staatlicher Aufklärung

"Herr Bundesjustizminister Buschmann darf nicht weiter die Augen verschließen vor dem Missbrauch, der in der katholischen Kirche tagtäglich, auch heute, Kindern geschieht!", sagt ein Betroffener – und startet eine Online-Petition.
Benedikt XVI. will sich gegen Klage im Fall Peter H. verteidigen
Zivilklage in Bayern richtet sich gegen mutmaßliche Verantwortliche

Benedikt XVI. will sich gegen Klage im Fall Peter H. verteidigen

Strafrechtlich sind die Vorwürfe gegen Bistumsverantwortliche im Fall des Missbrauchstäters Peter H. schon lange verjährt – doch klagt ein Betroffener vor einem bayerischen Zivilgericht unter anderem gegen Benedikt XVI. Der will sich nun verteidigen.
Gericht bestätigt: Zivilklage gegen Benedikt XVI. wird geprüft
Erste gesetzlich vorgeschriebene technische Verfahrensschritte eingeleitet

Gericht bestätigt: Zivilklage gegen Benedikt XVI. wird geprüft

Medien hatten am Montag berichtet, dass das Landgericht Traunstein eine Klage gegen den früheren Papst Benedikt XVI. und andere Kirchenvertreter prüft. Jetzt erfolgte die Bestätigung und eine Erläuterung seitens des Gerichts.
Marx trifft Missbrauchsopfer und verspricht bessere Aufarbeitung
"Sie leisten auch für andere einen Dienst"

Marx trifft Missbrauchsopfer und verspricht bessere Aufarbeitung

Missbrauch sei eine ""schreckliche Wirklichkeit in der Kirche, die wahrscheinlich über Generationen immer da war", beklagt der Münchner Kardinal Reinhard Marx. Bei einem Begegnungstag dankte er den Betroffenen für ihre Mithilfe bei der Aufarbeitung.
Kommission: Kein Entzug der Ehrenbürgerwürde von Benedikt XVI.
Traunsteiner Gremium nach Veröffentlichung des Münchner Gutachtens eingerichtet

Kommission: Kein Entzug der Ehrenbürgerwürde von Benedikt XVI.

Benedikt XVI. ist Ehrenbürger von Traunstein – und soll das auch nach dem Münchner Missbrauchsgutachten bleiben: Eine Untersuchungskommission kam zu dem Ergebnis, dass aktuell kein Handlungsbedarf bezüglich vorgenommener Ehrungen bestehe.
Die Türme des Münchener Liebfrauendoms
Mehr als 220 Personen nutzten Telefon-Beratung für Betroffene

Nach Münchner Missbrauchsgutachten: Hinweise auf 48 neue Fälle

Ein halbes Jahr nach der Vorstellung der Münchner Missbrauchsstudie hat das Erzbistum eine Zwischenbilanz gezogen: In den sechs Monaten gab es Hinweise auf knapp 50 neue Fälle. Gleichzeitig wurde der Geschäftsbericht für das Jahr 2021 präsentiert.
Münchner Missbrauchsgutachten
Studie vor einem halben Jahr veröffentlicht

Münchner Missbrauchsgutachten: Die Nachbeben von knapp 1.900 Seiten

Das Münchner Missbrauchsgutachten wurde erst vor einem halben Jahr vorgestellt. Trotz dieser realtiv kurzen Zeit hat es dafür gesorgt, dass die Debatte über sexualisierte Gewalt inzwischen auch die Politik erreicht hat.
Bericht: Missbrauchsbetroffener verklagt Benedikt XVI.
Mehrere hochrangige Kirchenmänner im Fokus

Bericht: Missbrauchsbetroffener verklagt Benedikt XVI.

Er will ihre Mitschuld im Missbrauchsskandal feststellen lassen: Ein Betroffener von sexualisierter Gewalt hat einem Bericht zufolge mehrere hochrangige Kirchenmänner verklagt – darunter der emeritierte Papst Benedikt XVI. und Kardinal Friedrich Wetter.
Schwarzes Priesterhemd mit eingestecktem Kollar
74-Jähriger hat Schritt selbst beantragt

Missbrauch: Essener Priester H. aus dem Klerikerstand entlassen

Sein Fall ist einer der brisantesten Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche in Deutschland: Jetzt wurde der Priester H. aus dem Klerikerstand entlassen. Das Bistum Essen begrüßt die Strafe – äußert aber auch Sorgen.
Nach Missbrauchsgutachten: Weitere Betroffene im Erzbistum München
Zahl der Missbrauchsopfer auf über 500 gestiegen

Nach Missbrauchsgutachten: Weitere Betroffene im Erzbistum München

Im Januar hatte die Münchner Missbrauchsstudie der Öffentlichkeit das Ausmaß der Vergehen in der bayerischen Erzdiözese vor Augen geführt. Nun wurde bekannt, dass sich weitere Betroffene gemeldet haben. Die Zahl der Opfer liegt nun bei über 500.
Nachfolger für Lorenz Wolf: Erzbistum München hat neuen Offizial
Bisheriger kommissarischer Leiter übernimmt Amt offiziell

Nachfolger für Lorenz Wolf: Erzbistum München hat neuen Offizial

Zwei Monate nach der Entpflichtung von Lorenz Wolf als Offizial hat Kardinal Reinhard Marx für das Erzbistum München und Freising einen Nachfolger für die Spitze des Kirchengerichts ernannt. Der ist auf dem Posten kein Unbekannter.
Münchner Missbrauchsgutachten
Erzbistum schlüsselt Summe auf

Münchner Missbrauchsgutachten kostete fast 1,5 Millionen Euro

Auf fast 1.900 Seiten listet es Versäumnisse führender Kirchenverantwortlicher bei der Bekämpfung sexualisierter Gewalt auf: Jetzt äußerte sich das Erzbistum München und Freising zu den Kosten des von ihm in Auftrag gegebenen Missbrauchsgutachtens.
Münchner Missbrauchsgutachten
Münchner Gutachten deutet auf staatliche Zurückhaltung hin

Anwalt: "Wohlwollen" staatlicher Justiz gegenüber kirchlichen Tätern

Hielt sich die staatliche Justiz bei kirchlichen Missbrauchsfällen zurück? Diesen Eindruck machen die Akten, die für das Münchner Missbrauchsgutachten ausgewertet wurden. Einer der beteiligten Anwälte sieht hier noch Bedarf an Aufklärung.
Herrmann: Sollten uns weiter der Verdienste Benedikts bewusst sein
Trotz attestiertem Fehlverhalten im Münchner Missbrauchsgutachten

Herrmann: Sollten uns weiter der Verdienste Benedikts bewusst sein

Seit der Veröffentlichung des Münchner Missbrauchsgutachtens wurde viel Kritik an Benedikt XVI. laut. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat nach einem Besuch bei dem emeritierten Papst jedoch für ein positiveres Urteil plädiert.
Seelsorger für Missbrauchsbetroffene: Lehne Begriff "Täterkirche" ab
Pfarrer Thomas Semel wurde als Jugendlicher selbst missbraucht

Seelsorger für Missbrauchsbetroffene: Lehne Begriff "Täterkirche" ab

Zum 1. Juni richtet das Erzbistum München eine Seelsorgestelle für Missbrauchsbetroffene ein. Deren Leiter, Pfarrer Thomas Semel, wurde als Jugendlicher selbst missbraucht. In einem Interview hat er sich dazu und zu seiner neuen Aufgabe geäußert.
Oster: Benedikt XVI. will weiter "Mitarbeiter der Wahrheit" sein
Passauer Bischof verteidigt Papa emeritus gegen Kritik

Oster: Benedikt XVI. will weiter "Mitarbeiter der Wahrheit" sein

Nach der Veröffentlichung des Münchener Missbrauchsgutachtens stand Benedikt XVI. in der Kritik: Er sei als Erzbischof gegen die Vergehen nicht genug vorgegangen. Der Passauer Bischof Stefan Oster hat ihn nun zum wiederholten Mal verteidigt.
Benedikt XVI. am Flughafen München
Emeritierter Papst feiert 95. Geburtstag

Kraft und Freude am Glauben: Bätzing gratuliert Benedikt XVI.

Heute wird der ehemalige Papst Benedikt XVI. 95. Zu den Gratulanten gehört auch der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz. In seinem Schreiben würdigte Bätzing den Emeritus – und ließ auch das Münchner Missbrauchsgutachten nicht unerwähnt.
Was "Wir sind Kirche" Benedikt XVI. zum Geburtstag wünscht
Emeritierter Papst wird am Samstag 95

Was "Wir sind Kirche" Benedikt XVI. zum Geburtstag wünscht

Anerkennung für seinen Rücktritt als Papst im Jahr 2013, zugleich eine zwiespältige Bewertung seiner theologischen Lebensleistung: Die Initiative "Wir sind Kirche" äußert sich zum bevorstehenden Geburtstag Benedikts XVI.
Die Frauenkirche in München.
Verbesserungsbedarf in Zusammenarbeit mit Missbrauchsbetroffenen

Kommissionsvorsitzende lobt Aufarbeitung im Münchner Erzbistum

"Das ist nicht in jeder Diözese so": Die unabhängige Aufarbeitungskommission des Erzbistums München und Freising lobt dessen Arbeit in Sachen Missbrauch. Zugleich sieht sie Verbesserungsbedarf – auch mit Blick auf Kardinal Reinhard Marx.
Gänswein sieht systematische Angriffe auf Person und Werk Benedikts XVI.
"Scheint, als gäbe es einen teuflischen Plan"

Gänswein sieht systematische Angriffe auf Person und Werk Benedikts XVI.

Eine später korrigierte Falschaussage im Münchner Gutachten hat Benedikt XVI. viel Kritik eingebracht. Sein Sekretär Georg Gänswein sieht eine Strömung in der deutschsprachigen Welt am Werk, die Pontifikat, Werk und Person angreifen wollen.
Kardinal Marx entpflichtet Kirchenrichter Wolf – der rechtfertigt sich
Erste Personalentscheidung nach Münchner Gutachten

Kardinal Marx entpflichtet Kirchenrichter Wolf – der rechtfertigt sich

Es ist die erste Personalentscheidung nach Vorstellung des Münchner Missbrauchsgutachtens vor zwei Monaten: Lorenz Wolf wird nicht weiter als Offizial des Erzbistums München und Freising tätig sein. Der Prälat will auch eine weitere Aufgabe abgeben.
Münchner Betroffenenbeirat fordert Entlassung von Prälat Lorenz Wolf
Kardinal Marx solle handeln

Münchner Betroffenenbeirat fordert Entlassung von Prälat Lorenz Wolf

Nach Vorwürfen im Münchner Missbrauchsgutachten lässt Offizial Lorenz Wolf alle Ämter ruhen. Dass er sich damit quasi nur im "Urlaubsstatus" befinde, sei aber unsäglich, beklagt nun der Betroffenenbeirat – und fordert Kardinal Marx zum Handeln auf.
Marx: Sexueller Missbrauch stellt das Gesamtsystem Kirche in Frage
Kardinal wagt öffentliche Begegnung mit Betroffenen

Marx: Sexueller Missbrauch stellt das Gesamtsystem Kirche in Frage

Der Münchner Kardinal Reinhard Marx stellt die Systemfrage. Darunter geht es für ihn nicht mehr im Missbrauchsskandal der katholischen Kirche. Doch die direkte Begegnung mit Betroffenen fällt ihm nicht leicht.
Erzbischof Gänswein: Ich bin nicht der Ghostwriter von Benedikt XVI.
Privatsekretär des Emeritus verteidigt Zölibat und kritisiert Münchner Gutachten

Erzbischof Gänswein: Ich bin nicht der Ghostwriter von Benedikt XVI.

Erzbischof Gänswein als Ghostwriter von Benedikt XVI.? Der Ruhesitz des Emeritus als Wallfahrtsstätte für Franziskus-Gegner? In einem Interview äußert sich der Privatsekretär zu diesen Fragen – und noch einmal zum Münchner Missbrauchsgutachten.
Kardinal Marx am Schreibtisch
Gremium hatte in Brief fünf Forderungen formuliert

Nach Kritik des Betroffenenbeirats: Marx antwortet postwendend

Fünf Forderungen enthielt der Offene Brief des Betroffenenbeirats im Erzbistum München und Freising an Kardinal Reinhard Marx. Auf die Kritik hat dieser nun postwendend persönlich geantwortet – und Gesprächsbereitschaft signalisiert.
Nach Gutachten: Betroffenenbeirat hat fünf Forderungen an Marx
Offener Brief an Münchner Erzbischof

Nach Gutachten: Betroffenenbeirat hat fünf Forderungen an Marx

Um das Leid der Betroffenen sexualisierter Gewalt nicht weiter zu vergrößern, sei es an der Zeit, sie endlich wahrzunehmen, fordert der Betroffenenbeirat im Erzbistum München und Freising. Das Gremium hat dazu fünf konkrete Forderungen formuliert.
Münchner Missbrauchsgutachten
Kritik am Umgang mit Benedikt XVI. durch Gutachter und Medien

Ratzinger-Berater Mückl: WSW-Gutachten kehrt Unschuldsvermutung um

Der Kirchenrechtler Stefan Mückl ist einer von vier juristischen Beratern des emeritierten Papstes – in einem Interview verteidigt er Benedikt XVI. nun gegen Vorwürfe von Anwälten und Medien: Der Altpapst habe sich nichts zuschulden kommen lassen.
Medienschelte von Notker Wolf: Alle schießen auf Benedikt XVI.
Altabtprimas beklagt zu viel "Rumstochern" im Missbrauch

Medienschelte von Notker Wolf: Alle schießen auf Benedikt XVI.

Was vorgefallen ist, sei natürlich schlimm, sagt Notker Wolf: Aber über die Berichterstattung zu Missbrauch dürfe man auch all das Gute in der Kirche nicht vergessen. Besonders ungerecht sieht er den emeritierten Papst behandelt.
Psychiater Huth: Benedikt XVI. tut sich mit Zugehen auf andere schwer
Fast unmöglich, sich wie ein "normaler Bürger" zu verhalten

Psychiater Huth: Benedikt XVI. tut sich mit Zugehen auf andere schwer

Hat Benedikt XVI. bei seinen Angaben zum Münchner Missbrauchsgutachten gelogen? "Zu einfach wäre es, wenn er gelogen hätte", sagt der Psychiater Werner Huth. Er glaube vielmehr, dass man es hier mit "etwas viel Tragischerem" zu tun habe.
Der emeritierte Papst Benedikt XVI.
Ungewöhnliche Medienauftritte und Angriffe

Auftritte als Verteidigung: Benedikt-Freunde gehen in die Offensive

Nach der Veröffentlichung des Münchner Missbrauchsgutachtens war Benedikt XVI. in der Defensive. Er musste Angaben korrigieren und sich gegen Vorwürfe wehren. Mit ungewöhnlichen Medienauftritten gehen seine Unterstützer jetzt in die Offensive.
Kardinal Dziwisz sichert Benedikt XVI. Solidarität zu
Emeritus sei "Papst der Wahrheit"

Kardinal Dziwisz sichert Benedikt XVI. Solidarität zu

Der emeritierte Papst sei ein "Licht, das in der Kirche leuchtet", und mit den Kirchenvätern vergleichbar: Mit diesen Worten hat der polnische Kardinal Stanisław Dziwisz nun seine Unterstützung für Benedikt XVI. bekundet.
Tschechische Bischöfe stellen sich hinter Benedikt XVI.
Prager Kardinal Duka: "Weltweite Medienkampagne"

Tschechische Bischöfe stellen sich hinter Benedikt XVI.

Es handele sich um "schändliche Angriffe": Die Bischöfe Tschechiens sichern dem emeritierten Papst Benedikt XVI. ihre Unterstützung zu. Sowohl die Rechte der Opfer als auch der Schutz der zu Unrecht Beschuldigten sollten respektiert werden.
Unterstützung für Benedikt XVI. von italienischen Kardinälen
Verteidigung auch aus seinem Geburtsort Marktl

Unterstützung für Benedikt XVI. von italienischen Kardinälen

Joseph Ratzinger sei ein Mann im Dienst der Wahrheit, und es sei absurd zu behaupten, er habe gelogen, um sich zu verteidigen: Zwei Kardinäle und ein Erzbischof aus Italien verteidigen Benedikt XVI. – Unterstützung kommt aber auch aus Marktl am Inn.
Erzbischof Georg Gänswein
Volle Unterstützung und sein Gebet zum Ausdruck gebracht

Gänswein: Papst Franziskus hat Brief an Benedikt XVI. geschrieben

Sein volles Vertrauen, seine volle Unterstützung und sein Gebet hat Papst Franziskus laut Erzbischof Georg Gänswein in einem Brief an Benedikt XVI. zum Ausdruck gebracht. Der Privatsekretär äußert sich auch zur Kritik in den deutschen Medien.
Kardinal Wetter gibt Landauer Ehrenbürgerwürde zurück
Nach Münchner Missbrauchsgutachten

Kardinal Wetter gibt Landauer Ehrenbürgerwürde zurück

Der Stadtrat von Landau in der Pfalz muss nun nicht mehr über die Ehrenbürgerschaft von Kardinal Friedrich Wetter entscheiden: Nach den Enthüllungen des Münchner Missbrauchsgutachtens hat der Alterzbischof die Ehrung nun aus freien Stücken abgegeben.
Gänswein steht zu Benedikt XVI.: Vorwurf der Lüge ist absurd
"Man muss zwischen einem Fehler und einer Lüge unterscheiden"

Gänswein steht zu Benedikt XVI.: Vorwurf der Lüge ist absurd

"Wer ihn kennt, weiß, dass der Vorwurf der Lüge absurd ist", sagt Erzbischof Georg Gänswein über Benedikt XVI. Der habe bei seiner jüngsten Stellungnahme zum Münchner Gutachten "die Opfer von Missbrauch" vor Augen gehabt – und "Gott selbst".
Papst Franziskus und sein Vorgänger Benedikt XVI.
Indirekte Stellungnahme zum Brief des Emeritus

Papst dankt Benedikt XVI. für Worte zu bevorstehendem Tod

Benedikt XVI. spricht in seiner persönlichen Stellungnahme zum Münchner Missbrauchsgutachten davon, dass er bald vor der "dunklen Tür des Todes" stünde. Für diese Worte dankte ihm nun sein Nachfolger Franziskus.
Benedikts persönliche Stellungnahme kann nicht zufriedenstellen
Standpunkt

Benedikts persönliche Stellungnahme kann nicht zufriedenstellen

Mit Spannung wurde sie erwartet, nun ist sie da: Doch Benedikts persönliche Stellungnahme zum Münchner Missbrauchsgutachten lässt Fragen aufkommen und kann nicht zufriedenstellen, kommentiert Tobias Glenz.
Schuld ohne Verantwortung – Benedikt XVI. will ohne Fehl und Tadel bleiben
Der emeritierte Papst zum Münchner Missbrauchsgutachten

Schuld ohne Verantwortung – Benedikt XVI. will ohne Fehl und Tadel bleiben

Für seine Zeit als Münchner Erzbischof stand der emeritierte Papst Benedikt XVI. im Kreuzfeuer der Kritik. Zu Recht? Eine persönliche Stellungnahme sollte Klärung bringen. Doch der Emeritus bleibt im Ungefähren – statt einer Gewissenserforschung gibt es eine Katechese, analysiert Felix Neumann.
Papst Benedikt XVI. in seiner Sommerresidenz Castel Gandolfo
Auch kritische Reaktionen zur Stellungnahme des emeritierten Papstes

Bischof Bätzing: Benedikt XVI. "gebührt Respekt"

Benedikt XVI. hat persönlich zu den Vorwürfen aus dem Münchner Missbrauchsgutachten Stellung genommen. Dabei bittet er um Entschuldigung, weist aber zugleich persönliches Fehlverhalten zurück. Die Reaktionen hierauf reichen von Respekt bis Kritik.
Der emeritierte Papst Benedikt XVI. im Februar 2014
Persönlicher Brief und "Faktencheck" zur Stellungnahme veröffentlicht

Benedikt XVI. weist Vorwurf der Lüge zum Münchner Gutachten zurück

Hat der emeritierte Papst gelogen? Seine falsche Angabe in seiner Stellungnahme zum Münchner Missbrauchsgutachten sei bedauerlich – aber keine Lüge, betont er jetzt mit der Hilfe juristischer Berater in einem persönlichen Brief. Nicht nur dieser Vorwurf wird zurückgewiesen.
Schatten eines Kruzifixes an einer Wand
Bischofsernennungen würden zukünftig schwieriger werden

Historiker zu Missbrauch: "In Deutschland zehn Jahre verschlafen"

Dass nach dem Aufdecken der Missbrauchskrise in den USA nicht auch in Deutschland mit Reformen reagiert wurde, wundert den Kirchenhistoriker und Theologen Ulrich Lehner. Im Interview spricht er auch über das Münchner Gutachten – und Benedikt XVI.
Münchner Kirchenrichter Wolf bittet Missbrauchsopfer um Vergebung
Kleriker will sich noch ausführlich äußern

Münchner Kirchenrichter Wolf bittet Missbrauchsopfer um Vergebung

Münchens oberster Kirchenrichter Lorenz Wolf ist durch das Missbrauchsgutachten in die Kritik geraten, er lässt seine Ämter momentan ruhen. Nun verteidigt sich der Geistliche – und ruft durch die Art seiner Wortmeldung wiederum Kritik hervor.
Diözesanrat: Höchste Zeit, Kirche von innen heraus umzugestalten
Konsequenz aus Münchner Missbrauchsgutachten

Diözesanrat: Höchste Zeit, Kirche von innen heraus umzugestalten

Die Kirche müsse so erneuert werden, dass sie der Idee der Frohen Botschaft Jesu wieder sichtbarer entspreche, schreibt der Münchner Diözesanratsvorsitzende Hans Tremmel in einem Offenen Brief. Dazu fordert er Veränderungen im System.
Rudolf Voderholzer, Bischof von Regensburg, predigt bei einem Gottesdienst am 13. Dezember 2013 im Petersdom.
Falschaussage "unbegreiflicher Fehler" von Mitarbeitern

Voderholzer: Es wird versucht, das Lebenswerk Benedikts zu zerstören

Ein Fehler von Mitarbeitern, aber kein Grund, den Stab über dem ehemaligen Papst zu brechen: So schätzt der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer die rasch korrigierte Falschaussage von Benedikt XVI. im Münchner Missbrauchsgutachten ein.
Kardinal Marx bittet Kirchenmitglieder nicht auszutreten
"Wir brauchen auch die kritischen Geister"

Kardinal Marx bittet Kirchenmitglieder nicht auszutreten

Münchens Kardinal Reinhard Marx appelliert an die Menschen, nicht voreilig aus der Kirche auszutreten. Es brauche auch "die Fragenden, die Zweifelnden, die Verärgerten". Zugleich stellt er sich die Frage: "Wie soll man Bischof sein in dieser Zeit?"
Marx: Wollten Benedikt XVI. weder damals noch heute schützen
Münchner Kardinal spricht sich für verheiratete Priester aus

Marx: Wollten Benedikt XVI. weder damals noch heute schützen

Sollte Benedikt XVI. vor Anschuldigungen geschützt werden, die ihm Vertuschung in seiner Zeit als Münchner Erzbischof vorwerfen? Kardinal Marx hat Behauptungen dieser Art entschieden widersprochen – und sich auch zu seinem Offizial Wolf geäußert.
Psychiater Lütz nennt neue Details zur Affäre um Benedikt XVI.
Inzwischen sei klar, warum der Emeritus eine falsche Angabe machte

Psychiater Lütz nennt neue Details zur Affäre um Benedikt XVI.

Der nach eigenen Aussagen frühere Ratzinger-Berater Manfred Lütz nennt neue Details in der Affäre um Benedikt XVI.: Dabei geht es um ein "Geheimtreffen" im Vatikan. Zudem kritisiert Lütz das Vorgehen der Münchner Gutachter.
Bischof Hanke zu Missbrauch: Priesteramt nicht überhöhen
Eichstätter Oberhirte wendet sich nach Münchner Gutachten an sein Bistum

Bischof Hanke zu Missbrauch: Priesteramt nicht überhöhen

Priester ersetzten nicht Christus in der Kirche und dürften nicht in falscher Weise überhöht werden, betont Bischof Gregor Maria Hanke. Er fragt sich zudem, warum Verantwortungsträger bei Missbrauch oftmals so mild reagiert oder weggeschaut haben.
Joseph Ratzinger vor dem Petersdom
Emeritus sei immer seinem Leitwort "Mitarbeiter der Wahrheit" treu geblieben

Nach Kritik: Ratzinger-Schüler zeigen Verbundenheit mit Benedikt XVI.

Schüler Joseph Ratzingers weisen die heftige Kritik und den Vorwurf der Lüge gegen Benedikt XVI. zurück: Dadurch werde "nicht nur seine Person und sein Amt, sondern auch sein Wirken als Seelsorger und sein großes theologisches Werk diskreditiert".
Der Passauer Bischof Stefan Oster im Gespräch.
Seine "sachlich begründete Wertschätzung für ihn" bleibe unverändert

Bischof Oster verteidigt Benedikt XVI. – Kritik an medialem Umgang

Besonders Benedikt XVI. steht nach dem Münchner Missbrauchsgutachten im Fokus der Öffentlichkeit. Der Passauer Bischof Stefan Oster kritisiert eine "medial so groß gemachte Geschichte mit der angeblichen Lüge eines 94-jährigen Mannes".
Theologe Siebenrock: Benedikt XVI. sollte Papstgewand ablegen
Emeritus müsse nach Missbrauchsgutachten sichtbare Konsequenzen ziehen

Theologe Siebenrock: Benedikt XVI. sollte Papstgewand ablegen

Nach dem Münchner Missbrauchsgutachten müsse Benedikt XVI. die Tatsachen auf den Tisch legen, fordert der Theologe Roman Siebenrock. Zudem solle der emeritierte Papst sichtbare Konsequenzen ziehen und nur noch einfacher Priester sein.
Der Berliner Erzbischof Heiner Koch
Auch Erzbischof Burger erschüttert über Münchner Gutachten

Erzbischof Koch: Benedikt XVI. sollte um Entschuldigung bitten

Das Münchner Missbrauchsgutachten sorgt weiter für Reaktionen: Während der Berliner Erzbischof Koch eine Entschuldigung von Benedikt XVI. erwartet, werden für seinen Freiburger Amtsbruder Burger erneut die Dimensionen des Vertrauensverlusts deutlich.
Lorenz Wolf – Münchens Offizial zieht sich vorerst zurück
Ein Schlüsselspieler nimmt sich aus der Schusslinie

Lorenz Wolf – Münchens Offizial zieht sich vorerst zurück

Eine Woche nach Vorstellung des Münchner Missbrauchsgutachtens gab es eine erste personelle Konsequenz: Kardinal Marx macht vorerst weiter, aber der oberste Kirchenrichter Lorenz Wolf lässt seine Ämter ruhen – ein einflussreicher Geistlicher.
Lorenz Wolf
Eine Diskussionsrunde zum Münchner Missbrauchsgutachten

Die Kritik von Betroffenen an Kirchenrichter Lorenz Wolf wächst

Am Vormittag hatte sich die Kirchenleitung zum Münchner Missbrauchsgutachten geäußert; am Abend diskutierte eine Expertenrunde darüber. Dabei gab es heftige Kritik am Umgang von Offizial Lorenz Wolf mit Betroffenen.
Bischof Stephan Ackermann im Portrait
Schönborn und Seewald verteidigen den emeritierten Papst

Bischof Ackermann lobt Kardinal Marx und appelliert an Benedikt XVI.

Nach der Veröffentlichung des Münchner Missbrauchsgutachtens und der gestrigen Pressekonferenz des Erzbistums gibt es weitere Reaktionen. Die reichen vom Lob für Kardinal Marx über Appelle an Benedikt XVI. bis zur Verteidigung des Emeritus.
Regensburg prüft Konsequenzen für Ehrenbürgerwürde von Benedikt XVI.
Als Folge des Münchner Missbrauchsgutachtens

Regensburg prüft Konsequenzen für Ehrenbürgerwürde von Benedikt XVI.

Nach dem Münchner Missbrauchsgutachten prüfen immer mehr Kommunen Konsequenzen. Nach Freising will nun auch Regensburg über den weiteren Fortbestand der Ehrenbürgerwürde für Benedikt XVI. diskutieren. Eine andere Gemeinde ist sogar schon weiter.
Der Blick über leere Bankreihen einer Kirche auf ein Kreuz.
Offener Brief an Bischof Jung – Kritik an Aktion vom Bistum Würzburg

Wegen Missbrauchsgutachten: Gemeinde setzt Sonntagsgottesdienste aus

Statt Sonntagsgottesdienste zu feiern will die Gemeinde in den kommenden Wochen die Erzählungen von Missbrauchsbetroffenen hören und aus dem Münchner Gutachten vorlesen. Das Bistum Würzburg kritisiert die Aktion.
Bischof Bätzing: Benedikt XVI. muss sich noch einmal äußern
Stellungnahme von Marx zu Gutachten sei "stark und authentisch"

Bischof Bätzing: Benedikt XVI. muss sich noch einmal äußern

Die Stellungnahme Benedikts XVI. habe in Deutschland für viel Verwirrung und Empörung gesorgt, auch bei Bischöfen, sagt der Limburger Oberhirte Georg Bätzing. Während er seinen Amtsbruder Reinhard Marx lobt, kritisiert das ZdK den Kardinal deutlich.
Lob und Kritik für Kardinal Marx – Forderungen an Benedikt XVI.
Reaktionen nach der Pressekonferenz zum Münchner Gutachten

Lob und Kritik für Kardinal Marx – Forderungen an Benedikt XVI.

Kardinal Marx will im Amt bleiben – vorerst: Das sagte er bei der heutigen Pressekonferenz zum Münchner Gutachten. Für seine dortigen Äußerungen erhält er Lob und Kritik. In den Reaktionen geht es aber auch um Offizial Lorenz Wolf und Benedikt XVI.
Kardinal Reinhard Marx
Erzbischof von München und Freising bleibt vorerst im Amt

Dokumentation: PK mit Kardinal Marx zum Münchner Missbrauchsgutachten

Nach der Veröffentlichung des Münchner Missbrauchsgutachtens in der vergangenen Woche will Kardinal Reinhard Marx vorerst im Amt bleiben. Was der Erzbischof von München und Freising noch gesagt hat? Hier geht es zur Aufzeichnung der Pressekonferenz.
Schatten eines Kruzifixes an einer Wand
Benedikt XVI. habe sich als "Verschleierungskünstler" erwiesen

Theologe Hoff: Kirche hat sich in Labyrinth von Lügen verstrickt

Das Münchner Missbrauchsgutachten belastet die Oberhirten des bayerischen Erzbistums – unter ihnen auch den emeritierten Papst Benedikt XVI. Der Salzburger Theologe Gregor Maria Hoff geht mit Benedikt und der Kirche hart ins Gericht.
Nach Missbrauchsgutachten: Kardinal Marx will vorerst im Amt bleiben
Münchner Offizial Wolf lässt alle Ämter und Aufgaben ruhen

Nach Missbrauchsgutachten: Kardinal Marx will vorerst im Amt bleiben

Nach dem Münchner Missbrauchsgutachten hat Kardinal Reinhard Marx Konsequenzen angekündigt: Er selbst will zunächst im Amt bleiben, "klebe" aber nicht darin. Der langjährige Offizial Lorenz Wolf lässt bis auf Weiteres alle Ämter und Aufgaben ruhen.
Kardinal Camillo Ruini
Anschuldigungen seien "paradox und fundamental ungerecht"

Kardinal Ruini verteidigt Benedikt XVI. gegen Vorwürfe nach Gutachten

Es gebe in Deutschland einen breiten Strom an Widerspruch gegen die theologischen, pastoralen und geistlichen Orientierungen Benedikts XVI., meint Kardinal Ruini. Der Emeritus habe alles getan, um "die Plage der Pädophilie von Klerikern auszurotten".
Die künftige Sekretärin der Deutschen Bischofskonferenz Beate Gilles
Lage der Kirche in Deutschland sei "sehr ernst"

DBK-Generalsekretärin nach Gutachten: Vertrauensverlust ist dramatisch

Die Lage für die katholische Kirche in Deutschland sei "sehr ernst", warnt DBK-Generalsekretärin Beate Gilles nach Veröffentlichung des Münchner Missbrauchsgutachtens. Lob findet sie für die Outing-Initiative "#OutInChurch".
Ehrungen für belastete Bischöfe? Das könnte bald Vergangenheit sein
Nach der Veröffentlichung des Münchner Missbrauchsgutachtens

Ehrungen für belastete Bischöfe? Das könnte bald Vergangenheit sein

Nach dem im Münchner Missbrauchsgutachten aufgelisteten Fehlverhalten der Erzbischöfe seit 1945 hat eine Debatte über den Umgang mit Ehrungen für die Kirchenmänner begonnen. Zwei Städte denken bereits über Konsequenzen nach, weitere dürften folgen.
Münchner Missbrauchsgutachten
Georg Bier über die Ergebnisse und deren (mögliche) Folgen

Kirchenrechtler zu Münchner Gutachten: Machart "überzeugt mich sehr"

Die Ergebnisse seien erschütternd, aber nicht mehr überraschend: Der Freiburger Kirchenrechtler Georg Bier erklärt im katholisch.de-Interview, wie er auf das Münchner Gutachten blickt – und gibt seine Einschätzung zur viel diskutierten Stellungnahme Benedikts XVI.
Benedikt XVI. am Flughafen München
Erinnerung an Verdienste des früheren Papstes bei Umgang mit Missbrauch

Vatikan äußert sich zu Münchner Gutachten – und lobt Benedikt XVI.

Erstmals hat nun der Vatikan ausführlicher Stellung zum Münchner Gutachten und den Vorwürfen gegen Benedikt XVI. genommen. Tenor: Der frühere Papst habe vorbildlich Maßnahmen im Umgang mit Missbrauch umgesetzt.
Generalvikar Peter Beer
Ex-Verwaltungschef nimmt Stellung zum Missbrauchsgutachten

Beer: Aufgabe als Münchner Generalvikar hat mich krank gemacht

"Was ich selber erlebt habe und was man befürchtete, das ist jetzt objektiv dokumentiert": Ex-Generalvikar Peter Beer äußert sich zum Münchner Gutachten – aber auch dazu, warum er seine einstige Aufgabe in München nicht mehr wahrnehmen konnte.
Ratzingers Nachfolger Wetter übernimmt Verantwortung
Nach Missbrauchsgutachten in München erste Bewegungen

Ratzingers Nachfolger Wetter übernimmt Verantwortung

Benedikt XVI. hat bisher kein eigenes Versagen im Umgang mit Missbrauch eingeräumt, nur Fehler beim Verfassen einer Auskunft darüber. Doch sein Nachfolger als Münchner Erzbischof, Friedrich Wetter, entschuldigt sich nun öffentlich.
Papst Benedikt XVI. in seiner Sommerresidenz Castel Gandolfo
Schwer durchschaubares Krisenmanagement um den Ex-Papst

Benedikt XVI. und seine Äußerungen zu München – ein Erklärungsversuch

Benedikt XVI. hat am Montag eine zentrale Aussage für das Münchner Missbrauchsgutachten korrigiert. Wie kam es dazu? Und warum stieß seine Einlassung überhaupt auf so viel Kritik? Versuch einer Erklärung.
Deutsche Bischöfe
Verständnis für Misstrauen und Vertrauensverlust bei Gläubigen

Bischöfe nach Gutachten: Kirche in "großer und vielfältiger Krise"

Der Ständige Rat der Bischofskonferenz will einen umfassenden kirchlichen Kulturwandel: Angesichts des Münchner Missbrauchsgutachtens zeigen sich die Oberhirten selbstkritisch und betonen den Willen, Verantwortung zu übernehmen und aufzuarbeiten.
Kardinal Wetter entschuldigt sich für falsche Entscheidung im Fall H.
Pfarrer hätte nicht mehr in Seelsorge eingesetzt werden dürfen

Kardinal Wetter entschuldigt sich für falsche Entscheidung im Fall H.

Nach Vorwürfen im Münchner Missbrauchsgutachten meldet sich der frühere Erzbischof Friedrich Wetter zu Wort: Im prominenten Fall des Missbrauchspriesters H. spricht der Kardinal von einer "falschen Entscheidung" und bittet um Entschuldigung.
Der Rücken von Papst Benedikt XVI. bei seiner letzten Generalaudienz auf dem Petersplatz.
ZdK wirft Emeritus "Salamitaktik" vor

Ratzinger-Schüler Beinert fordert Zeichen der Reue von Benedikt XVI.

Benedikt XVI. hat eine wesentliche Aussage zum Münchner Missbrauchsgutachten korrigiert – und die Debatte über die Stellungnahme des emeritierten Papstes geht weiter: Neben dem ehemaligen Ratzinger-Schüler Wolfgang Beinert äußerte sich auch das ZdK.
Bischof Oster wundert sich über Erklärung von Benedikt XVI.
Institutionelles Versagen bei Missbrauch sei nicht zu rechtfertigen

Bischof Oster wundert sich über Erklärung von Benedikt XVI.

Persönlich habe er Benedikt XVI. als grundehrlichen Menschen kennengelernt, der seinen Bischofsspruch "Mitarbeiter der Wahrheit" sehr ernst nehme: Bischof Oster fragt sich daher, wie die Erklärung des Emeritus zum Münchner Gutachten zustandekam.
Münchner Missbrauchsgutachten
Wie ein Priester über Jahrzehnte Missbrauchstaten begehen konnte

Exemplarisches "Sittengemälde": Der Fall H. im Münchner Gutachten

Ein Priester beging jahrzehntelang Missbrauchstaten und wurde immer wieder versetzt: Seit 2010 macht der Fall H. Schlagzeilen. Das Münchner Missbrauchsgutachten hat sich in einem eigenen Sonderband mit ihm beschäftigt. Mit Hilfe der Ergebnisse lässt sich der Fall rekonstruieren.
Bischof Stephan Ackermann steht in einem Kreuzgang in Trier
Reaktionen aller noch lebender Verantwortungsträger "sehr notwendig"

Bischof Ackermann: Vorwürfe gegen Benedikt XVI. kaum zu fassen

"Dass hier auch einem ehemaligen Papst schwere Verfehlungen vorgeworfen werden, ist für viele Gläubige kaum mehr zu fassen und zu ertragen", betont Bischof Ackermann – und fordert Reaktionen zum Münchner Gutachten von allen Verantwortungsträgern.
Rudolf Voderholzer, Bischof von Regensburg, predigt bei einem Gottesdienst am 13. Dezember 2013 im Petersdom.
Kirche und Benedikt XVI. bei Missbrauch nur "Sündenbock"

Voderholzer: Gutachten "Akt der Instrumentalisierung des Missbrauchs"?

Bischof Rudolf Voderholzer sieht in der Empörung über Missbrauch "das Feuer, auf dem die Suppe des Synodalen Weges gekocht wird". Dabei gehe unter, dass die Kirche viel weiter bei Aufarbeitung und Prävention sei als andere Teile der Gesellschaft.
Der emeritierte Papst Benedikt XVI. im Februar 2014
Doch an Ordinariatssitzung am 15. Januar 1980 teilgenommen

Benedikt XVI. korrigiert Aussage für Münchner Missbrauchsgutachten

An einer Münchner Ordinariatssitzung, in der es um einen Missbrauchspriester ging, wollte Benedikt XVI./Joseph Ratzinger nicht teilgenommen haben. Jetzt korrigiert er diese Aussage: Der Fehler sei aber "nicht aus böser Absicht heraus geschehen".
Münchner Gutachten: Eine moralische Bankrotterklärung der Kirche
Gastbeitrag des Missbrauchsbetroffenen Johannes Norpoth

Münchner Gutachten: Eine moralische Bankrotterklärung der Kirche

Auf fast 1.900 Seiten listet das Missbrauchsgutachten für das Erzbistum München und Freising 235 mutmaßliche Täter und 497 Betroffene auf. Johannes Norpoth ist selbst Opfer sexualisierter Gewalt. In seinem Gastbeitrag analysiert er die Studie – und das Verhalten der Bischöfe.
Volker Resing im Porträt
Standpunkt

Die Missbrauchsaufarbeitung ist ein Zeichen eines Umkehrversuchs

Nach dem Münchner Missbrauchsgutachten ist unter anderem die Forderung nach einer staatlichen Wahrheitskommission aufgekommen. Das kritisiert Volker Resing: Die These, es passiere nichts, lasse sich aus dem Gutachten nicht belegen.
Die Türme des Münchener Liebfrauendoms
Wunsch nach proaktivem Zugehen auf Missbrauchte

Münchner Betroffenenbeirat: "Ein Armutszeugnis menschlicher Art"

Das Münchner Missbrauchsgutachten liegt auf dem Tisch. Dennoch gebe es ein extrem großes Dunkelfeld, gibt Richard Kick vom Betroffenenbeirat zu bedenken. Im Interview spricht er über seine Eindrücke und seine Enttäuschung über Kardinal Reinhard Marx.
Bätzing kritisiert Benedikt XVI.: "Zeit der Wahrheit"
Bischofskonferenz-Vorsitzender äußert sich zum Münchner Missbrauchsgutachten

Bätzing kritisiert Benedikt XVI.: "Zeit der Wahrheit"

"Vertuscht, verdeckt wurde lange genug", sagt der Bischofskonferenz-Vorsitzende Georg Bätzing nach dem Münchner Missbrauchsgutachten – auch mit Blick auf den emeritierten Papst Benedikt XVI. Jetzt sei die Zeit der Wahrheit.
Von links nach rechts: Porträtfotos der Kardinäle Faulhaber, Wendel und Döpfner
Gnade für Täter, Gleichgültigkeit für Betroffene

Faulhaber, Wendel, Döpfner: Die Schuld der toten Münchner Erzbischöfe

Das Münchner Missbrauchsgutachten untersucht den Zeitraum ab 1945. Drei Erzbischöfe von München und Freising sind seither verstorben. Es sind drei Kardinäle, die die Kirche prägten – und drei Kardinäle, die Verantwortung für Missbrauch und Vertuschung tragen.
Der Jesuitenpater Hans Zollner ist Leiter des Centre for Child Protection (CCP) in Rom.
Kinderschutzexperte zum Münchner Missbrauchsgutachten

Zollner: Benedikts Stellungnahme für das Gutachten hat mich erstaunt

Pater Hans Zollner, der Leiter des Safeguarding-Instituts in Rom, bewertet im Interview insbesondere die Erklärung von Benedikt XVI. für das Münchner Missbrauchsgutachten. Außerdem formuliert er seine Erwartungen an die Verantwortlichen.
Würzburgs Bischof Franz Jung
Würzburger Bischof sieht "erschreckende Bilanz" der Studie

Missbrauchsgutachten: Jung fordert Reaktion von Verantwortlichen

"An ihnen ist es, sich zu den dargestellten Vorgängen zu verhalten": Würzburgs Bischof Franz Jung hat die "noch lebenden Verantwortungsträger" dazu aufgerufen, auf die Ergebnisse des Münchner Missbrauchsgutachtens zu reagieren.
Benedikt XVI. am Flughafen München
"Ein drohender Schatten auf der Bilanz des ehemaligen Papstes"

Münchner Gutachten: Das sagen internationale Medien zu Benedikt XVI.

Das am Donnerstag veröffentlichte Münchner Missbrauchsgutachten ist vor allem wegen der darin untersuchten Rolle von Joseph Ratzinger/Benedikt XVI. auch im Ausland auf großes Interesse gestoßen. Katholisch.de gibt einen Überblick über internationale Pressestimmen.
Stadt Landau prüft Konsequenzen für Ehrungen von Kardinal Wetter
Nach der Veröffentlichung des Münchner Missbrauchsgutachtens

Stadt Landau prüft Konsequenzen für Ehrungen von Kardinal Wetter

Kardinal Friedrich Wetter ist Ehrenbürger seiner Geburtsstadt Landau, außerdem ist ein Platz nach ihm benannt. Nach der Veröffentlichung des Münchner Missbrauchsgutachtens denkt die Kommune nun aber über Konsequenzen nach.
Bischof Franz-Josef Bode
"Es trifft mich wirklich sehr"

Bischof Bode: Benedikt XVI. muss sich zu Vorwürfen äußern

"Ich denke, dass der emeritierte Papst Benedikt sich da noch mal zu äußern muss", betont Bischof Bode. Aber auch andere noch lebende Amtsträger, denen Fehler angelastet werden, müssten sich zum Münchner Gutachten verhalten.
Kardinal Gerhard Ludwig Müller
Ratzinger habe "nicht vorsätzlich etwas Falsches getan"

Nach Münchner Gutachten: Kardinal Müller nimmt Benedikt XVI. in Schutz

Er hat das Gutachten zwar nicht gelesen – aber Kardinal Müller ist sich dennoch sicher, dass die Vorwürfe gegen Benedikt XVI. falsch sind. Vielmehr gebe es in Deutschland, aber auch darüber hinaus, Personen, die dem Emeritus gezielt schaden wollten.
Bischof Franz-Josef Overbeck
Nach Missbrauchs-Untersuchung werden Rufe nach Konsequenzen lauter

Bischof Overbeck: Benedikt XVI. muss sich zum Gutachten "verhalten"

Von einer Wende in der Wahrnehmung des früheren Papstes ist die Rede und von der Notwendigkeit, dass Benedikt XVI. nun reagiert und sich gegebenenfalls entschuldigt: Nach dem Münchner Gutachten werden Rufe nach Konsequenzen laut.
Thomas Arnold ist ab 1. September 2016 Leiter der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen.
Standpunkt

Das Münchner Missbrauchsgutachten – ein weiterer Blick in den Abgrund

Das Münchner Missbrauchsgutachten erschüttert die Glaubwürdigkeit der Kirche auf neue Weise, kommentiert Thomas Arnold. Dass Spitzenvertretern der Kirche attestiert werde, wenig glaubhaft zu sein, sei der nächste Schritt ins Bodenlose.
Benedikt XVI. schwer belastet – einige Fragen bleiben aber offen
Nach der Veröffentlichung des Münchner Missbrauchsgutachtens

Benedikt XVI. schwer belastet – einige Fragen bleiben aber offen

Schwer angeschlagen geht der emeritierte Papst Benedikt XVI. aus dem Münchner Missbrauchsgutachten hervor. Es weist ihm in vier Fällen Fehlverhalten gegenüber Missbrauchstätern und -opfern nach. Andere Vorwürfe werden jedoch entkräftet.
Schuber mit einzelnen Bänden des Gutachtens
Auf der Suche nach Verantwortung und Reue

Das Münchner Gutachten dokumentiert das Multi-Systemversagen der Kirche

Auf fast 1.900 Seiten beschreibt das Münchner Missbrauchsgutachten einen Abgrund an Klerikalismus, Institutionenschutz und Führungsversagen. Was von jedem Kommunionkind in der ersten Beichte erwartet wird, wollen die Gutachter auch von den Verantwortlichen in der Kirche: Gewissenserforschung, Reue und Umkehr. Eine Analyse.
Kardinal Reinhard Marx
Auch Erzbischof Gänswein und das ZdK nehmen Stellung

Nach Gutachten: Marx bittet um Entschuldigung für Missbrauch in Kirche

Das Münchner Missbrauchsgutachten wirft auch dem amtierenden Erzbischof Reinhard Marx Fehlverhalten vor. Jetzt äußerte sich der Kardinal in einer ersten Stellungnahme. Auch Erzbischof Georg Gänswein, das ZdK und der frühere Münchner Generalvikar Peter Beer nehmen Stellung.
"Lügengebäude" zum Einsturz gebracht – Stimmen zum Münchner Gutachten
Auch eine erste Reaktion aus dem Vatikan

"Lügengebäude" zum Einsturz gebracht – Stimmen zum Münchner Gutachten

Das Münchner Missbrauchsgutachten ist veröffentlicht: Neben dem emeritierten Papst Benedikt XVI. wird auch den Erzbischöfen Reinhard Marx und Friedrich Wetter Fehlverhalten vorgeworfen. Katholisch.de fasst die Reaktionen zusammen.
Die Frauenkirche in München.
Missbrauchs-Untersuchung sieht 235 mutmaßliche Täter und 497 Betroffene

Münchner Gutachten: Fehlverhalten von Ratzinger, Marx und Wetter

Es wurde mit Spannung erwartet – nun ist es veröffentlicht: Das Münchner Gutachten sieht Fehlverhalten beim Umgang mit Missbrauch durch den derzeitigen Erzbischof Reinhard Marx sowie die früheren Oberhirten Joseph Ratzinger und Friedrich Wetter. Und nicht nur durch sie.
Ein Mikrofon vor einem Kreuz
Auch Fehlverhalten von Benedikt XVI. und den Kardinälen Marx und Wetter

Dokumentation: Pressekonferenz zum Münchner Missbrauchsgutachten

Das Münchner Missbrauchsgutachten belastet unter anderen den emeritierten Papst Benedikt XVI. sowie die Kardinäle Reinhard Marx und Friedrich Wetter. Katholisch.de dokumentiert die Pressekonferenz der Anwaltskanzlei Westphal Spilker Wastl (WSW).
Was? Wann? Wer? Die Hintergründe zum Münchner Missbrauchsgutachten
An diesem Donnerstag wird die Untersuchung veröffentlicht

Was? Wann? Wer? Die Hintergründe zum Münchner Missbrauchsgutachten

Worum geht es im Münchner Missbrauchsgutachten, das heute vorgestellt wird? Wer sind die wichtigsten Protagonisten? Und warum hat der Fall des Priesters H. so eine große Bedeutung? Vor der Veröffentlichung des mit Spannung erwarteten Gutachtens beantwortet katholisch.de die wichtigsten Fragen.
Vor Münchner Gutachten: Protest gegen Vertuschung von Missbrauch
Betroffene erwarten kaum neue Erkenntnisse durch die Untersuchung

Vor Münchner Gutachten: Protest gegen Vertuschung von Missbrauch

Einen Tag vor der Veröffentlichung des Münchner Missbrauchsgutachtens haben Reformgruppen in München gegen die Vertuschung von Missbrauch demonstriert. Außerdem meldete sich auch der Betroffenenbeirat der Bischofskonferenz zu Wort.
Aktenschränke im Erzbistum Bamberg
Juristische, historische und andere Blickwinkel bei den Missbrauchsstudien

Vor dem Münchner Gutachten: Diese Studien gibt es in anderen Bistümern

In dieser Woche wird im Erzbistum München und Freising ein Missbrauchsgutachten vorgestellt. Inzwischen haben die meisten deutschen Bistümer solche Studien beauftragt – jedoch mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Eine Übersicht.
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