Standpunkt Standpunkt Von Montag bis Freitag kommentieren täglich Autorinnen und Autoren über aktuelle Themen aus Politik, Gesellschaft und Kirche. Hier können Sie die Standpunkte nachlesen.
Standpunkt Erwachsenentaufen – Freude am Wachsen, Arbeit an der Glaubwürdigkeit In manchen Ländern steigt die Zahl der Erwachsenentaufen. Skepsis auf der einen Seite irritiere genauso wie das Fazit auf der anderen, dass sich Reformbemühungen damit erledigt hätten, kommentiert Stefan Orth.
Standpunkt Ich faste für Gott! Was bringt's? Zu Beginn der Fastenzeit wissen es viele Menschen nicht, doch sie fasten falsch! Das will ihnen zumindest manch einer einreden. Für wen wir verzichten und warum, kommentiert Carina Adams.
Standpunkt Der Nubbel und die Frage nach Schuld und Erlösung Der Fastelovend ist vorbei, der Nubbel verbrannt. Er büßte für die Karnevalssünden. Problematisch ist, wenn in Gesellschaft und Politik Sündenböcke herhalten müssen, schreibt Dominik Blum – und blickt voraus auf Ostern.
Standpunkt Wenn Medien gegenüber Christen Grenzen überschreiten In den Medien mehren sich negativ geframte oder grenzverletzende Beiträge über Christen. Sie sollten keine journalistische Sonderbehandlung bekommen – aber auch keine negative, kommentiert Theresia Kamp.
Standpunkt Etwas ist faul am sakramentalen Automatismus Eine Bischofsweihe innerhalb der Piusbruderschaft ist "unerlaubt, aber gültig"? Oliver Wintzek blickt zurück, wie es zu dieser Vorstellung kam und schreibt, was für Forderungen sich daraus für ihn ergeben.
Standpunkt Gott ist Gott und kein Buchhalter Zu laut, zu wild, zu wenig fromm? Peter Otten zeigt, warum der Karneval mehr ist als Klamauk – und was das gemeinsame Feiern, die Narrenfreiheit und der Spott über Autoritäten mit dem christlichen Glauben zu tun haben.
Standpunkt Warum AfD-Politiker nicht in Talkshows gehören Talkshow-Einladungen an AfD-Politiker tragen zur Normalisierung der mindestens in Teilen rechtsextremen Partei bei. Das ist fatal, so Steffen Zimmermann. ARD und ZDF sollten ihre Einladungspraxis endlich überdenken.
Standpunkt Kirchliche Rituale – nicht Nostalgie, sondern Nähe Warum kirchliche Rituale mehr sind als Nostalgie: Friederike Frücht zeigt, wie besonders Beerdigungen Nähe, Halt und Hoffnung stiften können – und warum darin eine der stärksten Chancen der Kirche heute liegt.
Standpunkt Der Heilige Geist ist mehr als fromme Innerlichkeit Die Theologie ist gut beraten, dem Heiligen Geist in der spirituellen Praxis Aufmerksamkeit zu schenken, kommentiert Michael Böhnke. Doch sie habe auch zu zeigen, dass der Heilige Geist darin allein nicht aufgehe.
Standpunkt Social-Media-Sucht: Wir dürfen nicht länger wegschauen Social Media und Sucht? Pater Max Cappabianca sieht in der drohenden Strafe für TikTok wegen Suchtgefahr ein Signal. Er kommentiert: Es darf nicht mehr länger weggeschaut werden. Besonders dramatisch ist es bei Kindern.
Standpunkt Gespräche über Menschenrechte nicht außer Acht lassen Kritisch schaut Pfarrer Dirk Bingener auf die letzten Reisen des Bundeskanzlers Friedrich Merz. Ihm fehlt neben Gesprächen über die Wirtschaft ein Fokus auf Menschenrechtsverletzungen. Das würde sich langfristig lohnen.
Standpunkt Katholische Soziallehre als Grundlage für politische Reformen Der deutsche Sozialstaat steht unter Druck. Renten- und Sozialbeiträge steigen, während die Wirtschaft stagniert. Was für Reformvorschläge die katholische Soziallehre bietet, kommentiert Ulrich Waschki.
Standpunkt Von guten Mächten – und von der Pflicht zum Widerstand Heute wäre Dietrich Bonhoeffer 120 Jahre geworden. Zu diesem Anlass kommentiert Schwester Maria Gabriela Zinkl: Wer heute fordert, Kirche müsse "unpolitisch" sein, habe Bonhoeffer nicht verstanden.
Standpunkt Vor Ort brauchen wir alle Energie für den Glauben Wenn es darum geht, die Immobilienbestände zusammenzukürzen, wartet oft viel Arbeit auf die Ortsgemeinden. Die sollten sich aber mit ganz anderen Themen beschäftigen, kommentiert Christoph Paul Hartmann.
Standpunkt Mit dem Synodalen Weg hat sich etwas zum Besseren gewandelt Hat der Synodale Weg den in Stuttgart viel beschworenen "Kulturwandel" angestoßen? Burkhard Hose blickt auf die letzte Synodalversammlung zurück – zwischen der Freude über Erfolge und Momenten bitterer Enttäuschung.
Standpunkt Das "Christentum" der AfD – ausschließend und ethnonationalistisch Fünf Landtagswahlen stehen bevor – überall kann sich die AfD Erfolge ausrechnen. Einer ihrer Gegner: das Christentum, das auf Nächstenliebe und Menschenwürde setzt. Wie man dagegen argumentieren kann, zeigt Regina Nagel.
Standpunkt 75 Jahre, 75 Stimmen, eine gewaltige Leerstelle Welche Rolle spielt Religion noch in der Gesellschaft? Eine Antwort gibt ein Jubiläumsheft der Journalistengewerkschaft DJV, kommentiert Christoph Strack. Er zeigt auf, wo Medien heute blinde Flecken haben.
Standpunkt Für einen entwaffnenden Frieden stärker zusammenstehen Der Frieden hat in der Weltpolitik einen schweren Stand. Trotzdem lohnt es sich, für ihn einzustehen, kommentiert Joachim Frank. Denn sonst könnten die Folgen verheerend sein. Dabei weiß er den Papst hinter sich.
Standpunkt Glaubhaftes kirchliches Gedenken braucht Umkehr Der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts an diesem Dienstag wird auch in Deutschland wieder groß begangen. Angesichts dessen warnt Valerie Mitwali vor Floskeln – und erinnert an einen Propheten.
Standpunkt Kampf um Erhalt der Demokratie: Keine Angst vor heiklen Diskussionen Wenn in der großen Politik nur noch das Recht des Stärkeren gilt, gewinnt die lokale Ebene an Bedeutung, meint Claudia Pfrang. Hier gelte es besonders für Christen, auf Menschen mit anderer Meinung zuzugehen.
Standpunkt Bätzings Nachfolger braucht mehr Rückhalt Die Verdienste von Georg Bätzing als Vorsitzender der Bischofskonferenz wurden kleingeredet. Christof Haverkamp findet das schade und kommentiert: Bätzing habe das umgesetzt, was die meisten Bischöfe und Laien wollen.
Standpunkt Wenn Geld regiert, leidet die Demokratie – auch bei uns Die USA zeigen: Wenige gestalten die Regeln – mit globalen Folgen. In Deutschland wird die Dynamik oft übersehen, meint Andrea Hoffmeier. In Krisenzeiten braucht es aber eine Politik, die sich am Gemeinwohl orientiert.
Standpunkt Mit wachsendem Vermögen gefährden Superreiche die Demokratie Die Zahlen müssten aufrütteln: Der Reichtum einiger weniger wächst rasant – auch der Papst kritisiert die Unwucht. Annette Zoch warnt: Mit wachsendem Vermögen sichern sich Superreiche politischen Einfluss und formen Gesellschaften nach ihrem Willen.
Standpunkt Bischof Bätzing geht – die Konflikte bleiben Der DBK-Vorsitzende Georg Bätzing setzte auf offene Debatten und Konflikte. Doch sein Verzicht auf eine zweite Amtszeit verweist auch auf Defizite im Umgang mit dem Vatikan, meint Mario Trifunovic. Beides gehört zur Bilanz seiner Amtszeit.
Standpunkt Synodaler Weg – Prozess abgeschlossen, Ziele nicht erreicht Die letzte Synodalversammlung steht an. Was bleibt, ist viel Einsatz – doch kaum Reformen, kommentiert Simon Linder. Themen wie Gleichberechtigung und Sexualmoral blieben ungelöst. Der Preis: sinkendes Vertrauen in die Kirche.
Standpunkt Vom merkwürdigen Drang, es den Leuten mal so richtig zu zeigen Hat die ARD-Christmette mit dem "Schleim-Jesus" religiöse Gefühle verletzt oder nur schwachen Glauben provoziert? Werner Kleine blickt mit Paulus auf die Debatte und fragt, was Inszenierungen leisten können – und wo Lieder mehr sagen als Bilder.
Standpunkt Gott ist Fleisch geworden – auch an Weihnachten eine Provokation Eine Performance im ARD-Weihnachtsgottesdiest sorgt für Empörung – bis weit nach Weihnachten: Hat der "Schleim-Jesus" etwas in der heiligen Nacht zu suchen? Das zeigt, wie provokant es heute noch ist, dass Gott Mensch geworden ist, so Felix Neumann.
Standpunkt Unredliche Zahlenspiele mit dem christlichen Eheverständnis Lehnt die absolute Mehrheit der Deutschen wirklich gleichgeschlechtliche Ehen ab? Eine von einem evangelikalen Medium präsentierte Umfrage scheint das zu zeigen – doch Andreas Püttmann warnt: Hier wird mit schlechter Demoskopie im Trüben gefischt.
Standpunkt Eineinhalb Tage Konsistorium: Wie sinnvoll kann so ein Treffen sein? Leo XIV. stärkt das Kardinalskollegium – das zeigte das jüngste außerordentliche Konsistorium. Doch wie repräsentativ ist dieses Gremium für die Weltkirche? Pater Stefan Kiechle fragt nach echter Beratung, synodaler Weite und zeitgemäßer Leitung.
Standpunkt Der Papst macht vor, wie Synodalität geht Unter Papst Franziskus kannten sich die Kardinäle kaum – sein Nachfolger änderte das gleich im ersten Jahr seiner Amtszeit. Damit setzt er ein klares Signal, wie er Partizipation in der Kirche will, kommentiert Stefan Orth die Früchte des Konsistoriums.