Standpunkt Standpunkt Von Montag bis Freitag kommentieren täglich Autorinnen und Autoren über aktuelle Themen aus Politik, Gesellschaft und Kirche. Hier können Sie die Standpunkte nachlesen.
Standpunkt Katholikentag und Evangelischer Kirchentag – in Zukunft nur ökumenisch Die beiden kirchlichen Großevents werden kleiner – und bleiben strukturell streng konfessionell getrennt. Warum eigentlich, fragt Felix Neumann: Zukunft haben sie nur gemeinsam.
Standpunkt Meinungsfreiheit ist das Bollwerk der pilgernden Kirche In der Bibel befürwortet Jesus die freie Meinungsäußerung, das Grundgesetz fordert sie sogar ein. Was das für die Kirche bedeutet, schreibt Michael Böhnke.
Standpunkt Eine von Papst Leos "Hausaufgaben" nach dem ersten Amtsjahr Behutsam hat Leo XIV. sein erstes Jahr im Papstamt gestaltet. Doch gewisse Themen drängen, wie die Berichte der Weltsynoden-Studiengruppen zeigen. Matthias Altmann erhofft sich nun klare Signale vom Kirchenoberhaupt.
Standpunkt Christen im Heiligen Land brauchen Solidarität Pfarrer Dirk Bingener wünscht sich auch ein Wort des Zentralrates der Juden zur Situation der Christen im Heiligen Land. Das würde den gemeinsamen Einsatz für Religionsfreiheit stärken.
Standpunkt Es braucht ein Umdenken bei Leitung in der Kirche Bei einer Diakonenweihe warnte Bischof Bertram Meier jüngst vor Machtmissbrauch. Es brauche ein Umdenken beim Leitungsverständnis in der Kirche, meint Christoph Brüwer. Sonst drohten auch Berufungen verloren zu gehen.
Standpunkt Wenn ein Papst und ein König zeigen, was Würde bedeutet Erst kürzlich zeigten der Papst und König Charles dem US-Präsidenten Donald Trump, was moralische Autorität bedeutet. Dabei erinnern sie Demokratien auch an das Fundament, auf dem sie bauen, kommentiert Ulrich Waschki.
Standpunkt Leos erste Enzyklika, ein Drahtseilakt – auch für die Kirche Das erste große Lehrschreiben von Papst Leo XIV. scheint kurz bevorzustehen. Die großen Fragen unserer Zeit, denen sich der Papst widmen will, sind auch Fragen für die Kirche, kommentiert Katharina Goldinger.
Standpunkt Eine Döner-essende Ordensschwester, die Sehnsüchte bedient Das Video einer Döner-essenden Ordensschwester berührt Millionen. Das zeigt die Sehnsucht vieler Menschen nach einfachen, glaubwürdigen und herzlichen Momenten in einer krisenhaften Zeit, kommentiert Steffen Zimmermann.
Standpunkt Die Frage nach dem Diakonat der Frau ist keine Modeerscheinung Zwei Papst-Kommissionen zum Frauendiakonat, doch das Ergebnis bleibt ein Schwebezustand. Die Frage danach ist eine ernste theologische Debatte, meint Schwester Gabriela Zinkl. Zudem verweist sie auf Katharina von Siena.
Standpunkt Der Kulturstaatsminister und die Sache mit der Demut Eine Herzensbindung zur Kirche und die Sehnsucht nach Gott: Der Kulturstaatsminister Wolfram Weimer wirbt für Wahrhaftigkeit und Demut. Doch Pater Max Cappabianca fragt sich, was daraus in der Praxis geworden ist.
Standpunkt Keine Einheit in der Kirche, solange es Diskriminierung gibt Bei der Frage nach Segensfeiern für queere Paare handelt es sich laut Burkhard Hose nicht um ein Randthema. Solange Menschen in ihr diskriminiert werden, bleibe die Kirche weiter gespalten.
Standpunkt Afrika und die Zukunft der Kirche Die Worte und Bilder der Papstreise durch Afrika haben Christoph Strack beeindruckt. Er ist überzeugt: Es war nicht die letzte Reise Leos nach Afrika – und auch aus der Ferne sollten wir seine Worte bedenken.
Standpunkt Wie es Auswege aus Hass und Zerstörung geben kann Wie kann all das, was derzeit an Hass und Zerstörung geschieht, aufgehalten werden? In ihrem Kommentar schreibt Regina Nagel über mögliche Auswege.
Standpunkt Franziskus hat die Kirche menschlicher und nahbarer gemacht Ein Jahr nach dem Tod von Papst Franziskus zieht Christof Haverkamp eine positive Bilanz des Pontifikats. Jorge Mario Bergoglio habe die Kirche verändert. Bleiben werde der Gedanke der Synodalität.
Standpunkt Die Kirche ist beim Rave genau richtig Der portugiesische Priester und DJ Padre Guilherme verbindet Glaube und Techno – auch jetzt wieder zum Gedenken an Papst Franziskus. Das ist genau der richtige Weg, kommentiert Christoph Paul Hartmann.
Standpunkt Einsparungen im Sozialbereich? Die Kirche hat eine doppelte Aufgabe In der Kinder-, Jugend- und Behindertenhilfe drohen massive Einsparungen. Claudia Pfrang schreibt, dass es bei solchen Schritten klare Prinzipien braucht – und welchen "doppelten Auftrag" die Kirche hat.
Standpunkt Was die Welt an Papst Leo XIV. hat Zwischen Washington und dem Vatikan eskaliert der Ton: Während US-Präsident Donald Trump poltert und beleidigt, bleibt Papst Leo XIV. ruhig – und handelt dabei in der Linie seiner Vorgänger, kommentiert Thomas Seiterich.
Standpunkt Trumps religiöse Selbstüberhöhung und Leos richtige Antwort Die Selbstüberhöhung von Donald Trump spitzt sich zu und stößt auch unter US-Katholiken auf wachsenden Widerspruch. Der Präsident verkenne, wie stark er auch den Katholiken sein Amt zu verdanken habe, so Stefan Orth.
Standpunkt Es ist der ultimative Ökumene-Test – und wir fallen gerade durch Die Schreckensmeldungen aus dem Nahen Osten hören nicht auf, betroffen von Krieg und Leid sind auch die Christen der Region. Valerie Mitwali beklagt, dass deren Schicksal in Deutschland kaum Beachtung findet.
Standpunkt Wenn Laien-Engagement auf der Klerus-Goldwaage nicht ins Gewicht fällt In den jüngsten Chrisammessen wurde nicht selten die besondere Bedeutung der Priester hervorgehoben. Joachim Frank kritisiert, dass damit gleichzeitig das Engagement vieler Laien abgewertet wurde.
Standpunkt Engagement für Demokratie ist kein Neutralitätsverstoß Die Debatte um "politische Neutralität" ist zum Minenfeld geworden, kommentiert Andrea Hoffmeier. Sie mahnt: Eine Zivilgesellschaft, die aus Angst schweigt, verliert ihre kritische Kraft.
Standpunkt Ein leibhaftiger Osterglaube ist möglich – und nötig Warum zweifeln so viele Christen an der leibhaftigen Auferstehung Jesu Christi? Dominik Blum blickt auf Umfragen, Bibeltexte und Bert Brecht – und zeigt, was der Osterglaube heute wirklich bedeuten kann.
Standpunkt Wenn der Ostermontag zwei "Rebellen" verbindet Eine zufällige, fast symbolische Verbindung zweier Biografien: Hans Küng und Papst Franziskus. Beide wollten eine Kirche, die sich bewegt, kommentiert Mario Trifunovic – und dahingehend mehr Beteiligung der Gläubigen.
Standpunkt Bischof Barron – Trumps irrlichterndes klerikales Schoßhündchen Andreas Püttmann kritisiert die religiöse Verklärung des Dauerlügners Donald Trump – und warnt vor "konservativen" Irrlichtern wie US-Bischof Robert Barron. Der sei das katholische Feigenblatt des Trumpismus.
Standpunkt Gewalt gegen Frauen – Warum Kirchenmänner nicht schweigen dürfen Sexualisierte Gewalt gegen Frauen ist ein großer gesellschaftlicher Abgrund. Pater Stefan Kiechle kritisiert das Schweigen vieler Männer – und ruft besonders Kirchenvertreter auf, ihre Stimme zu erheben.
Standpunkt Die wissenschaftliche Theologie braucht eine Zukunftsvision Theologie studieren? Das wollen hierzulande immer weniger junge Menschen. Umso mehr geraten die Fakultäten unter Druck. Thomas Arnold plädiert dafür, dass sich alle Akteure gemeinsam auf den Weg machen.
Standpunkt Frauen in der Kirche brauchen eine starke Interessenvertretung Anne König ist überraschend als Vorsitzende der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) zurückgetreten. Die Begründung überrascht Gabriele Höfling – und lässt sie an der Eignung der CDU-Politikerin für das Amt zweifeln.
Standpunkt Erwachsenentaufen: Wir können von Frankreich lernen! Auch in diesem Jahr werden in Frankreich viele Erwachsene an Ostern getauft. Angesichts dessen lohnt sich ein Blick auf die Kirche dort, kommentiert Theresia Kamp. Aus diesem Weg könne man hierzulande lernen.
Standpunkt Bischofsernennungen gleichen oft einer Blackbox Seit den Enthüllungen in Boston 2002 reißen die Fälle sexualisierter Gewalt nicht ab. Oliver Wintzek fragt, wie solche Personen Bischöfe werden – und fordert mehr Transparenz und Repräsentanz bei der Bischofswahl.
Standpunkt Eintritt in Kölner Dom: Das nimmt ihm, wozu er erdacht wurde Wenn der Kölner Dom Eintritt verlangt, verliert er mehr als nur Besucher. Peter Otten beschreibt, warum sich damit das Verständnis dieses Ortes verändert – und er zum Museum zu werden droht.